Portal:Westfalen-Lippe

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen der Provinz Westfalen
Wappen der Provinz Westfalen
Westfalen-Lippe

Herzlich Willkommen im Portal Westfalen-Lippe von GenWiki. Hier finden Heimat- und Familienforscher Informationen und Hilfen rund um den Landesteil Westfalen-Lippe des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Autoren willkommen:Eigene Artikel schreiben (auch Schulen/Gymnasien) [Bearbeiten]

" Seit mehr als 150 Jahren ist das Ruhrgebiet 2010 ein Einwanderungsland. Millionen von Menschen sind mit der Industrialisierung ins Revier gekommen - viele mit der Hoffnung auf gutes Geld für harte Arbeit, manche aber aus Zwang oder auf der Flucht. 2010 leben Menschen aus 170 Nationen im Ruhrgebiet", sie können über ihren Werdegang und ihre Heimat schreiben.

Berichten Sie durch Bürgerschaftliches Engagement in Verbindung mit der Realisierung eigener Bedürfnisse und die Bereitschaft zur Mitwirkung und Einbringung vorhandener Kompetenzen, Erfahrungen und Kenntnisse in der Heimat- und Familienforschung, Sie können damit allen Beteiligten gleichermaßen Freude bringen.
Machen Sie sich und allen anderen eine Freude: Machen Sie einfach mit bei GenWiki!


Geografie, Natur- und Landeskunde [Bearbeiten]

Westfalen, das "Land der roten Erde":

Garten- und Parkanlagen in Westfalen-Lippe

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Einwohnerlisten des Fürstbistums Paderborn
1643-1685 Es gibt Verzeichnisse von den Ländereien (Ackerland, Wiesen u.Gärten) der Orte, Gemeinden, Ämter bzw. Kirchspiele des Fürstbistums Paderborn; Einwohnerlisten; geordnet nach der Größe der einzelnen Besitzer, ihrer Größe und ihrem Steuerertrag auf Grund amtlicher Vermessungen und Feststellungen; Faszikel chronologisch und möglichst alphabetisch nach Orten geordnet


Verwaltung [Bearbeiten]
Fürstlich Lippische Regierung, Siegelmarke

1816-1946 preußische Provinz

Industriealisierung/Bevölkerungsexplosion
Mit der Industriealisierung (Dampfmaschine) entstanden Ballungsgebieten mit einer ungeahnten Bevölkerungsexplosion, welche die staatlichen Verwaltungsorganisatoren vor große Herausforderungen stellte (Verkehrserschließung, Transportwesen, Hygiene...).

Die Strukturen der staatlichen Verwaltungen und Zuständigkeiten von Regierungsbezirken, Kreisen, Kommunen, Ämtern, Behörden, Kirchen und anderen Einrichtungen mußten im Ruhrgebiet/Westfalen permanent den neuen Entwicklungen angepaßt weren.

Regierungsbezirke:
Regierungsbezirk Arnsberg, Regierungsbezirk Detmold, Regierungsbezirk Detmold, Regierungsbezirk Minden, Regierungsbezirk Münster

Kreiseinteilung seit 1816 mit Bürgermeistereien, Städten und Ämtern:

  • Eingearbeitet die Standesvertreter der Fürsten u. Herren, Ritterschaft, Städte u. Landgemeinden 1832/1855.

Kreis Ahaus, Kreis Altena, Kreis Arnsberg, Kreis Beckum, Kreis Bielefeld, Kreis Bochum, Kreis Borken, Kreis Brilon, Kreis Büren, Kreis Dortmund , Ennepe-Ruhr-Kreis, Kreis Gütersloh, Kreis Hagen (Westfalen), Kreis Halle (Westfalen), Kreis Hamm, Kreis Hattingen, Kreis Herford, Hochsauerlandkreis, Kreis Hörde, Kreis Höxter, Kreis Lippe, Kreis Lippstadt, Kreis Lüdinghausen, Kreis Meschede, Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Lübbecke, Kreis Lüdinghausen, Märkischer Kreis, Kreis Minden, Kreis Münster, Kreis Olpe, Kreis Paderborn, Kreis Recklinghausen, Kreis Schwelm, Kreis Siegen, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Soest, Kreis Steinfurt, Kreis Tecklenburg, Kreis Unna, Kreis Warburg, Kreis Warendorf, Kreis Wiedenbrück, Kreis Wittgenstein

Kategorien-Übersicht ehemalige Amtsbezirke (Ämter) 1931 in der Provinz Westfalen


Kreisfreie Städte im Landesteil Westfalen-Lippe (Nordrhein-Westfalen)

Bielefeld | Bochum | Bottrop | Dortmund | Gelsenkirchen | Hagen | Hamm | Herne | Münster (Westfalen)



Freistaat und Fürstentum Lippe (-Detmold):



Standesvertretungen [Bearbeiten]

Parlamentarische Vertretung durch vier Stände
Das Königlich Preußische Gesetz vom 27. März 1824 wegen Anordnung der Provinzialstände (Westfalen) bestimmte auf der Grundlage des am 5. Juni 1823 erlassenen Allgemeinen Gesetzes wegen Anordnung der Provinzialstände für den ständischen Verband der Provinz Westfalen (analog in den Kreisen) die Einrichtung von vier Ständen zu den Landtagen (Kreistagen).

Danach bestand:

  • I. Der erste Stand aus den vormals unmittelbaren Reichsständen (Fürsten);
  • II. Der zweite Stand aus der Ritterschaft (Martrikel);
  • III. Der dritte Stand aus den zur Vertretung des bürgerlichen Gewerbes geeigneten Städten;
  • IV. Der vierte Stand aus den übrigen, im zweiten und dritten Stande nicht begriffenen, Grundbesitzern (Grundbesitzlose waren ausgegrenzt).


Städtebuch [Bearbeiten]

Westfalen-Lippe: Beschriebene Städte nach der Gliederung des deutschen Städtebuches 1954
Regionale u. lokale historische Angaben über Land und Leute zur Bereicherung von Vorfahrenbiografien…


Dülmen: Lüdinghauser Tor,erbaut Ende des 15. Jhds. Einziges erhaltenes Stadttor 1933

Ahaus, Ahlen, Altena, Anholt (Isselburg), Arnsberg, Attendorn, Balve, Barntrup, Beckum, Belecke, Bad Berleburg, Bevergern, Beverungen, Bielefeld, Billerbeck, Blankenstein, Blomberg, Bocholt, Bochum, Borgentreich, Borgholz, Borgholzhausen, Borghorst, Borken, Bottrop, Brakel, Breckerfeld, Bredenborn, Brilon, Bünde, Büren, Burgsteinfurt, Castrop-Rauxel, Coesfeld,

Datteln, Delbrück, Detmold, Dorsten, Dortmund, Drensteinfurt, Bad Driburg, Dringenberg, Drolshagen, Dülmen, Emsdetten, Enger, Ennepetal, Erwitte, Eversberg, Freckenhorst, Fredeburg, Freienohl, Freudenberg, Gehrden, Gelsenkirchen, Gemen (Borken), Geseke, Gevelsberg, Gladbeck, Greven, Gronau, Gütersloh,

Hagen, Halle, Hallenberg, Haltern, Hamm, Harsewinkel, Hattingen (Ruhr), Hausberge, Hemer, Herdecke, Herford, Herne, Herten, Hilchenbach, Hirschberg, Höxter, Hohenlimburg, Horn, Horstmar, Ibbenbüren, Iserlohn, Kallenhardt, Kamen, Kleinenberg, Bad Laasphe, Lage, Lemgo, Lengerich, Letmathe, Lichtenau, Bad Lippspringe, Lippstadt, Lübbecke, Lüdenscheid, Lüdinghausen, Lügde, Lünen,

Marl, Medebach, Menden, Meschede, Minden, Münster, Neheim-Hüsten, Neuenrade, Niedermarsberg, Nieheim, Obermarsberg, Ochtrup, Oelde, Oerlinghausen, Bad Oeynhausen, Olfen, Olpe, Paderborn, Peckelsheim, Petershagen, Plettenberg, Preußisch Oldendorf,

Ramsdorf (Velen), Recklinghausen, Rheda, Rheine, Rietberg, Rüthen, Salzkotten, Bad Salzuflen, Schlüsselburg, Schmallenberg, Schötmar, Schwalenberg, Schwelm, Schwerte, Sendenhorst, Siegen, Soest, Stadtlohn, Steinheim,

Tecklenburg, Telgte, Unna, Versmold, Vlotho, Vörden, Vreden, Waltrop, Wanne-Eickel, Warburg, Warendorf, Warstein, Wattenscheid, Werdohl, Werl, Werne, Werth (Isselburg), Werther, Westerholt, Bad Wünnenberg, .


Kultur, Religion und Bildung [Bearbeiten]

Christianisierung

Ev. Kirchen

Kath. Kirchen

Kategorien-Übersicht der Kirchenbuchverzeichnisse in der Diözese Münster

Sprache, Mundart

Kulturatlas Westfalen

Westfälischer Heimatbund e.V.


Geschichte [Bearbeiten]
Wasserburg Haus Lüttinghof

Geschichte: Westfalen-Lippe

Landesherren vor 1816


Handel, Gewerbe, Verkehr, Industrie [Bearbeiten]

Adel u. adeliges Unternehmertum
Hinweise dazu in den Archiven der einzelnen Adelshäuser, so z.B. zur Geschichte der Wocklumer Eisenhütte (1758-1864).

Wirtschaft in Westfalen und Lippe
Zur Lebensbeschreibung (Biografien) von Vofahren sind weitere Daten aus deren Lebensumfeld interessant. In Wirtschaftsarchiven findet man Quellen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, aber auch zur politischen Geschichte, Technik- und Rechtsgeschichte, Stadtgeschichte und Landeskunde, Mediengeschichte und in Einzelfällen auch zu Randbereichen wie Kunst- oder Architekturgeschichte.

Westfälisch adeliges Unternehmertum: Luisenhütte Wocklum(1758-1864), Zchng. nach E.Tull


Probst gründet Hochofen
Der Propst des Klosters Varlar, Franz Ferdinand Frh. von Wenge errichtete 1757 in Osterfeld im damaligen Vest Recklinghausen, die „Eisenhütte zu Gottes Gnaden, genannt St. Antony-Hütte". Der erste Hochofen wurde am 18. Mai 1758 angeblasen. Ein Mann der Kirche ist damit Gründer des Industriegebietes an Rhein und Ruhr. Diese Hochöfen entwickelten sich aus den Rennöfen. Verhütet wurde zunächst lokal vorhandener Raseneisenstein.


Bibliografie [Bearbeiten]

Spezifische Bibliografien, zu den Orten, Regionen und Themen, auch Periodika, historische und familienkundliche Inhalte, sind dort angeführt.

Periodika

Onlinesuche- Bibliotheken


Genealogische Forschung [Bearbeiten]


Personen, Familien und Bevölkerung [Bearbeiten]

Familienkundliche-Datenbank

Fürstbistum Münster

Auswanderer aus Westfalen

Auswanderer aus Lippe


Archive [Bearbeiten]

Westfälische Archive im NRW Archivportal


Webseiten [Bearbeiten]

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Historische Webseiten

Familienforschung in Westfalen-Lippe:
Westfälische Gesellschaft für
Genealogie und Familienforschung

Portalmitarbeit, -vorschläge:
Kontakt

enter Westfälische Geschichte

"Internetportal westfälische Geschichte)" Das erste Online-Portal zur Regional- und Landesgeschichte Westfalens ist da: "Westfälische Geschichte" - ein Kooperationsangebot des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte und der Stiftung Westfalen-Initiative.

Konzipiert als ein themenspezifischer Informationspool, hält das Portal vielfältige Service-­ und Informationsangebote für Sie bereit. Darunter sind Einführungstexte in Epochen und Themen, Links, Biografien, Quellen, Ereignisse, Medien und Karten. Einzelne Themen und Aspekte werden auch vertiefend in Schwerpunkt- und Projektbereichen dargestellt. Vielfältige Suchmöglichkeiten erschließen die Inhalte des Portals und unterstützen Sie bei Ihrer Recherche. Die E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" bietet Ihnen zudem ein Forum für Information und Kommunikation. Das Portal richtet sich an historisch Interessierte, an Wissenschaftler und Mitarbeiter von Kultureinrichtungen oder auch an Lehrer und Schüler.

enter Westfälische_Urkunden

"Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)" Wer sich bisher einen Überblick über historische Urkunden verschaffen wollte, war gezwungen, viele Orte aufzusuchen. Denn die archivische Überlieferung in Westfalen-Lippe aus dem Mittelalter und der Frühneuzeit ist aufgrund der vielen Kleinstaaten, die sich in der Region seit dem Mittelalter herausgebildet hatten, außerordentlich zerstreut. Im Rahmen des Kooperationsprojekts "Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank" (DWUD) machen das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und das LWL-Archivamt für Westfalen - in Kooperation mit der Stiftung Westfalen-Initiative - die heute auf viele staatliche, kommunale, private und kirchliche Archive verteilten Quellen nun online öffentlich zugänglich.


Wichtiger Themenbegriff
Bedeutungsveränderungen des Begriffs “Stadt” in Westfalen:

Erwähnung, Veränderungen und Beschreibung jeweils bei den einzelnen westfälischen und lippischen Orten.

Zusammenhänge zwischen Siedlungen und Burgen
Ländliche und städtische Siedlungen richteten sich auch auf Burgen aus, deren Bewohner die Nachfrage nach gewerblichen und agrarischen Produkten steigerten.

Idiotikon
Regionale Ansätze im 18./19. Jahrhundert
Es gibt die Sammlung (Tibus ?) eines Ravensbergischen Idiotikon. Es bildet einen Anhang zur Beschreibung der Grafschaft Ravensberg als 2. Teil. Es handelt sich um einen durchschossenen Band mit zahlreichen handschriftlichen Nachträgen.Pappeinband des 19. Jahrhunderts. Es gibt einen weiterer Band von Tibus in der Sammlung Tyrell (Quelle: Staatsarchiv Münster,Bestand Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.)

enter Münzstätten in Westfalen

1/4 Stüber, Dortmund

Dortmund und Soest sind die ältesten Münzstätten in Westfalen, wo bereits im 10. Jahrhundert Münzprägungen bezeugt sind. Ind Dortmund befand sich die bedeutendste Münzstätte Westfalens.

Weitere Angaben aus Westfalen befinden sich bei den Aufschreibungen zu den einzelnen Städten, dazu ergänzende Angaben des 20. Jahrhunderts zum regionalen oder lokalen Notgeld.

enter Hausnummern und Brandkataster in Westfalen

Schild 1881-1890

Am 01.05.1755 unterschreibt Friedrich Wilhelm I. von Preußen das "Reglement" zur Gründung einer Feuer-Sozietät für die Städte "in dem Herzogthumb Cleve und Graffschafft Marck". Der erste Schritt zum Aufbau der späteren Westfälischen Provinzial- Feuer-Sozietät wird gemacht. Innerhalb der Städte erfolgten erste Durchnummerierungen der bewerteten Häuser.

Als Landesherr ordnet der Bischof von Münster endgültig mit Edikt vom 15.4.1768 eine Brandversicherungs-Gesellschaft (Brandsozietät) „gnädigts“ an, die am 1.1.1769 in Kraft trat. Danach mussten die Bürgermeister und Räte der Städte die Häuser und Gebäude „taxieren“. Die Häuser wurden in einem Brandkataster verzeichnet. Die Schäden und das Umlagesystem in den Ämtern des Fürstbistums Münster stellte sich beispielhaft im Geschäftsjahr 1774/75 wie folgt dar:

Im Hochstift Paderborn wurden erste Hausnummerierungen im Jahre 1769 im Zusammenhang mit der Einrichtung einer Brandversicherung eingeführt. In der entsprechenden Landesverordnung wurde vorgeschrieben, daß bei den in die Brandversicherung aufzunehmenden Gebäude oberhalb der Haustür mit weisser Ölfarbe eine Nummer anzubringen war.

Änderungen der Hausnummern
Lokal änderten sich die Hausnummern bereits unter Napoleon mit Einführung der neuen Grundsteuer. Eine weitere Änderung ergab sich häufig bei Einrichtung der Hauskataster unter Preußen in den neuangelegten Bürgermeistereibezirken (Ämter und Städte) der Kreise in den Provinzen, ebenso bei kommunalen Veränderungen (Bevölkerungsexplosion).

Hauslagerbücher / Hauskataster / Gebäudesteuerrolle
Zur ordentlichen Erhebung von Grundsteuern waren ab der Erfassung in Urkatastern Hausnummern erforderlich. Diese sind daher auch in Gebäudesteuerrollen erfaßt. Ab etwa 1841 wurden in Preussen in den Bürgermeistereien/Ämtern nach diesem Hausnummernsystem Hauslagerbücher angelegt, die neben den Daten der Hausbwohner auch Angaben zu den Ein- und Umzüge in- und außerhalb der Gemeinde, häufig mit Adresse des neuen Wohnortes, enthielten.

enter In Holzschuhen zur Arbeit

18. Jahrhundert: Im Ruhrgebiet setzt die Industrialisierung ein. Neue Arbeitsplätze und ganze Stadtteile entstehen.Die Zahl der Einwohner verfielfacht sich. Eingemeindungen vergrößern die Ballungsstädte. Daher wurde dort und in den schnell wachsenden Verwaltungszentren ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem (Dampfstraßenbahn) benötigt. Die Arbeitsstellen oder Haltepunkte waren damals oft nur durch kilometerlange Fußwege in den üblichen Holzschuhen erreichbar. Dies galt auch für den Schul- u. Kirchenbesuch auf dem platten Lande.

Zwischen 1860-1862 wurde die Eisenbahnstrecke Dortmund-Bochum-Duisburg, als erste Bahnverbindung zwischen den boomenden Ruhrgebietsstädten erbaut.

enter Schulen/Gymnasien erarbeiten Artikel

Kinder entdecken Haus Lüttinghof, Klasse 3a, Polsum

Durch fotografierte oder sonst erarbeitete Berichte über entdeckte Vergangenheit (Geschichte) der Umgebung oder Vorfahren und deren Berufe .... können auch junge Menschen ihre Ideen einbringen, siehe oben.

enter Vorfahren: Kulturlandschaft erschließen

Die Kulturlandschaft in der Kulturregion unserer Vorfahren ist ein ganz entscheidender Faktor für die zeitliche Identifikation der Menschen mit ihrer Lebensumfeld. Wie Menschen zu unterschiedlichen Zeiten unter den vorgegebenen natürlichen und gesellschaftlichen Bedingungen ihre Landschaft genutzt und gestaltet haben, ist an vielen Orten und vielen Stellen der Lebensräume unserer Vorfahren ablesbar. Die zu erforschende "Landschaft lesen lernen", in dem man sich diese mit Einheimischen und Zugezogenen, Heimat- und Familienforschern erarbeitet, macht vielen Menschen Freude und kann auch für die gesamte kulturelle Infrastruktur interessant sein.

enter Sauerland: Sozialstruktur um 1800

Die sauerländische Bevölkerung lebte zum überwiegenden Teil von der Landwirtschaft, obwohl die Erträge wegen des rauen Klimas und des kargen Bodens gering waren. Die meisten Bauern hier waren persönlich frei, aber abgabe- und steuerpflichtig an den Landesherrn, Gerichtsherrn und die Kirche. Drei Arten von Abgaben trafen den Bauern:

  • Naturalabgaben
    • Getreidezehnt, Flachszehnt, Kartoffelzehnt (18. Jhdt.), Vieh etc.
  • Frondienste
    • Fuhrdienste, Feldbestellung und Ernte bei der Herrschaft etc.
  • Geldabgaben

Die sauerländische Landwirtschaft war u,blieb bis in das 20.Jhdt. von kleinen und mittelgroßen Höfen geprägt, die seit der beginnenden Industrialisierung oftmals im Nebenerwerb betrieben wurden, z.B. von Tagelöhnern, Handwerkern (Sattler, Schmied, Schuster, Wagner) und Fabrikarbeitern.

Mitmachen

  • Fragen, Anregungen, Diskussion oder Kritik
    Auf der Diskussionsseite können Sie Kritik und Verbesserungsvorschläge, aber natürlich auch Positives loswerden.
  • Fehlende Artikel
    Sie brauchen Informationen über ein Thema im Zusammenhang mit Westfalen-Lippe - aber haben leider in unserem Bestand nichts gefunden? Dann tragen Sie doch Ihren Artikelwunsch oben in die fehlenden Artikel ein oder machen eine kleine Notiz in der Diskussion. Eine Garantie für schnell verfügbare Artikel können wir zwar nicht übernehmen, aber einen Versuch sollte es immer wert sein. Außerdem bekommen wir so einen Überblick, was unsere Leser ganz besonders interessiert!

Was sind Portale? | Weitere Portale unter GenWiki nach Themen
Persönliche Werkzeuge