Brünen

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Brünen: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...

Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Düsseldorf > Kreis Wesel > Hamminkeln > Brünen

Lokalisierung von Hamminkeln
im Kreis Wesel

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Verwaltungseinbindung

Kirchenverwaltung

Bistümer

Zuständigkeiten/Infrastruktur

1931 Amt Schermbeck, Kreis Rees, Regierungsbezirk Düsseldorf, Sitz Schermbeck, Bürgermeister Maaßen, Fernsprecher 1

  • Gemeinde Brünen : Landwirtschaftsgemeinde, Gemeindevorsteher Hecheltjen, Ortsklasse C
    • Einwohner: 2.485, Ev. 2.244, Kath. 227, Israelisch 14
    • Gesamtfläche: 4.479 ha
    • Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (ev), Pfarramt (kath), Volksschule 4, Ärzte 1, Tierärzte 1, Post u. Telegraf, Eisenbahnstation Wesel 8-9 km, Polizei (kom.) 1, Spar- u. Darlehnsgenossenschaft, Elektrizitätsversorgung, Sportplatz, Autoverbindung
    • Politik, Gemeindevertretung 12 Sitze: DNV 9, Sonstige 3.
      • Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931

Kommunale Neugliederung

Politische Einteilung

Brünen zählt mit den Ortsteilen:

Marienthal, Dingden, Loikum, Mehrhoog, Ringenberg und Wertherbruch zur Stadt Hamminkeln.

Allgemeine Information

Anfang des 13. Jahrhunderts zeichnen sich für Brünen die ersten Hinweise allmählicher Lösung aus dem münsterischen Machtbereich ab. Ein Vergleich zwischen dem Bistum Münster und dem Territorium Kleve im Jahre 1572 führt Brünen endgültig dem der Reformation aufgeschlossenen Herrscher von Kleve zu. Während des Ancien Régime gehörte Brünen 1789 zum Weselischen Kreis im preußischen Herzogtum Kleve. Zur Zeit der französischen Interimsherrschaft gehörte Brünen in der Mairie Schermbeck im Jahr 1813 zum Kanton Ringenberg im Arrondissement Rees, Departement Lippe. In der preußischen Zeit lag Brünen in der Bürgermeisterei bzw. Amt Schermbeck im Kreis Dinslaken, ab 1823 Kreis Rees. Der Sitz des zuständigen Regierungsbezirks wechselte im Jahr 1822 von Kleve nach Düsseldorf. Im Rahmen der kommunalen Neuordnung im Jahr 1975 wurde das Amt Schermbeck aufgelöst. Brünen bildet seitdem mit Dingden, Hamminkeln, Loikum, Mehrhoog, Ringenberg und Wertherbruch die heutige Stadt Hamminkeln.

Bevölkerungsverzeichnisse


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Die Edlen von Ringenberg waren die urkundlich festgestellten Stifter der ersten Steinkirche zu Brünen zwischen 1200 und 1256 sowie im Jahr 1256 vom Kloster Marienthal. Während der Reformation wandte sich Brünen, mit Ausnahme des durch das Kloster geprägte Marienthal, der neuen Lehre zu und wurde evangelisch.

Evangelische Kirchen

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Katholische Kirche

Kreisdekanat: Wesel
Dekanat: Wesel



Geschichte

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Personenstandsregister


Historische Quellen

Bilder, Fotos und histor. Karten

Literatur

  • Heiligenpahl, Günther: Ehre sei den wackeren Brünern. 1982
  • Voss, ... von: Brünen (Preußische Kartenaufnahme. 1843
  • Heiligenpahl, Günther: Von einer befestigten Wohnhügelburg zum adeligen Gut. 1990
  • Heiligenpahl, Günther: Im Herrendienst auf Gut Venninghausen in Brünen. 2005
  • Heiligenpahl, Günther: Hexen und Zauberer in Brünen.2007
  • Scheffler, Helmut: Territoriale Entwicklung und militärische Okkupation des Raumes Schermbeck-Drevenack-Brünen während der Zeit der französischen Fremdherrschaft im frühen 19. Jahrhundert (Quellen und Forschungen zur Geschichte von Schermbeck und Umgebung ; 2) 1983
  • Heiligenpahl, Günther: Zum Leinanbau in Brünen. 1983
  • Hess, Otto: Beitrag zur Geschichte von "Brünen" unter besonderer Berücksichtigung der Landwirtschaft. 1954
  • Pohl, Meinhard: Eine gelungene Restaurierung. 1982
  • Heiligenpahl, Günther: "Et hing ömmes anne Klocken". 1984
  • Heiligenpahl, Günther: Schulgeschichte von Brünen. 1988
  • Heiligenpahl, Günther: Schulgeschichte von Brünen II. 1989
  • Heiligenpahl, Günther: Kirchliche Armenpflege in der evang. Gemeinde Brünen. 1993
  • Rotthauwe, Helmut: Sieben unter einem Dach [ca. 1983]
  • Heiligenpahl, Günther: Leben und Leiden der jüdischen Mitbürger von 1840 - 1940 in Brünen. 2001
  • Plato, Karl: Huth und Pfeife. 1958
  • Hoffmann, Wilhelm: Landwirtschaft mit Köpfchen. 1959

Bibliografie-Suche

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Archiv

  • Archiv der Gemeinde Hamminkeln im Archivportal NRW

Bibliotheken

Verschiedenes

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Historische Webseiten

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung BRUNENJO31IR
Name
  • Brünen (deu)
Typ
  • Gemeinde (- 1974)
  • Ortsteil (1975 -)
Karte
   

TK25: 4206

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Bocholt (Gogericht) (- 1650) ( Gerichtsamt )

Schermbeck (- 1974) ( Mairie Bürgermeisterei Amt )

Hamminkeln (1975 -) ( Gemeinde Stadt )



Wappen des Kreises Wesel Städte und Gemeinden im Kreis Wesel (Regierungsbezirk Düsseldorf)

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