Herford

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Hierarchie

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Lokalisierung der Stadt Herford innerhalb des Kreises Kreis_Herford
Das Rathaus

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Information

Einleitung

In goldenem Schilde ein roter gotischer Torbau mit offenem Tor, in dem ein aufrechter schwarzer Schlüssel steht; auf der Giebelspitze des Tors ein rotes Kreuz, flankiert von zwei Fahnen, die rechte rot-silbern, die linke schwarz-silbern, an langen roten Stangen.

Dieses Wappen führt die Stadt infolge königlicher Verleihung vom 1. November 1899. Das Bild ist dem ältesten Siegel der Altstadt entnommen, das zuerst aus dem Jahre 1231 mit der Umschrift: Sigillum civium Hervordensium überliefert ist und seither mit geringen Abweichungen ununterbrochen beibehalten wurde (vgl. Westfälische Siegel Band II T. 69 Nr. 3 und 4, T 91 Nr. 1, 2, 3, und von der Neustadt T 69 Nr. 5 und 6).

Daneben führte die Stadt als Wappen wohl auch das der Abtei Herford, einen roten Balken in silbernem Schilde.

Der Schlüssel im Torbogen, dem wir schon bei zahlreichen Stadtwappen des Regierungsbezirks Arnsberg (vgl. oben Brilon, Hallenberg, Schmallenberg, Soest, Werl) begegnet sind, ist das Symbol des Heiligen Petrus, des Stiftsheiligen von Kurköln , dem die Stadt unterstand. Auf Kurköln weist auch die schwarz-weiße Fahne hin, während die andere die Farben der Reichsabtei Herford enthält.

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Stadtteile

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

Matth. Merian: Stadtansicht Herford vor 1653

Herford war im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und dem Niederrheinisch-Westfälischen_Reichskreis eine Reichsstadt. Die im Anschluß an das adelige, reichsunmittelbare Frauenstift Herford entstandene Siedlung besaß seit etwa 1170 oder 1180 Stadtrecht. Die Reichsunmittelbarkeit der ab 1520 evangelisch gewordenen Stadt wurde 1631 durch Urteil des Reichskammergerichts bestätigt, obwohl der Ort 1547 durch Urteil eben des Reichskammergerichts dem Herzogtum Jülich-Berg unterstellt worden war.

Seit 1647/52 stand die Stadt aber unter der Hoheit Brandenburgs bzw. Preußens, das Herford als Erbe von Jülich-Berg-Ravensberg 1647 bis 1650 und 1652 endgültig besetzte. 1810/11 kam sie zum Königreich Westphalen, 1815 wieder zu Preußen und 1946 zu Nordrhein-Westfalen.

Historische Zugehörigkeit

Herford gehörte früher zur Grafschaft Ravensberg

Genealogische und historische Gesellschaften

Genealogische Gesellschaften

Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung (WGGF)
c/o LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstraße 26
48147 Münster

E-Mail: mailto:gesellschaft@wggf.de
Internet: http://www.WestfalenGen.de oder http://www.wggf.de

Historische Gesellschaften

Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Telefon: +49 0521/51-2469
Fax: +49 0521/51-6844

mailto:stadtarchiv@bielefeld.de
Internet: http://www.hv-ravensberg.de


Genealogische und historische Quellen

Kirchenbücher und Zivilstandsregister

Die Zivilstandsregister und Kirchenbuchduplikate aus dem Personenstandsarchiv in Detmold liegen inzwischen auch in der Edition Detmold als Digitalisate vor. Bezugsquelle: Geneashop Edition Detmold Vol. 92 Herford

Bürgerrechtsquelle-Bürgerbuch

  • Herford (um 1170, oppidum 13. Jh.), Protokollbuch über die in der Stadt Herford neu angesetzten Bürger und Stadtbäumer 1772-1826 (Staatsarchiv Münster, Depositum Stadt Herford I 128).

Adressbücher

Zeitungen

Einkünfte- und Lehns-Register

  • Franz Darpe: Einkünfte- und Lehns-Register der Fürstabtei Herford sowie Heberollen des Stifts auf dem Berge bei Herford, Münster, Theissing, 1892, Online

Fotostudios

Friedhöfe

Wichtige genealogische Quellen sind Grabsteine.

Grabsteine

Hausnummern-Konkordanz

Ermöglicht das Auffinden von Adressangaben in alten Dokumenten im heutigen Straßenverzeichnis.

Kirchenbücher

Bis zur Einführung der Standesamtsregister am 1.10.1874 sind Kirchenbücher die wichtigste Primärquelle für Ahnenforscher.

Kriegerdenkmäler

Auch auf den Kriegerdenkmälern und Gedenktafeln sind größtenteils genealogische Daten aufgeführt.

Bibliografie

Periodika

  • Der Remensnider. Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland. Hrsg.: Verein für Herforder Geschichte e.V., Christoph Laue, c/o Kommunalarchiv Herford, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel.: 05221-132213, E-Mail: info@mam-herford.de, Internet: www.geschichtsverein-herford.de
  • HF–Magazin. Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford e. V., Amtshausstraße 3, 32051 Herford, Telefon 05221-131477, Internet: www.kreisheimatverein.de


Historische Bibliografie


Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Karten

Internetlinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Internetseiten

Weitere Internetseiten

 Commons-Kategorie: Herford – Bilder, Videos und Audiodateien

Artikel Herford. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Forscherkontakte in FOKO

Die Datenbank FOKO sammelt und ermöglicht Forscherkontakte. Dort eingetragene Forscher mit genealogischen Interessen in Herford findet man über die Suche

(Zur Erläuterung des Unterschiedes zwischen den angebotenen Suchmöglichkeiten bitte hier weiterlesen).

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung HERORDJO42IC
Name
  • Herford (deu)
Typ
  • Reichsstadt (- 1652)
  • Stadt (1652 - 1911)
  • Stadtteil (1911 -)
Postleitzahl
  • W4900 (- 1993-06-30)
  • 32048 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2906121
  • opengeodb:18205
Karte
   

TK25: 3818

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Herford (1911 -) ( Kreisfreie Stadt Stadt )

Herford (- 1911) ( Kreis )

Herford (1807 - 1815) ( Bürgermeisterei Amt )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Kobusch, Ober-Kobusch Ort KOBSC2JO42GB
Düsediekerbäumer Ort DUSMERJO42HC
Altstädter Feldmark Ort ALTARKJO42IC
Homberg Ort HOMERGJO42ID
Friedenstal Ort FRITALJO42IC
Schwarzenmoor Ost Ort SCHOSTJO42JD
Kobusch, Nieder-Kobusch Ort KOBSCHJO42GB
Schulze-Neuhoff Ort SCHOFFJO42GB
Tellmann Ort TELANNJO42GB
Steinsiek Ort STEIEKJO42GB
Greßbrink Ort GREINKJO42HC
Heidsiek Ort HEIIEKJO42HC
Bexterhöfe Ort BEXOFEJO42HC
Groß-Schwarzenmoor Ort SCHOORJO42ID
Höner zu Altenschildesche Ort HONCHEJO42GB
Tödtheide Ort TODIDEJO42GB
Hofe Ort HOFOFEJO42ID
Feldmark Ort FELARKJO42HC
Neustädter Feldmark Ort NEUARKJO42IC
Radewiger Feldmark Ort RADARKJO42HC
Siederdissen Ort SIESENJO42HC
Waldfrieden Ort WALDENJO42IC
Oelmanns Hof Ort OELHOFJO42GB
Pottkamp Ort POTAMPJO42GC
Diekenbrock Weiler DIEOC2JO42HC
Diekenheide Ort DIEIDEJO42HC
Strotheide Ort STRIDEJO42HC
Quellen zu diesem Objekt



Wappen_Kreis_Herford.png Städte und Gemeinden im Kreis Herford (Regierungsbezirk Detmold)

Bünde | Enger | Herford | Hiddenhausen | Kirchlengern | Löhne | Rödinghausen | Spenge | Vlotho

Persönliche Werkzeuge