Koblenz

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Disambiguation notice Koblenz ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Koblenz (Begriffserklärung).

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Rheinland-Pfalz > Koblenz

Lokalisierung der Kreisfreien Stadt Koblenz
Ansicht der Stadt Koblenz um 1550
(Sebastian Munster)

Inhaltsverzeichnis

Historische Lage

Einleitung

Wappen

Bild:Wappen_Koblenz.png

Beschreibung des Koblenzer Stadtwappens:

Auf silbernem Grund ein rotes Kreuz, in der Mitte belegt mit einer goldenen Krone. Das durchgehende rote Kreuz ist das Wappen des Erzbistums Trier. Die Krone soll an die Himmelskönigin erinnern, da dieser die Pfarrkirche "Unserer lieben Frau" (heute: Liebfrauenkirche) gewidmet war.

Das Wappen findet man in dieser Form seit Mitte des 14. Jahrhunderts. Seit dem 16. Jahrhundert wird die Krone meist über den Querbalken hinausgeschoben. Amtlich wird heute aber die hier beschriebene Form verwendet.

Das älteste Hauptsiegel wurde 1214 benutzt. Es enthielt, wie das 1237 vorkommende zweite Siegel, über einer im Winkel vorspringenden Zinnenmauer das Bild der Kirche. Das bereits 1282 urkundliche Schöffensiegel zeigte eine das ganze Siegelbild ausfüllende Rose, das Sinnbild der Verschwiegenheit.

Quelle: Stadt Koblenz


Allgemeine Information

Politische Einteilung

Koblenz ist eine Kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz mit folgenden Stadtteilen:


Wappen der Stadt Koblenz Stadtteile von Koblenz (Rheinland-Pfalz)

Altstadt | Arenberg (Koblenz) | Arzheim (Koblenz) | Asterstein | Bubenheim (Koblenz) | Ehrenbreitstein | Goldgrube | Güls (Koblenz) | Horchheim (Koblenz) | Horchheimer Höhe | Koblenz | Karthause | Kesselheim | Lay (Koblenz) | Lützel | Metternich (Koblenz) | Koblenz-Mitte Moselweiß | Neuendorf (Koblenz) | Niederberg (Koblenz | Oberwerth | Pfaffendorf (Koblenz) | Pfaffendorfer Höhe | Rauental (Koblenz) | Rübenach | Stolzenfels | Koblenz-Süd | Wallersheim


Amt Koblenz-Land 1931

Amt Ehrenbreitstein 1931

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

St. Florins-Kirche

St. Florins-Kirche


  • Im 11. Jahrhundert Stiftskirche
  • Anfang des 12. Jahrhunderts Neubau auf spätromanischer Stadtmauer.
  • 1350 wurde das Ostchor errichtet.
  • Die Einwölbung erfolgte 1708.
  • 1802 von den Franzosen säkularisiert.
  • 1820 als Kirche eingeweiht.
  • 1944 beim Bombenangriff zerstört.
  • 1950 wurde die Kirche wieder aufgebaut.




Katholische Kirchen

St. Kastor Koblenz
St. Liebfrauen Koblenz

Die beiden bedeutendsten und ältesten Innenstadtpfarreien von Koblenz sind St. Kastor und St. Liebfrauen.

Herz Jesu













Weitere Kirchen:

Herz-Jesu-Kirche

Kath. Pfarrgemeinde

Löhrrondell 1a

56068 Koblenz

Bedingt durch die Ausweitung der Stadt Koblenz erfolgte 1895 eine Teilung der Pfarrei Liebfrauen.
1900 erfolgte die Grundsteinlegung zur Herz-Jesu-Kirche und diese wurde bis 1903 von Becker und Falkowitz errichtet. 1904 wurde die Kirche von Bischof Michael Felix Korum eingeweiht. Die im neuromanischen Stil errichtete dreischiffige Pfeilerbasilika wird von einer Doppelturmfassade geprägt.

Die im II. Weltkrieg (1944) zerstörte Kirche wurde 1952/53 wieder aufgebaut.


Jesuitenkirche


Jesuitenkirche

(City-Kirche)

Jesuitenplatz 4

56058 Koblenz

Die Kirche ist Filialkirche der Pfarrgemeinde St. Kastor, gehört zum Dekanat Koblenz im Bistum Trier.

Erbaut 1613 - 1617 nach dem Vorbild der Petrikirche zu Münster.

Zerstört 1944 und 1958/59 neu errichtet.

Das Portal ist von 1617, die Pieta aus dem 15. Jh. und das Missionskreuz aus dem 18. Jh.

Figuren: Erzengel Michael, hl. Ignatius, hl. Johanns der Täufer, hl. Franz Xaver.

Die heutige Kiche ist ein dreischiffiger Längsbau mit Polygonalchor.

Seit 2002 gehört die Kirche zum UNESCO-Welterbe mittlere Rheintal.



Andere Glaubensgemeinschaften

Bürresheimer Hof - Synagoge


Synagoge/Jüdische Gemeinde


ZUM GEDENKEN

DER BÜRRESHEIMER HOF DIENTE DER JÜDISCHEN

KULTURGEMEINDE KOBLENZ VON 1851 BIS 1938 ALS

SYNAGOGE UND GEMEINDEHAUS. DIE ZERSTÖRUNG

DES GOTTESHAUSES AM MORGEN DES 10. NOV. 1938

DURCH DIE NATIONALSOZIALISTEN WAR

SICHTBARES ZEICHEN FÜR DIE ENTRECHTUNG

UND VERFOLGUNG DER JÜDISCHEN BÜRGER UND

BÜRGERINNEN UNSERER STADT.

SIE ENDETE MIT DER DEPOTATION IN DIE

VERNICHTUNGSLAGER, DIE NUR WENIGE ÜBERLEBTEN.




Quelle: Infotafel gestiftet vom Freundschaftskreis Koblenz-Petah-Tikva e. V.

Geschichte

  • 1535.14. Jan.. Antwort der Wiedertäufer zu Münster auf die Beschlüsse der zu Koblenz versammelt gewesenen Kreisstände des niederrheinisch-westfälischen Kreises (Dr. Rudolf Goecke: Drei Wiedertäuferurkunden, in: ZdBG, Bd. 20, 1885, S. 34-38).
  • 1567.10. Febr.. Koblenz +, Johann VI. von der Leyen, Erzbischof und Kurfürst von Trier (* Saffig um 1510), Sohn des kurkölnischen Kanzlers Bartholomäus von der Leyen zu Saffig und Katharina van Pallandt (Wikipedia: die freie Enzyklopädie).
  • 1621.28. Sept.. Coblenz. Unter dem Jubel des gesamten Landes ist jener ruchlose Betrüger Jud Süsman zwischen zwei Hunden erhängt worden (Pfarrer Roscius aus Heimbach).
  • 1636. Dez.. Koblenz gleicht einer militärischen Garnison. Oberst Neuneck hat hier seine Soldaten stationiert, und der Fürst von Pfalz-Neuburg nahm von dort seinen Weg nach Boppart (Karl-Heinz Reif: Zeitgenössische Berichte der herrschaftlichen Kellner zu Ehrenberg und Bassenheim aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. In: MdWGfF, Band 35, 1991, Seite 1).
  • 1773.15. Mai. * Koblenz, Klemens Wenzel Nepomuk Lothar Fürst v. Metternich, österreich. Staatsmann (+ Wien 11.6.1859).
  • 1816.22.. Apr... Preußen übernimmt die Verwaltung der Rheinlande und teilt sie in zwei Provinzen, in die Provinz „Niederrhein“ mit Koblenz als Hauptort und in die Provinz „Jülich, Cleve, Berg“ mit der Zentrale Köln.
  • 1817.11. Dez.. Koblenz. + Max von Schenckendorf, Lyriker, Regierungsrat (* Tilsit 11.12.1783).
  • 1832. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen erläßt die Order, eine „Optische Telegraphen-Linie“ von Berlin zu den preußischen Rheinlanden bis Koblenz zu bauen.
  • 1914.22. Aug.. Von der Westfront trifft General Ludendorff im Hauptquartier zu Koblenz ein, um von General v. Moltke seinen Einsatzbefehl gegen die in Ostpreußen eingefallenen Russen entgegenzunehmen.
  • 1918. 9. Nov.. Revolution in Berlin; Reichskanzler Max von Baden verkündet die Abdankung Kaiser Wilhelm II. und tritt zurück; Gegen 14 Uhr Ausrufung der deutschen Republik durch Scheidemann, Friedrich Ebert Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten.
  • 1918.11. Nov.. Abschluß des Waffenstillstands in Compiègne zwischen den Alliierten und Deutschland. § 5 des Vertrages regelte die Räumung des linksrheinischen Gebietes durch die Deutsche Armee. An den Rheinübergängen Mainz, Koblenz und Köln sollen Brückenköpfe in das rechtsrheinische Gebiet von 30 km entstehen. Um 11 Uhr stellen die Briten an den Fronten das Feuer ein.
  • 1926. 1. Jan.. Das Rheinhochwasser bei Koblenz erreicht mit 9,30 m den höchsten Stand seit 1781.
  • 1930.22. Juli. In Koblenz bricht bei einer Befreiungsfeier eine Brücke über einen Nebenfluss der Mosel ein; 37 Menschen kommen ums Leben, viele werden verletzt. Hindenburg bricht seine Reise ab, die Befreiungsfeiern werden beendet.
  • 1945.17. März. Amerikanische Truppen erobern Koblenz.
  • 2011.15. Okt.-16. Okt. Bundesgartenschau.


Zeitzeichen 1895

  • Koblenz (Coblenz) Bezirksstadt/Kreisstadt in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz Rheinland, Regierungsbezirk Koblenz, Amtsgericht Koblenz und Festung (I. Ordnung), Sitz der Provinzial-Behörden und vom General-Kommando des VIII. Armeekorps, Gouverneuer und Kommandantur, sowie der Regierung,
    • 32.664 Einwohner
    • Postbezirk, Telegrafenbezirk, Eisenbahnstation Linie Bingerbrück <> Kalscheuren, Ehrenbreitstein <> Koblenz, Koblenz <> Perl u. Koblenz <> Oberlahnstein.
    • Forstinspektion, Hauptsteueramt; katholisches Gymnasium, Realgymnasium; Zuchthaus; Handelskammer, Reichsbank-Stelle, Mittelrheinische Bank, Volksbank.
    • 2 Bergreviere, in der Umgebung bedeutende Lager (Bimsstein), aus denen sogenannte Schwammsteine, leichte Bausteine, gefertigt werden. 2 Brücken über die Mosel, 2 über den Rhein.


Oberbürgermeister

  • 01.02.1915 - 11.01.1919 Bernhard Clostermann (*29.06.1874 Bochum †11.01.1919 Koblenz)

Sonstiges zu Koblenz

Genealogische und historische Gesellschaften

Genealogische Gesellschaften

Historische Gesellschaften

Genealogische und historische Quellen

Adressbücher

Fotostudios

Genealogische Quellen

Grabsteine


Historische Zeitungen

Koblenzer Häuserbuch

Manfred Gillissen: Koblenzer Häuserbuch

Persönlichkeiten

  • Clemens Wenzeslaus Brentano de La Roche, kath., * Ehrenbreitstein 9.9.1778, + Aschaffenburg 28.7.1842, Schriftsteller, zweiter Sohn von Peter Anton Brentano di Termesso und Maximiliane von La Roche.

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Stadtpläne

Archive und Bibliotheken

Archive


Historisches Archiv der Stadt Siegburg

  • Stadtarchiv, Rathaus, 53721 Siegburg, Tel. 02241-10 23 25.
  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Sign. A II/1 - A II/31.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/28, 1608, Bl. 33r. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1608. Bergh gegen pechtere.
  • Auf anhalten und begeren Huperten Bergs, burgermeistern der stadt Cobelentz gegen die vormunder weilant Berthrami Worms nachgelassenen kindts ist recessirt, nachdem hiebevoren obgenante Huperten Bergh possessionen das hauß zum Greiffen und ettlicher garten durch den H[errn] ambtman zuerkantt und die pechten in zalungh des pachtts ein zeittlanck sich geweigertt, als haben wolg.. Herr ambtman bevolhen und verabscheidt, das die pechten obgenantem Hupert Bergh gefolgtt und geliebert werden sollen, jedoch den vormundern und jedermenniglich seins rechtens, was hernegst daruber ferners erkant mocht werden, vorbeheltlich et cetera.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/28, 1608, Blatt 36v. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1608. Curatares prolium Bergs gegen Hupertz Bergh et cetera.
  • Vormundere Hupertz Bergs kinderen geben ahn was gestalt sei fur diesem zu vormunderen verordtnet, auch bißhero tutelam administrirt, also auch willich und ehrpietigh jederzeit reliqua und rechnungh zu thun. Aber dieweill noch zur zeit keine qualificirte person furhanden auch testamentum Dreutgen seligen außweisen thette, wie und wilcher gestalt die rechnungh geschehen soll, als wullen sei protestirt haben, biß dan aß sei mitt der rechnungh zu thun, nit zu beschweren.

Bibliotheken

Internetlinks

Offizielle Internetseiten

Genealogische Internetseiten

Weitere Internetseiten

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KOBENZJO30TI
Name
  • Coblence (fre)
  • Coblenz (- 1926) (deu)
  • Koblenz (1926 -) (deu)
Typ
  • Stadt
Postleitzahl
  • 22 (1941 - 1961) Quelle
  • W5400 (1961 - 1993-06-30)
  • 56068 (1993-07-01 -)
Karte
   

TK25: 5611

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Coblence, Coblenz (1796 - 1857) ( Mairie Bürgermeisterei )

Coblenz, Koblenz, Coblence ( Kreisfreie Stadt )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Remstecken Forsthaus REMKENJO30SH
Karthause Stadtteil KARUSE_W5400
Laubachs Mühlen Wohnplatz LAULENJO30SH
Oberwerth Stadtteil OBERTH_W5400



Wappen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz Landkreise und kreisfreie Städte im Bundesland Rheinland-Pfalz (Bundesrepublik Deutschland)

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  1. http://www.landeshauptarchiv.de/index.php?id=622
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