Soest

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Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Arnsberg > Kreis Soest > Soest


Lokalisierung der Stadt Soest innerhalb des Kreises Soest
Susatum - Soest
Grafik um 1820 Carl Schleich u. Anton Radl

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zur Stadt Soest zählen folgende Ortschaften:

  • Ampen
  • Bergede
  • Deiringsen
  • Enkesen
  • Epsingsen
  • Hattrop
  • Hattropholsen
  • Hiddingsen
  • Katrop
  • Lendringsen
  • Meckingsen
  • Meiningsen
  • Müllingsen
  • Ostönnen
  • Paradiese
  • Ruploh
  • Röllingsen
  • Thöningsen


Wappen

Bild:Wappen_Soest.jpg Beschreibung:

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

St. Petrikirche

Infotafel an St. Petri
Evangel. Pfarramt St. Petri und Pauli
Paradieser Weg 82,
59494 Soest
Webseite www.petri-pauli.de


Geographische Lage
51.571528°N 8.107114°O


St.Paulikirche

Hauptaltar von St. Pauli
Evangel. Pfarramt St. Petri und Pauli
Paradieser Weg 82,
59494 Soest
Webseite www.petri-pauli.de
Geographische Lage
51.568821°N 8.107068°O


Katholische Kirchen

Patrokli-Dom

Ifotafel am Patrokli-Dom
Propsteigemeinde St. Patrokli
Propst-Nübel-Str. 2
59494 Soest
pfarrbuero@sankt-patrokli.de
Webseite www.sankt-patrokli.de
Geographische Lage
51.571525°N 8.10828°O



Rheinisch-Westfälischer Anzeiger, Hamm, Jg. 1822.

"Verkauf. Die Georgs-Kirche zu Soest nebst Kirchhof, Altar, Kanzel, drei Glocken, Taufstein,, Armenstock, Fenster und sonstige Zubehörungen sind im Einzelnen und im Ganzen bei hiesiger Georgi-Gemeinde zu kaufen. Liebhaber wollen sich melden bei den regierenden Vorstehern. Soest den 2. August 1822. Berg. Grave".



Geschichte

5500-5000 v. Chr.  Besiedlung der sogenannten „Bandkeramischen Kultur“ südöstlich von St. Patrokli nachgewiesen.
um 500 Salzgewinnung am Kohlbrink archäologisch belegt.
ca. 780 St. Petri als Missionskirche für Sachsen gegründet.
836 Erste urkundliche Erwähnung Soests als „villa sosat“.
um 960/965 Kölner Erzbischofe als Landesherren errichteten ihre Soester Residenz als Pfalz (Wohnturm) neben der

Kirche St. Petri (Reste noch sichtbar).

965 Der Erzbischof von Köln verfügt in seinem Testament die Gründung eines Stifts in Soest (heute St. Patrokli).
1144 Übertragung von Soester Marktrechtsgewohnheiten auf Medebach als erste von 65 Städten.
1150 Fernhandel weitet sich aus bis Russland.
1140 - 1150 Erster Soester Stadtsiegel.
um 1175 In Soest entsteht das älteste deutsche Tafelbild, das sich heute im Westfälischen Landesmuseum in Münster befindet.
1180 Soest steht in voller Blüte: die Stadt wächst auf insgesamt 102 Hektar an und ist umgeben von einer 3,8 km langen Stadtmauer mit zehn Toren.
um 1200 Baubeginn der Kirchen St. Maria zur Höhe, Alt St. Thomä, Nikolaikapelle.
1253 Soest, Dortmund, Münster und Lippstadt schlissen ein Bündnis u.a. zur Förderung des gegenseitigen Handels. Soest gehört zu den führenden Städten des mittelalterlichen Hansebundes.
1300 Es beginnt der Erwerb der „Börde“ (= Gebühren) mit 48 Dörfern; die Minoritenkirche (heute Neu St. Thomä) entsteht, ebenso St. Pauli.
1313 Der Bau von St. Maria zur Wiese beginnt, der letzten große Kirche des Mittelalters.
1338 Die Allerheiligenkirmes wird erstmals schriftlich erwähnt.
1444 – 49 Soester Fehde: die Stadt sagt sich vom Kölner Erzbischof los, was einen fünfjährigen Krieg zu Folge hat. Erst 1449 wird durch einen Schiedsspruch die Zugehörigkeit Soests zum Herzogtum Kleve festgestellt.
1449 Soest siegt in der Fehde gegen den Erzbischof von Köln.
nach 1500 Infolge des Verlustes der herausragenden Position im mächtigen Erzbistum Köln beginnt der Niedergang der Stadt. Soest liegt nun am Rande des Herzogtums Kleve und somit auch nicht mehr im Schnittpunkt wichtiger Handelswege.
Um 1530 Heinrich Aldegrever malt den Marienaltar in St. Maria zur Wiese.
1531 Reformation in Soest. Sechs Pfarrkirchen werden evangelisch.
1608 Soest nimmt in Lübeck zum letzten Mal an einem Hansetag teil.
1669 Die Soester huldigen dem Brandenburger Kurfürsten. Das während des 30jährigen Krieges stark zerstörte Soest ist nun eine brandenburgische Stadt.
1751 Der Preußenkönig Friedrich II. hebt die seit 1260 bestehend Ratsverfassung auf, damit endet die städtische Selbstständigkeit.
1756 – 1763 Durch den Siebenjährigen Krieg sinkt Soest auf den Tiefpunkt seiner Entwicklung.
ab 1810 Beginn des Abrisses von Kirchen, Kapellen und Stadttoren.
1817 Entstehung des Kreises Soest. Soest wird Kreisstadt, verliert jedoch sein Territorium, die Börde.
1850 Die Eisenbahnstrecke Hamm – Soest – Paderborn wird eröffnet. Soest wird bedeutender Umschlagplatz zwischen West- und Mitteldeutschland.
1882 Die vollendete Kirche St. Maria zur Wiese wird eingeweiht.
1905 –1917 Soest wird als Kunststadt wiederentdeckt u. a. durch Maler wie Emil Nolde, Christian Rohlfs, Otto Modersohn und Wilhelm Morgner.
1934 Der Kunsthistoriker Wilhelm Pinder schlägt vor, die ganze Stadt zum Nationaldenkmal zu erklären.
1940 – 45 Durch über 30 Luftangriffe wird Soest zu zwei Drittel zerstört.
1969 Die kommunale Neuordnung erweitert das Stadtgebiet um 18 Bördegemeinden.
1975 Aus den Altkreisen Soest, Lippstadt und dem Amt Warstein bildet sich der Großkreis Soest im Rahmen der kommunalen Neuordnung. Soest wird Kreisstadt.
1982 Im restaurierten Osthofentor wird ein stadtgeschichtliches Museum eingerichtet.
1991 Eröffnung des Veranstaltungszentrums Stadthalle Soest und des Bürgerzentrums „Alter Schlachthof“.
1992 Inzwischen sind 600 Häuser unter Denkmalschutz gestellt.
2002 - 2004 Offenlegung und Renaturierung des Kolk- und Kützelbachs.

Quelle: Stadtverwaltung Soest




Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch

  • Soest (1144 erstmals Soester Recht genannt) Bürgerbuch 1302-1449, Perg. 142 Bll., (Stadtarchiv Soest G 1).
    • Veröffentlichung: Hermann Rothert, Das älteste Bürgerbuch der Stadt Soest 1302-1449 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Bd. XXVII. Münster 1958 (Aschendorff). Bürgerbuch 1452-1613, Perg. 69 Bll. (Stadtarchiv Soest Hs. G 2), dabei 1616-1618, Papier 16. Bll. (Stadtarchiv Soest Lent VIII 49). — Bürgerbuch 1643-1727, Papier 186 Bll. (Stadtarchiv Soest Hs. G 3). — Bürgerbuch 1727-1752, Papier 644 Bll. (Stadtarchiv Soest Hs. G 4). — Bürgerbuch 1788-1799, Papier 6 Bll. (Stadtarchiv Soest Hs. 5). — Bürgerbuch 1686-1739 (Bürgersöhne), Papier 176 Bll. (Stadtarchiv Soest Hs. G 6). — Die Bürgerbücher 1452-1752 sind durch Register erschlossen (Stadtarchiv Soest Hs. G lb).
      • Ergänzende Quellen: 14 Bände Ratsprotokolle ab 1414 (Stadtarchiv Soest, Hs. F 4-17).
        • Literatur: Wolf-Herbert Deus, Quellen zur Familienforschung im Soester Stadtarchiv. In: Beiträge zur westfälischen Familienforschung, Bd. IX (1950), Heft 1, S. 3-9. — Hermann Rothert, Soest und Dortmund im Spiegel ihrer Bürgerbücher. In: Westfälische Forschungen, Bd. 8. 1955. S. 65-73.

Historische Quellen


Archive

  • Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (bis 2008 Staatsarchiv Münster)
    • Findbuch A 387 I Dominikanerkloster Soest – Urkunden
    • Findbuch A 387 II Dominikanerkloster Soest – Akten [1]
    • Findbuch A 388 I Minoritenkloster Soest – Urkunden
    • Findbuch A 388 II Minoritenkloster Soest – Akten [2]
    • Findbuch A 389 I Kollegiatstift St. Patrokli Soest – Urkunden
    • Findbuch A 389 II Kollegiatstift St. Patrokli Soest – Akten
    • Findbuch A 390 I Vikarienkommunität an St. Patrokli, Soest – Urkunden
    • Findbuch A 390 II Vikarienkommunität an St. Patrokli, Soest – Akten
    • Findbuch A 391 Stift St. Walburgis Soest - Urkunden und Akten
    • Findbuch A 392 Soest, Kölnische Stifte
    • Findbuch A 393 Rentamt Soest / Rentei Soest

Bibliografie

  • Soest. Geschichte der Stadt, Bd. 1-3 (1995-2010), mit umfassende Quellen- und Literaturhinweisen, Hintergrundinformationen
  • Deus, Wolf-Herbert: Die Herren von Soest. Die Stadtverfassung im Spiegel des Ratswahlbuches von 1417 bis 1751 (Festschrift Hubertus Schwartz) (Soester wissenschaftliche Beitäge Band 10), Soest 1955.
  • Michels, Franz Goswin / von, umgeschrieben von Deus, Wolf-Herbert: Genealogien Soester Geschlechter (Mocker & Jahn, 1955)in Soester wissenschaftliche Beiträge Nr. 11
  • Michels, Hubertus: Städtischer Hausbau am Mittleren Hellweg. Die Entwicklung der Wohnbauten in Soest von 1150 bis 1700 (1998)

Periodika

  • Soester wissenschaftliche Beitäge (1955 bereits Band 10)
  • Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen (376/2007). Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880.

Bilder, Fotos und historische Karten

Weblinks

Offizielle Webseiten

Weitere Webseiten

 Commons: Soest – Bilder, Videos und Audiodateien
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Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.


Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Forscherkontakte in FOKO

Die Datenbank FOKO sammelt und ermöglicht Forscherkontakte. Dort eingetragene Forscher mit genealogischen Interessen in Soest findet man über die Suche

(Zur Erläuterung des Unterschiedes zwischen den angebotenen Suchmöglichkeiten bitte hier weiterlesen).



Kreis-Soest_Wappen.gif Städte und Gemeinden im Kreis Soest (Regierungsbezirk Arnsberg)

Anröchte | Bad Sassendorf | Ense | Erwitte | Geseke | Lippetal | Lippstadt
Möhnesee | Rüthen | Soest | Warstein | Welver | Werl | Wickede


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SOEESTJO41BN
Name
  • Soest (deu)
Typ
  • Stadt
Einwohner
Postleitzahl
  • W4770 (- 1993-06-30)
  • 59494 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2831708
  • opengeodb:24333
Karte

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Soest ( Landkreis )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Hemmis Ortsteil HEMMISJO41BO
Heppen Ortsteil HEPPENJO41BO
Neue Mühle Ortsteil MUHHLEJO41AN
Katrop Ortsteil KATROPJO41BO (1969 -)
Willingheppen Ortsteil WILPENJO41BO
Höhberg Ortsteil HOHERGJO31XM
Hattrop Ortsteil HATROPJO41AO (1969 -)
Plange Ortsteil PLANGEJO41BO
Thomähofe Ortsteil THOOFEJO41BN
Ruphof Ortsteil RUPHOFJO41AO
Ruploh Ortsteil RUPLOHJO41BM (1969 -)
Hellweg Ortsteil HELWEGJO41AN
Röllingsen Ortsteil ROLSENJO41AM (1969 -)
Mehrhof Ortsteil MEHHOFJO41BO
Brüderhofe Ortsteil BRUOFEJO41AO
Nöttenhofe Ortsteil NOTOFEJO41AN
Ostönnen Kirchdorf OSTNENJO41AN (1969 -)
Thöningsen Dorf THOSENJO41BO (1969 -)
Buddemühle Ortsteil BUDHLEJO41AO
Jünglingshof Ortsteil JUNHOFJO41AO
Schwarzenberg Ortsteil SCHERGJO41BO
In der Brumecke Ortsteil INDCKEJO41AN
Vogelrücken Ortsteil VOGKENJO41AM
Schwanebrügge Ortsteil SCHGGEJO41BO
Varnholt Ortsteil VAROLTJO41BO
Bergeder Warte Ortsteil BERRTEJO41BM
Ellingsen Ortsteil ELLSENJO41BO
Vogelsang Ortsteil VOGANGJO41BM
Kutmecker Höhe Ortsteil KUTOHEJO41BO
Schulze-Witteborg Ortsteil SCHORGJO41AO
Schmerbrock Ortsteil SCHOCKJO41AO
Epsingsen Dorf EPSSENJO41AM (1969 -)
Blumroth Ortsteil BLUOTHJO41AO
Am Holtenknapp Ortsteil HOLAPPJO41AN
Paradiese Ortsteil PARESEJO41AN (1969 -)
Lühringsen Ortsteil LUHSENJO41BO
Am Hinderking Ortsteil HININGJO41BO
Luisenhof Ortsteil LUIHOFJO41BN
Meckingsen Ortsteil MECSENJO41AO (1969 -)
Am Dörmen Ortsteil DORMENJO41AO
Wehringsen Ortsteil WEHSENJO41BO
Im faulen Poth Ortsteil IMFOTHJO41BN
Ampen Ortsteil AMPPENJO41AN (1969 -)
Lohof Ortsteil LOHHOFJO41BO
Vöhde Ortsteil VOHHDEJO41AN
Meiningsen Kirchdorf MEISENJO41AM (1969 -)
An der Paradieser Brücke Ortsteil PARCKEJO41AN
Hattropholsen Ortsteil HATSENJO41AO (1969 -)
Am Wietin Ortsteil WIETINJO41BO
Osthofe Ortsteil OSTOFEJO41BN
Am Ardey Ortsteil ARDDEYJO41AN
Lütgen Ampen Ortsteil LUTPENJO41AN
Lendringsen Ortsteil LENSENJO41BM (1969 -)
Kamenhof Ortsteil KAMHOFJO41BO
Palmberg Ortsteil PALERGJO41AO
Ostönnerlinde Ortsteil OSTNDEJO41AN
Deiringsen Ortsteil DEISENJO41BM (1969 -)
Meiningserbauer Ortsteil MEIUERJO41AM
Müllingsen Ortsteil MULSENJO41BM (1969 -)
Rottlinde Ortsteil ROTNDEJO41BO
Kutmeke Ortsteil KUTEKEJO41BO
Walburgerhofe Ortsteil WALOFEJO41BO
Enkesen bei Paradiese Ortsteil ENKSENJO41AN (1969 -)
Katroper Höhe Ortsteil KATOHEJO41BO
Windmühle Ortsteil WINHLEJO41BN
Eselbrücke Ortsteil ESECKEJO41AN
Elfsen Ortsteil ELFSENJO41BM
Hiddingsen Ortsteil HIDSENJO41BM (1969 -)
Persönliche Werkzeuge