Stupferich

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Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Baden-Württemberg > Karlsruhe > Stupferich

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Einleitung

[bearbeiten] Allgemeine Information

[bearbeiten] Politische Einteilung

[bearbeiten] Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

[bearbeiten] Evangelische Kirchen

[bearbeiten] Katholische Kirche

Stupferich war bis Mitte des 16. Jh. Filiale von Grünwettersbach, dann selbständige Pfarrei mit den Filialen Busenbach, Reichenbach, Etzenrot.

1661-1774 von den Jesuiten aus Ettlingen versorgt mit Filiale Mutschelbach, 1774-1798 mit Filiale Busenbach, bis 1954 Palmbach und Kleinsteinbach.

  • Kirchenbuch St. Cyriak: Taufen ab 1646, Ehen ab 1664, Beerdigungen ab 1669
    • 1652-1662 auch mit Eintragungen von Ettlingenweier
  • Firmungen 1731-1749, 1756-1834
  • Familienbuch seit 1780
  • Übergetretene 1711-1740

s.a. FDA 1878 Seite 125


[bearbeiten] Geschichte

Chronik:

  • 1100

Ersterwähnung von Stupferich um die Jahrhundertwende als "Stutpferich" in einer Kopie des Codex Hirsaugiensis aus dem 16. Jahrhundert. Graf Reginbodo von Malsch überträgt dem Kloster Hirsau die Kirche und weitere Besitzungen zu Stupferich. Der Ortsname weist auf eine Pferdezucht hin.

  • 1110

Das Kloster Hirsau hat das Patronat über die Stupfericher Kirche.

  • 1292

Die badischen Markgrafen sind Lehensherren des Ortes Stupferich. Das Lehen ist je zur Hälfte an Albert von Stupferich und an Heinrich von Stupferich ausgegeben.

  • 1296

Ritter Albert Hofwart von Sickingen verkauft eine Hälfte des Dorfes an das Kloster Herrenalb. Ein Ortsadel ist für die Jahre 1283 bis 1318 nachweisbar.

  • 1303

Markgraf Friedrich II. gestattet seinem Lehnsmann Heinrich von Stupferich, Leibeigene, Gülten und Güter in Stupferich an das Kloster Herrenalb zu verkaufen.

  • 1307

Das Kloster Herrenalb kauft von dem Durlacher Bürger Werner Bersche eine Roggengült in Stupferich und besitzt damit den ganzen Ort.

  • 1308

Das Kloster Herrenalb tauscht einige Stupfericher Besitzungen gegen markgräfliche Güter zu Malsch und Forchheim.

  • 1526

Markgraf Philipp I. kauft Stupferich vom Kloster Herrenalb.

  • 1535

Stupferich fällt bei der Teilung der Markgrafschaft mit dem Amt Ettlingen an den Markgrafen Bernhard IV. von Baden-Baden.

  • 1661

Das Jesuitenkolleg Ettlingen betreut die Pfarrei Stupferich.

  • 1663

Nachdem das Dorf im Dreißigjährigen Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, leben wieder 17 Familien im Ort.

  • 1760

Bau der Kirche St. Cyriak, die 1765 geweiht wird.

  • 1852

Die Bevölkerung ist von 662 im Jahr 1816 auf 934 angestiegen. Damit ist ein vorläufiger Höchststand erreicht, der erst wieder nach dem Ersten Weltkrieg erreicht wird. Diese Stagnation in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird durch eine starke Abwanderung in größere Orte und die Auswanderungsbewegung nach Übersee verursacht.

  • 1880

Gründung der Stumpenfabrik Karl Gräber sen., die bis 1954 produziert.

  • 1886

Gründung des Gesangvereins "Eintracht".

  • 1891

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.

  • 1892

Gründung der Sparkasse.

  • 1892

Mit der neuen Wasserleitung für die Gemeinden des Alb-Pfinz-Plateaus erhält der Ort eine neue Wasserversorgung, die bis dahin über Zisternen und Brunnen erfolgte.

  • 1896

Gründung des Turnvereins.

  • 1897

Gründung des Möbelwerks Becker.

  • 1901

Bau des Rathauses.

  • 1912

Gründung des Fußballvereins "Frankonia".

  • 1914-1918

Im Ersten Weltkrieg fallen 26 Soldaten aus Stupferich, einer gilt als vermißt.

  • 1921

Bau der Volksschule.

  • 1925

Gründung des Omnibusunternehmens Joseph Vogel, das eine Buslinie nach Durlach einrichtet.

  • 1927

Gründung des Musikverein "Lyra".

  • 1939-1945

198 Soldaten aus Stupferich fallen im Zweiten Weltkrieg oder gelten als vermißt.

  • 1946

Nach dem Zweiten Weltkrieg lassen sich 360 Heimatvertriebene im Ort nieder, in dem 1939 1.031 Einwohner lebten.

  • 1962

Einweihung der neuen Volksschule. Die alte Schule wird zum Rathaus umgebaut.

  • 1972

Stupferich, das als erste Gemeinde im Zuge der Verwaltungsreform mit Karlsruhe am 20. November 1971 einen Vertrag unterzeichnete, wird eingemeindet. Am 20. Oktober des Vorjahres hatten bei einer Bürgeranhörung 85 Prozent der Wahlberechtigten für die Eingemeindung gestimmt. Der Ort zählt 2.101 Einwohner.

  • 1974

Die Bergleshalle kann als Gemeinschaftswerk von sieben örtlichen Vereinen eingeweiht werden.

  • 1975

Turnverein und SC Frankonia schließen sich zur Sportgemeinschaft Stupferich zusammen. Ein Jahr später kann das neue Sportzentrum eingeweiht werden.

  • 1980

Fertigstellung des Bürgerzentrums

  • 1983

Die evangelische Gemeinde Stupferich weiht ihre erste Kirche ein.

  • 1985

Beschluß zur Umgestaltung des Ortskerns. Häuser werden renoviert, eine neue Straßenbepflasterung, Brunnen und Denkmäler entstehen.

  • 1999

Beschluß zur Bebauung des Gewerbegebiets Windelbachstraße. Gründung des Heimatvereins und Eröffnung des Heimatmuseums

  • 2000

900-Jahr-Feier von Stupferich. Festveranstaltungen und Umzüge.

Quelle: Stadt Karlsruhe - Ortsteilchronik

Das Buch zur Ortsgeschichte Stupferich kann bei der Ortsverwaltung Stupferich oder beim Herausgeber Herr Ignaz Vogel, Kleinsteinbacher Straße 42, 76228 Karlsruhe-Stupferich zum Preis von 20,00 € erworben werden.


[bearbeiten] Genealogische und historische Quellen

[bearbeiten] Genealogische Quellen

[bearbeiten] Bibliografie

[bearbeiten] Genealogische Bibliografie

[bearbeiten] Historische Bibliografie

[bearbeiten] Literatur

  • Stupferich : Ausstellung des Pfinzgaumuseums in der Karlsburg Durlach zur 900-Jahr-Feier, Karlsruhe-Durlach, 2. Dezember 2000 bis 4. März 2001 / [Hrsg.: Stadt Karlsruhe, Pfinzgaumuseum. Ausstellung und Begleith.: Peter Pretsch]. - Karlsruhe : Badenia-Verl., 2000. - 48 S. : Ill., Kt.; (dt.)(Karlsruher Stadtteile)ISBN 3-7617-0371-6
  • Ortsgeschichte Stupferich / von Horst Schade. [Hrsg.: Ignaz Vogel]. - 2., erw. Aufl.. - Karlsruhe-Stupferich : Vogel, 1986. - 307 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.; (dt.)
  • Räumliche Differenzierung von Haushalttypen : eine faktorenanalytische Untersuchung der Sozialstruktur und des Raumverhaltens von Haushalten in Karlsruhe-Stupferich / Helmut Obermann. - Karlsruhe : Geograph. Inst. d. Univ., 1981. - 86 S. : Ill.; (dt.)(Karlsruher Manuskripte zur mathematischen und theoretischen Wirtschafts- und Sozialgeographie / Geographisches Institut, Universität Karlsruhe ; 54)

[bearbeiten] Archive und Bibliotheken

[bearbeiten] Archive

[bearbeiten] Bibliotheken

[bearbeiten] Verschiedenes

[bearbeiten] Weblinks

[bearbeiten] Offizielle Webseiten

[bearbeiten] Genealogische Webseiten

[bearbeiten] Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

[bearbeiten] Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.


[bearbeiten] Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Name
  • Stupferich
Typ
  • Stadtteil
Postleitzahl
  • W7501 (- 1993)
  • 76227 (1993 -)
Karte

(sehr experimentelle) Karte der Umgebung

Zugehörigkeit
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