Amt Hückeswagen (historisch)

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Inhaltsverzeichnis

Amt Hückeswagen (historisch)

1189 Graf Engelbert von Berg bestätigt, daß Heinrich Graf von Hückeswagen ihm die jährlichen Einkünfte von 20 Mark aus seinem Allode verpfändet habe.

  • Quelle: Lacomblet, Th. J.: Urkundenbuch I , Nr. 520

06.07.1260 Die Gebrüder Heinrich und Franko von Hückeswagen verzichten zu Gunsten der Gräfin Margarethe von Berg auf alle Ansprüche an Hückeswagen.

  • Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden

Die Gebrüder Heinrich und Franko von Hückeswagen bekennen, 220 Mark für ihren Verzicht empfangen zu haben.

  • Quelle: Lacomblet, Th. J.: Urkundenbuch II, Nr. 493

18.11.1260 Bernard, genannt Ruspe, verzichtet zu Händen der Gräfin Margarethe von Berg und ihres Erstgeborenen Adolf auf alle Ansprüche an Hückeswagen und seine dortigen Höfe Bulleren und Kaldele, welche er von Berg zu Lehen empfangen habe

  • Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden

Schloß zu Hückeswagen

23.08.1409 Hermann Ovelacker und Druda seine Ehefrau erklären, dass der Herzog Adolf von Berg und seine Gemahlin Jolanda von Baer das ihnen verpfändete Schloss Hückeswagen jederzeit mit 2.500 Gulden wieder lösen können.

  • Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden

Kelner zu Hückeswagen

31.08.1298 Die Gebrüder Johann und Gotfried Sluck bekennen, dass Graf Wilhelm von Berg die Einkünfte, welche sie aus dem Kellnereiamte zu Hückeswagen zu Lehen genießen, mit 60 Mark ablösen könne.

  • Quelle: Lacomblet, Th. J.: Urkundenbuch II, Nr. 1006

Richter zu Hückeswagen

09.06.1407 Wilhelm Stael von Holstein verzichtet zu Händen des Jungherzogs Adolf von Berg auf das Erbdrost- und Erbhofmeisteramt von Berg und auf dessen Einkünfte. Mitsiegler: Johann Wyntershagen, Richter zu Hückeswagen, Sybel von Wippervurde, "Kirchherr"; Schöffen: „Henkin Vocke, Heyne an dem Berge, Ludwig ym Haigen, Tilman Wiltvaster, Teil Hovelman, Vrowgen zu des Vronenhuys, Heinrich zor Schuren und Hans up der Wersten“

  • Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden

Politisch ökonomische Beschreibung 1740

Combinirte Ämter Heukeswagen und Bornenfeld: . . . Lennep ist ein schlechter Ort von etwa 300 Häuser, aber voll von Tuchfabrikanten und giebt es daselbsten viel bemittelte Leute. Wipperfeurde ist fast gleich gross, zwaren etwas besser gebauet aber weniger Nahrung. Remscheid ist ein schön Dorf voll von Reckhämmer und Eisenhändeler . . . Der Acker ist ganz schlecht und sind meist wüste Heide. Die Eisenhammer, Wüllentuchfabriquen und Commercium geben denen Unterthanen gnugsam Unterhalt.

  • Quelle: Preussischer Kriegs- u. Domänenrat Müntz, Richter in Xanten (1732)
    • Veröffentlichung:Jahrbuch des Düsseldorfer Geschichtsvereins Bd. 15 (1900), S. 170


Ämter und Unterherrschaften im Herzogtum Berg (bis 1806)

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Quelle: Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789 (2. Band), Bonn 1898.
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