Brühl (Rhein-Erft-Kreis)

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Disambiguation notice Brühl ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Brühl.


Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Köln > Rhein-Erft-Kreis > Brühl (Rhein-Erft-Kreis)

Stadtansicht von Brühl um 1575 (Braun-Hogenberg)
Schloss Augustusburg
Brühl auf der Tranchotkarte von 1807

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zur Entstehung der Ortsbezeichnung siehe Brühl.

Wappen

Wappen der Stadt Brühl (Rhein-Erft-Kreis)

Das Stadtwappen hat seinen Ursprung in dem seit 1318 nachgewiesenen Schöffensiegel und zeigt auf goldenem Grund über einem silbernen Schild mit dem Kölner Stiftskreuz den heiligen Petrus in blauem Mantel, in der rechten Hand zwei blaue Schlüssel, in der linken Hand ein rotes, silberbeschlagenes Evangelienbuch haltend, umgeben von sieben Schöffenköpfen.

Das Siegel zeigt das Wappenbild mit der Umschrift "Stadt Brühl".

Die Flagge hat die Farben Blau und Gold.

Quelle: http://www.bruehl.de/tourismus/stadtportraet/hoheitszeichen.php

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Brühl besteht aus den folgenden Ortsteilen:

Amt Brühl-Land 1931

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Christuskirche

Christuskirche

Mayersweg

50321 Brühl


  • 1888 Einweihung der neugotischen Kirche
  • Zerstörung im Februar 1945 bei einem Bombenangriff
  • 1951 - 54 Wiederaufbau










Katholische Kirchen

Pfarrkirche St. Margareta
St. Margareta

Pastoralstraße 20

50321 Brühl


  • Im 9. Jahrhundert Rodung des Sumpfwaldes in der Brühler Bodensenkung
  • Um 1180 Gründung eines Erzbischöflichen Burghofes in Brühl; wahrscheinlich um diese Zeit auch Errichtung einer ersten Kapelle
  • 1290 Brühler Stadtrecht
  • 1304 Erhebung der bishin von Kendenich abhängigen Gemeinde zur selbständigen Pfarrei
  • Um 1340 Erbauung der Kirche als dreischiffigen Basilika, (erhalten vom Turm bis zu den schweren Pfeilern vor der Kanzel
  • 1735 Erhöhung des Turmes auf 58 m
  • In der Napoleonischen Zeit drohender Verkauf der Klosterkirche St. Marien und ebenso der Pfarrkirche, der jedoch vermieden werden konnte
  • 1807 wird die verwaiste Klosterkirche der Pfarrkirche geschenkt
  • 1885 - 87 Anbau eines neuen Querschiffes und Chores (Baumeister Vincenz Statz)
  • 1905 weitgehende Restaurierung des Turmes
  • Im zweiten Weltkrieg Abgabe von zwei alten Glocken (1512 und 1785), die Margareten-Glocke von 1512 blieb erhalten
  • 1955 fünf neue Glocken, 1958 - 62 Totalrenovierung
  • Innere Ausstattung größtenteils aus der Barockzeit
  • 1988 - 94 Renovierung
  • 1996 Einweihung der neuen Klais-Orgel
  • 1996 Wiedererrichtung des neugotischen Hochaltars


Quelle: Infotafel



Pfarrkirche St. Maria von den Engeln
St. Maria von den Engeln

Jugendkirche

Infotafel




Kapelle im Falkenlustbusch


St. Maria Aegyptiaca

Kapelle im Falkenlustbusch


  • Vom Kölner Kurfürst und Erzbischof 1700 – 1761 erbaut.
  • 1773 Fertigstellung des Rohbaus und bis 1740 Ausgestaltung.
  • Am 12. 06. 1970 wurde die Kapelle durch Clemens August geweiht.
  • Die Pläne hat François de Cuvillés oder Michael Leveilly erstellt.
  • Die Ausführung geschah durch Michael Leveille und die Grottierung von Pierre Laporterie.
  • Vor der Grottierung der Altarnische: Skulturengruppe von Johann Franz van Helmont „Die Kommunion der heiligen Maria Aegyptiaca“.
  • Heute: „Mariae Himmelfahrt“; Gipsabdruck einer Holzskulptur von F. Schmict, 1760
  • Gestaltung des Fußbodens: Hochmeisterkreuz des Deutschen Ordens, umgeben von bayerischen Rauten (farbige Steine und Glasperlen).
  • Wie eine Einsiedlergrotte mit Mineralien,Muscheln, Schneckenhäuschen und Korallen ausgestaltet, diente die Kapelle Kurfürst und Erzbischof Clemens August als Rückzugsort von der reglementierten höfischen Welt und bot Raum für religiöse und philosophische Besinnung.
  • Die Inschrift über dem Eingang „D. O. M. Et Mariae Aegyptiaca“ (Gott, dem Besten und Höchsten, und der Maria von Aegypten) deutet auf eine heilige Einsiedlerin hin, die nach ausschweifenden Lebenswandel zur Buße in die Wüste zurück zog und somit als Vorbild des Einsiedlertums galt.
  • Im 19. Jahrhundert diente die Kapelle als Gartenpavillon, die Altarmensa wurde durch eine steinerne Ruhebank ersetzt, die sich unter der Altarnische erhalten hat.
  • Die ursprünglich von Stephan Laurenz de La Roque in den Arkadenfeldern mit Szenen aus dem Leben der Heiligen ausgemalte Kuppel stürzte 1952 ein, die Grottendekoration wurde nach alten Fotografien erneuert.


Quelle: Infotafel

Andere Glaubensgemeinschaften

Hlg. Johannes der Täufer
Griechisch Orthodoxe-Kirche Hlg. Johannes der Täufer

Wallstraße 102

53321 Brühl


  • Grundsteinlegung 23. September 1998
  • 2008 Ausmalung durch den Ikonenmaler Markarios Tauc








Geschichte

Schloss Augustusburg in Brühl

Das 1159/69 erstmals erwähnte Brühl ist wohl im 12. Jahrhundert auf dem Areal des Erzbischofs von Köln am Rand eines ummauerten erzbischöflichen Wildparks entstanden. Mitte des 13. Jahrhunderts begann die Entwicklung zur Stadt, die 1285 durch die Verleihung der Stadtrechte gefördert wurde. Gleichzeitig wurde der erzbischöfliche Hof zu einer Wasserburg ausgebaut, zu deren Vorburg die Stadt mit planmäßigem Grundriss wurde. Im 16. Jahrhundert setzte der Niedergang Brühls ein, verursacht durch Brände und Kriege. Die Verlegung der kurfürstlichen Landesregierung nach Bonn 1597 ließ Brühl zur Ackerbürgerstadt werden. Im 18. Jahrhundert kam es unter Kurfürst Clemens August und durch den Bau des Schlosses Augustusburg zu einer kurzfristigen Blütephase als Residenzstadt. 1830 ließ sich die zu diesem Zeitpunkt wieder veramte Stadt auf den Status einer Landgemeinde zurückstufen. Nachdem Brühl ab 1878 im Provinziallandtag im Stand der Städte vertreten war, bekam es 1910 die Rheinische Städteordnung verliehen.

Zitat: www.rheinischer-staedteatlas.de

Schloss Falkenlust
Parterre

Schlösser Augstusburg und Falkenlust, sowie Parkanlagen

Die Gärten und Parkanlagen der Schlösser, die zusammen mit den Gebäuden bereits 1984 in die UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen wurden, stellen Denkmäler von internationalen Rang dar. Die Gesamtfläche beträgt heute rund 100 Hektar, wovon 14,3 Hektar auf die gartenkünstlerisch formal gestalteten Teile entfallen.

  • 12./13. Jh. Der sogenannte Tiergarten, ein halbkreisförmiger, von Wassergräben umzogener Waldbereich, diente bereits im Mittelalter den Kölner Erzbischöfen als Jagdrevier.
  • 1725 Neubau des Schlosses Augustburg durch den Kölner Kurfürsten und Erzbischof Clemens August (1700 - 1761) aus dem Hause Wittelsbach auf den Ruinen einer mittelalterlichen Wasserburg. Architekt: Johann Conrad Schlaun aus Westfalen.
  • Ab 1728 Übernahme der Arbeiten am Schlossbau durch den kurbayerischen Hofarchitekten François de Cucilliés. Planungen für die Gärten durch den in Versailles ausgebildeten kurbayerischen Gartenarchitekten Dominique Girard: Schwerpunkt der Brühler Gartenanlage ist das südlich des Schlosses gelegene zweiteilige Broderieparterre. Die wie Stickerei (frz. Broderie) wirkende filigrane Buchsornamente der Zierbeete sind mit Rasenstreifen und farbigen Streumaterial ausgefüllt und von rhythmisch bepflanzten Blumenrabatten eingefasst. Die das Parterre seitlich begrenzenden Heckenquartieren, die ihrerseits mit Rundsälen, Brunnen und kleinen Salons gestaltet sind.
  • 1729/37 In einer Entfernung von ca. 2,5 km von Schloss Augustburg wurde das Jagdschloss Falkenlust als Lustschloss im Bautypus einer „maison de plaisace“ durch den kurbayerischen Architekten François de Cuvilliés errichtet.
  • Ab 1730 Bau einer Kapelle für die heilige Maria Aegyptiaca im „Falkenlustbusch“.
  • 1751-53 Errichtung und Unterhaltung einer mit Ziegelsplitt belegten Maille-Bahn parallel zur Falkenluster Allee.
  • Um 1755 Errichtung zweier Parkburgen im östlichen Teil des Tiergartens:

- Das „Schneckenhaus“ (um 1776 abgebrochen) im Stil einer Pagode auf einer künstlich angelegten Insel im heute so genannten Großen Inselweiher.

- Das „Indianische Haus“ (um 1822 abgebrochen) in der Art eines chinesischen Palastes, umgeben von einem separaten Ziergarten mit Fasanerie und Wasserscherzen. Beide Parkburgen waren durch eine Kanalachse miteinander verbunden.

  • Um 1788 Bau eines „Bauernhauses“ mit Landschaftsgarten im südöstlichen Teil des Tiergartens (um 1819 abgebrochen).
  • 1807 Schloss Falkenlust wird Privatbesitz. Gestaltung des „Falkenbusches“ durch den Besitzer Graf Reinhard.
  • 1835 Ankauf des Schlosses samt Park durch die Familie Giesler aus Köln.
  • Ab 1842 Friedrich Wilhelm IV. von Preußen erhebt Schloss Augustusburg in den Rang eines seiner Königsschlösser. Gestaltung des Parks im englischen Landschaftsstil nach Plänen von Peter Joseph Lenné unter Belassung der Grundrissformen des barocken Parterres.
  • 1844 Eröffnung der Eisenbahnstrecke Köln-Bonn, die als technische Sensation auf Wunsch des Königs in die Gartengestaltung einbezogen und durch den Bereich der beiden Inselweiher geführt wurde.
  • 1933-37 Wiederherstellung des französischen Parterres und der Heckenquartiere auf der Grundlage des „Girard-Planes“ durch den preußischen Gartendirektor Georg Potente und Gartenoberinspektor Helmuth Junggebauer.
  • 1960 Ankauf des Schlosses Falkenlust samt Park durch das Land Nord-Rhein-Westfalen und nach 14-jähriger Restaurierung als Museum geöffnet.
  • 1971 Anlage des „Jardin Secret“ auf dem westlichen Seitenparterre nach Plänen von Karl Heinrich Meyer aus Hannover und Benno W. Solbach.
  • 1984-86 Letzte Überarbeitung des Parterres und Wiederherstellung des Fontainebecken in den Bosketten nach Bodenbefunden.
  • 1992 Erscheinen eines Parkpflegewerkes für den Schlosspark Augustusburg als gartendenkmalpflegerischer Leitfaden.

Quelle: Infotafel

Genealogische und historische Gesellschaften

Genealogische Gesellschaften

Historische Gesellschaften

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Adressbücher

siehe Kategorie:Adressbuch für Brühl (Rhein-Erft-Kreis)

Daten aus Totenzettelsammlung

In unserer Totenzettel - Datenbank findet man folgende Einträge:


Bibliografie

Genealogische Bibliografie

  • Rotscheidt, W.: Arnold Pollich. In: Zs. des Bergischen Geschichtsvereins, 46. Band, Jahrgang 1913, Elberfeld 1913, Seite 127-139.

Historische Bibliografie

  • Custodis, Paul Georg: Bürgerliche Villen in Brühl. In: Rheinische Heimatpflege, 49. Jg., 2012, Heft 1, S. 21-30, ISSN 0342-1805.
  • Rosellen, Robert Wilhelm: Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl, Köln, Bachem, 1887, Digitalisat

Weitere Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Archive

Personenstandsarchiv Brühl

Historisches Archiv der Stadt Siegburg

  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Sign, A II/I - A II/31.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/4, Bl. 127av-127br, 1554. [eingeklebtes, doppelseitig beschriebenes Blatt, auf dem Original mit Seite 127a bezeichnet] Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • Wyr, Johan van Blanckenheim, scholtiß zur zeit zum Bruell, Johan Waldtfurster und Johan zu Palmerßdorff, beide scheffen daselbst, thun kundt, zugen und bekennen offentlich hirmit gegen jederman, daß vur unß in eigenner personen erschinen ist, uff heudt, dato hernach geschriben, und mit kumbmerrecht angehaltten der ersam Thonniß zu Palmerßdorff und hatt mit kombmer angehaltten und beslagen den ersamen Diederichen Wyßgerber, burger zu Syburch, der dißer zeit in Keyserliche Mayjestät regiment zu Lometzum gelegen ist, dero meinongh und gestaldt, daß genanter Diederich ime, Thonnißen, etlige sachen halb, so ime kundig, vur unß scholtiß und scheffen oben angezogen gerichtlich kundtschafft und gezeugnuß der wairheit ad perpetuam rei memoriam im fall er sollicher in kunfftige zeit von noden hette, mittheilen sollen.
  • Und daruff hatt bemeltter halffen von genanttem Diederichen begert, waß ime wißig von etliger fruchden korn und gerst, so Thomaß Peltzer, burger zu Syborch, vergangener zeit durch sein soene und dienstbotten zu Palmerßdorff von Thonißen und auch von dem fischmeister entphangen hatt, begert die wairheit dairvon liever dan zwentzig beschieden Gulden.
  • Derhalben hatt bemeltter Diederich by seinem eidt, so er Keyserlicher Majestät gethain, mir, Johan von Blanck[enheim], scholtiß obgenannt, handtgeloubt gethain, in guden trauwen. Und ist ime auch die gefair deß meineidts und falscher zeugnuß von mir, wie gebruchlich, furgehalden. Und hatt derhalben nachfolgender meinongh gezeuget.
  • Eß hab sich ungeferlich in vergangenem einundfunffzigsten jair in der Fasten begeben und zugedragen, daß dißer zeuge mit Thomaß Peltzerß sonne Heinrichen zu Palmerßdorff in deß erentfesten und fromen Joncker Damen Diepenbroichs genant Roiffteschen hoiff erschinnen mit einem pferdt, daruff sy ledige secke vom Rein gebracht, mitsampt einem knecht, so daß pferdt zustendig, genant Ottgeß Johan, und haben daselbst korn und gerst in die secke entphangen, daß korn uff dem backhauß van dem fichßmeister und zehen malder gersten uff der Portzen von dem halffen Thonnißen. Doch ist ein sester gersten weniger in die secke gedain dan zehen malder. Denselbigen hatt gemeltter Ottges Johan dem gemeltten pferdt, so die seck von Rein gedragen, in den stall zum foeder gedragen, und der halffen Thonniß hat ime darzu gegeben ein sumbern heckelß. Und folgendts ist deme foirman, so daß gedacht pferdt zustendig, zu Syborch in Thomas stuben der sester gersten auch abgerechent worden.
  • Sovill aber daß korn belanget, haven sy von fichßmeister uff dem backhauß in die seck entphangen. Und gedachter Heinrich, Thomaß sohn, hat derhalben mit dem fichßmeister ein kerff gemacht, und do sy daß korn daruff gezeichnet.
  • Hat Heinrich geredt, ob man auch die gerst, so sy vom halffen entphangen, daruff zeichnen solle. Und daruff der fichßmeister gesprochen, nein, die gerst geht mich nit an. Daß korn hab ich entphangen und moiß auch rechnung dairvon meinem Junchern thun. Der halffen solle die gerst berechnen, und dermaßen ist die gerst nit uff den kerff gesnidden.
  • Urkundt der wairheit haben wir, Johan von Blanckenheim, scholtiß, und Johan Waldtfurster und Johan zu Palmerßdorff, scheffen obengemeldt, unser ingesygell unden uffs spatium gedruckt, darvon unser gepurlich urkundt entphangen.
  • Actum Bruell, dem dritten aprilis, anno et cetera [15]zweiundfunfftzig.
  • [nebeneinander: drei Papiersiegel]


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/4, Bl. 128v-128r. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1554. Item, Thonis, der halffman zo Palmerstorp, spricht richtlichen zu Thomas Peltzers seliger nachgelaissen huisfrauwen Greten vur X malter geersten, die ir son Henrich zo behoff sins vatters hiebevor entfangen. Verhofft daromb an Gott und recht, nachdem Thomas seliger dem amptman Dadenberg in zitt sins lebens, des der amptman auch gestendich gewesen, hanttestonge gethain, dem halffman die angezogen gerste zo bezallen. Daromb sulle Greta, sin nachgelaissen huisfrauwe, schuldich sin, ane langer vertzouch alsuilchen X malter gersten zu bezallen und stelt das zo ordell und recht, wes daromb recht sie und das uff die besiegelte kontschafft, so er schrifftlich ingelacht.
  • Darauff spricht Thomas nachgelaissen huisfrauwe Greta und ir son Herman die hantestunge des schoiltiß oder amptmans sie also zu gegangen, wann das sich befunde, das Thomas seliger die gerste zo bezallen schuldich were und das sin son Henrich zo sinem behoff entphangen hette, will er guitlich bezallunge thun und darauff sinem son nach geschickt und innen thun fraigen, ob er auch van dem gemeltem halffman zo sinem behoff einige gerste entphangen, das sin son Henrich verneinet und sinem vatter Thomas ein kerff zogeschickt, das er korn und khein gerst entfangen und das kerff ingelacht beneben einer besiegelter kontschafft, wie hieby zo vernemen. Verhoffen daromb der halffman sulle ein unbillich anspraich gethain haben.
  • Heruff Thonis, der halffman [zu Palmersdorp] kunth und kontschafft gevort, mit namen Dederich Wißgerver. Der kunth by sinem eide die schrifftlich kontschafft, so der halffman ingelacht, wair sin.
  • Dergleichen kont Dreiß van Menden, Wilhelm sin son, und Otten son van Meindorp. Die zuigen auch by iren eiden die kontschafft, so Thomas seligen nachgelaissen huißfrauwe Greta und ire son Herman auch ingelacht, wair sin, und begeren beide parthien ordell und rechtz.
  • Darauff erkent der scheffen vur recht, nachdem der halffman kunth und kuntschafft inbracht, das Thomas seliger son Henrich uff sins vaders glauben und wairtzeichen die gerste hab entphangen, die er van wegen sins Junckeren eme gelebert. Daromb sulle Thomas seligen nachgelaissen huisfrauwe Greta schuldich sin, die X malter gersten zu bezallen.
  • Der halffman dedit urkunth.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/11, 1524, Bl. 76v. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1524. Gauwyn vam Huyß, Beissell, Kobbenroide, Roemppe, Loe, uff vurscrevene zyt.
  • Thomas Peltzer hait beleit myt Thys Peltzer, Otto und Peter Peltzer, de gesacht haven, we sy haven gehoirt, dat Gehart Peltzer Thomas vurscreven gescholden have eynen dieff, und solchs wille hey bewisen.
  • Overmitzs deselvigen, uff vurscrevene zyt.
  • Greitgen, Thys Peltzers huisfrauwe, hait beleit myt Jacop van Bruyll und Clais van Rormonde, peltzerknecht, de gesacht haven, we Gehart Peltzer vur Thys Peltzers huis komen sy und Greitgen vurscreven gescholden und gesprochen, sy en were van vader und moder neit froym geboren, und ir man were eyn paffenkynt und weren neit froym genoich zu zuigen.







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Forscherkontakte in FOKO

Die Datenbank FOKO sammelt und ermöglicht Forscherkontakte. Dort eingetragene Forscher mit genealogischen Interessen in Brühl (Rhein-Erft-Kreis) findet man über die Suche

(Zur Erläuterung des Unterschiedes zwischen den angebotenen Suchmöglichkeiten bitte hier weiterlesen).

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung BRUUHLJO30KU
Name
  • Brühl (deu)
Typ
  • Stadt
Einwohner
Postleitzahl
  • W5040 (- 1993-06-30)
  • 50321 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2943320
Karte
   

TK25: 5107

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Brühl (1816) ( Bürgermeisterei )



Wappen_Kreis_Rhein-Erft_Kreis.png

Städte und Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis (Regierungsbezirk Köln)

Städte: Pulheim | Erftstadt | Brühl | Bergheim | Frechen | Hürth | Kerpen | Wesseling | Bedburg
Gemeinden: Elsdorf
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