Kreis Ahaus
aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Ahaus (bis 1975; danach zum Kreis Borken)
[bearbeiten] Einleitung
Ein Vorläufer des Kreises Ahaus war das Amt Ahaus (historisch) im Fürstbistum Münster.
[bearbeiten] Übergangszeit
- 24.3.1803 Reichsdeputationshauptschluß: Auflösung des Fürstbistums Münster; die Fürsten Salm-Salm und Salm-Kyrburg erhalten die bisher bestehenden Ämter Ahaus und Bocholt(Fürstentum Salm), die Wild- und Rheingrafen zu Salm-Grumbach das Amt Horstmar (Grafschaft Horstmar, seit 1806 zum Großherzogtum Berg gehörend).
- 1810 Vereinigung Nordwestdeutschlands einschließlich des Fürstentums Salm und der ehemaligen Grafschaft Horstmar mit Frankreich.
- 1811 Einführung des französischen Verwaltungssystems, im Großherzogtum Berg schon 1808. Bildung des Departements der Lippe mit dem Hauptort Münster und der Arrondissements Steinfurt (u. a. Kanton Ahaus), Rees (u. a. Kanton Borken, Bocholt, Stadtlohn, Ringenberg), Münster (u. a. Kanton Haltern mit der Mairie Reken).
- 1813 Übernahme des Departements der Lippe durch die Administrations-Kommission in Münster. Bildung des Militärgouvernements zwischen Weser und Rhein und von fünf Kreisen in den Grenzen der bisherigen Arondissements unter Beibehaltung der französischen Kommunalverfassung. Übernahme der Mairien als Bürgermeistereien.
- 9. 6.1815 Wiener Schlussakte, Vereinigung der westfälischen Gebiete mit dem Königreich Preußen.
- 1816 Gründung der Provinz Westfalen mit den Regierungsbezirken Arnsberg, Münster und Minden am 01.08. Aufteilung des Regierungsbezirks Münster in zehn Kreise und Bildung der Kreise Ahaus, Borken und Coesfeld am 10.08.1816
[bearbeiten] Kreisgebiet
Dieser Kreis wurde im Gebiet des ehemaligen Oberstiftes Münster aus Teilen der alten Ahaus, Horstmar gebildet. Seine Grenzen blieben bis 1858 konstant.
Innerhalb dieser Grenzen lagen 1816 die Städte
und die KIrchspiele
- Alstätte, Ammeloe, Asbeck, Eggerode, Epe, Heek, Legden, Nienborg, Ottenstein, Schöppingen, Stadtlohn und Oeding.
[bearbeiten] Verwaltungsentwicklung
- 1827 Einführung der Kreisordnung für die Rheinprovinzen und Westfalen vom 13.7. Bildung der Kreistage bestehend aus Vertretungen der vier Stände (Standesherren, Rittergutsbesitzer, Städte und Gemeinden) zur Unterstützung des Landrats.
- 1835/36 Einführung der revidierten Städteordnung vom 17. 3. 1831 für die Städte Ahaus, Anholt, Bocholt, Borken, Stadtlohn und Vreden.
- 31. 10.1841 Landgemeindeordnung: Neubildung von Landgemeinden (Voraussetzung: eigener Etat oder eigene Abteilung im Etat) und von Ämtern (meist dem entsprechend) seit 1843Bürgermeistereien
- 11. 3.1850 Kreisordnung vom mit Bildung des Kreisausschusses als Organ der Selbstverwaltung und Gemeindeordnung mit Ausdehnung der städtischen Selbstverwaltung auf die Gemeinden und Einführung des Dreiklassenwahlrechts.
- 1853 Abschaffung der Kreisordnung und Gemeindeordnung - Kreisordnung von 1827 tritt wieder in Kraft.
- 18. 3.1856 Einführung der Landgemeindeordnung und der Städteordnung unter * Beibehaltung des Dreiklassenwahlrechtes.
- 1887 Inkrafttreten der neuen Kreisverordnung vom 31.07.1886: 1. Einführung eines neuen Wahlrechts für den Kreistag mit den drei Wahlverbänden der größeren Grundbesitzer, der Städte und der Amtsverbände. 2. endgültige Bildung des Kreisausschusses. 3. Festsetzung der Mindesteinwohnerzahlen von 30 000 für kreisfreie Städte.
- 1898 Eingliederung der Bauerschaft Eilermark in die neue Stadt Gronau.
- 1919 Erste Kreistagswahlen nach Kriegsende (nur Wahlverbände der Städte und Amtsverbände) nach Abschaffung des Wahlverbandes der größeren Grundbesitzer.
- 1921 Erste Kommunalwahlen nach Einführung des allgemeinen, gleichen, unmittelbaren und geheimen Wahlrechts.
- 1934 Landräte werden unmittelbare Reichsbeamte.
- 30.1.1935 Einführung der Deutschen Gemeindeordnung: Gestaltung nach dem "Führerprinzip“ und Mitwirkung des "Beauftragten der NSDAP".
- 1946 Konstituierende Sitzungen der von der Militärregierung eingesetzten Kreistage in Ahaus und Borken . Einführung der auch auf die Landkreise anzuwendenden revidierten Gemeindeordnung vom 1. 4. durch die britische Militärregierung. Wesentliche Elemente sind die Stärkung des Parlaments und der zweigleisige Aufbau in der Verwaltungsspitze: Vorsitzender des Parlaments = Oberbürgermeister / Landrat.Hauptverwaltungsbeamter = Oberkreisdirektor-Oberstadtdirektor. Erste Kommunalwahlen nach dem Kriege.
- 21.10.1952 Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, Übernahme der Grundzüge der Gemeindeordnung von 1946.
- 21.7.1953 Landkreisordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.
- 1964 Zusammenschluß der fünf Gemeinden Almsick, Estern-Büren, Hengeler-Wendfeld, Hundewick und Wessendorf zur Gemeinde Kirchspiel Stadtlohn.
- 15.3.1974 Gebietsänderungsvertrag zwischen den Kreisen Ahaus und Borken und Vertrag des Kreises Ahaus und der Stadt Vreden zur Übernahme des Hamaland-Museums.
- 1. 1.1975 Bildung des neuen Kreises Borken u. a. Eingliederung des Kreises Ahaus.
[bearbeiten] Strukturveränderungen
[bearbeiten] Neubildungen
- Ahaus: 1828 Trennung von
Stadt- und Landgemeinde in der Bürgermeisterei Ahaus
- 1819 gehörten zur Bürgermeisterei Ahaus die gleichnahmige Stadt und die Bauerschaften Weykessel und Ammeln
- 1843 bildete die Bauerschaft Ammeln die Landgemeinde Ahaus, nun im Amt Wüllen.
- Zwischen 1843 und 1858 Umbenennung der Landgemeinde Ahaus in Landgemeinde Wüllen.
- Epe: 1846 Trennung von Dorf und Kirchspiel Epe in zwei Landgemeinden
- Wessum: 1843-1858 Trennung von Dorf und Kirchspiel in zwei Landgemeinden
- Schöppingen: 1843-1858 Trennung von Wigbold und Kirchspiel in zwei Landgemeinden
- Almsick: 1843-1858 Trennung der Bauerschaft von Kirchspiel Stadtlohn und Aufwertung zur Landgemeinde.
- Estern-Büren: 1843-1858 Trennung der Bauerschaft von Kirchspiel Stadtlohn und Aufwertung zur Landgemeinde.
- Hengeler-Wendfeld: 1843-1858 Trennung der Bauerschaft von Kirchspiel Stadtlohn und Aufwertung zur Landgemeinde.
- Hundewick: 1843-1858 Trennung der Bauerschaft von Kirchspiel Stadtlohn und Aufwertung zur Landgemeinde.
- Wessendorg: 1843-1858 Trennung der Bauerschaft von Kirchspiel Stadtlohn und Aufwertung zur Landgemeinde.
[bearbeiten] Auflösungen
- Kirchspiel Stadtlohn: 1843-1858 Aufwertung aller Bauerschaften jeweils zur Landgemeinde und damit Auflösung der ehemaligen Landgemeinde.
[bearbeiten] Wappen / Siegel
- 1957 Verleihung eines Wappens, eines Siegels und einer Flagge für den Kreis Ahaus.
[bearbeiten] Status 1822 / 1835
Der Regierungsbezirk war in dieser Zeit, mit Ausnahme der Immediatstadt Münster in 10 Kreise geteilt.
[bearbeiten] Politische Einteilung
Nach dem "Westfalenlexikon 1832 - 1835 umfaßte der Kreis Ahaus einen Teil des vormaligen Hochstifts Münster.
[bearbeiten] Einwohner
In diesem Gebiet wurden 38.245 Einwohner verwaltet, nämlich 37.210 Katholiken, 791 Evangelische und 244 Juden.
[bearbeiten] Gebäude
An Gebäuden waren 36 Kirchen etc., 94 zu Staats- und Kommunalzwecken, 6.036 Wohnhäuser, 765 Fabriken, Mühlen und Magazine, 1.933 Ställe, Scheunen und Schoppen vorhanden.
[bearbeiten] Viehbestand
An Vieh war gezählt worden: 3.048 Pferde, 431 Fohlen, 83 Stiere, 342 Ochsen, 10.094 Kühe, 4.379 Jungvieh, 96 veredelte, 275 halbveredelte, 8.453 Landschafe, 376 Böcke und Ziegen, 5.907 Schweine.
[bearbeiten] Verwaltung
[bearbeiten] Landrat
- 1816-1823 Clemens Mersmann, landrätlicher Kommissarius des Kreises Ahaus.
- 1835 von Westhoven
[bearbeiten] Kreisdeputierte
- Kreisdeputierter: 1835 Freiherr M. von Oer zu Egelborg
[bearbeiten] Kreissekretär
- Kreissekretär: 1835 Pr. Lt. v.d.A.a.D. Ostermann (eKr2)
[bearbeiten] Kreiscommunalempfänger
- Willmer zu Ahaus
[bearbeiten] Fürsten und Herren
- Fürsten und Herren: 1835 Fürst von Salm-Salm, Fürst von Salm-Horstmar.
[bearbeiten] Ritterschaft
- 1835 Die qualifizierten Besitzer der Güter 1. Haus Asbeck, 2. Haus Egelborg, 3. Haus Oeding, 4. Haus Wohnung.
|
Provinz Westfalen: Landtagsfähige Rittergüter im Kreis Ahaus |
|
|
Haus Asbeck | Haus Egelborg | Haus Oeding | Haus Wohnung | Ab 1855 noch dazu: Haus Gronau | Herrschaft Ahaus-Bocholt | Historische Güter: Herrschaft Ahaus | Haus Koppel | Haus Ottenstein | |
[bearbeiten] Stadtvertreter
- Stadtlohn 1832/35: Kaufmann Bened. Tilenius
- Ahaus 1832/35: Justiz-Kommissar Forckenbeck
- Vreden 1832/35: Bürgermeister Rave
- Gronau 1832/35: Bürgermeister Richter, 1858 Landgemeinde, 1897 wiederum Stadtrecht
[bearbeiten] Landgemeindevertreter
- Ahaus 1832/35: Bürgermeister Hüger.
- Epe (Gronau) 1832/35: Beigeordneter H. Meiners.
- Ottenstein (Ahaus) 1832/35: Bürgermeister Büning zu Wessum.
- Schöppingen 1832/35: Bürgermeister Meyer.
- Stadtlohn 1832/35: Oekonom Dirking.
- Vreden 1832/35: Gemeinderat Zeller zu Ostendorf.
[bearbeiten] Landtag
Der Ahauser Landtag setzte sich aus Vertretern der Städte, den landtagsfähigen Rittergütern im Kreis und Vertretern des Kreises zusammen, zumindest bis 1870.
[bearbeiten] Politische Einteilung
[bearbeiten] Städte 1832/35
- Stadt Ahaus 1.449 Einwohner (Ew.)
- Stadt Gronau 992 Ew.
- Stadt Nienborg 967 Ew.
- Stadt Schöppingen 660 Ew.
- Stadt Stadtlohn 2.107 Ew.
- Stadt Vreden 2.295 Ew.
[bearbeiten] Bürgermeistereien oder Ämter 1832/35
[bearbeiten] Stadt Ahaus
- Bürgermeisterei Ahaus, 6.626 Einwohner (Ew.), davon
- Stadt Ahaus 1.449 Ew.
- Kirchspiel Ahaus 512 Ew.
- Kirchspiel Wüllen 2.054 Ew.
- Kirchspiel Legden 2.611
Ew.
- Bürgermeister: Ferd. Hüger
- Beigeordneter: Gerh. Heisterberg zu Ahaus, Schenkwirth und Winkelier
- Beigeordneter: Heinr. Orthous zu Wüllen, Schenkwirth und Winkelier
- Beigeordneter: Kaufmann Frz. Brüning zu Legden, Schenkwirth und Winkelier
[bearbeiten] Amt Gronau
- Bürgermeisterei Gronau 4.473 Einwohner, davon
[bearbeiten] Amt Nienborg
- Bürgermeisterei Nienborg 3.260 Einwohner, davon
- Stadt und Kirchspiel Nienborg 967 Ew.
- Kirchspiel Heek 2.293 Ew.
- Bürgermeister Ludwig von Plönies, Premierleutenant a.D.
- Beigeordneter: Rosery zu Nienborg
- Beigeordneter: Kaufmann Böhmer zu Heek
[bearbeiten] Amt Ottenstein
- Bürgermeisterei Ottenstein 2.695 Einwohner, davon
- Kirchspiel Ottenstein 854 Ew.
- Kirchspiel Alstette 1.841 Ew.
- Bürgermeister: Terhalle
- Beigeordneter: Reevers zu Ottenstein
[bearbeiten] Amt Schöppingen
- Bürgermeisterei Schöppingen 4.405 Einwohner, davon
- Stadt Schöppingen 660 Ew.
- Kirchspiel Schöppingen 2.567 Ew.
- Kirchspiel Eggerode 309 Ew.
- Kirchspiel Asbeck 870 Ew.
- Bürgermeister: Fridr. Meyer
- Beigeordneter: Ant. Wilminck zu Schöppingen, Gastwith, Bierbrauer, Bäcker, Winkelier in Kolonialwaren
- Beigeordneter: Ant. Fabry zu Eggerode, Schenkwirth, Korn-, Leinwand- und Kolonialwarenhandlung
- Beigeordneter: Kaufmann Leonh. Becker zu Asbeck, Leinwand- und Kolonialwarenhandel
[bearbeiten] Amt Stadtlohn
- Bürgermeisterei Stadtlohn 7.730 Einwohner, davon
- Stadt Stadtlohn 2.107 Ew.
- Kirchspiel Stadtlohn 2.416 Ew.
- Kirchspiel Südlohn
2.207 Ew.
- Bürgermeister: Alex Bohlender. Premierlieutenant
- Beigeordneter: Benedikt Tilenius, Eisenwaarenhandel
- Beigeordneter: Conr. Nienhaus zu Stadtlohn, Apotheker
- Beigeordneter: Benedikt Cremer zu Südlohn, Besitzer des Haus Volmerring|Hauses Volmering
- Beigeordneter: Dirking zu Südlohn
[bearbeiten] Stadt Vreden
- Bürgermeisterei Vreden 6.636 Einwohner, davon
- Stadt Vreden 2.295 Ew.
- Kirchspiel Vreden 4.341 Ew.
- Bürgermeister: Bernh. Rave
- Beigeordneter: Joh. Bredemeyer zu Vreden; Tischzeugfabrik, Ellen- und Kolonialwarenhandel
- Beigeordneter: Joh.Heinr. Averdiek zu Vreden, Oekonom zu Karsewick
- Beigeordneter: Lünterbusch zu Vreden
[bearbeiten] Amt Wessum
- Bürgermeisterei Wessum (Kirchspiel) 2.519 Einwohner
- Bürgermeister: Büning
- Beigeordneter: J.H. Richters jun., Leinwand- und Spezereiwarenhandel zu Wessum
| Ehemaliges Amt im Kreis Ahaus (Regierungsbezirk Münster) | |
|
Amt Ammeloe | Amt Gronau | Amt Epe | Amt Legden | Amt Nienborg | Amt Ottenstein | Amt Schöppingen | Amt Stadtlohn | Amt Vreden | Amt Wessum | Amt Wüllen | |
[bearbeiten] Zeitzeichen 1895
- Ahaus, Kreis in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz
Westfalen, Regierungsbezirk Münster
- Größe: 367 qkm, 39.123 Einwohner
- Quelle: Hic Leones
- Größe: 367 qkm, 39.123 Einwohner
[bearbeiten] Kommunen mit Einwohnerzahlen (1950)
[bearbeiten] Städte
[bearbeiten] Amtsverfassung
Die bis zur kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen existierenden Ämter (vorher Mairien oder Bürgermeistereien) stellten sich im Kreis Ahaus 1950 in Form von 2 Landgemeinden und sechs Ämtern mit ihren dazugehörenden Gemeinden wie folgt dar:
- Ammeloe, Gemeinde 6.820 (1931 Amt Ammeloe)
- Epe, Gemeinde 9.894 (1931 Amt Epe)
[bearbeiten] Amt Legden
[bearbeiten] Amt Nienborg
[bearbeiten] Amt Schöppingen
- Schöppingen Ksp., Gemeinde 2.831
- Schöppingen Wigbold, Gemeinde 1.344
- Eggerode, Gemeinde 337
- 1950 gesamt 4.512
[bearbeiten] Amt Stadtlohn
- Almsick, Gemeinde 642
- Estern-Büren, Gemeinde 919
- Hengeler-Wendfeld, Gemeinde 918
- Hundewick, Gemeinde 432
- Oeding, Gemeinde 2.139
- Südlohn Wigbold, Gemeinde 2.826
- Wessendorf, Gemeinde 926
- 1950 gesamt 8.902
[bearbeiten] Amt Wessum
- Wessum, Gemeinde 3.608
- Alstätte, Gemeinde 2.943
- Ottenstein, Gemeinde 1.403
- 1950 gesamt 7.954
[bearbeiten] Amt Wüllen
[bearbeiten] Kirchliche Einteilung
[bearbeiten] Geschichte
[bearbeiten] Infrastruktur
- 1856 Eröffnung der Kreissparkasse Ahaus.
- 1875 Eröffnung der Eisenbahnlinie Gronau-Ahaus-Dortmund.
- 01.08.1902 Eröffnung der Eisenbahnlinie Borken-Burgsteinfurt.
- 1913 Vertragsabschlüsse zur Elektrifizierung (elektriche Beleuchtung) in den Kreisen Ahaus und Borken und zum Straßenbauprogramm im Kreis Ahaus (Durchführung der Vorhaben erst nach dem 1. Weltkrieg).
- 1946 Erwerb und anschließend Wiederaufbau des Schlosses Ahaus.
- 1948 Wiederbelebung der Kreiswohnungs- und Siedlungsgesellschaft für den Kreis Ahaus (gegründet 1919).
[bearbeiten] Bibliografie
[bearbeiten] Periodika
Periodische erschienene und erscheinende Veröffentlichungen zu den Themen Heimat- und Familienkunde, welche das Westmünsterland den Altkreis Ahaus und den Kreis Borken tangieren:
- Aus alter Zeit (Kreis Ahaus), (Kreis Ahaus) Jahrgänge 1903 bis 1912
- Beiträge zur Heimatkunde des Kreises Borken, Jahrgänge 1906-1914
- Westmünsterland (Zeitschrift) , Jahrgänge 1914-1922
- Ahauser Kreiskalender, Jahrgänge 1923-1927
- Heimatkalender des Kreises Borken, Jahrgänge 1924-1927
- Heimatkalender der Kreise Borken und Bocholt, Jahrgänge 1929, 1930,1932, 1937
- Heimatkalender Landkreis Borken, Jahrgänge 1951-1955
[bearbeiten] Zufallsfunde
Manchmal werden an unterschiedlichen Stellen nicht allgemein bekannte Informationen zu diesem Thema gefunden, diese Funde nennt man Zufallsfunde. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Thema eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.
[bearbeiten] Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- und Familienforscher eintragen, die zu diesem Thema Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Thema anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.
[bearbeiten] Daten aus dem Genealogischen Orts-Verzeichnis (GOV)
| Kreise und kreisfreie Städte im Regierungsbezirk Münster (Bundesland Nordrhein-Westfalen) | |
| Kreise: Borken | Coesfeld | Recklinghausen | Steinfurt | Warendorf | |
| Kreisfreie Städte: Bottrop | Gelsenkirchen | Münster | |
| bis 1975 außerdem die Kreise: Ahaus | Beckum | Lüdinghausen | Münster | Tecklenburg |
