Lennep

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Lennep: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Düsseldorf > Remscheid > Lennep

Inhaltsverzeichnis

Name

Linnepe (um 1150, 1239), Linnefe (1239), Linnephe (1276, 1280), Lennepe (1277), Lynephe (1324), Lenpia (1348), Lenpa (1348), Lennep (1355), Lympe (1398).

Landschaftslage

Lennep liegt etwa 315 m hoch auf den Höhen des Bergischen Landes inmitten des Wupperbogens, der Ortskern in der sich nach Südosten öffnenden und von der alten Fernstraße Köln- Dortmund - Osnabrück - Bremen durchschnittenen Quellmulde des Lenneper Bachs, der von mehreren Quellwässern gespeist, das Stadtgebiet nach 0sten durchfließt und bei Krebsöge in die Wupper mündet. Umgebende Berge: Gartenberg (Norden), Schellenberg (Nordwesten), Johannisberg (Südwesten), Lindenberg (Süden).

  • Stadtbeschreibung 1715
  • "Diese stadt liegt nicht tief in den Bergen, wie aus beygefügter abzeichnung derselben zu sehen, hat darneben keinen fluß oder wasser, dessen sie sich mit nuzzen bedienen könte; Ihre einwohner treiben nebst dem ackerbau den tuchhandel, und sindt darinnen Viele tuchmacher, welche sommerszeit wenig zuhauß, sondern meistens außerhalb landes, und suchen ihre nahrung durch handel und wandel auf den herumliegenden jahrmärckten, etlich Verkaufen das lacken mit der Elle auf gedachten märckten, etliche führen einen Karn lacken auf einen stapelort, und Versenden solches Von dar stückweiß auf das landt; Sie sindt allegar der Lutherschen Religion zugethan, und ist nur ein einiges Kloster denen Minotiten-brüder Vor einiger zeit darin zu bauen Vergönt worden; die Stadt an sich selber ist nur mit einer gewöhnlichen mauer eingefaßt; Ihr stadt Regiment bestehet wie in anderen Bergischen städten darin, daß sie ihr eigen gericht haben, und unter keinem beambten stehen, sie wehlen alle jahr einen neuen BürgeMeister und Richter, und wer des Vorigen jahrs Bürgermeister gewesen, ist, des andern jahrs Richter; ihr Vornehmstes priviliegium ist auf dem landttag einen deputirten zu haben".
  • Erich Philipp Ploennies: Topographia Ducatus Montani (1715). In: Bergische Forschungen Band XX, Neustadt/Aisch 1988, ISBN 3-87707-073-6


Geografische Position

1895: Geogr. Position bei (N 51° 11' | O 7° 15')

Ortsursprung

Ehedem mehrere Grundherren:

  • Abtei Werden mit Gut „Zur Kemenaden" (sicher um 1150, wahrscheinlich schon 1126),
  • Grafen von Berg mit mehreren Gütern, Mühle und der Mark von Lennep (um bzw. vor 1200),
  • St. Cunibert-Köln mit Bongartshof und Weiherhof (1239, vermutlich aus Schenkungen der Grafen von Berg),
  • wahrscheinlich auch Grafen von Hückeswagen, wohl mit Gut „In der Lennepe" (um bzw. vor 1200).
  • „Herren von Lennep" als ursprüngliche Grundherren unsicher.

Stadtgründung

Stadtgründung durch die Grafen von Berg. Erste Befestigung wahrscheinlich vor Beginn der Isenbergisch-Märkischen Erbfehde um 1230. Stadterhebung vor 1276. In diesem Jahre oppidum Lennep als Oberhof für Ratingen genannt. 1277 bestätigte Adolf V. (nach neuer Zählung VIII.) von Berg die von ihm und seinen Vorfahren der Stadt Lennep verliehenen Rechte und Freiheiten. Bezeichnung als oppidum noch 1324, 1348, als Wyckbold 1325, als „sloss" 1397, 1398, als Stadt 1277, 1350, 1397, 1417, 1449 und folgend.

Stadt als Siedlung

Bauliche Entwicklung

Geschichtlicher Stadtkern mit bis 1956 noch fast unverändertem mittelalterlichem Stadtgrundriß: annähernd ein Kreis von etwa 400 m Durchmesser mit Kirche und Markt im Mittelpunkt, der von der alten Straße Köln-Dortmund berührt wird. In Anpassung an das Gelände gehen die Straßen vom Markt aus meist radial bergauf und sind untereinander verbunden und abgeschlossen durch die ringsum laufende Wallstraße. Mauern und Türme um 1230 bis 1243 erbaut, oft zerstört, ganz niedergelegt 1815; mit den Steinen wurden die Hauptstraßen gepflastert. Türme am Kölner und Lüttringhauser Tor, viereckig, am Schwelmer- und Wassertor rund.

Gebäude

Evangelische Pfarrkirche, ursprünglich Kapelle (unter Lüttringhausen), noch 1316 so genannt, wurde bereits im 13. Jhdt. Pfarrkirche, abgebrannt 1325, 1563 und 1746. Neubau 1750-56 als Saalbau. Minoritenkloster 1641, aufgelöst 1803; Klosterkirche vollendet 1696. Kath. Kirche auf dem kleinen Johannisberg 1868 erbaut.

Brände

Stadtbrände: 1325, 1468, 1563, 1746; ferner zerstört 1397.

Zerstörungen 2. Weltkrieg

1956: Zerstörungen nur im Neubaugebiet außerhalb der Altstadt.

Bevölkerung

Ältere Einwohnerzahlen

1773: 2.997 Einwohner (E.), 1783: 3.018 E., 1793: 2.991 E.


  • 1810: 3.932
  • 1812: 3.621

Seuchen

Pest 1631 und 1736. Rote Ruhr 1669 und 1674. Großes Fieber 1762. Cholera (Brechruhr) 1849 (211 Tote 05.08. bis 13.09.).

Bevölkerungsverzeichnisse

  • Kirchenbücher: ev. 1654-1809
  • Kirchenbücher: kath. 1658-1809.
  • Adreßbücher Kreis Lennep 1925/26.

Abschriften der Mormonen

Personenstandsarchiv Brühl

  • 1658-1809 (rk.) Geburten
  • 1667-1809 (rk.) Heiraten
  • 1697-1809 (rk.) Tote
  • 1654-1809, 1832-1884 (luth.) Geburten, Tote
  • 1654-1809, 1832-1875 (luth.) Heiraten

Kirchenbücher digitalisiert

  • Einige Kirchenbücher zu den Kirchengemeinden Lennep sind als Digitalisate in der Reihe Edition Brühl erhältlich.

Lennep/St. Bonaventura (1658-1809) als Edition Brühl Vol. 168
Lennep ev.-luth. (1654-1810), als Edition Brühl Vol. 185
(Die externen Links zeigen eine ausführliche Inhaltsbeschreibung)

Ortsfamilienbuch

Zivilstandsregister

Im Personenstandsarchiv Brühl sind Zivilstandsregister wie folgt vorhanden: [1]

Lennep (Stadt Remscheid), Munizipalität, ab 1815 Samtgemeinde/Bürgermeisterei - Landgericht Elberfeld -
Aktuelle Hinweise zum Bestand
G 1832 - nicht benutzbar (30.05.2007) Marie-Luise (Carl) 17:31, 4. Jun. 2007 (CEST)

Berühmte Personen

  • M. Karthaus, Johann, geboren in der bergischen Haupt-Stadt Lennep 1679, den 1. May. In Erfurt war er sieben Jahr Diaconus und fünf Jahr Pastor bey der Gemeine zu St. Andreas. 1718, den Sonntag nach dem neuen Jahr, hielt er seine Antritts-Predigt in Schwelm, wo er 31 Jahr sein Amt mit vielem Seegen verwaltet. Er hat denen Gemeinen in der Grafschaft Mark als Inspector und bey der Wetterischen Classe als Subdelegatus treulich gedienet. Es sind verschiedene kleine Schriften von ihm heraus. Besonders liebte er Martin Molleri Manuale, welches ihm auf sein Verlangen ins Grab gegeben werden mußte. Starb im 70 Jahr seines Alters, und wurde sein Cörper 1748, den 23. August begraben, (Johann Peter Mählers Einleitung in die Lieder-Geschichte des jülich- und bergischen Gesangbuchs, Mülheim am Rhein 1762, S. 67-68).


  • Wilhelm Konrad von Röntgen, Physiker, * 27.03.1845 Lennep, + 10.02.1923 München, Entdecker der Röntgenstrahlen.

Jüngere Einwohnerzahlen

1800: 3.630 Einwohner (E.), 1813: 3.621 E., 1819: 4.685 E. (2.464 m., 2.221 w.,), 1831: 5.652 E. (2.851 m., 2.801 w.), 1840: 6.363 E. (3.315 m., 3.048 w.), um 1845: 350 Häuser und 6.683 E.; 1861: 7.578 E. (3.733 m., 3.854 w.) 1871: 657 Häuser und 7.720 E. (davon 4.352 ortsgebürtig; 3.791 m., 3.929 w. ; Stadt Lennep 454 Häuser und 5.297 E. Außenbürgerschaft Lennep 203 Häuser und 2.423 E.) ; 1885: 727 Häuser und 8.844 E. (4.281 m., 4.583 w.); 1891: 10.427 E. (5.101 m., 5326 w.), 1895: 8.897 E. (4.181 m., 4.716 w.), 1900: 9.704 E. (4.551 m., 5.153 w.), 1910: 13.123 E. (6.374 m., 6.749 w. , 1919: 13.095 E. (6.299 m., 6.796 w.), 1925: 14.155 E. (6.760 m., 7.395 w.), 1930: 14.436 E. (6.883 m., 7.573 w.), 1950: 18.559 E.

Sprache

Die Mundart gehört zu den niederfränkischen Grenzmundarten und liegt zwischen Ürdinger (ek/ech-) Linie und westfälischen Grenzlinie (et-Linie). Zeigt Erhaltung von ek, mek, dek, sek, ok, sowie Weiterentwicklung der in Remscheid erhaltenen Diphthonge ie, uo, üö zu ai, au, äü (fi laipen, Haut, gräün 'wir liefen, Hut, grün' gegenüber Remscheid: fir liegen, Huot, grüön). Hat wie Remscheid Anteil an der Kompromißform öngk 'euch' sowie an der gleichen Kompromißform des Einheitsplurals. Das Zahlwort "fif" (= 5) ist erhalten.

Wirtschaft

Handel und Gewerbe

Stand 1956: Bei der Bestätigung älterer verbrannter Privilegien 1325 ein Wochen- und ein Jahrmarkt genannt. Eisenindustrie in der Umgegend sicher seit der 2. Hälfte des 15. Jhdts. Erzeugnisse als „Lenneper Iseren" im Handel 1480. In der Stadt selbst vor allem Tuchindustrie, betrieben durch die Ackerbürger. Seit dem 15. Jhdt. in der Stadt ansässige Kaufleute nachweisbar. Handelsgüter u. a.: Eisen, Salz, Vitriol, Wein, Wolle und Tuche. Handel u. a. mit Köln, Dortmund, Lübeck, Hildesheim, Siegburg. Kleinverkauf auf den Märkten in Dortmund, Marienheide, Neustadt ( = Bergneustadt). Als Hansestadt (wohl Beistadt von Köln) wird Lennep erwähnt 1469, 1554, 1557. Lenneper Bürger als Aldermänner im Stalhof zu London 1554. Lennep gehörte zu den ersten Tuchstädten Deutschlands. Lenneper „Lakenfabrikanten" Anfang 16. Jhdt. auf den Messen zu Leipzig, Braunschweig und Frankfurt. Lennep erhielt 1571 durch den Berischen Herzog Wilhelm ein Privileg zur Verarbeitung feinerer Lammwolle. Eine Sozietät, welche die Einführung der spanischen Wolle besorgte, wurde 1695 gegründest. Sie erhielten hohe Preise auf der Braunschweigischen Messe 1696 und auf allen Märkten von der Regierung die besten Plätze. Schwerer Schaden der Tuchindustrie durch den Stadtbrand von 1746; viele wanderten aus nach Duisburg, Eupen und in die Nachbarstädte. Doch neue Blüte: auf 200 Stühlen wurden 1773 verarbeitet 400.000 Pfund spanische, 50.000 Pfund schlesische und 26.000 Pfund münsterische Wolle. Tiefstand durch die Revolutionskriege, nach den Freiheitskriegen wieder reichlich Arbeit, viele der Abgewanderten kehrten nach Lennep zurück. Tuchfabrik (1750) und Kammgarnspinnerei (1790) von Joh. Wülfing & Sohn..Eine Reihe Spinnereien mit Wasserkraft der Wupper. Lennep blieb Mittelpunkt des Tuchverkaufs, vor allem nach Amerika. Die Tuchproduktion Lenneps wurde 1832-60 weitgehend vom amerikanischen Markt aufgenommen. Um 1845: Hauptsitz der Manufakturen in Wollwaren mit ansehnlichsten Fabriken, besonders für Feintuch (100 Tuchfabriken), viele hundert Tuchmacher, bedeutende Blaufärbereien, Möbelfabriken, mehrere Eisen- und Pulverfabriken, ferner Handel mit eigenen Erzeugnissen, Wein, Eisen- und Stahlwaren.

Um 1925: Textil-, Metall- und chemische Industrie. 1956 blieben 2 Tuchfabriken übrig. Ehemals kleine Tuchfabriken wurden umgewandelt in Werkzeugfabriken und für andere Metallindustrie. In besonderem Industriegebiet sind 1956 angesiedelt: Werkzeug- und Feilenfabriken, Gesenkschmieden, 2 große Fabriken für Textilmaschinen, ferner 1 Papierfabrik.

Verkehr

Stand 1956: Lennep entstand an einer alten Fernstraße zwischen Köln und Dortmund, von jeder dieser beiden Städte etwa 40 km entfernt. Später in Lenneper Kreuzung mit der Straße Elberfeld-Lüdenscheid.

Verwaltung

Rat

Verwaltung zunächst durch die Schöffen, später durch Bürgermeister und Rat. Letzterer zuerst erwähnt 1350, wahrscheinlich aber schon im 13. Jhdt. gebildet. Personalunion zwischen Rat und Schöffenkollegium; die Mehrzahl der Schöffen (6 bis 10 von 7 bzw. 12) waren gleichzeitig Ratsherren. Diese wurden als Ratsschöffen, der Rest einfach als Schöffen oder als Gerichtsschöffen bezeichnet. Der Rat wurde noch ergänzt durch 6 Gemeinsmänner, davon 4 aus der Innen-, 2 aus der Außenbürgerschaft. Alljährlich am 27.12. Neuwahlen durch die gesamte Bürgerschaft. Schöffen und Ratsherren, regelmäßig den Meistbeerbten entnommen, verwalteten ihr Amt meist auf Lebenszeit. Der Bürgermeister, von der gesamten Bürgerschaft aus der Reihe der Schöffen gewählt, wurde nach Ablauf seines Amtsjahres Stadtrichter und trat nach wiederum einjähriger Verwaltung dieses Amtes ins Schöffenkollegium zurück. Wahl des Stadtrentmeisters aus der Mitte der Ratsherren. Vereidigung des Rates auf den Landesherrn. Munizipalverfassung 1807. Preußische Verwaltung 1815. Städteordnung 1856.

Gericht

Das Stadtgericht erstreckte sich über das ganze Stadtgebiet. Der jährlich abgehende Bürgermeister wurde Stadtrichter, neben ihm 7, später 12 Schöffen, ferner Gerichtsschreiber und Gerichtsbote, der zugleich Stadtbote war. Die Schöffen gehörten zu den wohlhabenden Bürgern Meistbeerbte). Die Gesetze aus dem 16. Jhdt. wurden im ganzen Bergischen Land auf Befehl Napoleons am 01.01.1810 durch den Code Civil ersetzt. Nach Aufhebung der alten Justizverfassung am 01.12.1811 Friedensgerichte in den Kantonen, auch in Lennep. Nach der großen Gerichtsreform 1877 Amtsgericht Lennep.

Landesherrschaft

Als eine der 4 Hauptstädte der Grafschaft Berg hatte Lennep auf den Landtagen Sitz und Stimme mit 2 Abgeordneten: Bürgermeister und Stadtrichter mit unbeschränkter Vollmacht; Lennep gab nach der Ritterschaft die 1. Stimme ab.

  • 1276 Grafschaft Berg
  • 1380 Herzogtum Jülich-Berg ,
  • 1511-1609 Vereinigung von Jülich-Berg und Kleve-Mark, Herzogtum Kleve , Herzogtum Berg
  • 1609-1614 Kondominatsregierung von Brandenburg und Pfalz-Neuburg bis 1614, Herzogtum Berg
  • 1614-1742 Haus Pfalz-Neuburg, Herzogtum Berg
  • 1742-1799 Haus Zweibrücken-Birkenfeld-Gelnhausen (Pfalz-Sulzbach), Herzogtum Berg
  • 1799-1806 Apanagialregierung des Herzogs Wilhelm von Bayern, Herzogtum Berg
  • 1806 - 1813 Kaiserreich Frankreich, Großherzogtum Berg Rheindepartement, Arrondissement Elberfeld, Kanton Lennep, Mairie Lennep
  • 1813-1815 ab 25.11.1813 Preußisches Gouvernement Weser-Rhein, Verwaltungsbezirk Großherzogtum Niederrhein.
  • 1815 - 1946 Königreich Preußen, Provinz Rheinland, Regierungsbezirk Düsseldorf, Kreis Lennep,
  • 1816. Unter der Herrschaft Preußens wird der Landkreis Lennep gebildet. Zum Kreisgebiet gehören die 9 Bürgermeistereien Burg (mit Ausnahme der Gemeinde Burg), Dabringhausen, Hückeswagen, Lennep, Lüttringhausen, Radevormwald, Remscheid, Ronsdorf und Wermelskirchen (Erich Weihrauch: 50 Jahre Rheinisch-Bergischer Kreis. In Heimatjahrbuch für das Bergische Land 1982).
  • 1819.30. Okt. Bei der Vereinigung der Kreise Opladen und Solingen wird die zur Bürgermeisterei Burg gehörige Gemeinde Burg mit dem Landkreis Lennep vereinigt.
  • 1866.21. Okt. Der letzte der Verträge zwischen Preußen und 22 Staaten oder Freien Städten nördlich der Mainlinie über die Gründung des Deutschen Bundes wird unterzeichnet. Lennep im Königreich Preußen ist nun eine Stadt im Norddeutschen Bund.
  • 1871.18. Jan.. König Wilhelm von Preußen wird im Spiegelsaal zu Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert; Gründung des II. Deutschen Kaiserreichs. Insgesamt gehen vier Königreiche, sechs Großherzogtümer, fünf Herzogtümer, sieben Fürstentümer, drei freie und Hansestädte sowie das Reichsland Elsaß-Lothringen in das Reich ein. Lennep ist nun eine Stadt im Deutschen Reich.
  • 1888.1. Jan.. Remscheid scheidet aus dem Kreisverband Lennep aus und bildet seither einen eigenen Stadtkreis.
  • 1929.31. Juli. Der Kreis Lennep wird aufgelöst. Die Stadt Lennep und Teile der Stadt Lüttringhausen kommen zu Remscheid, die Stadt Ronsdorf und der Rest von Lüttringhausen werden der Stadt Barmen-Elberfeld – später Wuppertal genannt – einverleibt (Erich Weihrauch: 50 Jahre Rheinisch-Bergischer Kreis. In Heimatjahrbuch für das Bergische Land 1982).
  • 1946.17. Juli. Der Beschluß zur Schaffung des Landes NRW durch die Briten wird in der Presse offiziell bekannt gegeben.


Kriegerische Ereignisse

Lennep wurde 1397 in der Fehde mit Dietrich von der Mark zerstört.

Zeitzeichen 1895

  • Lennep, Stadt/Stadtgemeinde in Deutschland, Königreich Preußen, Provinz Rheinland, Regierungsbezirk Düsseldorf, Kreis Lennep,Bürgermeisterei Lennep, an der Lennep
    • Zuständigkeit/Einrichtungen: Standesamt Lennep, Amtsgericht Lennep, ev. Kspl. Lennep, kath. Kspl. Lennep, Postbezirk, Telegrafenamt, Eisenbahnstation Linie Barmen <> Rittershausen <> Wipperfürth, Langerfeld <> Lennep u. Lennep <> Remscheid-Hasten. Gefängnis, Reichsbank-Nebenstelle, Realprogymnasium u. höhere Schule f. Mädchen (Töchterschule), Kegelhaus, Schwimmanstalt, Gasanstalt, Pump-Station
    • Gesamtfläche: 1054,8 ha, (1895) 49 Wohnplätze, 743 Gebäude
    • Einwohner: 8879 (6.523 Ev., 2.324 Kath., 35 andere Christen, 14 Juden, 1 Unbestimmt)
    • Gewerbe: starke Fabrikation (Wollwaren, Tuch, Filz, Buckskin etc.), Färberei, Fabriken (Maschinen), Giesserei (Eisen), Fabrikation (Schneidekluppen), Dampfschneidemühlen u. Mahlmühlen, Mühle (Knochenmehl), Ziegeleien, 2 Baracken, 1 Wagen.

Kriegswesen

Aus der früheren Schützenbruderschaft entstand die „ehrbare Bürger- Junggesellenschaft" (Junggesellenkompanie) unter Leitung von 4 Oberoffizieren, 2 Quartiermeistern und 19 Stabsoffizieren; eingeteilt in 2 Bataillone mit je 2 Oberoffizieren, 1 Quartiermeister und 9 Stabsoffizieren und mit eigener Fahne. Jährliches Fest mit Scheibenschießen nach einem auf einer großen Stange aufgestellten Vogel; Schützenkönig. Namensliste von 1666. Neue Wachtordnung ab 01.01.1801. Aus der Junggesellenkompanie entstand der Lenneper Schützenverein.

Siegel, Wappen, Fahne

Beschreibung:

Wappen (nach Siegelbild): In Silber innerhalb einer roten Ringmauer eine rote Kirche, über deren Schiff ein silberner Schild schwebt, darin ein blaubewehrter roter Löwe. Im 19. Jh. wurde hierzu ein gekrönter Helm mit rot-weißer Decke geführt. Helmzier ein Pfauenfederstutz.

Siegel: Das große Stadtsiegel (13. Jh., erhalten erst 1451) enthält dieselben bildlichen Bestandteile und rührt vom selben Künstler her wie die Siegel von Wipperfürth und Ratingen. Es zeigt Stadtmauer mit Torturm, darüber Längsansicht eine Kirche, Turm nach links, mit einem großen Kreuz und Hahn über der Chorseite. Über der Kirche Wappenschild mit dem doppelschwänzigen bergischen Löwen, belegt mit Turnierkragen. Das Sekret (1363) wiederholt das Bild. In späteren Siegeln und im Stadtwappen ist der Turnierkragen fortgefallen.

Finanzwesen

Münzwesen

Eine in Urkunden nicht erwähnte Mzst. unter der Regierung des Grafen Wilhelm II. (1360 bis 1408): Nachahmungen französischer Turnosen mit Wappen von Tours und Umschrift MONETA LINNIP, auf der anderen Seite ein Kreuz umgeben von 2 Umschriften, innen WILHELMVS COMES, außen BENEDICTV SIT NOME DNI NRI IHYXPI (gebenedeit sei der Name unseres Herrn Jesus Christus).

Steuern

Jährliche Steuerzahlungen der Bürger an die Stadt vom Stadtrentmeister verwaltet, durch den Stadtboten eingetrieben und an den Rat abgeliefert. Wichtige Einnahme durch die städtischen Wind- und Wassermühlen mit Mahlzwang für den gesamten Stadtbezirk. Ferner Einnahmen aus Akzise, Butterwaage, Rathaus- und Ratskellerpacht, Stadtwerksgeld, Markt- und Standgeld, Wegegeld.

Stadtgebiet

Das 1325 beschriebene Stadtgebiet entspricht 1956 dem inneren Stadtgebiet. Seit 1277 Bildung der Außenbürgerschaft, die sich ständig vergrößerte und zum überwiegenden Teil im Kirchspiel Lüttringhausen lag.

Die Bürgermeisterei Lennep umfaßte 1871 die Stadt Lennep und die aus folgenden 70 Wohnplätzen bestehende „Außenbürgerschaft":

  • Ortschaft Hohenhagen;
  • Weiler Wefelpütt;
  • Höfe Buscherhof, Vormbusch, Endringhausen, Frielinghausen, Glocke, Grunewald, Halle, Hardtshof, Hastberg, Hermannsmühle, Herbringhausen, Käsberg, Lehmkuhl, Schmitzhalbach, Stursberg, Stursbergerhöh und Überfeld;
  • Ackergüter: Bölefeld, Bornscheid, Brinkmannsfeld, Christhäuschen, Dickeshäuschen, Endringhausen, Garnixhäuschen, auf der Hardt, Henkelshof, Hölzerneklinke, Jammerthal, Kimmenau, Lenneperhof, Lusebusch, Schäfersheide, Schule, Westerholz, Weyerhofsfeld ;
  • Fabriken: Buchholzmühle, Diepmannsbach, Kleebach, Neuenteich, Tackermühle, Tocksiepen und Wassermühle ;
  • Arbeiterwohnungen: Altewindmühle, Blume, Flockenburg, Hohenhagenerhöh, Jägerwald, Karthaushäuschen, Malschhäuschen, Neuenhaus, Neuenkamp, Panzer, Rotzkotterhöh, Teufelskotten, Wiedenhof und Ziegelfeld;
  • Wirtshäuser: Heide, Neuenhaus und Trecknase ;
  • Hammer: Bärenhammer, Herbringhauserbach und Reinshagerhammer ;
  • Mühlen: Hägenermühle, Jakobsmühle und Lohmühle;
  • Gerberei Wieschen ;
  • Schleiferei Grünenplatz; Schleifkotten Ölmühle.

Ausgemeindung 1893: Hohenhagen, Hohenhagenerhöhe, Wilhelmshöhe, Neuenhaus, Überfeld, Neuenkamp, Ölmühle, Grüne, Hägenermühle mit insgesamt 1.266 Einwohnern nach Remscheid; ferner an Lüttringhausen: Frielinghausen, Grünenplatz, Hastberg, Hastbergermühle, Wefelpütt, Herbringhausen, Herbringhauserbach, Hermannsmühl, Sirachskotten, Stursbergerhöhe, Stursberg, Bornscheid, Schmitzhalbach, Lohmühle, Buscherhof sowie 2 Häuser an der Blume und Vormbusch, insgesamt 519 Einwohner.

Eingemeindung 1906: Rotzkotten mit 14 Einwohnern. Eingemeindung der Gemeinde Fünfzehnhöfe mit 1.288 Einwohnern und 743 ha.

Stadtgebiet 1885: 1.531 ha, davon 556 ha Acker, 130 ha Wiese, 440 ha Wald; Gebiet am 15. 7. 1930: 1.736 ha, davon Lennepe-Stadt 1.059 ha und Fünfzehnhöfe 677 ha.

Eingemeindung Lennepes nach Remscheid am 31.07.1929.

Kirchenwesen

Bistümer seit Mittelalter

Erzbistum Köln, Archidiakonat des Propstes von St. Cunibert in Köln, Dekanat Deutz. Pfarrkirche seit 1. Hälfte des 13. Jhdts., ging in der Reformationszeit an die Lutheraner über. Minoritenkloster seit 1641 als Mittelpunkt für Missionen, Pfarrgerechtsame 1643 durch Papst Urban VIII. verliehen. Die als Familienstiftung in kath. Händen verbliebene Vikarie St. Katharina wurde seit 1663 durch die Minoriten bedient, aber erst 1844 zum Pfarrbenefizium der neuen kath. Gemeinde erhoben.

Reformation

  • 1527. Erste Predigt des bergischen Reformators Adolf Clarenbach in Lennep.
  • Erwähnung von Kaufleuten, die „allerlei reden", 1548.
  • Benennung von 65 Personen (1/7 bis 1/6 der Gesamtgemeinde), die nicht unter einer Gestalt kommunizieren wollen und den Gottesdienst stören, 1550.
  • Abweichungen vom römischen Ritus seit 1555.
  • Mischung von Altem und Neuem noch 1589:
  • Pfarrer las noch die Messe nach römischem Ritus. Kaplan bekannte sich zur Augsburgischen Konfession, Schulmeister benutzte den Katechismus Luthers. Schöffen und Rat 1595, ganze Gemeinde 1609 lutherisch. Kirchenordnung ähnlich der sächsischen mit Privatbeichte, Lichtern auf dem Altar usw., dieserhalb erbitterter Zeremonienstreit 1736-46. Übergang der Kirchenverwaltung von den städtischen Behörden auf ein gewähltes Presbyterium 1817.
  • Evangelische Kirche im Rheinland
  • 1720.28. Jan..6. Mai. Der Pietist Daniel Christian Francke reist von Halle ab, um in Lennep seinen Dienst aufzunehmen.
  • 1720.17. Febr.. Der Pietist Daniel Christian Francke trifft, von Halle kommend, in seinem neuen Wirkungsort Lennep ein.
  • 1720.26. Febr.. Daniel Christian Francke hält in Lennep eine Rede vor 2.000 Menschen (Dr. August Nebe: Daniel Christian Francke, ein Schüler August Hermann Franckes, als Rektor der Lateinschule in Lennep, in: ZdBG, Bd. 56, Jg. 1927, Elberfeld 1927, S. 115).
  • 1720.1. April; zweiter Ostertag. Lennep. Daniel Christian Francke hält hier „vor mehr als sechs Tausend Menschen, die inn und außer der Kirche gedrückt stunden“, seine erste Predigt (Von der Glaubensstarkung des Herrn Jesu bey den schwachgläubigen Jüngern) (Dr. August Nebe: Daniel Christian Francke, ein Schüler August Hermann Franckes, als Rektor der Lateinschule in Lennep, in: ZdBG, Bd. 56, Jg. 1927, Elberfeld 1927, S. 115)
  • 1840. Übertritt zur Union.

Bekenntnisse

1803: 1.000 Kath., 1871: 6.019 Ev., 1.663 Kath., 20 sonstige Christen; 1885: 6.752 Ev., 2.033 Kath., 34 sonstige Christen; 1925 :1/3Kath.

Juden

1837: 3, 1840: 5, 1849: 9, 1861: 18, 1871: 20, 1880: 22, 1890: 33, 1900: 36, 1910: 15, 1925: 32, 1930: 22 Juden.

Wohlfahrtspflege

Stand 1963: Apotheke zuerst 1664 erwähnt. Neues Waisenhaus 1799; Waisenhausfabrik eingerichtet 1801. Erstes Krankenhaus eröffnet durch die ev. Gem. 1852. Zweites größeres Krankenhaus 1875 durch privaten Krankenhausver. gebaut, erweitert 1913. Hallenbad erbaut von privater AG. 1886, übernommen durch die Stadt 1907. Wasserleitung 1883, Panzertalsperre für Trinkwasser 1893, Verpachtung des Wasserwerks an die Statd Barmen 1921. Kanalisation ohne Kläranlage 1883.

Bildungswesen

Schulen

Stand 1956: Lateinschule gegr. vor 1500, 1956 Röntgen-Realgymnasium. Ehem. Töchterschule, später Lyzeum. Städt. Berufsschule. Landwirtschaftliche Schule. 6 Volksschulgebäude.

Zeitungen

Lenneper Kreisblatt gegr. 1830.

Archiv

Stadtarchiv Remscheid

Historisches Archiv der Stadt Siegburg

  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1496. A II/7, Bl. 152r. (anno domini [14]XCVI tercia feria post Nativitate Marien) Coram ersdem ut supra.
  • Peter zom Rosenboum, Gelis son van Boedingen, und Peter Kremer van Lennepe hant sich umb eyne heucke verhandelt, die gestolen sulde syn, as Peter van Lenepe spricht. Und Peter, Jelis son, spricht, he have de heucke gegolden. Dardurch der scholten de heucke hinder dat gereicht haet heisschen legen, recognit fideniss ad ....
  • Item, derselve Peter Kremer vurscreven spricht, dat eynre, gnant Wilm Claes van Lenepe, eyn kesselboetzer, eme de heucke gestolen have, derselve ouch, Peter, Jelis sone vurscreven, verkoucht [!] haet.
  • Idem, hervur haet Peter Kremer geloefft und deme scholten in syn hant getast de heucke hinder deme gereichte zo laessen und zom neisten an gereichte zo syn und die saechen as vurscreven zo verantworden. Und Peter, Jelis son, haet darvur zo burgen gesat also uyszoreichten und dem reichten genoich zo syn.


  • 1500. A II/7, Bl. 225v-225r. Loe et Roid, anno domini XVC in octavo sent Martini.
  • Wymar van Pafferoid, scholten zo Hueckesshoven, und Kathryn, syn elige huysfrauwe, Peter van dem Wage und Barbar, syn huysfrawe, Aleff van deme Wage, Mettell, syn elige huysfraw, wonafftich im lande van den Berge, zo Hueckeshoven, Johan van Scheyd, lyffzochter, ouch wonafftich zo Hueckeshoven und Hennes Pruymboum, wonafftich zo Lynnepe, und Coene, syn huysfrauwe, Tilman Morss ant Duppen, wonafftich zo Moelheym, des vurgenanten Wymars [van Pafferoid] suster Stingen son, allesament mytgadelongen seligen Johan Berchems und Greitges, syner huysfraw, und erven, hant upgedragen und vertzegen off dat veirdedeill des huyss zom Hohensteynwege, zo henden und in behoeff Lodwich Symons und Beelgen, syner huysfraw.

Wanendizabuten.

Artikel-Quellen

  • Deutsches Städtebuch, Handbuch städtischer Geschichte, Bd. III. Nordwest-Deutschland, III. Landschaftsverband Rheinland (1956) W. Kohlhammer Verlag Stuttgart
  • Adreßbücher, Stadtarchiv

Weiter benutzte Quellen und Literatur

  1. FÜCHTNER, Jörg, und LAUERMANN, Andrea, Die Zivilstandsregister und die Kirchenbuchduplikate im Nordrhein-Westfälischen Personenstandsarchiv Rheinland, Eine Übersicht, Brühl, 1996.

Bibliografie

  • Berg, Carl vom: Gesch. der Ev. Gem. Lennep (1878).
  • Berg, Carl vom: Geschichte der ehem. Begischen Hauptstadt Lennep (1900).
  • Der Landkreis Lennep und seine Gemeinden, hg. vom Dari Verlag Berlin (1925).
  • Dittmaier, H.: Das Problem der Flußnamen auf -apa. Dazu eine Stellungnahme von seiten der Vorgesch. durch Raphael von Uslar, in: Rheinische Vierteljahresbll. 14 (1949).
  • Heinemann, Carl: Die Kollationsrechte des Stifts St. Cunibert zu Köln, in: Veröff. des Hist. Mus. der Stadt Köln, Heft 3 (1932).
  • Isenburg, Richard: Über die Entwicklung der Bergischen Wollindustrie (1906).
  • Metschies, Martin: Schulgeschichte des Röntgen-Gymnasiums in Remscheid-Lennep. Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum des Schulgebäudes 1916.1991. Herausgegeben im Auftrag des Vereins der Freunde des Röntgen-Gymnasiums in Lennep. Remscheid-Lennep 1991, 400 Seiten.
  • Motte, Wolfgang (Hg.): Protokolle der Kreissynoden Lennep 1817 bis 1843; Köln, Rheinland-Verlag 1990, 299 Seiten.
  • Noß: Die Münzen von Berg und Jülich-Berg I (1929).
  • Pröbsting, Dr. Günther: Zugewanderte in Lennep im 18. Jahrhundert [1. Teil]. in: Jülich-Bergische Geschichtsblätter, 16. Jg., Nr. 1/2, Wuppertal-Elberfeld 1939, Seite 2-12.
  • Schmidt, Albert: Die Wasserversorgung Lenneps
  • Schmidt, Albert: Lebenserinnerungen (1924, 1956 ungedruckt).
  • Schönneshöfer, Bernhard: Geschichte des Bergischen Landes (1895).
  • Steinrücke, Jürgen: Verbindungen zwischen den Städten Lennep und Reval im 14. und 17. Jahrhundert, dargestellt an zwei Briefen aus Lennep im Talliner Stadtarchiv. In: Zs. des Bergischen Geschichtsvereins, 96. Band, Jg. 1993/94, Neustadt/Aisch 1995, S. 185-192.
  • Stursberg, E. Erwin : Alt-Lüttringhausen, in: Beitr. zur Gesch. Remscheids, hg. vom Stadtarch. Heft 6 (1950).
  • Stursberg, E. Erwin: Zur älteren Gesch. Lenneps, in: Beitr. zur Gesch. Remscheids (n.1956).
  • Stursberg, E. Erwin: Stadt und Schloß im Mittelalter. Ein Beitr. zur Klärung der Fragen um das Schloß zu Lennep, in: Kultur und Wirtschaft im Bergischen Land, Festschrift für Dr. Wilhelm Rees (1953)
  • Voßnack und von Czarnowsky: Der Kreis Lennep (1854).
  • Windgassen, Paul: Geschichtliche Mitt. über die 700jährige Stadtgesch. (1934).
  • Windgassen, Paul: Geschichte des Röntgen-Realgymnasiums mit Realschule und Lyzeum (1935).

Bibliografie-Suche

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Landeskunde und Regionalgeschichte

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der Zugriff jedoch, aufgrund der unklaren Lage durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), vorerst deaktiviert.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung LENNEPJO31PE
Name
  • Lennep (deu)
Typ
  • Stadt
Einwohner
Postleitzahl
  • W5630 (- 1993-06-30)
  • 42897 (1993-07-01 -)
Karte
   

TK25: 4809

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Lennep innerer Stadtbezirk (1836) ( Stadt Ortsteil ) Quelle

Persönliche Werkzeuge