Amt Lülsdorf (historisch)

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Inhaltsverzeichnis

Amt Lülsdorf (historisch)

Amtmann

  • 1465 Bertram von Nesselrode, Amtmann zu Lülsdorf oo Margaretha von Eldbach (=Margarethe von Burtscheid?), kinderlos
  • 1647 Conrad Gumprecht Freiherr von Velbrück zum Graven, Lanquit, Richrath und Auwel, Pfaltz-Neuburgischer Geheimrath, Cämmerer, General-Wachtmeister zu Pferd, Amtmann zu Lülsdorf und Lewenberg, und darnach Amtmann zu Windeck oo 1647 Maria Agnes Freyin von den Reven,
  • 1780 Godfried Arnold Frh. von Beveren Regierungs-Präsidenten zu Düsseldorf, Bergischen Marschall, und Oberamtmann zu Löwenberg und Lülsdorf, zu Angermund und Landsberg oo 1780 Balbina Maria Anna Friderica Wilhelmina von Hochsteden, Stiftsdame in St. Marien zu Cöln.

Kelner

  • 1590 Wilhelm von Velbrüggen Vogt zu Siegburg und Kellner zu Lülsdorf oo Catharina von Heimbach


  • Historisches Archiv der Stadt Siegburg, Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/4, 1551, Bl. 116r; Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1551. Item, Her Thonis Rasseller, canonich zu Bonne, hait die 1. clage genomen uff Thonis seligen nachgelaissen gueder van Roide, Tringen Ververs seligen vurman gewesen, inhalt eins schrifftlichen berichtz, so er int gericht gelacht.
  • Ordell, außgesprochen wie nach folgt.
  • In sachen zwisschen dem erbaren Peter Katterbach, kelner zu Lulstorp, als clegeren an eim, anderentheils Berthram im Spich, als beclaigter, das stridige erffguet Stillenckhuissen [Stillinghausen Ksp. Wipperfürth] genant belangt, uns durch die erssamen vuirsichtigen richter, burgemeister, scheffen und raidt der statt Wipperfuerde, in actis begriffen zu heufftvart schrifftlich vurbracht, erkennen wir scheffen hie zu Sigbergh, na unsserem alt herkhomen und gebrauch, uff anspraich, antwort, kunt und kontschafft und alles vurbrengens vur recht, das wilandt Evart Katterbach seliger, des beclaigten Berthrams swegerhere, die ernanten gueder nit mit rechtmessigem titell in sinem gebrauch kregen. Nachdem Fin, des vurgenanten Johans elige huisfrauwe, nit daruff verzegen as recht und das daromb gedachter Peter Katterbach diesse sin anspraich sult gewonnen haben, mit erstadunge bewißlichen richtlichen costens und schaidens, vurbehalten wes das jegentheill, die beclaigten bewisen konnen, sie derhalven uißgelacht hetten, sovill den kauff belangt. Das soll gedachter Peter Katterbach als cleger schuldich sin, sonder einich wederrede Berthram im Spich, als dem beclaigten, zu verrichten.
  • Datum Sigberch, under unssers eins ingesiegell, darin wir mit bekennen, am IIIIten dach des itzigen manadtz marcy, anno et cetera [15]LI.
  • Uffschrifft.
  • Dem erssamen vuirsichtigen fromen richter, burgemeister, scheffen und raidt der statt Wipperfoerde et cetera, unsseren gunstigen frunden sambt und besondern.

Politisch ökonomische Beschreibung 1740

. . . Dieses Amt ist zwaren nicht gross, dennoch sehr gut und können die Unterthanen allhier sehr wohl bestehen, massen das Terrain gut und von allem, was dem Landmann nöthig, versehen und was derselbe übrig, kann er sehr theuer zu Bonn oder zu Cöln verkaufen.

  • Quelle: Preussischer Kriegs- u. Domänenrat Müntz, Richter in Xanten (1732)
    • Veröffentlichung:Jahrbuch des Düsseldorfer Geschichtsvereins Bd. 15 (1900), S. 169

Bibliografie


Ämter und Unterherrschaften im Herzogtum Berg (bis 1806)

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Quelle: Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789 (2. Band), Bonn 1898.
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