Donauwörth

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Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Bayern > Regierungsbezirk Schwaben > Landkreis Donau-Ries > Donauwörth

aus Zeillers Topographia Bavariae

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Donauwörth war von 1850 bis 31. März 1940 eine kreisfreie Stadt und ist seit 1. Januar 1998 eine Große Kreisstadt im Landkreis Donau-Ries.

Allgemeine Information

Nachbargemeinden sind Kaisheim, Genderkingen, Asbach-Bäumenheim, Mertingen, Tapfheim und Harburg (Schwaben).

Politische Einteilung

Die folgenden seither selbständigen Gemeinden wurden im Zuge der Gebietsreform 1972[1][2] mit ihren Teilorten zu Donauwörth eingemeindet:

  • Auchsesheim bis 1.7.1971 selbständige Gemeinde
    • Schwadermühle
  • Berg bis 1.7.1973 selbständige Gemeinde
    • Binsberg
    • Kreuzhof (bis 1.2.1971 auch Galgenhof)
    • Ramhof
    • Schöttle (bis 29.9.1961 Schöttlehof (ehem. Kaibach)
    • Walbach (bis 29.9.1961 Wallbacherhof)
  • Nordheim bis 1.7.1971 selbständige Gemeinde
  • Riedlingen bis 1.1.1972 selbständige Gemeinde
    • Neudegg
    • Posthof
    • Quellhaus neu 2. Hälfte 19.Jh.[3]
    • Seibertsweiler (Faulhof) seit 1913, davor Brachstadt
    • Spindelhof
    • Weiherhaus
  • Schäfstall bis 1.1.1978 selbständige Gemeinde
    • Eckhof
    • Karbeiserhof (Karweiserhof)
    • Lehenhof
    • Neffsend
    • Schweizerhof
  • Wörnitzstein bis 1.1.1978 selbständige Gemeinde
    • Dittelspoint
    • Felsheim
    • Huttenbach
    • Maggenhof (bis 21.3.1961 Maggerhof)
    • Osterweiler
    • Reichertsweiler
    • Schwarzenberg
  • Zirgesheim bis 1.7.1971 selbständige Gemeinde
    • Lederstatt
    • Schellenbergerhof
    • Schießerhof
    • Stillberghof
  • Zusum bis 1.7.1972 selbständige Gemeinde Zusum-Rettingen: Zusum zu Donauwörth, Rettingen zu Tapfheim

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

  • Ebermergen, St. Peter und Paul Pfarrei
    • Holzhöfe (meist katholisch) bis 20.3.1810 (ab 1720/1748 auch kath. Pf.), ...
      • Binsberg ..., danach Berg (kath.), aber siehe beide Matrikel
      • Hettlisweiler jetzt abgegangen, ..., danach (Schöttlehof) Riedlingen (kath.), danach (Krazerhof) Donaumünster (kath.), aber siehe alle drei Matrikel
      • Huttenbach (2 Höfe Heilig Kreuz) ..., danach Wörnitzstein (kath.), aber siehe beide Matrikel
      • Maggenhof (teilweise Riedlingen/Wörnitzstein) ..., danach Wörnitzstein (kath.), aber siehe beide Matrikel
      • Reichertsweiler ..., danach Wörnitzstein (kath.), aber siehe beide Matrikel
      • Schwarzenberg (meist evang.) ..., danach Wörnitzstein (kath.), aber siehe beide Matrikel
      • Seibertsweiler/Faulhof ..., danach Donaumünster (kath.), aber siehe beide Matrikel

Katholische Kirchen

  • Bistum Augsburg
    • Altisheim, St. Willibald Pfarrei
      • Lehenhof seit 1810, davor Genderkingen
    • Auchsesheim, St. Georg Pfarrei
      • Nordheim, Maria Immaculata Filiale Kirchweihe 18.12.1965[4]
      • Schwadermühle
      • Wasenmeister
      • Zusum (Wirtshaus) ansonsten Heilig Kreuz
    • Berg, St. Laurentius Pfarrei
      • Berger Vorstadt
      • Binsberg seit 20.3.1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
      • Kreuzhof
      • Neudegg
      • Ramhof (evtl. Donauwörth)
      • Schöttle
      • Walbach
    • Donaumünster, Mariä Himmelfahrt Pfarrei
      • Riedlingen (Kaltenekkerhof, bestehend aus Hof, Halbhof und Sölde) bis etwa 1700 (Hof, Sölde und vom Halbhof die Männer, vom Halbhof die Frauen nach Wörnitzstein), danach Riedlingen
      • Seibertsweiler/Faulhof seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
    • Donauwörth, Zu Unserer Lieben Frau Pfarrei (Pfarreiengemeinschaft)
    • Donauwörth, Heilig Kreuz Pfarrei
      • Lederstatt
      • Quellhaus
      • Stillberghof bis 1810, danach Schäfstall
      • Zusum (Wirtshaus siehe Auchsesheim, Neubauer/Neuhof siehe Tapfheim)
    • Parkstadt, Christi Himmelfahrt Pfarrei Kirchweihe 23.5.1968[5]
    • Genderkingen, St. Peter und Paul Pfarrei
      • Lehenhof bis 1810, danach Altisheim
    • Riedlingen, St. Martin Pfarrei seit 1973, davor seit 1804 Kaplanei-Expositur, davor Filiale von Wörnitzstein[6]
      • Hettlisweiler (Schöttlehof) jetzt abgegangen, seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
      • Maggenhof (teilweise Wörnitzstein) seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
      • Riedlingen (Kaltenekkerhof, bestehend aus Hof, Halbhof und Sölde) seit etwa 1700, davor (Hof, Sölde und vom Halbhof die Männer nach Donaumünster, vom Halbhof die Frauen nach Wörnitzstein)
    • Schäfstall, St. Felizitas Pfarrei (früher Neffsend genannt)
      • Breitwangerhof bis 1810, danach Genderkingen
      • Brenzschwaige bis 1810, danach Genderkingen
      • Eckhof
      • Graisbach (Höselhof) bis 1810, danach Lechsend
      • Hafenreut bis 1810, danach Kaisheim
      • Kabishof/Karbeiserhof (Karweiserhof)
      • Riedelbergerhof (Rennelbergerhof) bis 1810, danach Altisheim
      • Schäfstall (7 Häuser) seit 1810, davor Altisheim
      • Schweizerhof
      • Stillberghof seit 1810, davor Heilig Kreuz
    • Tapfheim, St. Peter Pfarrei
      • Zusum (Neubauer/Neuhof)
    • Wörnitzstein, St. Martin Pfarrei[6]
      • Riedlingen, St. Martin Filiale bis 1804, Kaplanei-Expositur bis 1973, danach Pfarrei
      • Riedlingen (Kaltenekkerhof, bestehend aus Hof, Halbhof und Sölde) bis etwa 1700 (vom Halbhof die Frauen), danach Riedlingen
      • Dittelspoint (Enderlehof Kaisheim)
      • Felsheim
      • Huttenbach (2 Höfe Kaisheim)
      • Huttenbach (2 Höfe Heilig Kreuz) seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
      • Maggenhof (teilweise Riedlingen) seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
      • Osterweiler
      • Reichertsweiler seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
      • Schwarzenberg seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
      • Katholiken von Ebermergen, Mauren bis etwa 2004, danach Harburg
    • Zirgesheim, Maria Immaculata Pfarrei[7]
      • Engelkeller
      • Hamlar (6 Häuser in Unterhamlar) bis 1740, danach Asbach
      • Peterhof (auf dem Schellenberg) 1850 abgebrochen
      • Schießerhof/Hungerstall
      • Urfahrhof

Geschichte

  • Zorn, Wolfgang: Historischer Atlas von Bayerisch-Schwaben; 1. Auflage 1955
    • Karte 43: Stadtentwicklungspläne der sieben Reichsstädte: Donauwörth, Text S. 38, Karte S. 32

Genealogische und historische Gesellschaften

Genealogische Gesellschaften

Historische Gesellschaften

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Historische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

  • Die Nordheimer Anwesen und ihre Bewohner, in: Hartel, Eduard, Stadt Donauwörth (Hrsg.), Nordheimer Chronik, 2000, S. 102-172.

Historische Bibliografie

  • Hartel, Eduard / Stadt Donauwörth (Hrsg.): Nordheimer Chronik; 2000
  • Pfister, Doris: Historischer Atlas von Bayern, Schwaben Reihe I, Heft 17: Donauwörth. Der ehemalige Landkreis; München 2008, ISBN 978 3 7696 6855 1
  • Donauwörth, in: Bosl, Karl: Bayern, 7. Band; 2. Auflage 1965, aus der Reihe: Kröner, Alfred (Hrsg.): Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, S. 147-149
  • Auchsesheim, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 48-51
  • Berg, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 55-58
  • Donauwörth, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 76-204
  • Nordheim, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 460-462
  • Riedlingen, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 494-497
  • Schäfstall, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 503-505,507
  • Wörnitzstein, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 611-614
  • Zirgesheim, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 620-624
  • Zusum, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 624-625

Historische Literatur

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Anmerkungen

  1. Landkreis DONAU-RIES, Seite 732
  2. Pfister, Hist.Atlas Donauwörth, Seite 350-363
  3. Pfister, Hist.Atlas Donauwörth, Seite 363 bei Zusum mit Verweis auf Steichele, 3. Band, Seite 895 (dort Eingepfarrte Orte), aber Steichele, 3. Band, Seite 896 (Gemeindeverband)
  4. Würmseher, Kirchenbau im Bistum Augsburg 1945-1970 (Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte Jg. 41 2007), Seite 512
  5. Würmseher, Kirchenbau im Bistum Augsburg 1945-1970 (Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte Jg. 41 2007), Seite 312
  6. 6,0 6,1 Steichele, 3. Band, Seite 1098-1106
  7. Steichele, 3. Band, Seite 1111-1112

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Genealogische Mailinglisten und Internetforen

Weitere Webseiten

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Ortsdatenbank Bayern

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Name
  • Donauwörth
Typ
  • Stadt
Postleitzahl
  • W8850 (- 1993-06-30)
  • 86609 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • opengeodb:15745
  • BLO:2105
GOV-Kennung
Karte
Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Donauwörth (- 1972-07-01) (Bezirksamt Landkreis)

Donau-Ries, Nördlingen-Donauwörth (1972-07-01 -) (Landkreis)

Untergeordnete Objekte

Name Typ Zeitraum
Auchsesheim Pfarrdorf (1971-05-01 -)
Berg Pfarrdorf (1973-01-01 -)
Binsberg Weiler (1973-01-01 -)
Dittelspoint Weiler (1978-01-01 -)
Donauwörth Hauptort
Eckhof Einöde (1978-01-01 -)
Felsheim Dorf (1978-01-01 -)
Huttenbach Weiler (1978-01-01 -)
Karbeiserhof Einöde (1978-01-01 -)
Kreuzhof Einöde (1973-01-01 -)
Lederstatt Weiler (1971-05-01 -)
Maggenhof Einöde (1978-01-01 -)
Neudegg Weiler (1972-01-01 -)
Nordheim Pfarrdorf (1971-05-01 -)
Osterweiler Weiler (1978-01-01 -)
Posthof Weiler (1972-01-01 -)
Quellhaus Einöde (1972-01-01 -)
Ramhof Einöde (1973-01-01 -)
Reichertsweiler Einöde (1978-01-01 -)
Riedlingen Pfarrdorf (1972-01-01 -)
Schellenbergerhof Ort (1971-05-01 -)
Schiesserhof Einöde (1971-05-01 -)
Schwadermühle Einöde (1971-05-01 -)
Schwarzenberg Einöde (1978-01-01 -)
Schweizerhof Einöde (1978-01-01 -)
Schäfstall Pfarrdorf (1978-01-01 -)
Schöttle Weiler (1973-01-01 -)
Seibertsweiler Einöde
Spindelhof Weiler (1972-01-01 -)
Stillberghof Weiler (1971-05-01 -)
Walbach Weiler (1973-01-01 -)
Weiherhaus Ort
Wörnitzstein Pfarrdorf (1978-01-01 -)
Zirgesheim Pfarrdorf (1971-05-01 -)
Zusum Dorf (1972-07-01 -)


Städte und Gemeinden im Landkreis Donau-Ries (Regierungsbezirk Schwaben)

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