Schöppingen
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Schöppingen: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...
Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen >
- Portal:Westfalen-Lippe > Regierungsbezirk Münster > Kreis Borken > Schöppingen
Inhaltsverzeichnis |
Früherwähnung
Name
" 1147 „Scopinge; 1170 „Scopenge"; 12. Jhdt. „Schopingen"; „Scopingon"; 1299 „Schopingen"
Grundherrschaft
- 1147 bestätigte Konrad III. der Abtei Herford den Besitz der Kirche in Schöppingen
- 1151 bestätigte der Münstersche Bischof Werner dem Kloster Überwasser in Münster den Besitz von 17 Schilling von dem Zehnten im Kspl. Schöppingen.
Haus Stockum (Schöppingen)
Haus Stockum, Adelshaus in der Bauerschaft Haverbeck im Kspl. Schöppingen.
Kirchspiel
- 1151 „parrochia Scopingen"
- 1227 „Gregorius plebanus de Scopinge";
- 1255 "Bernhardus sacerdos in Scopinge";
Gau oder Flur Schöppingen
838 „pagus Scopingus"
Familienname
- 1138 „Reimbertus de Scopingon";
- Quelle der Früherwähnungen: Wilanns Urkunden I. Nr. 17; Cod. tr. Westf. III. S. 24; IV. S. 39; INA, Beibd. I. H. 2, Kr. Coesfeld, S. 103, Nr. 16; Provinz Westfalen/Gedruckte Quellen zur Geschichte Westfalens: Westf. Urkundsbuch II. cod. Nr. 230; 258; 279; 347; III. Nr. 579; 1653
Landesherren
- <1803 Fürstbistum Münster, Amt Horstmar
- 31. 01. 1803 fiel Schöppingen mit dem Amte Horstmar als Grafschaft Horstmar an das Haus des Wild- und Rheingrafen
- 1806 Kaiserreich Frankreich, Großherzogtum Berg
- 1810 Kaiserreich Frankreich, Lippedepartement, Arrondissement Steinfurt, Kanton Steinfurt, Mairie Schöppingen
- 1813 Königreich Preussen, Preußisches Gouvernement Weser-Rhein, Regierungskommision Münster
- 1816 Königreich Preussen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Münster, Kreis Ahaus, Bürgermeisterei Schöppingen, Schöppingen
- 1946 Land Nordrhein-Westfalen.
Gemeinde in der Bürgermeisterei
- 1832/35 Bürgermeisterei Schöppingen 4.406 Einwohner, davon
- Stadt Schöppingen 660 Einwohner
- Kirchspiel Schöppingen 2.567 Einwohner
- Bürgermeister Meyer
- Beigeorneter zu Schöppingen: Wilminck
- Quelle: Westfalenlexikon
Verwaltungseinbindung
- 1895: Schöppingen, Wigbold / Dorf/Landgemeinde in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Münster, Kreis Ahaus, Amt Schöppingen, Amtsgericht Ahaus
- Standesamt Schöppingen, ev. Kspl Burgsteinfurt, kath. Kspl Schöppingen
- 353,5 ha, (1895) 1 Wohnplatz, 156 Gebäude
- 900 Einwohner (25 Ev., 861 Kath., 14 Jud.)
- Postbezirk, Telegrafenamt
- Gewerbe: manuelle Weberei.
- Schöppingen, Kirchspiel, Dorf/Landgemeinde
- 6.902,9 ha, (1895) 7 Wohnplätze, 350 Gebäude
- 2.135 Einwohner (alle Kath.).
- Quelle: Hic Leones
Infrastruktur
1931: Amt Schöppingen, [Kreis Ahaus]], Regierungsbezirk Münster, Sitz Schöppingen.
- Gemeinde Schöppingen, Kirchspiel, Landwirtschaftsgemeinde. Gemeindevorsteher Berning. Ortsklasse D.
- Einwohner 2.369, Kath.
- Gesamtfläche 7902,9 ha.
- Zuständigkeit/Einrichtungen: Volksschule 2. Bestellungspostamt. Eisenbahnstation Nienborg-Heek 5 km, Horstmar 8 km. Darfeld 7 km. Polizei (kommunal) 1. Freiwillige Feuerwehr. Elektrizitätsversorgung. Autoverbindung.
- Politik: Gemeindeverordnete 12 Mitglieder.
- Gemeinde Schöppingen, Wigbold, Landwirtschaftsgemeinde. Gemeindevorsteher Hüntemann. Ortsklasse D.
- Einwohner 950, Kath. 930. Ev. 12. Isr 8.
- Gesamtfläche 353.5 ha.
- Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (kath.), Volksschule. Rektoratsschule. Krankenhaus (kath. Kirchengemeinde). Arzt 1. Tierarzt 1. Postamt. Eisenbahnstation Metelen u. Horstmar je 8 km. Pflichtfeuerwehr. Kreissparkasse (Nebenstelle). Elektrizitätswerk. Autoverbindung. Markt.
- Politik: Gemeindevertretung 6 Mitglieder
- Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931
Kommunale Neugliederung
- 1975 Gemeinde Schöppingen mit den Ortsteilen Schöppingen und Eggerode
Bevölkerungsverzeichnisse
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch
- Schöppingen, 1959 Kreis Ahaus (vor 1400). Protocollum civitatis 1789-1807; Wigboldrechnungen 1733-1812, mit Lücken (vgl. Inventare der nichtstaatl. Archive, Kreis Ahaus. Münster 1899, Photomechan. Nachdruck 1953. S. 39). Bürgerbücher liegen nicht vor (Mitt. der Amtsverwaltung Schöppingen).
- Quelle: Beiträge zur westfälischen Familienforschung Bd. 36-37
Abschriften der Mormonen
Katholische Kirche Schöppingen:
Kirchenwesen
Bistümer
- Katholiken: Bistum Münster, 1954: Dekanat Billerbeck
Pfarrei (rk.)
Die Kirche in Schöppingen, eine Gründung Karls d. Großen, schenkte Ludwig der Fromme 838 der Abtei Herford. Sie war Gaukirche des Scopingungaues. Der Pfarrbezirk ist 1151 bezeugt.
- Teile des Pfarrbezirks kamen an Asbeck, Darfeld, Heek, Horstmar und Leer. Tochterpfarre ist Eggerode.
- Die Pfarrkirche ist dem hl. Brictius geweiht, ihr romanischer Turm gehört dem 12. Jahrh. an. Das südliche Seitenschiff wurde um 1500 gebaut. 1509 bis 1512 erweiterte man mit dem Neubau des Chores das Mittelschiff, 1925 fügte man das nördliche Seitenschiff an.
- Die Pestkapelle zum hl. Abt Antonius d. E. in Gemen gehört wohl dem 14. Jahrh. an und war Ziel einer alten Magdalenenprozession. 1923 entstand dort die Filialkirche zum hl. Antonius.
- Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)
kath. St. Brictius-Kirche
- Kirchplatz 7
- 748624 Schöppingen
- Tel: 02555-657
- info@brictius.de
- Webseite www.brictius.de
- Geographische Lage
- 52.093334°N 7.236713°O
Archiv
Bibliografie
- Frese, Werner (Hrsg.) "Schöppingen 838-1988" (?)
- Bau-u. Kunstdenkmäler, Kr. Ahaus, S. 61 ff.
Bibliografiesuche
- Volltextsuche nach Schoeppingen in der Familienkundlichen Literaturdatenbank
Bilder, Videos und Audiodateien
Internetlinks
Offizielle Internetseiten
- Gemeinde Schöppingen www.schoeppingen.de
Genealogische Webseiten
Historische Webseiten
- Internetportal "Westfälische Geschichte"
- Heimatverein Schöppingen www.heimatverein-schoeppingen.de
Sonstige
- St. Briktius-Kirche Schöppingen www.brictius.de
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
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Forscherkontakte in FOKO
Die Datenbank FOKO sammelt und ermöglicht Forscherkontakte. Dort eingetragene Forscher mit genealogischen Interessen in Schöppingen findet man über die Suche
- nach der GOV-Kennung oder
- nach dem Ortsnamen
(Zur Erläuterung des Unterschiedes zwischen den angebotenen Suchmöglichkeiten bitte hier weiterlesen).
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | SCHGENJO32OC | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Name |
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| Einwohner | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Postleitzahl |
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| externe Kennung |
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| Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zugehörigkeit | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übergeordnete Objekte |
Borken (1975 -) ( Landkreis ) Ahaus (- 1975) ( Landkreis ) |
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| Untergeordnete Objekte |
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