Ibbenbüren

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Ibbenbüren: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...

Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > - Portal:Westfalen-Lippe > Regierungsbezirk Münster > Kreis Steinfurt > Ibbenbüren

Inhaltsverzeichnis

Früherwähnung

Name

„Hibenburen" 1146; „Ibbenbure" 1147; „Ibbenburen" 1151; „Ybenburen". „Ybbenbure" 1160; „Imbenburen" ca. 1200; „Ibbenburen" 1290; „Ibbenbuhren" 1299.

Kirchengründung

1188-1300 „parrochia Ybbenburen", die Pfarre Ibbenbüren soll mit der Siedlung in karolingische Zeit zurückgehen. Die Größe des Urkirchspiels bezeugen die späteren Abpfarrungen:

  • 12. Jahrh. Riesenbeck, 13. Jahrh. Brochterbeck, 14. Jahrh. Ledde, 1891 Laggenbeck.
    • 1290 Borghardus, rector ecclesiae in Ibbenbüren.
  • Das Patrozinium des hl. Mauritius erscheint 1348, doch war vielleicht ursprünglich der hl. Viktor Patron.
  • 1540 kam die Kirche in den Besitz der Protestanten.
  • 1772 bauten die Katholiken wieder eine eigene Kirche, die sie 1829-1830 durch einen Neubau ersetzten. 1950 war eine weitere Kirche zum hl. Ludwig im Bau.
    • Die Bauerschaft Uffeln erhielt 1929 eine Marienkapelle mit Sonntagsgottesdienst.
    • In der Bauerschaft Esch-Püsselbüren erstand 1951 eine Kirche zum Heiligsten Herzen Jesu, das Pfarrektorat war bereits errichtet.
    • Ebenso erhält 1951 Dickenberg eine Kirche zur hl. Barbara.
      • Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)

Grundherrschaft

Familienname

  • 1151 Gottschalk von Ibbenbüren.

Landschaftslage

1954: Ibbenbüren liegt in der Südost-Nordwest- gestreckten, sehr geräumigen Aa- Senke des westlichen Osnabrücker Hügellandes zwischen den waldigen Höhenrücken des Tecklenburger Osnings im Süden und der Schafberge („Ibbenbürener Steinkohlengebirge") im Norden, an deren sanft ansteigendem Hangfuß sich das geschlossene Stadtgebiet in 60-100 m Höhe hinaufzieht. Wirtschaftlich bedeutend ist hier noch 1854 das Ausstreichen flözführender Gesteinsschichten neben Sandsteinbänken.

Geografische Position

  • 1895: Geogr. Position bei (N 52° 17' | O 7° 42')

Ursprung der Ortschaft

Ab 1147 Oberhof der Abtei Herford, die hier um 853 von König Ludwig dem Deutschen mit Gütern begabt wurde. Auf dem Oberhof entwickelte sich später der Kirchort Ibbenbüren, Dorf um 1600.

Stadtgründung

Verleihung des Stadtrechts 1721 durch König Friedrich Wilhelm I. von Preußen. Noch 1816 landtagsfähig, führte aber die Städteordnung von 1831 nicht ein, sondern nahm die Landgemeindeordnung von 1841 und 1856 an.

Stadt als Siedlung

Bauliche Entwicklung

Planlos entstandene Einzelstadt, deren Kern wohl die ev. Kirche ist, mit langgestrecktem unregelmäßigem Grundriß. Ausgedehntes Weichbild. Hauptstraßen verlaufen gekrümmt in Leiterform. Der rechteckige Marktplatz in der Stadtmitte ist der Treffpunkt von 4 Straßen. Keine Stadtbefestigungen.

Gebäude

Älteste Kirche (Hlg. Moritz) Reichskirche, zuerst erwähnt 1188-1207, Neubau ( ?) 1523, Turm erneuert 1703-10, Kirche erneuert 1823, evangelisch. Kath. Kirche 1722, nach Abbruch Neubau 1829 bis 1833. Von den mittelalterlichen Burgen sind der „Heidenturm", Haus Grone und Langewiese erhalten.

Brände

Stadtbrände 1584, 1659, 1846.

Zerstörungen 2. Weltkrieg

  • Von 1.475 Gebäuden mit 2.078 Wohnungen waren 995 beschädigt, davon völlig zerstört 12. Völlig zerstört 1 Schule; beschädigt 3 Schulen, 2 Kirchen, 1 Fabrik. 10,2% des Stadtgebiets waren beschädigt.
    • bis 1950 wurden 1,78% noch nicht wiederhergestellt.

Bevölkerung

Seuchen

Pest 1606.

Bevölkerungsverzeichnisse

  • Kirchenbücher: ev. seit 1676
  • Kirchenbücher: kath. seit 1779.
  • Adreßbuch 1939.

Abschriften der Mormonen

Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

  • 1815-1874 (ev., Stadt, Land) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1815-1874 (rk., Stadt, Land) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1808-1838 (rk.) Geburten, Heiraten
  • 1786-1823 (rk.) Tote
  • 1830-1831 (Juden, Bürgermeisterei) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1843-1845 (Juden, Bürgermeisterei) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1847-1874 (Juden, Gerichtsbezirk) Geburten, Heiraten, Tote

Ältere Einwohnerzahlen

  • 1784: 1.005 Einwohner, davon 198 Männer, 226 Frauen, 234 Söhne, 228 Töchter, 4 Gesellen, 72 Mägde, 40 Diener und Knechte, 3 Jungen in 146 Häusern mit Ziegeldächern und 13 Häusern mit Strohdächern (dazu 10 Scheunen). [1]

Jüngere Einwohnerzahlen

1810: 1.317 Einwohner (E.), 1818: 1.394 E., 1822: 1.606 E., 1843 : 2.014 E. und 240 Häuser, 1858: 2.277 E., 1871: 3.190 E., 1895: 4.728 E., 1905: 5.490 E., 1910: 5.955 E., 1925: 7.340 E., 1933: 8.558 E., 1939: 9.015 E., 1945: 10.323 E., 1946: 12.541 E., 1950: 13.763 E. (davon im Stadtkern 3.408 E., der Rest in den vier zugehörigen Feldmarken Nord-, Ost-, Süd- und Westmark), 1953: 14.500 Einwohner.

Sprache

Die niederdeutsche Mundart als Umgangssprache war bereits 1954 stark gefährdet durch Zuwanderung von Ostdeutschen und die industrielle Entwicklung. Die Mundart gehört in den nörcll. Teil des Westfälischen (Osnabrück - Melle); Kennzeichen: sin `(ich) bin', ferner: ju 'euch', ji 'ihr', bauen 'bauen', maiet `(sie) mähen'.

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Grabsteine


Historische Quellen

Kriegerdenkmäler

Auch auf den Kriegerdenkmälern und Gedenktafeln sind größtenteils genealogische Daten aufgeführt.

Wirtschaft

Handel u. Gewerbe

1954: Ältestes Gewerbe neben der Landwirtschaft Leineweberei in Heimarbeit (1820 nur noch 14 gewerbsmäßige Stühle in der Stadt). Baumwollweberei Sweering seit 1818, Leinen- und Baumwollweberei um 1845 vorhanden, weitere Weberei 1900 und 1947, dazu Wäschefabrik 1946. Seit dem 16. Jhdt. dazu Steinkohlenbergbau, 1820: 200 Bergleute, 1954 noch Hauptindustrie der Stadt mit etwa 5300 Beschäftigten. Außerdem Sandsteinbrüche um 1845, 1954 am Schafberg und am Dickenberg, ferner 1 Kalkwerk (Kalkgewinnung seit 14. Jhdt.), 1 Dampfziegelei, mehrere Baufirmen. 1 Glasfabrik um 1825 vorhanden. Eisenreckhammer um 1845 genannt, 1954 etwas Metallgießerei und Eisenwarenherstellung. Nahrungsmittelindustrie: Weizenstärke (1858), Großrösterei und Kaffee-Ersatz (1924), Spirituosen (1928 und 1929), Mühlenbetrieb, Dauermilchwerke (1946), Schlauchfabrik (1950). Daneben Spielwaren. Steinkohlenbergwerke Ostfeld und Westfeld der Preußisch. Bergwerks- und Hütten-AG., die Steinkohlengruben Osmag I (1947) und III (1947). - Viehmärkte.

Verkehr

1954: Durch Ibbenbüren ging der Durchgangsverkehr der frühmittelalterlich wichtigen Handelsstraße Osnabrück -Rheine (-Holland), 1954 entsprechend Bundesstraße Osnabrück -Rheine (-Amsterdam) und die Bahnstrecke (Hildesheim bzw. Hannover-) Löhne-Osnabrück- Rheine (-Amsterdam) (1856). Ibbenbüren wurde aber kein Verkehrsknotenpunkt. Bundesstraße nach Münster. Straßen nach Lingen, Cloppenburg und Lengerich - Iburg. Kleinbahn (Teutoburger-Wald-Eisenbahn) nach Tecklenburg – Gütersloh - Hövelhof seit 1901.

Umgebungsbedeutung

1954: Ibbenbüren hat vor allem wirtschaftlichen Einfluß auf den nördlich des Osning gelegenen größeren Teil des Kreises Tecklenburg.

Verwaltung

Rat

Dörfliche Verwaltung. Seit 1721 preußisch. Amtmann (bis 1806). Seit 1856 nach der preußischen Landgemeindeordnung verwaltet durch Bürgermeiser und Beigeordnete.

Gericht Ibbenbüren

  • Um 1134 / 39 befand sich der Gerichtsplatz „Hathemaresloh“ im Vorsitz eines Gottschalk. Dies bezeugten u. a. Otto von Rheineck zu Bentheim, Hermann von Calvelage und Adolf von Berge (u.a. Vogt von Kappenberg und Essen). „Hathemareslo“ lag in der Nähe von Ibbenbüren. Im Jahre 1134 heisst es „locus pretorialis Hathemareslo“, hier war eine Dingstätte des Freigerichts der Edelherren von Ibbenbüren, deren Linie 1203 erlosch, sie trugen einen Anker im Wappen. Der Präfekt Gottschalk (1129-1177) gilt als Stammvater der Edelherren von Ibbenbüren. Ihm wurde das Herrschaftsgebiet in Ibbenbüren zugeteilt. Einer seiner Söhne war Bernard, Bischof von Paderborn (1189).
  • Ibbenbüren, Sitz eines Gerichtes für die Grafschaft Lingen seit 1493, Land- und Stadtgericht 1815, Gerichtskommission 1849. Amtsgericht 1879.

Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch

  • Ibbenbüren, Bürgerbücher und Bürgerlisten fehlen; Ratsprotokolle und Stadtrechnuhgen aus der Zeit vor 1862 nicht vorhanden. Sonstige Quellen: Personenverzeichnis im Landes Vermessungsprotokoll von 1684; Grundbesitzmatrikel mit Angabe der Bürgerstätten 1816, 1859 (beide im Amtsarchiv Ibbenbüren).

Landesherrschaft

Landesherren

Verwaltungseinbindung

Adelshäuser

Kriegswesen

Schützengilden

Schützengesellschaft 1616 gegründet.

Siegel, Wappen, Fahne

Beschreibung: Das Wappen zeigt in Blau mit goldenem Schildbord einen aufrechten goldenen Anker. Stadtfarben sind Blau und Gold. Der älteste Nachweise das Wappens findet sich in einem Siegelabdruck aus dem Jahre 1778. Die Herkunft des Ankers ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Ein solcher findet sich aber auch in den Wappen einiger Nachbarorte. Möglich wäre, dass er auf das Wappen der Grafschaft Lingen zurückgeht. So führte das Gogericht der Grafschaft bereits im Jahre 1509 einen aufrechtstehenden Anker in seinem Wappen und auch die Grafschaft Tecklenburg, von der die Grafschaft Lingen abgetrennt wurde, führte zumindest seit 1475 einen Anker im Herrschaftswappen. Der Anker könnte dabei auf einen Ankerplatz oder eine Zollstation im Hafen der Stadt Lingen zurückgehen, nachdem die Grafen von Tecklenburg spätestens seit 1227 einen Oberhof sowie weitere Besitztümer und Rechte in der Stadt besaßen.

Siegel: Seit 1. Hälfte 18. Jhdts. Das Wappen in den Siegeln geführt.

Fahnen 1954: Auf alten Schützenfahnen ist dem Anker ein Schild mit den 3 Tecklenburger Seeblättern aufgelegt.

Finanzwesen

Münzwesen

Notgeld, ausschließlich Papier. 1923: 1, 2, 5, 10 Mill.

Stadtgebiet

Lagerbuch der Grafschaft Lingen 1769

Lagerbuch der Grafschaft Lingen 1769, Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen in der Vogtey Ippenbüren

  • Anmerkung zur Tabelle:
    • 1) = Freye Häuser
    • 2) = Schatzbare Häuser
    • 3) = Summe der Häuser
    • 4) = Darinnen befinden sich
    • 5) = Einfache Schatzung

Grafschaft Lingen 1769

Städte
Kirchspiele
Bauerschaften
u.freye Häuser
1)
Klöster
u. Adelige
1)
geistl.,
priv.
2)
Ganze Erben
2)
½ Erben
2)
Kötter u.
Brinksitzer
3)
reduc. in
Vollerben
4)
Vorspann-
pferde,
Stück
4)
Stallung
f. Pferde
Stück
5)
Rtlr
5)
fl.
5)
Pf.
Stadt Ippenbüren . . . 140 . 70  ?  ?  ?  ?  ?
Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Alstede
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Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Bockrade
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Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Döhrent
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Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Langenbeck
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Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Lehem
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Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Osterlede
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Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Püsselsbühren
} } } } } }  ?  ?  ?  ?  ?
Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Schaffberg
} } } } } }  ?  ?  ?  ?  ?
Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Schierlo
} } }22 }59 }157 }91  ?  ?  ?  ?  ?
Vogtey
Ippenbüren
Bauerschaft
Uffeln
} } } } } }  ?  ?  ?  ?  ?
Vogtey
Ippenbüren
Adel. Haus
Grone
v. Horst
1 . . . . 1  ?  ?  ?  ?  ?
Vogtey
Ippenbüren
Adel. Haus
Langewisch
v. Benting
1 . . . . 1  ?  ?  ?  ?  ?
Summa Stadt und
Vogtey
Ippenbüren
2 . 22 199 157 163  ?  ?  ?  ?  ?

Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.

Übersicht

  • 1813-1946 Kirchspiel und Amt Ibbenbüren mit den Bauerschaften Alstedde, Osterledde, Bockraden, Dörenthe, Laggenbeck, Lehen, Püsselbüren, Schafberg, Uffeln, Ibbenbüren.
  • 1954: Das Stadtgebiet ist rings von den Bauerschaften eingeschlossen, es umfaßte 1858 und 1885: 1.141 ha, 1949 und 1951: 1.143 ha.
  • 1946-1975 Amt Ibbenbüren (Stadt- und Landgemeinde).
  • 1975 kommunale Neugliederung: Stadt Ibbenbüren aus Stadt Ibbenbüren und Germeinde Ibbenbüren-Land.
    • Die Stadt Ibbenbüren ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Ibbenbüren.



Wappen Ibbenbüren Ibbenbüren im Kreis Steinfurt     (Regierungsbezirk Münster)

Ibbenbüren    |     Bockraden    |     Dickenberg     |    Dörenthe     |     Laggenbeck    |     Püsselbüren    |     Uffeln .


Kirchenwesen

Bistümer seit Mittelalter

Bistum Osnabrück, Archidiakonat des Osnabrücker Dompropstes, seit 1821 Bistum Münster, Dekanat Ibbenbüren. Urpfarrei um 800, zuerst erwähnt 1188 bis 1207, Patronat des Stifts Herford 1212-1802. Ab 1674 wieder heimliche katholische Gottesdienste; erst unter Preußen erhielten die Katholiken zunächst nur teilweise (1718/19), dann 1815 volle Freiheit.

Reformation

Reform. 1540-53. Infolge der politischen Entwicklung 1559 dem Bistum Deventer einverleibt. Einführung des reformierten Bekenntnisses durch die Oranier zunächst gegen den Willen der Bevölkerung. Seit 1633 verfügte die oranische Regierung völlig über das Kirchengut. Einführung des reformierten Gottesdienstes 1642. Versuch der Gegenreformation durch den Bischof von Münster 1672 scheiterte. Kreissynode Tecklenburg.

Bekenntnisse

1871: 1.266 Ev., 1.840 Kath., 1890: etwa 60% Kath., 1925: 2.843 Ev., 4.416 Kath., 1946: 4.577 Ev., 7.757 (62%) Kath.

Juden

In der 1. Hälfte des 19. Jhdts. etwa 30 jüd. Familien, die z. T. seit Ende 16. Jh. ansässig waren. 1895: 65 Juden. Synagoge 17. Jh., abgebrochen 1919, Neubau 1912/13. Eigene Schule bis 1880.

Wohlfahrtspflege

1954: Krankenhaus. Schlachthof. Teilwasserversorgung für Bauerschaft Laggenbeck 1928, völlig durch Wasserwerk in Lehen (1934). Wassergaswerk 1902, Kohlengaswerk 1907, erweitert 1948. Elektrizität.

Bildungswesen

Schulen

1954: Reformierte Schule 1635; oranisches Schulreglement 1687. Bis 1810 eine einzige gemischt konfessionelle Schule, 1811 Mädchenschule abgetrennt, 1831 Bekenntnisschulen. Aus der Schola Latina (1819) wurde die Rektoratschule des Vereins der Schulfreunde und später die Amtsrektoratschule. Gymnasium in neusprachlicher Form 1950. Städt. Knabenrealschule ab 1953. Um 1880 ev., 1888 bzw. 1902 kath. Höhere Mädchenschule. Städt. Mittelschule 1939-45. Mädchenmittelschule unter Leitung der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung 1945. Handwerkerfortbildungsschule 1855. Landwirtschaftsschule 1922. Bergmännische Berufsschule 1925. Volksbildungswerk 1949.

Zeitungen

  • Wochenblatt für den Kreis Tecklenburg um 1840.
  • Ibbenbürener Volksztg. seit 1899.

Archiv

Artikel-Quellen

  • Deutsches Städtebuch, Handbuch städtischer Geschichte, Bd. III. Nordwest-Deutschland, II. Westfalen (1954) W. Kohlhammer Verlag Stuttgart
  • Adreßbücher, Stadtarchiv

Bibliografie

  • Amt Ibbenbüren, 1929.
  • Bau- u. Kunstdenkmäler, Kreis Tecklenburg (1907)..
  • Cremann, Bernhard: Geschichte der kath. Kirche zu Ibbenbüren. (1900) Digitalisat der ULB Münster
  • Dolle, R., Das weltliche und kirchliche Patronat im Ksp. Ibbenbüren, Ibbenbüren 1931.
  • Dolle, R., Hathemareslo-Ibbenbüren im Jahrhundert der Kreuzzüge, Ibbenbüren 1931.
  • Hunsche, Friedrich Ernst: Ibbenbüren vom ländlichen Kirchspiel zur modernen Stadt. 1974.
  • "Ibbenbüren - vom ländlichen Kirchspiel zur modernen Stadt"
  • Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kr. Tecklenburg (1903).
  • Jacobi, G.: Der Steinkohlenbergbau in der Grafschaft Tecklenburg und Lingen im 1. Jh. preußischer Herrschaft (1909).
  • Kniffe, Th.: Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau vom Jahre 1813 bis zur Gegenwart (Diss. 1928).
  • Rickelmann, H.: Geschichte des Ibbenbürener Steinkohlenbergwerks (1935).
  • Rosen, Anton: Die Geschichte des Uphofes (Manuskript, 1950).
  • Rosen, Anton: Die Geschichte des Ibbenbürener Grafengeschlechtes (Manuskript, 1950).
  • Rosen, Anton: Amt lbbenbüren. Einst und Jetzt. 1952/1959.
  • Scluüwer, A.: Entwicklung und Verflechtung der Industrie des Kr. Tecklenburg (Diss. 1938).
  • Stadt und Amt Ibbenbüren, in: Das Archiv (1929).
  • Stadtverwaltung, Ibbenbüren, Eingangspforte zum Teutoburger Wald (1950).

Bibliografie-Suche

Fußnoten

  1. Quelle: Westphälisches Magazin zur Geographie, Historie und Statistik Heft VI
    Zustand der Städte in der Grafschaft Lingen im Jahre 1784

Internetlinks

Offizielle Internetseiten

Genealogische Webseiten

Historische Webseiten

Zufallsfunde

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Wappen_NRW_Kreis_Steinfurt.png Städte und Gemeinden im Kreis Steinfurt (Regierungsbezirk Münster)

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung IBBRENJO32UG
Name
  • Ibbenbüren (deu)
Typ
  • Stadt (1724 -)
Einwohner
Postleitzahl
  • W4530 (- 1993-06-30)
  • 49477 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2896817
  • opengeodb:18765
Webseite
Amtlicher Gemeindeschlüssel
  • 05566028
Karte
   

TK25: 3712

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Obergrafschaft Lingen (- 1809) ( Landesteil )

Ibbenbüren (1816 - 1975) ( Bürgermeisterei Amt )

Ibbenbüren (1811 - 1814) ( Mairie ) Quelle

Tecklenburg (1887) ( Landkreis )

Steinfurt (1975 -) ( Kreis )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Helmer Ort HELMERJO32TH
Hilmer Ort HILMERJO32UE
Berlemann Ort BERANNJO32UE
Haselroth Ort HASOTHJO32UH
Keller Ort KELLERJO32TH
Hoffmeier Ort HOFIERJO32UH
Kitten Ort KITTENJO32UG
Kreßen Ort KRESENJO32VG
Knüppe Ort KNUPPEJO32VG
Krämer Ortsteil KRAMERJO32VG
Mutert Ort MUTERTJO32UG
Wibbelmann Ort WIBANNJO32VG
Kätker Ort KATKERJO32VG
Harting Ort HARINGJO32UG
Köster Ort KOSTERJO32TH
Kötter Ort KOTTERJO32VG
Kötter Ortsteil KOTTERJO32WG
Kümper Ort KUMPERJO32VG
Pielke Ort PIELKEJO32VG
Mörris Ort MORRISJO32UH
Reinke Ort REINKEJO32UG
Sander Ort SANDERJO32VG
Hermann Ort HERANNJO32TH
Struck Ort STRUCKJO32UF
Engelkamp Ort ENGAMPJO32UG
Stüper Ort STUPERJO32UH
Pötter Ort POTTERJO32TH
Wiemer Ortsteil WIEMERJO32WG
Tüpker Ort TUPKERJO32UG
Tegelmann Ort TEGANNJO32TH
Tegelmann Ort TEGANNJO32VG
Stockdieck Ort STOECKJO32UG
Stockdieck Ort STOECKJO32UH
Reekers Ort REEERSJO32TG
Wesselmann Ortsteil WESANNJO32WG
Kampschmidt-Steingröver Ort KAMVERJO32VG
Wegmann Ort WEGANNJO32VG
Kockmeyer Ort KOCYERJO32UH
Hövelmeyer Ort HOVYERJO32UF
Schulte-Laggenbeck Ort SCHEC3JO32VG
Dickenberg Ort DICERGJO32TH
Hunsche Ort HUNCHEJO32UH
Husmann Ort HUSANNJO32UH
Sparenberg Ort SPAERGJO32VG
Alte Bornholt Ort BOROLTJO32UH
Schulte-Brochterbeck Ort SCHEC2JO32VG
Haermeyer Ort HAEYERJO32TH
Stegemann Ort STEANNJO32VG
Hergemöller Ort HERLERJO32UI
Crespel-Deiters Ort CREERSJO32UG
Wolters Ort WOLERSJO32TH
Daßmann Ort DASANNJO32UE
Spiekermann Ortsteil SPIANNJO32UI
Stelthove Ortsteil STEOVEJO32UI
Lünnemann Ort LUNANNJO32UH
Lünnemann Ortsteil LUNAN2JO32UH
Stockmann Ort STOANNJO32UH
Dierkes Ort DIEKESJO32TH
Dierkes Ort DIEKESJO32UG
Dillhof Ort DILHOFJO32TG
Kortemeyer Ort KORYERJO32UG
Boeckemeyer Ort BOEYERJO32UH
Klodt-Bussmann Ort KLOANNJO32TG
Witthake Ort WITAKEJO32TH
Stallforth Ort STARTHJO32TE
Stallmeyer Ortsteil STAYERJO32UF
Eppert-Hungermann Ort EPPANNJO32UG
Schlichtermann Ort SCHANNJO32UG
Ibbenbüren Landgemeinde IBBRE1JO32UG (1975 -)
Ibbenbüren Stadt IBBRE2JO32UG
Horstmeier Ortsteil HORIERJO32WG
Schwieterjann Ort SCHAN2JO32TG
Schröermeyer Ortsteil SCHYERJO32WG
Schüttemeier Reinke Ort SCHNKEJO32UH
Wöstemeyer Ort WOSYERJO32VG
Velpe, Gut Velpe Ortsteil VELLPEJO32WG
Schmitz Ort SCHITZJO32TI
Schütte Ort SCHTTEJO32UG
Niesing Ort NIEINGJO32VG
Segbert Ort SEGERTJO32UF
Westermann Ort WESANNJO32UH
Südmark Ortsteil SUDARKJO32UG (1885)
Schröder Ort SCHDERJO32VG
Wehmeyer Ort WEHYERJO32UG
Holtkamp Ort HOLAMPJO32VG
Konermann Ort KONANNJO32VG
Haus Gronewald Ort HAUALDJO32UG
Plagemann Ort PLAANNJO32TH
Kirchhof Ort KIRHOFJO32VG
Spieker Ort SPIKERJO32UE
Stallfort Ort STAORTJO32TG
Ebbeler Ort EBBLERJO32TH
Attermeyer Ort ATTYERJO32VG
Postmeier Ortsteil POSIERJO32VG
Brinkmann Ort BRIANNJO32VG
Sommerkamp Ort SOMAMPJO32VG
Hackmann Ort HACANNJO32VG
Erpenstein Ort ERPEINJO32UF
Siebelmann Ort SIEANNJO32WG
Wersburg Ort WERURGJO32UH
Janning Ort JANINGJO32TH
Korte-Schwietert Ort KORERTJO32TG
Westmark Ortsteil WESARKJO32UG (1885)
Westphal Ort WESHALJO32VG
Schrameyer Ort SCHYERJO32UG
Hagedorn Ort HAGORNJO32UG
Schmiemann Ort SCHANNJO32UF
Hohnhorst Ort HOHRSTJO32TH
Dyk Ort DYKDYKJO32UG
Baar Ort BAAAARJO32UH
Berg Ort BERERGJO32UE
Blom Ort BLOLOMJO32VG
Bulk Ort BULULKJO32UH
Guhe Ort GUHUHEJO32UH
Maug Ort MAUAUGJO32VG
Rahe Ort RAHAHEJO32UG
Nüse Ort NUSUSEJO32UG
Welp Ort WELELPJO32UG
Birke Ort BIRRKEJO32UH
Blome Ort BLOOMEJO32VG
Bohle Ort BOHHLEJO32UG
Bohne Ort BOHHNEJO32TH
Deepe Ort DEEEPEJO32WG
Engel Ort ENGGELJO32VG
Espel Ortsteil ESPPELJO32UI
Frehe Ort FREEHEJO32UH
Grewe Ort GREEWEJO32UH
Grove Ort GROOVEJO32UH
Heeke Ort HEEEKEJO32UH
Hoppe Ort HOPPPEJO32UH
Döker Ort DOKKERJO32TH
Klein Ort KLEEINJO32UH
Klute Ort KLUUTEJO32UF
Kruer Ort KRUUERJO32VG
Krüer Ort KRUUERJO32UF
Lange Ortsteil LANNGEJO32WG
Menne Ort MENNNEJO32TH
Metke Ort METTKEJO32UH
Meyer Ort MEYYERJO32UG
Küper Ort KUPPERJO32UF
Prinz Ort PRIINZJO32UH
Lübke Ort LUBBKEJO32VG
Lücke Ort LUCCKEJO32UH
Rieke Ort RIEEKEJO32UG
Suthe Ort SUTTHEJO32VG
Tappe Ort TAPPPEJO32UG
Teepe Ortsteil TEEEPEJO32WG
Thele Ort THEELEJO32VG
Thien Ort THIIENJO32VG
Wiehe Ort WIEEHEJO32VG
Breckweg Ort BREWEGJO32UG
Breckweg Ortsteil BREWEGJO32TI
Hülsmann Ort HULANNJO32VG
Dießenbacher Ort DIEHERJO32UG
Lindemann Ortsteil LINANNJO32WG
Hünefeld Ort HUNELDJO32VG
Lindmeyer Ort LINYERJO32UF
Lindmeyer Ort LINYERJO32VG
Niermann Ort NIEANNJO32UG
Nietiedt Ort NIEEDTJO32UG
Templer Ort TEMLERJO32VG
Tenberg Ort TENERGJO32UH
Oberbockraden Ort OBEDENJO32UG
Verlemann Ort VERANNJO32UH
Huesmann Ort HUEANNJO32UG
Bronswik Ort BROWIKJO32UG
Brockmann Ort BROANNJO32UG
Tönnis-Taschner Ort TONNERJO32VG
Ostmark Ortsteil OSTARKJO32UG (1885)
Rüwekämper Ort RUWPERJO32UG
Raumühle Ortsteil RAUHLEJO32UI
Ottmann Ort OTTANNJO32UF
Bergschneider Ort BERDERJO32UG
Foullois Ort FOUOISJO32UH
Fechtel Ort FECTELJO32UH
Gut Grone, Grone Ort GROONEJO32UG
Schnetgöke Ort SCHOKEJO32TI
Bronswick Ort BROICKJO32TH
Schlickelde Ort SCHLDEJO32UH
Bärtels Ort BARELSJO32UG
Liedmeier Ort LIEIERJO32UF
Liedmeyer Ort LIEYERJO32TG
Oeinghaus Ort OEIAUSJO32VG
Kleine Stricker Ort KLEKERJO32UF
Nieder Bockraden Ort BOCDE2JO32UH
Greimering Ort GREINGJO32UH
Sommermeyer Ort SOMYERJO32VG
Dieckenberg Ort DIEERG_W4530
Höveringhausen Ort HOVSENJO32VG
Brockmeyer Ort BROYERJO32UH
Schulte-Krude Ort SCHUDEJO32UF
Freude-Waltermann Ort FREANNJO32VG
Kortbus Ort KORBUSJO32UH
Bischoff Ort BISOFFJO32UH
Wrocklage Ort WROAGEJO32UG
Herkenhoff Ort HEROFFJO32UF
Schnetgöcke Ortsteil SCHCKEJO32TI
Voßschulte Ort VOSLTEJO32TH
Böckmann Ort BOCANNJO32UF
Klostermann Ort KLOANNJO32UG
Wienkämper Ort WIEPERJO32UF
Langewiese Ort LANESEJO32UG
Oelgemöller Ort OELLERJO32UH
Oelgemöller Ortsteil OELLERJO32TI
Schulte-Varendorf Ort SCHORFJO32VF
Upmeyer Ort UPMYERJO32UG
Büchter Ort BUCTERJO32TG
Bürtels Ort BURELSJO32TH
Stermann Ort STEAN2JO32VG
Haus Grone Ort HAUONEJO32UG
Gentrup Ortsteil GENRUPJO32WG
Nordmark Ortsteil NORARKJO32TH (1885)
Lammers Ort LAMERSJO32UG
Geesmann Ort GEEANNJO32VG
Brenningmeier Ort BREIERJO32VG
Kälberberg Ortsteil KALERGJO32TI
Öchtering Ort OCHINGJO32VG
Leißing Ort LEIINGJO32UH
Bocketal Ort BOCTALJO32UF
Lensing Ort LENINGJO32UH
Leumann Ort LEUANNJO32UH
Schaphaus Ort SCHAUSJO32VG
Lüpping Ort LUPINGJO32VG
Wellmeyer Ort WELYERJO32UF
Berghaus Ort BERAUSJO32UE
Berghaus Ortsteil BERAUSJO32TI
Niermeyer Ort NIEYERJO32UG
Schürkamp Ort SCHAMPJO32UH
Schürmann Ort SCHANNJO32VG
Schürmann Ort SCHAN2JO32VG
Kleimann Ort KLEANNJO32VG
Gersemann Ort GERANNJO32UH
Ahmann Ort AHMANNJO32UG
Ahmann Ort AHMANNJO32UF
Sakarend Ort SAKENDJO32UF
Bögel-Freude Ort BOGUDEJO32VF
Pommeresche Ort POMCHEJO32UH
Brügge Ort BRUGGEJO32UH
Bußmann Ort BUSANNJO32UG
Bußmann Ortsteil BUSANNJO32UI
Bußmann Ortsteil BUSANNJO32WG
Bergmeier Ort BERIERJO32UH
Dirkes Ort DIRKESJO32UG
Egbert Ort EGBERTJO32UG
Goldbeck Ort GOLECKJO32UG
Kleemann-Steingröver Ort KLEVERJO32VG
Heiliges Feld Ort HEIEL2JO32TI
Griese Ortsteil GRIESEJO32WG
Persönliche Werkzeuge