Micken

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Hierarchie

Regional > Historisches Territorium > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Allenstein > Landkreis Allenstein > Micken


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Allenstein (Ev. Kirchspiel)

Katholische Kirchen

Diwitten


Geschichte

  • 1348: Urkundliche Erwähnung des Dorfes[2]
  • 04.11.1399: Erneute Ortsgründung[3]
  • 28.01.1430: Erneuerung der Handfeste für den Schulzen Georgius mit 17 Hufen nach kulmischen Rechten.[4] Micke ist neuer Ortsgründer.[5]
  • 05.02.1517: Mertin verkauft 2 Hufen an Borchart Crix und ist Bürge für 5 Jahre (eingetragen von Nikolaus Kopernikus)[6]
  • 10.01.1519: Übernahme einer Hufe vom Schulzen Simon durch Brosche (eingetragen von Nikolaus Kopernikus).[7]
  • 1785: Das Königliche Bauerdorf im Hauptamt Allenstein im Kreis Heilsberg hat 8 Feuerstellen.[8].
  • 1817: Die Ämter Allenstein - und somit auch Micken - und Wartenburg werden vom Heilsberger Kreis abgetrennt und zum neuen Kreis Allenstein vereinigt.[9]
  • 1820: Das Königliche Bauerdorf im Amt Allenstein hat 8 Feuerstellen und 46 Seelen.[10]
  • 19.06.1845: Für die Arbeitsstelle auf den Wegen bei Micken ist Gelegenheit zur Beschäftigung vorhanden. Auch Gespann haltende Einsassen können dort Verdienst finden.[11]
  • 18.07.1854: Mathias Bartnick hat einen Musterungstermin.[12]
  • 20.12.1854: Der kölmische Grundbesitzer Simon Meick ist zum Schulzen bestellt worden.[13]
  • 1855: Separation der Feldmark im Ort[14]
  • 03.12.1861: Bei der Volkszählung hat das Dorf eine Fläche von 1433 Morgen 60 Dez sowie 8 Wohngebäude mit 89 Einwohnern (1 Protestant, 88 Katholiken). Als Muttersprache gaben 4 Einwohner die deutsche Sprache an, der Rest sprach polnisch.[15]
  • 07.02.1867: Zum Bau der katholischen Kirche in Liebstadt wurden von der Dorfschaft 1 Thlr 1 Sgr gespendet.[16]
  • 19.07.1869: Andreas Bialeck hat einen Musterungstermin vor der Departments-Ersatz-Kommission in Allenstein.[17]
  • 07.05.1874: Bildung des Amtsbezirks Nickelsdorf Nr. 10 aus den Landgemeinden Köslienen, Micken, Salbken und Wadang sowie den Gutsbezirken Nickelsdorf und Trautzig.[18]
  • 01.01.1883: Der Amtsbezirk Nickelsdorf umfasst die Landgemeinden Köslienen, Micken, Salbken und Wadang und die Gutsbezirke Nickelsdorf und Trautzig.[19]
  • 01.11.1905: Der Landkreis Allenstein - und damit auch Micken - kommt zum neugegründten Regierungsbezirk Allenstein.[20]
  • 01.01.1908: Der Amtsbezirk Nickelsdorf umfasst die Landgemeinden Köslienen, Micken, Salbken und Wadang und die Gutsbezirke Nickelsdorf, Seebezirk (teilweise) und Trautzig.[21]
  • 12.08.1908: Die Besitzer Bernhard Lingnau bzw. Anton Thamm wurden zum Gemeindevorsteher bzw. Schöffe gewählt, betstätigt und verpflichtet.[22]
  • 1913: Micken hat 107 Einwohner. Gemeindevorsteher ist Lingnau und Lehrer ist Kornalewski.[23]
  • 28.05.1920: Eingliederung von Teilen der Landgemeinde Wadang (2,1805 ha) in die Landgemeinde Micken.[24]
  • 1921: Micken hat 118 Einwohner. Gemeindevorsteher ist Bernhard Lingnau und Lehrer ist Kornalewski.[25]
  • 15.03.1922: August Jaster hat die zweite Lehrerprüfung ebd.[26]
  • 1924: Micken hat 118 Einwohner. Gemeindevorsteher ist Bernhard Lingnau und Lehrer ist Kornalewski.[27]
  • 01.04.1925: Bruno Kammer wird Lehrer im Ort.[28]
  • 1927: Micken hat 125 Einwohner. Gemeindevorsteher ist Bernhard Lingnau und Lehrer ist Kammer.[29] Standesbeamter [des Amtes Nickelsdorf] ist Kornalewski aus Micken.[30]
  • 30.09.1928: Eingliederung von Teilen des Gutsbezirks Seebezirk (Teil des Wadang-Sees) und des Gutsbezirks Stolpen aus dem Amtsbezirk Diwitten in die Landgemeinde Micken im Amtsbezirk Nickelsdorf.[31]
  • 01.11.1930: Gustav Ruhnau wird Lehrer im Ort.[32]
  • 01.09.1931: Der Amtsbezirk Nickelsdorf umfasst die Landgemeinden Köslienen, Micken, Salbken, Trautzig-Nickelsdorf und Wadang.[33]
  • 1932: Micken mit Gut Stolpen hat 206 Einwohner. Gemeindevorsteher ist Bernhard Lingnau, Lehrer sind Kammer und Ruhnau.[34]
  • 08.09.1933: Einweisung von Franz Kuklinski in das Amt des Gemeindevorstehers ebd. Otto Leba bzw. Johann Behlau werden in das Amt des 1. Schöffen bzw. des Schöffenstellvertreters eingewiesen.[35]
  • 01.11.1935: Konrad Engelberg wird Lehrer im Ort.[36]
  • 17.05.1939: Micken hat bei der Volkszählung 181 Einwohner.[37]
  • 01.01.1945: Der Amtsbezirk Nickelsdorf umfasst die Gemeinden Köslienen, Micken, Salbken, Trautzig-Nickelsdorf und Wadang.[38]

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Weblinks

Offizielle Webseiten

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Städte und Gemeinden sowie Ämter und Kirchspiele im Landkreis Allenstein (Regierungsbezirk Allenstein)

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung MICKENKO03GT
Name
Typ
  • Landgemeinde (- 1935)
  • Gemeinde (1935 - 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
Postleitzahl
  • PL-10-374 (2008)
w-Nummer
  • 50331
externe Kennung
  • SIMC:0473098
  • geonames:764229
  • nima:-517631
Karte
   

TK25: 2189

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Diwitten, Dywity (1999 -) ( Wohnplatz Dorf )

Dywity ( Landgemeinde )

Nickelsdorf (1929) ( Amtsbezirk ) Quelle

Allenstein ( Kreis Landkreis ) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Stolpen, Słupy Gutsbezirk Gut Dorf STOPENKO03GT (1928-09-30 -)
Stolpen, Słupy Gutsbezirk Gut Dorf STOPENKO03GT (1928-09-30 - 1975)
Quellen zu diesem Objekt
  1. Wald, S. 167
  2. Kellmann, G. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert, HB-A-L 29 (1998), S. 38
  3. Kellmann, G. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert, HB-A-L 29 (1998), S. 38
  4. Kellmann, G. Besiedlung des Kreises Allenstein ab dem 14. Jahrhundert, HB-A-L 29 (1998), S. 38
  5. AB 124, S. 85
  6. HB A-L 27 (1996), S. 32
  7. HB A-L 27 (1996), S. 35
  8. Goldbeck, S. 118
  9. Grunenberg, S. 45
  10. Wald, S. 167
  11. AK 1845, S. 129
  12. AK 1854, S. 132
  13. AK 1854, S. 286
  14. Grunenberg, S. 91
  15. Grunenberg, S. 142
  16. AK 1867, S. 43
  17. AK 1869, S. 194
  18. http://territorial.de/ostp/allenst/nickelsd.htm
  19. http://territorial.de/ostp/allenst/nickelsd.htm
  20. Adreßbuch Allenstein 1913, S. VI
  21. http://territorial.de/ostp/allenst/nickelsd.htm
  22. AK 1908, S. 279
  23. Adreßbuch Allenstein 1921, S. 249
  24. http://territorial.de/ostp/allenst/nickelsd.htm
  25. Adreßbuch Allenstein 1924, S. 292
  26. http://bbf.dipf.de/hans/VLK/VLK-0005/vlk-0005-0701.jpg
  27. Adreßbuch Allenstein 1924, S. 292
  28. http://bbf.dipf.de/hans/VLK/VLK-0005/vlk-0005-0788.jpg
  29. Adreßbuch Allenstein 1927, S. 338
  30. Adreßbuch Allenstein 1927, S. 342
  31. http://territorial.de/ostp/allenst/nickelsd.htm
  32. http://bbf.dipf.de/hans/VLK/VLK-0006/vlk-0006-0022.jpg
  33. http://territorial.de/ostp/allenst/nickelsd.htm
  34. Adressbuch Allenstein 1932, S. 407
  35. AK 1933, S. 410
  36. http://bbf.dipf.de/hans/VLK/VLK-0005/vlk-0005-0536.jpg
  37. Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, S. 28
  38. http://territorial.de/ostp/allenst/nickelsd.htm
Persönliche Werkzeuge