Gütersloh

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Gütersloh:, historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...

Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > - Portal:Westfalen-Lippe > Regierungsbezirk Detmold > Kreis Gütersloh > Gütersloh

Lokalisierung Gütersloh innerhalb des Kreises Gütersloh
Siegelmarke: Königlich Preussisches Amtsgericht Gütersloh

Inhaltsverzeichnis

Früherwähnung

Name

„Gutherslo" 1184; „Guterslo" 1196; „parrochia Gutterslo" 1201; „Guterslon" 1278; „marcha Gutereslo" 1282.

Grundeigentum

Kirche zu Gütersloh

  • Dem 1259 in Wiedenbrück gegründeten Kollegiatstift inkorporiert 1259 Bischof Baldewin von Osnabrück die Kirche zu Gütersloh.
  • 1201 sacerdos Gerlagus genannt
  • plebanus Lutherus 1241

Landschaftslage

Gütersloh liegt im Ostmünsterland etwa 75 m hoch am Dalke-Bach in weiter, von teils trockenen und teils feuchten Sanden gebildeter Ebene vor dem Bielefelder Osning/Teutoburger Wald (13 km), aus der eine Streusiedlungslandschaft geworden ist.

Geografische Position

1895: Geogr. Position bei (N 51° 54' | O 8° 23')

Ursprung der Ortschaft

Ursprünglich Meierhof. 1110 zuerst als Kirchspiel genannt, das wahrscheinlich schon vor 1000 gebildet wurde.

Stadtgründung

Das Dorf Gütersloh wurde durch König Friedrich Wilhelm III. von Preußen 1825 zur Stadt erhoben. Einführung der Städteordnung 1842.

Stadt als Siedlung

Bauliche Entwicklung

Natürlich gewachsene Siedlung. Nie befestigt, daher keine feste Grundrißform. Im Ortskern runder Kirchplatz. Junge Erweiterungen zunächst entlang den sternförmig ausstrahlenden Landstraßen; später wabenförmige Ausfüllung der Sektoren mit regelmäßigerem Grundriß.

Gebäude

Ev. Pfarrkirche St. Pankratius („alte Kirche"), 1954 Apostelkirche genannt, freistehend auf dem Kirchplatz, Chor und Turm 13. Jhdt., Langhaus seit dem 16. Jhst. umgebaut als dreischiffige Halle. Alte Fachwerkhäuser, besonders am Kirchplatz. Ev. Lutherkirche 1861. Kath. Pankratiuskirche 1891. Rathaus 1863/64.

Brände

1802 brannten 19 Häuser „auf dem Busch" ab.

Zerstörungen 2. Weltkrieg

Wiederholt Fliegerangriffe, besonders am 26.11.1944 und 14.03.1945.

  • Zerstört wurden 1 Kirche, 2 Schulen, 33 Fabrikgebäude. Beschädigt 3.230 Wohngebäude, davon 510 über 60%, unbeschädigt blieben 663.
  • Ev. Apostelkirche gänzlich zerstört, bis auf den Turm.
  • Durchschnittlicher Schadensgrad, gemessen am Bestand von 6.936 Wohnungen (1939), betrug 25%, Gütersloh liegt damit an zweiter Stelle im Regierungsbezirk Detmold.
    • Bis 1950 wurden alle Schulen, 20 Fabrikgebäude und 72% der gesamten betroffenen Wohnungen wiederhergestellt.

Bevölkerung

Seuchen

Influenza 1889.

Bevölkerungsverzeichnisse

  • Kirchenbücher: ev. seit 1675
  • Kirchenbücher: kath. seit 1651
  • Gedruckte Einwohnerbücher 1903, 1907, 1910, 1921, 1925, 1932, 1937, 1953, 1955, 1961, 1967, 1973, 1975, 1977/78, 1979/80, 1981/82, 1983/84, 1985/86, 1987/88, 1989/90, 1991/92, 1993/94, 1995/96, 1997/98, 1999.
  • Kategorie:Adressbuch für Gütersloh

Abschriften der Mormonen

Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

  • 1812-1813 (Zivil) Aufgebote, Heiraten
  • 1851-1874 (ev.) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1849-1874 (rk.) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1815-1821 (Juden, Pfarrbezirk) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1822-1847 (Juden, Landrat) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1847-1874 (Juden, Gerichtsbezirk) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1858-1858 (Dissidenten, Gerichtsbezirk) Tote


Genealogische Quellen

Grabsteine

Totenzettel

GEDBAS

Berühmte Personen

  • Friedrich von Recklinghausen, Prof. der Medizin, * 02.12,1832 Gütersloh, + 26.08.1910 Straßburg.

Jüngere Einwohnerzahlen

  • Späteres Gebiet von Gütersloh- Stadt (vor der Teilung von 1843)
    • 1800: 2.300 Einwohner (E.) und 300 Häuser, 1820: 2.236 E. und 315 Häuser, 1831: 2.512 E. und 328 Häuser, 1842: 2.879 E.
  • Jeweiliges Gebiet (zunächst Gesamtgem. Gütersloh, später Gütersloh-Stadt allein)
    • 1820: 4.596 Einwohner (E.), 1843: 5.759 E., 1858: 3.701 E., 1865: 4.104 E., 1871: 4.300 E., 1885: 5.355 E., 1895: 6.678 E. und 699 Häuser, 1905: 7.378 E., 1910 (nach Eingemeindung): 17.901 E., 1917: 19.371 E., 1925: 22.174 E., 1933: 25.879 E., 1939: 30.850 E., 1946: 36.082 E., 1950: 43111 Einwohner.

Sprache

Trotz Industrie hält sich die alte westfälische Mundart gut; sie ist im Raume Arnsberg-Paderborn-Halle einzuordnen, spricht ick ein 'ich bin', mi 'mir' und 'mich', bobm 'bauen', meiget `(sie) mähen', ju 'euch', gi, ji 'ihr'.

Wirtschaft

Handel u. Gewerbe

  • Schon im 18. Jhdt., wahrscheinlich noch früher, war Gütersloh durch Feingarnspinnerei, Handel mit Garnen und Lebensmitteln, insbesondere Speck und Schinken, und durch sein Frachtfuhrwesen bekannt. Die Flachsspinnerei war Haupterwerbszweig, kam aber wie das Frachtfuhrwesen in der ersten Hälfte des 19. Jhdts. zum Erliegen, während sich der Handel mit Fleischwaren weiter entwickelte und zur Gründung größerer und kleinerer Fabriken führte. Um 1845: 3 stark besuchte Jahrmärkte.
  • 1954: In der zweiten Hälfte des 19. Jhdts. und später legte die aufstrebende Stadt die Grundlagen zu ihrer 1954 recht mannigfaltigen Industrie der Textil-, Fleischwaren-, Metall-, Maschinen- und Holzindustrie mit vielen Webereien für Leinen, Baumwolle, Seide, Bänder und Gurte, Herstellung von Kleidern, Zentrifugen, Waschmaschinen usw., Drahtseilen, Ketten, Rädern, Grubenholz, Möbeln und Haushaltgeräten, daneben 2 ältere Brennereien, Nudel- una Pumpernickelfabriken.Darunter die Miele-Werke (1907) für Zentrifugen, Wasch-maschinen, Staubsauger, Fahrräder, Handwagen.

Verkehr

1954: Gütersloh liegt am Treffpunkt der hochmittelalterlichen Handelsstraßen von Dortmund-Hamm und von Soest-Lippstadt nach Bielefeld -Hannover bzw. Lüneburg-Lübeck. 1954 ent-sprechend die Bundesstraßen Dortmund -Minden (-Bremen) und Soest -Lippstadt- Wiedenbrück- Gütersloh, ferner die Autobahn Köln-Hannover (1938), Auffahrt 4 km südöstlich Güterslohs. Bahnanschluß 1847: Köln -Minden- Hannover. Private Kleinbahn Hövelhof -Gütersloh- Versmold- Ibbenbüren (Teutoburger -Wald- Eisenbahn) seit 1901, mit Bahnanschluß in Hövelhof nach Paderborn (1903).

Umgebungsbedeutung

1954: Gütersloh ist Mittelpunkt des Kreises Wiedenbrück.

Verwaltung

Rat

1800-1818 gräflicher Amtsvogt mit je 1 Untervogt für Dorf und Landgemeinde und 6 Vorstehern. 1809-13 wurde die Munizipalität Gütersloh durch einen Maire geleitet. 1818-1825: Bürgermeister mit 1. und 2. Adjunkten und einem Gemeinderat, bestehend aus 6 Vertretern des Dorfes und je 2 der Bauerschaften Blankenhagen und Nordhorn.

Gericht

Bauerngericht des Kirchspiels (Burmal).

Landesherrschaft

Lagerbuch der Herrschaft Rheda

1769: Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen

  • Anmerkung zur Tabelle:
    • 1) = Freye Häuser
    • 2) = Schatzbare Häuser
    • 3) = Summe der Häuser nach der Reduktion
    • 4) = Darinnen befinden sich
    • 5) = Monatliche Schatzung
Städte u.
Kirchspiele
Bauerschaften
Besitzer 1)
Kloster
Adel
freye Häuser
2)
Meyer
2)
Erben
2)
½ Erben
2)
Erbkötter
2)
Markenkötter
2)
Brinksitzer
3)
Reducirt in
Vollerben
4)
Vorspann-
pferde,
Stück
4)
Stallung
f. Pferde
Stück
5)
Rtlr
5)
fl.
5)
Pf.
Kirchspiel
Gütersloh
Bauerschaft
Blankenhagen
Herrschaft
Rheda
. 2 3 3 10 13 14 10 ¾ 39 92 27 1 .
Kirchspiel
Gütersloh
Bauerschaft
Dorf
Herrschaft
Rheda
. . 300 . . . . 150 24 120 12 . .
Kirchspiel
Gütersloh
Bauerschaft
Nordhorn
Herrschaft
Rheda
. . 4 8 6 5 9 9 11/16 25 71 16 20 .
Kirchspiel
Gütersloh
Bauerschaft
Pavenstedt
Herrschaft
Rheda
. 2 5 3 3 10 5 9 9/16 33 73 20 14 4
Kirchspiel
Gütersloh
Bauerschaft
Sunderbaur
Herrschaft
Rheda
. 2 1 5 2 9 8 7 3/8 27 65 18 12 6
Kirchspiel
Gütersloh
Bauerschaft
Adenwedde
Fürstbistum
Osnabrück
. . 8 10 65 6 88 33 ½ . 384 59 5 5
Kirchspiel
Gütersloh
Bauerschaft
Kattenstreit
Fürstbistum
Osnabrück
. . 2 6 27 13 37 15 3/16 . 160 23 3 ¼
Kirchspiel
Gütersloh
Bauerschaft
Sperard
Fürstbistum
Osnabrück
. . 4 9 17 . 30 13 5/8 . 154 36 2 ½
Summe Kirchspiel
Gütersloh
. . 6 27 344 130 56 191 249 11/16 . 1.119 243 16 5

Landesherren

Das alte Kirchspiel Gütersloh bestand aus dem Dorf Gütersloh und den Bauerschaften Blankenhagen, Nordhorn mit dem Sundern, Pavenstädt und Kattenstroth, Spexard, Avenwedde und Hof Schleddebrück und galt ursprünglich als Bestandteil des Fürstbistum Osnabrück, wurde diesem aber von den Inhabern der Herrschaft Rheda (bis Mitte 14. Jhdts. die Edelherren von Lippe, nach über 100jähriger Fehde ab 1491 die Tecklenburger) seit etwa 1525 streitig gemacht. 1565 wurde durch den Bielefelder Rezeß und den Wiedenbrücker Vertrag das Kirchspiel Gütersloh ohne die Bauerschaften Kattenstroth, Spexard, Avenwedde und Hof Schledebrück Rheda zugesprochen.

Verwaltungseinbindung 1895

  • Gütersloh, Stadt/Stadtgemeinde in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Minden, Kreis Wiedenbrück
    • Zuständigkeit/Einrichtungen: Standesamt Gütersloh, Amtsgericht Gütersloh, ev. Kspl. Gütersloh, kath. Kspl. Gütersloh, Postbezirk, Telegrafenamt, Eisenbahnstation Linie Hamm <> Hannover. Gefängnis, Geschäftshaus, 2 Krankenhäuser, Synagoge, Untersteueramt, Gymnasium, 2 Schulen
    • Gesamtfläche: 174,2 ha, (1895) 1 Wohnplatz, 290 Gebäude
    • Einwohner: 6.678 (5.758 Ev., 823 Kath., 96 Juden, 1 Unbestimmt)
    • Gewerbe: 1 Wagen, Haupthandel (Fettwaren, Pumpernickel), Handel (Buch), Fabrikation (Seide), Weberei (Nessel).
  • Gütersloh, Landgemeinde

Kriegerische Ereignisse

1757 zog die gesamte französische Armee durch Gütersloh.

Kriegswesen

Schützengilden

Schützenverein 1832.

Garnison

Luftnachrichten-Regiment und Fliegerhorst 1935/36 bis 1945.

Siegel, Wappen, Fahne

Beschreibung:

Wappen 1844 verliehen: In grünem Schilde, der von einem 16mal von Schwarz und Silber gestückten Bord eingefaßt ist, 3 silberne Wellenschrägbalken, belegt mit einem 6speichigen roten Rad..

Fahne: Grün-weiß, mit dem Stadtwappen in der Mitte.

Finanzwesen

Münzwesen

Notgeld, ausschließlich Papier. 1923: 500 Ts.; 1 Mill.; 5, 20, 100 Md.

Stadtgebiet

  • 1842 revidierte Städteordnung
  • 1843 Trennung in Stadt- und Landgemeinde Gütersloh. Stadtgrenzen 1847 festgelegt: 150 ha.
  • 1868 Eingemeindung von 23 ha der Bauerschaft Sundern.
  • 1910 erweitert um die Landgemeinde Gütersloh mit den Bauerschaften Blankenhagen, Nordhorn, Sundern und Pavenstädt bestehenden Landgemeinde Gütersloh (3360 ha) und der Bauerschaft Kattenstroth des Amtes Reckenberg (952 ha).
  • Bei folgenden Eingemeindungen kam die Fläche zum Flughafen Gütersloh, die Bewohner wurden umgesiedelt: 1939 Teile von Marienfeld (76 ha) und 1943 Teile von Herzebrock (87 ha).
  • Stadtgebiet 1885: 174 ha, 1951: 4.767 ha.
  • 1970 kommunale Neugliederung, erweitert um die Gemeinden Avenwedde, Friedrichsdorf, Spexard des Amtes Avenwedde und die Gemeinden Ebbesloh, Hollen, Isselhorst und Niehorst des Amtes Brackwede.

Kirchenwesen

Bistümer seit Mittelalter

Gütersloh gehörte ursprünglich zum Bistum Osnabrück, seit 1821 Erzbistum Paderborn, Dekanat Wiedenbrück. Pfarrer erwähnt seit 1185, das Kirchspiel Gütersloh seit 1201 (spätestens Anfang 11. Jhdt. gegründet). Das Kollegiatstift Wiedenbrück besetzte seit seiner Gründung (1259) die Pfarre.

Reformation

Reformation um 1545. 1603 vergeblicher Versuch, den Kalvinismus einzuführen. Wiederbegründung der kath. Pfarre 1627, seit 1647 überwiegt der Protestantismus, doch bestand für die Kirche ein Simultanverhältnis 1650-1887. 1949 Bildung der Synode Gütersloh mit Superintendenten an der Spitze.

Bekenntnisse

1820: 182 Kath., 1875: 438 Kath., 1885: 561 Kath., 1895: 823 Kath., 1905: 782 Kath., 1932: 5.817 Kath., 1946: 10.727 Kath. und 67% Ev.

Juden

Seit 1565 eine Anzahl gräflicher Schutzjuden in Gütersloh. Sie lebten fast nur vom Handel. Um 1720 eigene Synagoge. 1820: 96, 1831: 85, 1858: 97, 1895: 96, 1925: 68 Juden.

Wohlfahrtspflege

1954: Zwei städtische Krankenhäuser, 1 kath. Krankenhaus. Städt. Altersheim, kath. Altersheim. Übernachtungsheim des DRK. Veterinärbakteriologisches Untersuchungsamt. Gaswerk 1861, erweitert 1894 und 1922/23. Wasserwerk 1887/88, neues Wasserwerk 1946/49. Elektrizitätswerk 1912/14. Kanalisation. Kläranlage 1914.

  • Apotheke: Krönig`sche Apotheke (1731); Apotheker Gerh. Hackmann (1746-1763; Apotheker Christian Röttischer, später Apotheker Schlungk 1777; Rats Apotheke (1908) als 2. Apotheke in Gütersloh.

Bildungswesen

Schulen

1954: Volksschulwesen seit Ende 16. Jh., 1766 Rektor genannt. 1825: 3 Volksschulen, 1925: 14 nach Zusammenlegung kleinerer Schulen, 1950: 12 (8 ev., 4 kath.). Das über die Provinz hinaus bedeutende Ev.-Stift-Gymnasium 1851 gegr. Lehrerseminar 1890-1925. Präparandenanstalt 1911-22. Knabenselekta 1879, umgewandelt in ev. Knabenmittelschule 1925. Ev. Mittelschule für Knaben und Mädchen 1950. Private Höhere Töchterschule 1848, in zweiklassige ev. Mädchenselekta umgewandelt 1887, städt. 1889, Lyzeum (später Hindenburg-Lyzeum) 1913, später Oberschule für Mädchen, hauswirtschaftliche Form, Mädchengymnasium 1946. Spinnschule 1836 (vorübergehend). Fortbildungsschule kurze Zeit 1855 ff., städt. Fortbildungsschule 1888, später Berufsschule. Zeichenschule 1884, in die städt. Fortbildungsschule eingegliedert 1898. Innungsschule vorübergehend um 1899. Priv. Handelsschule Schmidt seit 1939/40 städt., angegliedert einjährige Höhere Handelsschule 1948. Volkshochschule 1945.

Theater

1854: Paul-Thöne-Stadthalle und Freilichtbühne nach 1945.

Zeitungen/Druckerei

  • Öffentlicher Anz. für den Kreis Wiedenbrück 1873 (vorübergehend).
  • Zeitungen vorübergehend ab 1873 und ab 1883. Gütersloher Ztg. 1884, Neue Gütersloher Ztg. 1890, später als Gütersloher Tagebl., vereinigt mit der Gütersloher Ztg. 1921, Druck und Verlag in Bielefeld ab 1922, nicht erschienen 1944-49.
  • Auswärts verlegte Ortszeitungen: Die Glocke, Gütersloher Volksztg, erschienen bis 1945, neu ab 1949 (in Oelde), Freie Presse, Tagesztg. für Gütersloh usw., 1946 (in Bielefeld). Westfalen-Ztg., Gütersloher Morgenblatt 1946 (in Bielefeld).
  • Druckerei und Verlag C. Bertelsmann seit 1824.

Archiv

Artikel-Quellen

  • Deutsches Städtebuch, Handbuch städtischer Geschichte, Bd. III. Nordwest-Deutschland, II. Westfalen (1954) W. Kohlhammer Verlag Stuttgart
  • Adreßbücher, Stadtarchiv

Bibliografie

  • Alltag in bewegter Zeit: Materialsammlung aus den Beständen des Stadtarchivs. 1989.
  • Bau- und Kunstdenkmäler des Kr. Wiedenbrück (1901)
  • Beine, Günter: Gütersloher erzählen Geschichte. 1985.
  • Beine, Günter: 125 Jahre Stadtwerke Gütersloh. 1987.
  • Die ältesten Seelenstandslisten des kath. Ksp. Gütersloh, in: Quellen und Forschungen zur Natur und Gesch. des Kreises Wiedenbrück 63 (1946). Fortsetzung 1730 ff., ebd. 60 (1940).
  • Die ersten 25 Jahre des evangelischen Gymnasiums zu Gütersloh, Gütersloh, Bertelsmann, 1876, Online
  • Eickhoff, H., Zur Geschichte der Stadt Gütersloh u. der Nachbarstädte des Kreises Wiedenbrück im Einwohnerbuch des Kreises Wiedenbrück. Gütersloh 1923.
  • Eickhoff, P.: Die alte Kirche in Gütersloh, in: Westfälische Z. 47 (1889).
  • Eickhoff, Hermann Geschichte der Gemeinde Gütersloh. 1904.
  • Eickhoff, H.: Zug- Gesch. der Stadt Gütersloh und der Nachbarstädte (1905).
  • Eickhoff, H.: Der Kreis Wiedenbrück in Vergangenheit und Gegenwart (1921).
  • Eickhoff, H.: Zur Gesch. der Stadt Gütersloh, in: Einwohnerbuch der Stadt Gütersloh und Umgebung (1925).
  • Festschrift zur 100-Jahr-Feier des ev. Stift-Gymnasiums zu Gütersloh. (1951).
  • Gütersloh, Hg. Stadt Gütersloh. 1925.
  • Gütersloher Geschichte 1981-1955
  • Hilbk, Hans: Gütersloh und Preußen. Eine Wahlverwandtschaft 1815-1888. 1988.
  • Hilbk, Hans: Gütersloh, der Kaiser und die Republik 1888-1934. 1989.
  • Hilbk, Hans: Gütersloh, das Hitler-Reich und die Teilung Deutschlands 1934-1955. 1990.
  • Hilbk, Hans: 25 Jahre Gebiets-reform in Gütersloh. 1995.
  • Heimat in Wort und Bild, Monatsbeilage zur Gütersloher Ztg. (1927 ff.).
  • Kerssen, Ludger u. Kraak, Hagen: Gütersloh und seine Penne. Ein Bildband, der die Geschichte des Ev. Stift. Gymnasiums dokumentiert. 80 Seiten, Flöttmann Verlag 1978?.
  • Lenz,Werner: Gütersloh von der ersten Besiedlung bis 1975. 1975.
  • Lenz,Werner - Musch,Hans-Dieter: Gütersloh-Chronik 1975-1984. 1985.
  • Mangelsdorf, E.: Die Entwicklung des Kreises Wiedenbrück (1910).
  • Pott, Erich: Gütersloher Geschichtsquellen, Hefte 1-4.
  • Richter u. Goldstein, Die evangelische Gemeinde Gütersloh. Gütersloh 1928.
  • Richter, Aus der Vergangenheit Güterslohs, in: Gütersloh, Deutschlands Städtebau (1925).
  • Schätzlein, August: Schätzleins Verkehrsbuch. 1928.
  • Schindler,Wolfgang: Händler, Bierzapfer, Brauer, Bäcker und Schlachter. Zur Erwerbsstruktur Güterslohs in der 2. Hälfte des 17. Jhdts in: Gütersloher Beiträge zur Heimat- und Landeskunde, Heft 68/69
  • Wix, H.: Studien zur westfälischen Dialektgeographie im Süden des Teutoburger Waldes, DDG 9 (1912/21), mit Ortsgrammatik von Gütersloh.

Periodika

  • Gütersloher Beiträge ab 1965.
  • Gütersloher Jahrbuch für Freunde und frühere Schüler - hrsg. zum Besten d. Evangelischen Gymnasiums zu Gütersloh, Gütersloh, 1891 - 1898, Online.
  • Heimat-Jahrbuch des Kreises Gütersloh, ab 1983.

Bibliografie-Suche

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Historische Webseiten

Zufallsfunde

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung GUTLOHJO41EV
Name
  • Gütersloh (deu)
Typ
  • Gemeinde (- 1824)
  • Stadt (1825 - 1969)
  • Stadtteil (1970 -)
Postleitzahl
  • W4830 (- 1993-06-30)
  • 33330 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2913366
Karte
   

TK25: 4016

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Wiedenbrück (1843 - 1969) ( Kreis )

Gütersloh, Gütersloh-Land (1816 - 1843) ( Bürgermeisterei Amt )

Gütersloh (1970 -) ( Stadt )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
St. Pankratius (Gütersloh) Kirche STPLOHJO41EV
Sundern Bauerschaft Ortsteil object_1041834 (1910 -)
Sundern Ortsteil SUNERNJO41EV (1910 -)
Pavenstädt Bauerschaft Ortsteil PAVADTJO41EV (1910 -)
Kattenstroth Ortsteil KATOTHJO41EV (1910 -)
Blankenhagen Bauerschaft Ortsteil BLAGENJO41EW (1910 -)
Nordhorn Bauerschaft Ortsteil NORORNJO41EW (1910 -)


Wappen vom Kreis Gütersloh Städte und Gemeinden im Kreis Gütersloh (Regierungsbezirk Detmold)

Borgholzhausen | Langenberg | Verl | Gütersloh | Rheda-Wiedenbrück | Versmold | Halle | Rietberg | Werther | Harsewinkel | Holte-Stukenbrock | Herzebrock-Clarholz | Steinhagen

Persönliche Werkzeuge