Tapfheim
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Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Bayern > Regierungsbezirk Schwaben > Landkreis Donau-Ries > Tapfheim
Einleitung
Allgemeine Information
Nachbargemeinden sind Harburg (Schwaben), Donauwörth, Mertingen, Buttenwiesen, Schwenningen, Blindheim und Bissingen.
Politische Einteilung
Bei der Gebietsreform 1972 kam die Gemeinde Tapfheim zum 1. Juli 1972 vom Landkreis Dillingen an der Donau zum Landkreis Donau-Ries.
Zur Gemeinde Tapfheim gehör(t)en folgende Teilorte und Wohnplätze:
- Bergmühle
- Hahnenhof neu
- Richterhaus (= Tapfheim Nr. 158) 1903 abgebrochen
Die folgenden seither selbständigen Gemeinden wurden im Zuge der Gebietsreform 1972[1] mit ihren Teilorten zu Tapfheim eingemeindet:
- Brachstadt bis 1.7.1972 selbständige Gemeinde (seit 1.1.1880 Bezirksamt Donauwörth, davor Bezirksamt Dillingen)[2]
- Abtsholzerhof
- Hettlisweiler abgegangen
- Razmannshof/Razenhof 1849 abgegangen
- Seibertsweiler (Faulhof) bis 1913, danach Riedlingen
- Donaumünster (bis 12.2.1924 Münster)[3] bis 1.7.1972 selbständige Gemeinde
- Furtmühle
- Erlingshofen bis 1.7.1972 selbständige Gemeinde
- Oppertshofen bis 1.7.1972 selbständige Gemeinde (seit 1.1.1880 Bezirksamt Donauwörth, davor Bezirksamt Dillingen)[4]
- Rettingen bis 1.7.1972 selbständige Gemeinde Zusum-Rettingen: Zusum zu Donauwörth, Rettingen zu Tapfheim
- Bäldleschwaige
- Bauernhansenschwaige
- Birkschwaige
- Dreiwinkelschwaige
- Hubelschwaige
- Hundeschwaige
- Kilischwaige
- Obere Hoserschwaige (bis Ende 19.Jh. Hoserschwaige, ehem. Aschachhof)
- Rothahnenschwaige
- Untere Hoserschwaige erbaut 1824
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
- Brachstadt, St. Maria Magdalena Pfarrei
- Oppertshofen, St. Blasius Pfarrei
- Ebermergen, St. Peter und Paul Pfarrei
- Holzhöfe (meist katholisch) bis 20.3.1810 (ab 1720/1748 auch kath. Pf.), ...
- Hettlisweiler jetzt abgegangen, ..., danach (Schöttlehof) Riedlingen (kath.), danach (Krazerhof) Donaumünster (kath.), aber siehe alle drei Matrikel
- Razmannshof/Razenhof 1849 abgegangen, ..., danach Donaumünster (kath.), aber siehe beide Matrikel
- Seibertsweiler/Faulhof ..., danach Donaumünster (kath.), aber siehe beide Matrikel
- Holzhöfe (meist katholisch) bis 20.3.1810 (ab 1720/1748 auch kath. Pf.), ...
Katholische Kirchen
- Bistum Augsburg
- Bissingen, St. Peter und Paul Pfarrei
- Katholiken von
- Oppertshofen
- Katholiken von
- Donaumünster, Mariä Himmelfahrt Pfarrei, (früher Münster genannt)
- Abtsholzerhof
- Bäldleschwaige seit 1901, davor Tapfheim
- Birkschwaige/Bürg
- Dreiwinkelschwaige/Trowinkelschwaige
- Hettlisweiler/Härtnitsweiler (Krazerhof) abgegangen, seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
- Hubelschwaige
- Furtmühle seit 1902, davor Tapfheim
- Hundeschwaige seit 1901, davor Tapfheim
- Kilischwaige/Unterhelbern/Unterhöllberg seit 1901, davor Tapfheim
- Ludwigsschwaige/untere Spatzenschwaige seit 1901, davor Tapfheim
- Metzgerschwaige abgegangen
- Razmannshof/Razenhof 1849 abgegangen, seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
- Rettingen
- Riedlingen (Kaltenekkerhof, bestehend aus Hof, Halbhof und Sölde) bis etwa 1700 (Hof, Sölde und vom Halbhof die Männer, vom Halbhof die Frauen nach Wörnitzstein), danach Riedlingen
- Seibertsweiler/Faulhof seit 1810, davor Ebermergen (evang.), aber siehe beide Matrikel
- Tapfheim (Nr. 136 Stoffel/beim Altstoffel) bis 1871, danach Tapfheim
- Erlingshofen, St Vitus (früher St. Margareth)[5] Filiale, seit 17. Jahrhundert (davor eigene Pfarrei), eigene Matrikel
- Bauernhansenschwaige früher Ober-Helbern/Ober-Helberg
- Obere Hoserschwaige früher Aschachhof
- Rothahnenschwaige/Denschnachbühl früher Kaltenekk
- Untere Hoserschwaige früher Aschachhof
- Tapfheim, St. Peter Pfarrei
- Bäldleschwaige/Heiterau bis 1901, danach Donaumünster
- Bartlstockschwaige/Eberweinschwaige/obere Spatzenschwaige/Stockschwaige
- Bergmühle (= Tapfheim Nr. 157/159)
- Brachstadt
- Dettenhart bis 1923, danach Schwenningen
- Furtmühle bis 1902, danach Donaumünster
- Hundeschwaige/Hundasöld bis 1901, danach Donaumünster
- Kilischwaige/Unterhelbern/Unterhöllberg bis 1901, danach Donaumünster
- Ludwigsschwaige/untere Spatzenschwaige/Mückenschwaige bis 1901, danach Donaumünster
- Neuschwaig/Michelschwaig bis 1868, danach Pfaffenhofen
- Richterhaus/Hundemer Fischhaus/Hundheim (= Tapfheim Nr. 158) 1903 abgebrochen
- Stoffelhansenschwaig/Widmarkschwaig/Kurtzenschwaige bis 1868, danach Pfaffenhofen
- Tapfheim (Nr. 136 Stoffel/beim Altstoffel) seit 1871, davor Donaumünster
- Zusum (Neubauer/Neuhof)
- Bissingen, St. Peter und Paul Pfarrei
Geschichte
Genealogische und historische Gesellschaften
Genealogische Gesellschaften
- Stammbaum-Tisch Nordschwaben in Erlingshofen
Historische Gesellschaften
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
- Pfarrmatrikel Donaumünster
- Taufen ab 1644
- Heiraten ab 1665
- Sterbefälle ab 1664
- Pfarrmatrikel Erlingshofen
- Taufen ab 1663
- Heiraten ab 1666
- Sterbefälle ab 1663
- Pfarrmatrikel Tapfheim
- Taufen ab 1616, Lücke 1651 bis 1685
- Heiraten ab 1616, Lücke 1643 bis 1685
- Sterbefälle ab 1685
- alle Matrikel auf Mikrofilm im Archiv des Bistums Augsburg (ABA)
Historische Quellen
Bibliografie
Genealogische Bibliografie
- Knöpfle, Ottilie / Kollmann, Wilhelm / Wegele, Manfred: Ortsfamilienbuch Erlingshofen mit der Bauernhansenschwaige, der Hoserschwaige und der Rothahnenschwaige, 1663 - 1910
- Knöpfle, Ottilie / Kollmann, Wilhelm / Wegele, Manfred: Ortsfamilienbuch Donaumünster; 2002
- Widemann, Simon (+) / Wegele, Manfred: Ortsfamilienbuch Oppertshofen-Brachstadt; 2007
- Knöpfle, Ottilie / Wegele, Manfred: Ortsfamilienbuch Tapfheim; 2008
Historische Bibliografie
- Das Festkomitee der 750/850-Jahr-Feier Donaumünster-Erlingshofen (Hrsg.): So isch's bei uns g'wesa - Eine Chronik zum Dorfjubiläum im Jahre 1996, 1996
- Tapfheim, in: Bosl, Karl: Bayern, 7. Band; 2. Auflage, 1965, aus der Reihe: Kröner, Alfred (Hrsg.): Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, S. 735
- Tapfheim, in: Landratsamt Dillingen an der Donau (Hrsg.): Landkreis und Stadt Dillingen ehedem und heute; Dillingen 1967, S. 366-369
- Brachstadt, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 62
- Donaumünster, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 70-76
- Erlingshofen, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 228-231
- Oppertshofen, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 483-485
- Rettingen, in: Horn, Adam: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben III. Band, Landkreis Donauwörth; München 1951, S. 493
- Tapfheim, in: Meyer, Werner: Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben VII. Band, Landkreis Dillingen an der Donau; München 1972, S. 894-910
- Oppertshofen - Brachstadt, in: Bezzel, Ernst / Neureuther, Klaus / Schlagbauer, Albert (Hrsg.): Evangelische Gemeinden im Ries - Dekanatsbezirke Donauwörth, Nördlingen, Oettingen und Ostregion des Kirchenbezirkes Aalen; 1981, S. 50-52
- Oppertshofen/Brachstadt, in: Lotter, Karl Dr. (Hrsg.): Rieser Kirchenbuch - Geschichte der evangelischen Pfarreien des Rieses; Nördlingen 1956, S. 249-253
- Pf. Opertshofen, in: Landkapitel Donauwörth, in: Steichele, Anton: Das Bisthum Augsburg, historisch und statistisch beschrieben, 3. Band; Augsburg 1872, S. 1136-1137
- Pf. Münster und Erlingshofen, in: Landkapitel Höchstätt, in: Steichele, Anton: Das Bisthum Augsburg, historisch und statistisch beschrieben, 4. Band; Augsburg 1883, S. 705-719
- Pf. Tapfheim, in: Landkapitel Höchstätt, in: Steichele, Anton: Das Bisthum Augsburg, historisch und statistisch beschrieben, 4. Band; Augsburg 1883, S. 747-758
Archive und Bibliotheken
Archive
Bibliotheken
Verschiedenes
Anmerkungen
- ↑ Landkreis DONAU-RIES, Seite 781
- ↑ Pfister, Hist.Atlas Donauwörth, Seite 351
- ↑ Wegele, Manfred, Aus Münster wird Donaumünster, in: Das Festkomitee der 750/850-Jahr-Feier Donaumünster-Erlingshofen (Hrsg.), So isch's bei uns g'wesa - Eine Chronik zum Dorfjubiläum im Jahre 1996, 1996, S. 23
- ↑ Pfister, Hist.Atlas Donauwörth, Seite 360
- ↑ Erlingshofen, Kunstdenkmäler, Seite 228
Weblinks
Offizielle Webseiten
Genealogische Webseiten
Genealogische Mailinglisten und Internetforen
Weitere Webseiten
- Artikel Tapfheim. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie (in Deutsch).
- Oppertshofen
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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| Übergeordnete Objekte | Dillingen an der Donau (1862 - 1972-07-01) (Bezirksamt Landkreis) Donau-Ries, Nördlingen-Donauwörth (1972-07-01 -) (Landkreis) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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