Kellaren (Amt)

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Disambiguation notice Kellaren ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Kellaren (Begriffserklärung).

Allgemeine Hinweise

Im Jahre 1874 gebildeter Amtsbezirk im ehemaligen Landkreis Allenstein in Ostpreußen. Zum Amt gehörten im Jahre 1884 die Landgemeinden Kolpacken und Reußen sowie die Gutsbezirke Ganglau und Kellaren.

Geschichte

  • 07.05.1874: Bildung des Amtsbezirks Kellaren Nr. 28 aus den Landgemeinden Kolpacken und Reußen sowie den Gutsbezirken Ganglau und Kellaren. Erster Amtsvorsteher wird Gutsbesitzer Lieutenant Ertmann in Kellaren für 6 Jahre.[1]
  • März 1877: Gutsvorsteher und Ökonom Ertmann in Kellaren wird Amtsvorsteher für 6 Jahre.
  • 04.04.1878: Eingliederung von Teilen des Gutsbezirks Kellaren (1,013 ha) in den Gutsbezirk Ramuck Forst; Eingliederung des Gutsbezirks Ramuck Forst (Fläche von 1,098 ha der Dienstländereien der Waldwärterstelle Zasdrosz) in den Gutsbezirk Kellaren.
  • 29.01.1879: Eingliederung von Teilen des Gutsbezirks Ramuck Forst (Wiesenfläche mit 0,143 ha) in den Gutsbezirk Kellaren; Eingliederung von Teilen des Gutsbezirks Ramuck Forst (Wiesenfläche mit 0,304 ha) in die Landgemeinde Reussen.
  • 11.12.1880: Eingliederung des Gutsbezirks Kellaren (0,777 ha) in die Landgemeinde Jomendorf im Amtsbezirk Klein Bertung.
  • Jan. 1881: Gutsadministrator Schumann in Ganglau wird Amtsvorsteher für 6 Jahre.
  • 01.01.1883: Der Amtsbezirk Kellaren umfasst die Landgemeinden Kolpacken und Reußen und die Gutsbezirke Ganglau, Kellaren und Zasdrose Forst.
  • 05.11.1884: Mühlenbesitzer Brieskorn in Reussen wird Amtsvorsteher für 6 Jahre.
  • 26.03.1885: Eingliederung von Teilen der Landgemeinde Reussen (69 ha) in den Gutsbezirk Lanskerofen Forst im Amtsbezirk Oberförsterei Lanskerofen.
  • 14.07.1889: Eingliederung der Landgemeinde Kolpacken in die Landgemeinde Groß Trinkhaus im Amtsbezirk Klaukendorf.
  • 04.11.1890: Mühlenbesitzer Brieskorn in Reussen wird Amtsvorsteher für weitere 6 Jahre.
  • 02.01.1891: Eingliederung von Teilen der Landgemeinde Reußen (Soyka-Mühle nebst den zugehörigen Landflächen westlich der Alle belegenen Flächen mit 23,467 ha) in den Gutsbezirk Lanskerofen Forst im Amtsbezirk Oberförsterei Lanskerofen; Eingliederung der Landgemeinde Reußen (Soyka-Mühle nebst den zugehörigen Landflächen östlich der Alle belegenen Flächen mit 21,567 ha sowie die Alle) in den Gutsbezirk Ramuck Forst im Amtsbezirk Oberförsterei Ramuck.
  • 18.03.1896: Gutsbesitzer Ertmann in Kellaren wird Amtsvorsteher für 6 Jahre.
  • 01.12.1905: Das Forsthaus Zasdrocz gehört zum Amt.[2]
  • 28.06.1906: Mühlenbesitzer Brieskorn in Reußen wird Amtsvorsteher für 6 Jahre.
  • 01.01.1908: Der Amtsbezirk Kellaren umfasst die Landgemeinde Reußen und die Gutsbezirke Ganglau, Kellaren und Teile von Lanskerofen Oberförsterei (Forsthaus Reussen).
  • 1913: Mühlenbesitzer Brieskorn in Reußen ist Amtsvorsteher.[3]
  • 1921: Brieskorn in Reußen ist Amtsvorsteher.[4]
  • 1924: Brieskorn in Reußen ist Amtsvorsteher.[5]
  • 1927: Brieskorn in Reußen ist Amtsvorsteher.[6]
  • 17.10.1928: Umwandlung des Gutsbezirks Ganglau in eine Landgemeinde gleichen Namens; Eingliederung von Teilen des Gutsbezirks Kellaren (Etablissement Kolpacken) in die Landgemeinde Leynau im Amtsbezirk Klaukendorf; Eingliederung von Teilen des Gutsbezirks Kellaren (ohne Etablissement Kolpacken) in die Landgemeinde Reußen.
  • 13.12.1928: Eingliederung von Teilen der Landgemeinde Alt Allenstein (19,9026 ha) aus dem Amtsbezirk Klaukendorf in die Landgemeinde Reußen.
  • 30.09.1929 Eingliederung von Teilen des Gutsbezirks Lanskerofen, Forst (0,419 ha) und von Teilen des Gutsbezirks Ramuck Forst (287,3158 ha) aus dem Amtsbezirk Oberförsterei Ramuck in die Landgemeinde Reußen; Eingliederung von Teilen des Gutsbezirks Lanskerofen Forst (32,1446 ha) in die Landgemeinde Ganglau.
  • 01.12.1930: Eingliederung von Teilen des Gutsbezirks Ramucker Heide, Anteil Kr. Allenstein (Seeparzelle des Brczesdannek-Sees mit 0,6741 ha) in die Landgemeinde Ganglau.
  • 01.09.1931: Der Amtsbezirk Kellaren umfasst die Landgemeinden Ganglau und Reußen.
  • 1932: Brieskorn in Reußen ist Amtsvorsteher.[7]
  • 01.01.1945: Der Amtsbezirk Kellaren umfasst die Gemeinden Ganglau und Reußen.

Fußnoten

  1. http://territorial.de/ostp/allenst/kellaren.htm#fn17
  2. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Heft 1. Gemeindelexikon für Ostpreußen. Berlin, 1907/08. Sonderschriften des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e. V. Nr. 102, Nachdruck Hamburg 2003, Im Selbstverlag des Vereins, S. 9.
  3. Adreßbuch Allenstein 1913, S. 222
  4. Adreßbuch Allenstein 1921, S. 252
  5. Adreßbuch Allenstein 1924, S. 295
  6. Adreßbuch Allenstein 1927, S. 342
  7. Adreßbuch Allenstein 1932, S. 410


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