Lüdinghausen

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Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Coesfeld


Lokalisierung der Stadt Lüdinghausen innerhalb des Kreises Coesfeld
Lokalisierung der Stadt Lüdinghausen innerhalb des Kreises Coesfeld


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Einleitung

[bearbeiten] Wappen

Bild:Wappen-Lüdinghausen.gif Beschreibung:

In Gelb eine rote Glocke, links oben begleitet von einem roten Ammoniten

Die Stadt Lüdinghausen und die frühere Gemeinde Seppenrade führten bis zur komm. Neugliederung 1975 beide ein genehmigtes Wappen. Das Wappen der damaligen Stadt - eine rote Glocke auf gelbem (goldenem) Grund - trägt auf der Originalzeichnung die Unterschrift des letzten dt. Kaisers Wilhelm II. (6. VII. 1909).

Das Wappen der Gemeinde Seppenrade zeigte einen goldenen Ammoniten auf rotem Grund. Im neuen, seit 1982 gültigen Wappen sind Symbole der alten Wappen aufgenommen und zu einer sinnvollen Symbiose vereinigt.

Die Glocke als Wappenzeichen geht über viele Jahrhunderte zurück. Sie findet sich z. B. auf mehreren Münzen aus der Münzstätte Lüdinghausen um 1308 im Schilde des letzten Ritters von Lüdinghausen, Ludolf, und im Siegel der Stadtrichter von1441.

Über die Herkunft der Glocke in dem Wappen wird angenommen, die Glocke sei schon vor der Stadtgründung das Wappen der Ritter von Lüdinghausen gewesen; Ludolf als Oberherr des Ortes habe das Stadtzeichen mit in sein Wappen aufgenommen; die Sagen vom Glockenkolk und vom Selbstläuten der Glocken bei der Ankunft der Leiche des hl. Liudgerus in Lüdinghausen hätten die Veranlassung für das Symbol der Glocke gegeben; mit dem Namen "Lüdinghausen" habe die Glocke nichts zu tun. Die Darstellung des Ammoniten führt zurück auf die 1877 und 1895 in Seppenrade gefundenen Versteinerungen von Riesenammoniten, einer mit einem Durchmesser von ca. 1,80 m; er gilt bis heute als der größte.


Quelle: Stadt Lüdinghausen

[bearbeiten] Allgemeine Information

[bearbeiten] Politische Einteilung

[bearbeiten] Maße und Gewichte

[bearbeiten] Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

[bearbeiten] Evangelische Kirchen

[bearbeiten] Katholische Kirchen

[bearbeiten] Geschichte

[bearbeiten] Zeittafel

800 Übereignung eines Hofes in »Ludinchusen< an den Hl. Liudger durch Snelhard.
809 Leichenzug des Hl. Liudger durch Lüdinghausen.
974 Übertragung des Münz- und Marktrechtes.
1309 Eigenmächtige Verleihung des Stadtrechtes durch die Herren von Lüdinghausen bzw. Lüdinghausen-Wolff.
1380 Erster Beleg des Wappens von Lüdinghausen.
1507 Grundsteinlegung des heute noch bestehenden Gebäudes der Felicitaskirche, der Kirche mit den dicksten, massiven Sandsteinsäulen Europas.
1509 Lüdinghausen unter der Herrschaft des Domkapitels.
1572 Früheste Erwähnung der Schule zu Lüdinghausen.
1585 Erlaß einer Polizeiordnung für Lüdinghausen.
1633-1652 Besetzung Lüdinghausens durch unterschiedliche Truppen im Rahmen des 30jährigen Krieges und seinen Folgen.
1592-1607 Neuanlage des bei dem Brand von 1592 vernichteten Bürgerbuches mit bis 1804 fortgeschriebenem Bürgerverzeichnis und Statuten der Stadt.
1636 Stiftung einer Pest- und einer Brandprozession.
1804 Erhebung Lüdinghausens zur Kreisstadt im neu gebildeten Kreis Lüdinghausen.
1832 Letzte (sechste) große Brandkatastrophe.
1856 Einweihung des Marienhospitals.
1875 Eröffnung der Eisenbahnstrecke Dortmund-Gronau und damit des Bahnhofs Lüdinghausen.
1899 Einweihung des Dortmund-Ems-Kanals.
1969 Endgültige Eingliederung der Gemeinde »Lüdinghausen-Land«.
1975 Verlust des Kreissitzes im Rahmen der kommunalen Neuordnung. Zusammenschluß mit Seppenrade. Lüdinghausen wird Mittelzentrum des südlichen Teils im neugebildeten Kreis Coesfeld.

Quelle: Stadtverwaltung Lüdinghausen

[bearbeiten] Bürgermeister


[bearbeiten] Genealogische und historische Quellen

[bearbeiten] Genealogische Quellen

[bearbeiten] Historische Quellen

[bearbeiten] Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch

  • Lüdinghausen (um 1225; Stadtrechterneuerung 1308), Bürgerbuch („Original Bürger Läger Buch dero Gemeinheit Lüdinghausen") 1594-1809, mit Inhaltsverzeichnis, 445 Blätter, davon 246 Bll. beschrieben (Archiv der Stadt- und Amtsverwaltung Lüdinghausen B. 1). Von einem älteren Bürgerbuch berichten die Archivalien, daß beim Stadtbrand 1594 „auch unser sehr uralte Bürger Boich, neben Statuten, Privilegien und Freiheiten von Hoede, Driffte und Schüttungen sambt eiteren Bürger Namen und Zunamen umbkommen und zu nichte geworden". Gewinnung des Bürgerrechts ab 1815 (ebd. B. 2).
    • Literatur: Stephan Schnieder, Das Bürgerbuch. In: Lüdinghausen, Aus dem Leben einer kleinen Stadt. Lüdinghausen. 1958, S. 35-37.


[bearbeiten] Weblinks

[bearbeiten] Offizielle Webseiten

[bearbeiten] Weitere Webseiten

[bearbeiten] Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

[bearbeiten] Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.



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[bearbeiten] Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Name
  • Lüdinghausen
Typ
  • Stadt
Einwohner
Postleitzahl
  • W4710 (- 1993)
  • 59348 (1993 -)
externe Kennung
  • opengeodb:20458
  • geonames:2875417
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