Laurensberg

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Hierarchie

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Lokalisierung des Stadtbezirks Laurensberg innerhalb der Stadt Aachen

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Wappen

Wappen der ehemaligen Gemeinde Laurensberg

Das Wappen wurde am 14. August 1928 genehmigt. Es zeigt im ersten Viertel auf silbernem Grund den Hl. Laurentius, Schutzpatron von Laurensberg. Im zweiten Viertel zeigt es auf goldenem Grund eine Linde, Symbol der Gerichtsbarkeit und erinnernd an die ca. 1100 bis 1200 Jahre alte Linde, die bis 1962 nahe des Friedhofs gestanden hat. Das dritte Viertel zeigt drei Weizenähren auf blauem Grund als Symbol der Landwirtschaft. Das vierte Viertel zeigt ein blaues Flussband auf rotem Grund, das den Wildbach symbolisiert.

Allgemeine Information

Am 1. Januar 1972 wurde Laurensberg nach Aachen eingemeindet.

Politische Einteilung

Zum Stadtbezirk Laurensberg gehören heute folgende Ortschaften:

Laurensberg | Lemiers | Orsbach | Seffent | Soers | Vaalserquartier | Vetschau

Amt Laurensberg 1931

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen


Geschichte

Das Bezirksamt in Laurensberg

Die erste urkundliche Nachricht über die Ortsbezeichnung St. Laurentii Bergh datiert aus dem Jahr 1218, als der Erzbischof von Köln die Kirche dem Aachener Marienstift schenkte, dessen Probst er vorher gewesen war. Laurensberg war schon zu diesem Zeitpunkt mit seiner Pfarrkirche Mittelpunkt eines ausgedehnten Kirchspiels, zu dem Orsbach, Seffent, Laurensberg, Vetschau und Soers sowie Richterich, Scheid, Horbach und Steinstraß gehörten.

Laurensberg bildete bis zum Ende des Ancien Regime eine "Hirtschaft" oder ein "Quartier" im Aachener Reich und gehörte zur Grafschaft "Pont".

Im Gebiet von Laurensberg siedelten sich bereits früh königliche Ministerialen an. So entstanden hier zahlreiche bedeutende Güter, infolgedessen die Landwirtschaft, unterstützt von den Mühlen an den wasserreichen Bächen, dominierend war.

Kriege und Fehden, die im Laufe der Jahrhunderte in Aachens Umgebung ausgetragen wurden, hinterließen auch in Laurensberg ihre Spuren. Die Bewohner mussten die Verteidigungskriege des Magistrats der "Freien Reichsstadt" zu Aachen mit hohen Kontributionen mitfinanzieren. Daneben wurde Land oft von Söldnertruppen verheert.

Auch während der Revolutionskriege (Französische Revolution) mußte die Gemeinde abwechselnd Einquartierungen und die damit verbundenen Ausschreitungen von Seiten der Kaiserlichen und der Franzosen ertragen. 1797 kam das ganze linksrheinische Gebiet an Frankreich und die kriegerischen Auseinandersetzungen hörten auf.

Laurensberg wurde durch die neue Verwaltungsordnung in den Grenzen des alten Pfarrsprengels erst eine Munizipalität, dann eine Mairie (Bürgermeisterei) im Kanton Burtscheid, Arrondissement Aachen. Nach dem Untergang Napoleons zählte Laurensberg zur Rheinprovinz und damit zu Preußen.

Während der beiden Weltkriege gabe es auch in Laurensberg Kriegsschäden und menschliche Verluste, von großen Zerstörungen blieb die Gemeinde aber verschont.

Im Jahr 1972 wurde Laurensberg nach Aachen eingemeindet.

Genealogische und historische Gesellschaften

Historische Gesellschaften

Laurensberger Heimatfreunde
Kandelfeldstr. 98
D - 52074 Aachen
Tel: +49 (0)241 873429
Fax: +49 (0)241-84779
Die Laurensberger Heimatfreunde sind ein Verein für den Stadtbezirk Aachen-Laurensberg. Sie unterhalten ein Archiv mit dem Hauptschwerpunkt Laurensberg und seine 5 Ortschaften, geben Schriften über Laurensberg heraus und veranstalten Vorträge.

Bruderschaften

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Daten aus Totenzettelsammlung

In unserer Totenzetteldatenbank findet man folgende Einträge:

Personen- und Zivilstandsregister

Standesamt

Stadtverwaltung Aachen
Standesamt Aachen - Urkundenstelle
Krämerstraße 2a
D - 52062 Aachen
Telefon: +49 (0)241 432-3432
Telefax: +49 (0)241 432-3499

Anmerkung: Die Bezirksstandesämter in Aachen wurden aufgelöst. (Stand 06.08.2006 gem. www.aachen.de)


Personenstandsarchiv Brühl

(Gemeinde, ab IX mairie, ab 1815 Gemeinde / Bürgermeisterei - Landgericht Aachen)

  • Geburten - Heiraten - Sterbefälle: VII - 1875
  • Belegakten (Heirat): XII - 1875
  • Aufgebote (Heirat): XI - 1874
  • Dezennaltabellen: XI - 1872

Quelle: FÜCHTNER, Jörg, und LAUERMANN, Andrea, Die Zivilstandsregister und die Kirchenbuchduplikate im Nordrhein-Westfälischen Personenstandsarchiv Rheinland, Eine Übersicht, Brühl, 1996.

Historische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Archive

Verschiedenes

Karten

Weblinks

Offizielle Webseiten

Historischer Überblick zu Laurensberg auf www.aachen.de

Genealogische Webseiten

Weitere Webseiten

Zufallsfunde

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Forscherkontakte in FOKO

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung LAUERGJO30AT
Name
  • Laurensberg (deu)
Typ
  • Ort (- 1972)
  • Stadtteil (1972 -)
Postleitzahl
  • W5105 (- 1993-06-30)
  • 52072 (1993-07-01 -)
Karte
   

TK25: 52 2

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Laurensberg, Mairie Leurensberg (1899) ( Bürgermeisterei Stadtbezirk )

St. Laurentius (Laurensberg) (1827) ( Kirchengemeinde ) Quelle

Laurensberg, Mairie Leurensberg ( Bürgermeisterei Stadtbezirk )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
St. Laurentius (Laurensberg) Kirche STLERGJO30AT
Schloß Rahe, Schloss Rahe Gut RAHAHEJO30AT
Bergerhochkirchen Ortsteil BERHENJO30AT
Biese Ort BIEESEJO30AT
Quellen zu diesem Objekt



Wappen der Stadt Aachen.png Stadtteile in Aachen (Regierungsbezirk Köln)
Stadtbezirk Aachen-Mitte: Aachen (Altstadt) | Beverau | Burtscheid | Forst | Hanbruch | Hörn | Rothe Erde | Steinebrück
Stadtbezirk Brand: Brand | Freund | Niederforstbach
Stadtbezirk Eilendorf: Eilendorf
Stadtbezirk Haaren: Haaren | Verlautenheide
Stadtbezirk Kornelimünster/Walheim: Kornelimünster | Oberforstbach | Schleckheim | Walheim
Stadtbezirk Laurensberg: Laurensberg | Vaalserquartier
Stadtbezirk Richterich: Richterich | Horbach
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