Graskau

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Disambiguation notice Graskau ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Graskau (Begriffserklärung).

Hierarchie

Regional > Historisches Territorium > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Allenstein > Landkreis Allenstein > Graskau


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Allgemeine Information


Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Am 03.12.1861 betrug der Protestantenanteil im Dorf Graskau 1,5 %. Im Forstetablissement waren alle 12 Einwohner evangelisch.

Katholische Kirchen

Graskau gehörte zu folgenden katholischen Kirchspielen:

  1. Groß Purden (St. Michael) bis 1898,
  2. Gillau (St. Johannes der Täufer ab 1898.

Am 03.12.1861 betrug Katholikenanteil im Dorfe Graskau 98,5 %.


Geschichte

  • 1782: Graskau hat 5 Feuerstellen.
  • 1817: Graskau hat 46 Einwohner.
  • 1846: Graskau hat 49 Einwohner.
  • 03.12.1861: Nach einer amtlichen Zählung haben das Dorf und das Forstetablissement Graskau eine Fläche von 553 Morgen 87 Dez., davon 63 Morgen 99 Dez. Wald. Im Dorfe gibt es 9 und im Forstetablissement ein Wohngebäude. Das Dorf hat 67 und die Försterei 12 Einwohner.
  • 1871: Graskau hat 82 Einwohner.
  • 1895: 125 Einwohner.
  • 1900: 115 Einwohner
  • 1905: 109 Einwohner
  • 1913: 102 Einwohner.
  • 11.07.1920: Bei der Volksabstimmung stimmen 60 Personen für Ostpreußen und 0 für Polen.
  • 1925: Graskau hat 113 Einwohner.
  • 30.09.1929: Der Wohnplatz Forsthaus Graskau wird zur Landgemeinde Graskau geschlagen.
  • 1932: Graskau hat 111 Einwohner.
  • 1939: Graskau hat 93 Einwohner.


Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Graskau war seit 1898 zum kath. Kirchspiel Gillau eingepfarrt.

In der Gillauer Pfarrkirche befindet sich das

  • Trauregister 1898 - 1945. Eine Auswertung des Registers ist erschienen (s. u. Genealogische Bibliographie).
  • Die Gillauer Standesamtsunterlagen finden sich im Allensteiner Staatsarchiv (Archiwum Panstwowe w Olsztynie, ul. Partyzantów 18 przegr. poczt. 412, PL-10-521 Olsztyn). Dort sind folgende Unterlagen archiviert:
    • Geburten 1901, 1903-1944,
    • Heiraten 1902-1903, 1905, 1907-1916, 1921-1940, 1942, 1944,
    • Tote 1901-1902, 1904, 1907-1911, 1922-1924, 1928-1945, vgl. http://www.historische-masurische-vereinigung.de/ [dann Quellenkunde und Standesamtsunterlagen Landkreis Allenstein anklicken] für weitere Details.

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

  • Schwittay, Klaus Josef Einwohnerliste Graskau. Heimatjahrbuch Allenstein-Land 2002, S. 197-198.
  • Bulitta, Michael Heiratsregisterauszüge der Pfarrkirche St. Johannes zu Gillau aus den Jahren 1939 bis 1945. Heimatjahrbuch Allenstein-Land 2007, S. 140-144.
  • Bulitta Michael Aufzeichnungen aus dem Verlöbnisregister 1918-1922 der katholischen Pfarrkirche St. Johannes zu Gillau im Landkreis Allenstein (Ostpreußen). Altpreußische Geschlechterkunde - Neue Folge 37 (2007), S. 209-218.
  • Bulitta Michael Katholiken der Landgemeinde Graskau im Landkreis Allenstein (Ostpreußen) in den Jahren 1900 bis 1902. Altpreußische Geschlechterkunde - Neue Folge 38 (2008), S. 303-310.
  • Bulitta, Michael. Das Heiratsregister des katholischen Kirchspiels St. Johannes Baptist zu Gillau (Landkreis Allenstein) von 1898 bis 1945. Historische Einwohner-Verzeichnisse für das ehemalige Südostpreußen. Nr. 20 der Schriften der Genealogischen Arbeitsgemeinschaft Neidenburg Ortelsburg, Bonn, 2009. [Die Liste der im Heiratsregister von Gillau 1898-1945 vorkommenden Namen finden sich unter: http://docs.google.com/Doc?id=dgr6qvzb_29fqdn8hcw].

Historische Bibliografie

  • [1] Grunenberg. Geschichte und Statistik des Kreises Allenstein. A. Harich, Allenstein, 1864, S. 140.
  • [2] Das Abstimmungsergebnis vom 11.07.1920. Heimatjahrbuch Kreisgemeinschaft Allenstein-Land 1991, S. 32.
  • [3] Poschmann, A. Einwohnerlisten der Gemeinden des Kreises von 1782 bis 1939. In: Heimatbuch des Landkreises Allenstein. Selbstverlag der Kreisgemeinschaft Allenstein, Langenhagen, 1968, S. 71.
  • [4] Wronowski, F. Flucht aus Graskau-Purden-Gillau. Heimatjahrbuch Kreisgemeinschaft Allenstein-Land 1995, S. 175-178.
  • [5] Kellmann, G. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert. Heimatjahrbuch Kreisgemeinschaft Allenstein-Land 1998, S. 44.
  • [6] Wronowski, F. Graskau – ein idyllisches Dorf. Heimatjahrbuch Kreisgemeinschaft Allenstein-Land 2003, S. 59-60.

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

  • 1913 gehörte Graskau zur Poststation Groß Purden. Der nächste Bahnhof war Märtinsdorf.

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Weitere Webseiten

http://en.wikipedia.org/wiki/Groszkowo,_Warmian-Masurian_Voivodeship

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

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Forscherkontakte in FOKO

Die Datenbank FOKO sammelt und ermöglicht Forscherkontakte. Dort eingetragene Forscher mit genealogischen Interessen in Graskau findet man über die Suche nach der GOV-Kennung oder nach dem Ortsnamen (Zur Erläuterung des Unterschiedes zwischen den angebotenen Suchmöglichkeiten bitte hier weiterlesen).


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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Name
Typ
  • Landgemeinde (- 1935)
  • Gemeinde (1935 - 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
Postleitzahl
  • PL-11-030 (2004)
W-Nummer
  • 50331
externe Kennung
  • nima:-503511
  • geonames:771362
GOV-Kennung
Karte

(sehr experimentelle) Karte der Umgebung

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Giławy (Św. Jana Chrzciciela), Gillau, Gillau (St. Johannes d. Täufer) (Pfarrei)

Allenstein, Powiat olsztyński (Kreis Landkreis) - Quelle

Untergeordnete Objekte

Name Typ Zeitraum
Graskau Forsthaus (1929-09-30 -)
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