Landkreis Rybnik

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Der Landkreis Rybnik gehörte zunächst zum Regierungsbezirk Oppeln. Nach dem 1. Weltkrieg mußte das Kreisgebiet zum überwiegenden Teil an Polen abgetreten werden. Der Restkreis wurde 1927 aufgelöst, und das Gebiet wurde Landkreis Ratibor und Landkreis Tost-Gleiwitz zugeordnet. Nach der deutschen Besetzung Polens 1939 wurde der Kreis im alten Umfang wiederhergestellt und dem Regierungsbezirk Kattowitz zugeordnet.


Wappen des Landkreises Rybnik Städte und Gemeinden im historischen Landkreis Rybnik

Städte: Loslau | Rybnik | Sohrau |
Dörfer/Gemeinden: Alt Dubensko | Baranowitz | Belk | Boguschowitz | Bujakow | Chudow | Chwallentzitz | Chwallowitz | Cissowka | Czernitz | Czerwionka | Czirsowitz | Czuchow | Dreilinden | Dyhrngrund | Eichendorf | Fischgrund | Friedrichsthal | Gaschowitz | Gieraltowitz | Godow | Golkowitz | Gogolau | Golleow | Gottartowitz | Groß Dubensko | Groß Thurze | Jankowitz | Jedlownik | Jeikowitz | Klein Paniow | Klein Thurze | Klischczow | Klokotschin | Kniezenitz | Knurow | Königsdorf-Jastrzemb | Kokoschütz | Krostoschowitz | Krzischkowitz | Lazisk | Lentzberg | Leschczin | Lissek | Lohnitz | Lukow | Marklowitz | Moschczenitz | Mschanna | Neudorf | Nieder Schwirklan | Nieder Wilcza | Niedobschütz | Ober Schwirklan | Ober Wilcza | Ochojetz | Orzupowitz | Oschin | Pallowitz | Peterkowitz | Pietze | Pilchowitz | Pohlom | Poppelau | Preiswitz | Przegendza | Pschow | Radlin | Rauden | Rogoisna | Roj | Rowin | Ruptau | Rydultau | Scheikowitz | Schönburg | Schyglowitz | Sczerbitz | Seibersdorf | Skrbenski-Golkowitz | Skrzischow | Stanowitz | Stein | Sumin | Vorbriegen | Wielepole | Wilchwa | Zamislau | Zawada | Zwonowitz | Zyttna


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Landräte des Landkreises Rybnik

Amtszeit Name
13. Dezember 1817 - 15. August 1832 Friedrich Wilhelm Maria Leonhard Graf von Wengersky auf Pilchowitz, Freiherr von Ungerschütz (*8. Dezember 1782 in Rybnik, +15. August 1832 in Polnisch Krawarn, verheiratet mit Karoline Gräfin Tomatis de la Vallery et de la Loux, Baronesse de la Bridoire) Quelle: Genealogie der Familie von Wengersky
16. August 1832 - 30. November 1834 Rittersgutsbesitzer Moritz von Stengel auf Nieder-Jastrzemb, kommissarisch
1. Oktober 1834 - Februar 1860 Emil Heinrich Erdmann Konrad Baron von Durant de Sénégas(*26. November 1799 in Bobrek, +6. Januar 1873), Herr zu Szoszow, Ober-, Mittel- und Nieder-Oschin, seit 11. September 1827 Gutsbesitzer zu Baranowitz verheiratet mit Charlotte von Kalinowsky (*29. Dezember 1812 in Hilbersdorf, +23. Mai 1882 in Görlitz)
Februar 1860 - 30. October 1860 Adalbert Graf von der Recke-Volmerstein (*28. Mai 1791 in Overdyk b. Bochum, +10. November 1878 in Craschnitz), interimweise Quelle: [1]
31. October 1860 - 1873 Geh. Regierungsrat Johann Karl Christian Friedrich _Ludwig_ Freiherr von Richthofen (*7. Dezember 1800 in Neustadt, +26. September 1880 in Sczyrbitz) auf Leschnitz, Radschowa und Roßwaldau, Landrat des Kreises Cosel von 1844-1847, zugleich Landrat des Kreises Groß Strehlitz 1844-1845, verheiratet mit Amalie Louise v. Laschowsky (*17. November 1811 Lesczyn, +15. März 1860 in Leschnitz)
(1873) 1874-1901 - 1834 Carl Gemander, mit der Vertretung beauftragt bereits 1867-1870
1901 - 1904 Georg Plewig
(1903) 1904 - 1919 Hans Richard Eduard Lentz
1919 - 1920 Dr. Hans Lukaschek (*22. Mai 1885 in Breslau, +26. Januar 1960 in Freiburg im Breisgau), von 1916 bis 1919 Bürgermeister der Stadt Rybnik Quelle: Wikipedia-Biographie
(1921) 1922 Dr. Paulus van Husen, auftragsweise (*26. Februar 1891 in Horst (Westfalen), +1. September 1971 in Münster) Quelle: Biographie
1922 - 1925 Artur Finger, Landrat des Landkreises Ratibor, auftragsweise
1925 - 1927 Dr. Alfons Schmidt, Landrat des Landkreises Ratibor, auftragsweise
2. September 1939 - 30. Juni 1940 Ernst Drewes aus Eisleben, Landrat des Mansfelder Seekreis in Sachsen 1936-1939, versetzt als Landrat nach Rotenburg in Niedersachsen 1940
1. Juli 1940 - 31. Dezember 1940 Regierungsassessor Wilhelm Dübner aus Rybnik, vertretungsweise
(1940) 6. Januar 1941 - 31. Dezember 1941 Wolfgang Geissler aus Brüx in Böhmen, kommissarisch, versetzt nach Rippin in Westpreußen
5. Januar 1942 - 1945 Martin Elsner, versetzt vom Landkreis Rosenberg O.S. nach Rybnik

Quellen: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 - 1945 von Rolf Jehke [2], Rybniker Kreisblatt (1842-1846), nachgewiesen in der Staatsbibliothek Berlin

Beamte (seit 1818)

Aus Akten des Landratsamtes und amtlichen Bekanntmachen konnten folgende Beamte und andere Personalien ermittelt werden:

Beamte des Landratsamts

  • Der Königliche Hauptmann Fiedler war zum ersten Kreissekretär des neugegründeten Kreises bestellt, nahm die Stelle aber nicht an, so daß sie einstweilen vom Sekretär Scheibe des Gräflich v. Wengerskyschen Gerichtsamtes verwaltet wurde.
  • Joseph Proske (*19. März 1796 in Rybnik), Lieutenant beim 1. Oppelnschen Landwehrregiment, im Februar als Hilfsarbeiter des Landrates v. Wengersky eingeteilt; am 1. August 1818 als Kreissecretair eingestellt.
  • Louis von Plüskow (*14. November 1793 in Brieg), übernahm die Stelle von Proske, der zum 1. Juli 1825 nach Beuthen versetzt wurde. Herr v. Plüskow diente in den Befreiungskriegen als freiwilliger Jäger, anschließend war er Lieutenant im schlesischen Jägerbataillon bis er 1820 bei der Könglichen Regierung zu Oppeln als Kontrolassistent eine zivile Karriere startete. Er wurde am 1. Juli 1838 nach Cosel versetzt. Anscheinend wurde ihm 1850 der Adel aberkannt. [3]
  • Julius Nolda (*19. Januar 1810 in Pleß), arbeitete zuerst als Feldmesser, wurde 1833 zuerst als Supernumerarius bei der Königlichen Regierung zu Oppeln eingestellt und übernahm später die Stelle des Kreissekretärs. Er fungierte auch als Vorsitzender des Rybniker Sterbekassenvereins und war der erste Redakteur des 1842 gegründeten Rybniker Kreisblattes.
  • Ein Herr Glombig versah von der Kreisgründung bis 1823 die Stelle des Kreiskanzlisten.
  • Joseph von Garnier (*25. Januar 1786 in Brune), Königlicher Lieutenant a.D., übernahm vom Glombig den Posten und fungierte seit dem 1. Januar 1841 auch als Rendant der Kreiscommunalkasse.
  • Ernst Jänisch (*13. September 1776 in Bansen bei Steinau), war von 1798 bis 1802 Assistent beim Steueramt und der Salzfaktorei in Lublinitz, von 1803 bis 1806 Servisrendant, Polizeibürgermeister und Postwärter und von 1811 bis 1817 Kreiskassenkontrolleur ebenfalls in Lublinitz und wurde am 1. Januar 1818 erster Kreissteuereinnehmer des neugegründeten Rybniker Kreises. Jänisch wurde am 1. März 1840 pensioniert.
  • Königl. Lieutenant Gottfried Wiester aus Oppeln war ab dem 1. Juli 1839 als Königlicher Regierungssupernumerarius bis zur Pensionierung des Jänisch sein Assistent und übernahm vom 1. März 1840 bis zum 1. August 1840 die Kreissteuerkasse. Wird 1843 als Domainen- und Forstkassenrendant in Rybnik erwähnt.
  • Christian Neuß, (*13. Februar 1781 in Rybnik), arbeitete zuerst von 1803 bis 1817 als Domainen-Amstsschreiber, wirkte seit der Kreisgründung 1818 als Kassenkontrolleur im Rybniker Kreissteueramt. Neuß wurde am 1. August 1826 als Nebenzelleinnehmer nach Jast (Landkreis Pleß) versetzt.
  • Friedrich Albert, (*5. Juni 1799 in Schreibendorf, Strehlener Kreis)), übernahm 1840 vom Wiester das Amt. Albert, der von 1814 bis 1831 beim Militär gewesen ist und dort zuletzt als Wachtmeister der Gendarmerie gedient hat, war vorher von 1832 bis 1840 Kreissekretär.
  • Franz Fesser, (*Sohrau), arbeitete mit Gründung des Kreises 1818 als Kreis-Schulen-Inspektor. Er war zuerst Kaplan und Pfarrer in Jastrzemb, später Erzpriester und Stadtpfarrer von Sohrau.
  • Der Kreissekretär Rudolph Altdorfer wird am 4. März 1901 mit dem Kronen-Orden III. Klasse ausgezeichnet und ihm wird aus Anlaß der Anwesenheit des Königs in der Provinz Schlesien der Titel eines Kanzleirates durch Patent vom 4. September 1896 verliehen. Quelle: I. HA, Rep. 89, Geheimes Zivilkabinett jüngere Periode: Acta [...] betr. die Landräthe und das ländliche Kreis- und Policei-Personal in Schlesien, Nr. 13885, Seite 174 und Nr. 13886, Seite 120 Kreissekretär und Kanzleirat Altdorfer, tritt zum 1. April 1901 in den Ruhestand. GStA Rep 77, Nr. 212488, Seite 106 Vgl. auch Seite 19
  • Der Schulze Brzoza zu Nieder-Mschanna wird am 22. Februar 1869 zum Kommissarius ernannt. GStA Rep 77, Nr. 212488, Seite 19
  • Ein Kreisgerichtsrat Hirsch zu Rybnik wird um 1880 erwähnt. GStA Rep 77, Nr. 212488, Seite 67
  • Der Regierungsassessor Dr. Krauseneck zu Oppeln wird am 3. Juni 1909 dem Landratsamt Rybnik zur Hilfeleistung überwiesen und am 17. Juli 1910 nach Bromberg an die Stelle des Regierungsrates Karbe versetzt. GStA Rep 77, Nr. 212488, Seite 158-159
  • Der Regierungsassessor von Massow aus Kassel wird am 4. Juli 1911 dem Landratsamt Rybnik zur Hilfeleistung überwiesen. Von Massow fällt am 31. August 1914 vor dem Feinde. GStA Rep 77, Nr. 212488, Seite 162-163
  • Erwähnung eines Versetzungsantrages eines Kreisschulinspektors Dr. Schmeck in Rybnik in einem Schreiben vom 6. Februar 1919.GStA Rep 77, Nr. 212488, Seite 183
  • Der Regierungsassessor Rudolf Falch zu Saarlouis wird am 17. Juni 1911 dem Landratsamt Rybnik zur Hilfeleistung überwiesen und am 30. Juni 1917 nach Oppeln an die Stelle des Regierungsassessors Schramm versetzt.GStA Rep 77, Nr. 212488, Seite 160-161
  • Verwaltungsanwärter Skasa wird ab 21. Juli 1909 als Bürohilfsarbeiter beim Landratsamt eingestellt.GStA Rep 77, Nr. 212489, Seite 10
  • Der Landrätliche Privatgehilfe Maniura in Gleiwitz soll per Brief vom 24. März 1910 als Kreisasssistent beim Landrat eingestellt werden. Statt des zuerst gewünschten Privatgehilfen Krebs (wurde 1909 in Lublinitz Kreisspar- und Kommunalkassenrendant) soll Riedel (*16. Februar 1865) Kreisassistent werden. GStA Rep 77, Nr. 212489, Seite 14
  • Per Brief vom 25. August 1909 soll Findeklee Kreisassistent werden. GStA Rep 77, Nr. 212489, Seite 14
  • Kreissekretär Steffen wird als Kreisversicherungssekretär vom Landratsamt des Kreises Niederbarnim wird am 3. Juli 1912 nach Rybnik versetzt. Steffens Stelle soll der Privatgehilfe Max Schneider oder Hugo Schumacher übernehmen. GStA Rep 77, Nr. 212489, Seite 22
  • Über die Ernennung des Regierungsdiätar Schorsek (Sohn des Kaufmanns Carl Schorsek in Oppeln) zum Kreisversicherungsekretär wird im Juli 1916 diskutiert und ihn im Laufe der Diskussion von seinem Posten entbunden, den der zweite Kreissekretär Nitzer (*1876) aus Grottkau übernimmt. GStA Rep 77, Nr. 212489, Seite 26, 31ff
  • Kreisbote Migotsch aus Rybnik (aus dem Kreis Cosel stammend) wird am 1. Juni 1919 an das Landratsamt Cosel versetzt. GStA Rep 77, Nr. 212489, Seite 45
  • Regierungssupernumerar Blazy ist 1919 staatlicher Hilfsarbeiter beim Landratsamt. GStA Rep 77, Nr. 212489, Seite 52-53
  • Kreisamtsgehilfe Franz Schneider beim Landratsamt in Rybnik wird mit 150 Mk Vergütung am 21. Juli 1920 eingestellt. GStA Rep 77, Nr. 212489, Seite 61
  • Regierungsbürodiäter Beimel bittet um Gehaltserhöhung. (25. November 1920); Kreissekretär Janda wurde nach Lublinitz versetzt. GStA Rep 77, Nr. 212489, Seite 69
  • Mit Wiederbesetzung des Rybniker Landratamtes nach polnischen Verwaltung werden u.a. folgende Beamte betraut: Regierungsoberinspektor Wolters, Regierungsinspektoren Grundewald, Grothe undBaron, Kreisassistent Motika sowie Kreisobersekretär Stache. Übernommen wurden Kreisbaumeister Architekt Scientek und Bürodirektor Chruszcz. Kattowitzer Zeitung Nr. 254/1939 in BArch R1501/140705
  • Zum 1. September 1940 sind folgende Beamte in den dauerhaften Dienst der Kreiskommunalverwaltung Rybnik übernommen worden: Kreisoberinspektor Richard Sebastian von der Kreiskommunalverwaltung Wittenberg (Halle), Verwaltungsinspektor Willi Hantke von der Stadtverwaltung Frankfurt am Main, Kreissekretär Gerhard Kohlrusch von der Kreiskommunalverwaltung Bad Segeberg (Holstein) und Verwaltungsangestellter Kuno Schönberger von der Kreiskommunalverwaltung Köln]. BArch R1501/140705
  • Mit Verfügung vom 11. September 1940 wurden folgende Beamte in den Dienst der Kreiskommunalverwaltung Rybnik aufgenommen: Verwaltungsangestellter Friedrich Fröhling als Kreisinspektor, bisher bei der Kreiskommunalverwaltung Altena in Westfalen, Verwaltungsangestellter Alfred Müller als Kreissekretär, bisher bei der Kreiskommunalverwaltung Hamburg-Harburg, Verwaltungsangestellter Friedrich Harres als Verwaltungsangestellter, bisher bei der Kreiskommunalverwaltung Kölleda i. Thüringen, Kreissekretär Hermann Blümel als Kreisinspektor, bisher bei der Kreiskommunalverwaltung Sorau (Niederlausitz), Kreissekretär Willi Thiel als Kreisinspektor, bisher bei der Kreiskommunalverwaltung Schwerin (Warthe), Verwaltungsangestellter Kurt Paulig als Verwaltungsangestellter, bisher bei der Stadtverwaltung Sommerfeld, Sparkassenangestellter Rudolf Wille als Sparkassenangestellter, bisher beim Landratsamt Herzberg (Elster)BArch R1501/140705
  • Der Regierungsoberinspektor Wolters aus Minden (52 Jahre) soll mit Schreiben vom 15. Dezember 1939 versetzt und stattdessen Kreisoberinspektor Ecke aus Eisleben (zu der Zeit nach Wielun abkommandiert) einsetzen. Der Antrag wird am 25. Januar 1940 abgelehnt. Eckes Stelle soll von Kreisoberinspektor Teschner aus dem Landratsamt Rybnik übernommen BArch R1501/133709
  • Der Regierungsinspektor Erich Grunwald (*8.1.1907 Oppeln) soll mit Schreiben vom 19. März 1940 dauerhaft beim Landratsamt in Rybnik bleiben. BArch R1501/133709
  • Wegen Krankheit soll der Regierungsinspektor Heinrich Grotewieder ans Landratsamt Lübbecke i.W. zurückversetzt werden. Für Grote kommt vom Landratsamt Lübbecke Staatsangestellter Arnold Otte (33 Jahre alt), der per Brief vom 5. Oktober 1940 dauerhaft in Rybnik bleiben will. BArch R1501/133709
  • Der übergangsweise eingestellte Landratsamtsangestellte Wilhelm Laurisch (*24. Juni 1900) will dauerhaft von Luckau nach Rybnik versetzt werden (30. September 1940). Am 25. Januar 1941 beantragt er eine Gehaltserhöhung, die ihm auch genehmigt wird. BArch R1501/133709
  • Das Landratsamt bittet am 8. August die Regierung des Regierungsbezirkes Kattowitz für den am 27. Juli 1940 gestorbenen Angestellten Franz Babik dringenden Ersatz. BArch R1501/133709
  • Regierungssekretär Bräuer (*1904) wird vom Landratsamt Hirschberg zum Landratsamt Rybnik beordert. BArch R1501/133709
  • Dem in Zülz wohnhaften Franz Foitzik wird eine Angestelltenstelle übertragen. BArch R1501/133709
  • Eine Personalaufstellung vom 20. Dezember 1940 erwähnt u.a. folgende Beamte und Angestellte des Landratsamtes mit ihrem Alter: Amtsgehilfinnen Frl. Lawnik (24), Frl. Gollors (17), Frl. Gabriel (16), Frl. Juretzko (18), Frl. Rother (42), Frl. Olma (18), Lehrlinge Groeger (15), Schafranietz (16), Soballa (16), Marcinek (15), Amtsbote Schymura (41), Staatlicher Angestellter Ritter (30), Staatlicher Angestellter Powiesnik (39), Angestellter Laurisch (40), Abteilungsleiter Franke, Hilfsarbeiter Kurt Paulig (20) [von der Stadtverwaltung Sommerfeld], Foitzik (42), Hensel (38), Sklosch (35), Kondroth (35), Stich (40), Hilfsachbearbeiter Kubatz (43), Regierungassist Motika, Staatlicher Angestellter Kozik (42), Gendarmerie-Leutnant Semmler, Hilfsarbeiter Schaefer (33), Laurisch (16), Sachbearbeiter Rücker (49), Hilfsarbeiter Knesch (41), Abteilungsleiter Stüwe, Sachbearbeiter Mainusch (39), Regierungsobersekretär Stache, Hilfarbeiter Pallasch (39), Kommunalangestellter Seil (35), Regierungssekretär Bräuer, Hilfsarbeiter Bartoschek (40)BArch R1501/133709
  • Der Staatsangestellte Hubitsch wird am 4. Februar 1941 vom Landratsamt in Rothenburg an das Landratsamt in Rybnik versetzt. BArch R1501/133709
  • Der Regierungssekretär Papsch wird am 30. April 1941 vom Landratsamt Schmalkalden nach Rybnik abgeordnet.BArch R1501/133709
  • Der Regierungsassistent Stüwe wird am 26. Oktober 1942 zum Regierungssekretär befördert.BArch R1501/133709

Ärzte

  • Dr. Anton Kremser (*1. August 1794 in Piltsch), wurde am 28. Januar 1818 bei der Entstehung des Rybniker Kreises interimistisch als Kreisphysikus angestellt. Zuvor wirkte er als praktischer Arzt in Ratibor und wurde am 22. Januar 1820 fest eingestellt. Auf eigenem Wunsch am 1. Juli 1841 entlassen.
  • Dr. Johann Kunze (*26. Januar 1809 in Dirschel, Landkreis Leobschütz, +15. August 1863), arbeitete seit dem 26. Januar 1809 als Kreisphysikus im Landkreis Rybnik. Zuvor war er als praktischer Arzt in Pleß tätig.
  • Vor 1830 wird als Kreischirurg ein Herr Kirstein erwähnt, der als Arzt des Königlichen Invalideninstitutes arbeitete.
  • Joseph Baucke (*1784 in Groß Wardein in Ungarn) wurde im April 1830 als erster Kreischirurgus eingestellt. Er diente zuvor von 1812 bis 1821 beim Hauptfeld-Lazarett No. 3 und anschließend beim 12. Schlesischen Ulanenregiment als Escadronchirurg. Baucke ging 1834 nach Trebnitz und so blieb die Stelle bis 1838 unbesetzt.
  • Johannes Haber (*15. Mai 1809 in Kempen) übernahm die offene Stelle von Baucke im Februar 1838. Zuvor war er Militairchirurg bis zum 24. Juni 1837. Haber übernahm im Juli 1840 außerdem die Stelle des Königlichen Domainenamtsarztes in Rybnik.

Quellen (wenn nicht anders angegeben): Rybniker Kreisblatt von 1842 bis 1846 und 1914.

Bibliographie

genealogische Bibliographie

  • ZIGAN, Ulrich: Familie Krzoska in Loslau, Kreis Rybnik (Oberschlesien) in Archiv ostdeutscher Familienforscher XVI (2006)
  • ZIGAN, Ulrich: Familie Nowak in Loslau, Kreis Rybnik (Oberschlesien) in Archiv ostdeutscher Familienforscher, XVI (2006)
  • PATTAS, Erich: Stammfolge Pattas aus Jedlownik, Kreis Rybnik in: Archiv ostdeutscher Familienforscher XII (1993-95), S. 65-67
  • STÜTZNER, Andreas: Dyczka aus Zawisc und Belk, Kreis Rybnik/ Ost-Oberschlesien in: Archiv ostdeutscher Familienforscher XIV (1999-2000), S. 131
  • STÜTZNER, Andreas: Beck aus Belk, Kreis Rybnik/Ost-Oberschlesien in: Archiv ostdeutscher Familienforscher XIV (1999-2000), S. 131f
  • GUZY, Stefan: Die preußischen Landräte des Kreises Rybnik in Oberschlesien. Eine chronologische Zusammenstellung mit biographischen Notizen. In: Dawid Keller (Bearb.): Z kart historii powiatu rybnickiego [Aus der Geschichte des Landkreises Rybnik] (=Zesztyty Rybnickie 6), Rybnik 2008, 113–147 [mit einer polnischen Zusammenfassung]
  • GUZY, Stefan: Personalnotizen aus dem Landratsamt in Rybnik (Oberschlesien) von 1818 bis 1945. In: Ostdeutsche Familienkunde XVIII (2008), 219–227
  • GUZY, Stefan: Die Einwohner der Dörfer Wilchwa und Zamislau (Landkreis Rybnik, Oberschlesien) im Jahr 1866. In: Ostdeutsche Familienkunde XVIII (2009), 413–414
  • GUZY, Stefan: Verzeichnis schulpflichtiger Kinder der evangelischen Schule zu Loslau in Oberschlesien 1832. In: Ostdeutsche Familienkunde XVIII (2007), 88–89
  • GUZY, Stefan: Eine Impfliste der Stadt Loslau (Oberschlesien) aus dem Jahr 1837 In: Ostdeutsche Familienkunde XVIII (2009), 337–345


historische Bibliographie

  • IDZIKOWSKI, Franz: Geschichte der Stadt und ehemaligen Herrschaft Rybnik, Breslau 1861
  • KUBATZ G.: Die Schrotholzkirchen im Kreise Rybnik, Dülmen 1986
  • Statistische Nachrichten über den Rybniker Kreis die Jahre 1862, 1862, 1864 umfassend., Rybnik 1866
  • Verzeichniß der Bücher, Kupferwerke und Manuscripte, welche sich in der Majorats-Bibliothek von Pilchowitz befinden, Ratibor 1835
  • KAMINSKY, Friedrich: Geschichte der Kinderheilstätte Marienheim zu Bad Königsdorff-Jastrzemb; Jubiläumsschrift zum 25-jährigen Bestehen, Jastrzemb, 1916
  • JUNGNITZ, Joseph: Visitationsberichte der Diözese Breslau; Archidiakonat Oppeln, Breslau 1904
  • KUBATZ, Gerhard (Hrsg.): Meine Heimat (Teil 1): Loslau, Sohrau, Rybnik, Ründeroth, o.J. (um 1955)
  • FORT, Charles: [Bericht über Himmelserscheinungen, die 1873 von einem Dr. Galle in Rybnik gesehen wurden] in New Lands, New York 1923 (1973), Seite 89f
  • WEIGEL, Johann Adam Valentin: Die Standesherrschaften Wartenberg, Groschütz, Militsch; die Minderherrschaften Sulan, Neuschloss, Freihahn, Loslau, Odenberg u.s.w., Teil 9 von Geographische, naturhistorische und technologische Beschreibung des souverainen Herzogthums Schlesien, Berlin, 1805
  • KULLA, Anton: Orts- und Personenverzeichnis zum Urbar der Oppelner Schloßgüter von 1566 mit Ergänzungen bis 1618 in: Ostdeutsche Familienkunde, Heft 1/97, S. 299ff.
  • JOKIEL, Rudolf (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Rybnik, Breslau, 1941
  • RÜCKER, Julius: Der Kreis Rybnik und das Wichtigste von der Provinz Schlesien. Hilfsmittel für den ersten geographischen Unterricht, Leobschütz, 1881

Karten

  • Pschow/Specialkarte der Oberschlesischen Bergreviere; 23c (nachgewiesen: Berlin, Staatsbibliothek N 16170)
  • L'élément allemand dans les districts de Rybnik et de Pless, 5 thematische Karten zur Bevölkerung in den Kreisen Rybnik und Pleß Anfang des 20. Jahrhunderts (nachgewiesen: Berlin, Staatsbibliothek 4" Kart. 7626)
  • Carl Friedrich E. HAMMER, Oberschlesien rechts der Oder. Aus der Verlassenschaft des Generals von Grawert [Kopien der Sektionen 30-44 (Südteil) der HAMMERschen Originalkarte, Original im 2. WK verschollen], 1:24.000, 1782–84 (nachgewiesen: Staatsbibliothek zu Berlin, N 16055/1)
    Anmerkung: Sehr detailgetreues Kartenwerk, daß als erste Karte dieser Region die Anzahl und den Umriß von Gebäuden einschließlich kleinerer Hofgebäude aufzeigt.

Archive und Bibliotheken

Archive

Staatsarchiv Kattowitz, Abteilung Ratibor
Archiwum Państwowe w Katowicach Oddział w Raciborzu
ul. Solna 20
47-400 Racibórz
Telefon: +48 32 7553377
Recherche des Archivbestandes im polnischen SEZAM-System

Kirchenbücher und Zivilstandsunterlagen des Kreises Rybnik:

  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Belk 1825-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Boguschowitz 1848-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Groß Dubensko 1847-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Godow 1843-1846
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Jastrzemb 1842-1846
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Lissek 1828-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Mschanna 1830-1844
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Pilchowitz 1817-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Pohlom 1840-1848
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Pstrzonsna 1839-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Pschow 1830-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Rauden 1828-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Ruptau 1830-1848
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Rydultau 1830-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Loslau 1842-1874
  • Kirchenbuch der evangelischen Kirche zu Rybnik 1791-1940
  • Kirchenbuch der evangelischen Kirche zu Loslau 1791-1941
  • Kirchenbuch der evangelischen Kirche zu Sohrau 1831-1940
  • Standesamt Pschow-Rydultau 1874-1878
  • Standesamt Rybnik 1874-1901
  • Standesamt Groß Dubensko 1874-1903
  • Standesamt Sohrau 1874-1902

Kirchenbücher und Zivilstandsunterlagen des Kreises Ratibor:

  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Raschütz 1849-1855, 1857, 1859-1862

Kirchenbücher und Zivilstandsunterlagen des Kreises Tost-Gleiwitz:

  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Deutsch-Zernitz 1817-1818
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Gieraltowitz 1800-1874
  • Kirchenbuchduplikat der katholischen Kirche zu Preiswitz 1800-1874
  • Staatsarchiv Kattowitz (Außenstelle Ratibor)
    • Landratsamt in Rybnik (Starostwo Powiatowe w Rybniku) (1750, 1817-1922) (78, 40,7lfm)
      • Evangelische Kirchen und Geistliche, 1821-1910 (sygn634)
      • Regulierung der evangelischen Parochie zu Rybnik, 1839-1855 (sygn728)
      • Die im Kreise vorhandenen Einwohner evangelischer Confession, 1826-1865 (sygn752)
      • Evangelische Kirchen zu Rybnik, 1846-1894 (sygn732)
  • Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin
    • I. HA, Rep. 77, Ministerium des Innern, Nr. 5313, Landratsamt Rybnik, enthält: Besetzung der Stelle des Landrats, Verwaltung des Landratsamtes, 1866-1927 und Nr. 5314 Personalstellen der Angestellten und mittleren Beamten, Geschäftsverteilung, 1908-1927
    • I. HA, Rep. 77, Ministerium des Innern, Tit. 323b, Landräte Spec., Nr. 18 Landräte des Regierungsbezirks Oppeln, Bd. 15 - Rybnik, Paket 1 und 2, 1850-1865
  • Bundesarchiv
    • Besetzung der Stelle des Landrats 1939-1944 (R 18/8085)
    • Landrätliche Verwaltung 1940-1944 (R 18/6048)

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sonstige Quellen



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