Amt Windeck (historisch)

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Inhaltsverzeichnis

Amt Windeck (historisch)

24.02.1174 Kaiser Friedrich I. bekundet, daß Graf Heinrich Raspe der Jüngere dem Grafen Engelbert von Berg das neue Schloß zu Windeck zu Lehen verliehen habe.

  • Quelle: Lacomblet, Th. Jos.: Urkundenbuch I, Nr. 448

19.05.1289 Erzbischof Sifried von Köln belehnt Edelherrn Heinrich von Berg (zu Windeck) mit dem Kämmereramte der kölnischen Kirche. Quelle: Lacomblet, Th. J.: Urkundenbuch II, Nr. 869

02.02.1291 (1290) Ritter Heinrich de Hurst stellt dem Edelherrn Heinrich von Windeck seinen Hof zu Bilk zu Lehen

  • Quelle: Lacomblet, Th. Jos.: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins oder des Erzstifts Cöln, der Fürstenthümer Jülich und Berg, Geldern, Meurs, Cleve und Mark, und der Reichsstifte Elten, Essen und Werden, Bd. 2,1.

28.05.1309 („feria 4. post Urbani.“) Symon Hirzelin von Köln bekennt, von dem Grafen Adolf von Berg, Sohne des Heinrich von Windeck, wegen aller Forderungen an den Vorfahren des Grafen abgefunden zu sein.

  • Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden

Vogt zu Windeck

03.03.1313 Erzbischof Heinrich von Köln befiehlt allen Äbten, Archidiakonen, Pröpsten, insbesondere den Dekanen der Neußer, Deutzer und Siegburger Christianität, die Ritter Wilhelm de Trozdorf, Vogt zu Siegburg, Johann genannt der Quade, Vogt zu Windeck, Heinrich de Trineshoven, Adolf genannt Hase, Schultheiß in Bensbure, Amtleute des Grafen Adolf von Berg, zu ermahnen, dass sie binnen zehn Tagen die dem kölnischen Dekan und Erzdiakon Ernst von den Höfen Selbach und Rodinbach weggenommenen Stücke Holz, Vieh u.s.w. ersetzen oder dieselben zu exkommunizieren.

  • Quelle: Kisky, Regesten 4, Nr. 744

Windeckscher Krieg

02.11.1352 Gerlach Herr zu Isenburg bekennt, von dem Grafen Gerhard von Berg wegen aller Verluste entschädigt worden zu sein, mit Ausnahme der Brandbeschädigung in dem Windeckschen Kriege.

  • Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden

Amtmann zu Windeck

13.05.1361 Die Brüder Johann und Erenbrecht von Holdenchusen quittieren über Ersatz und im Dienste des Grafen von Berg, sowie vom Amtmann zu Windeck und sonst erlittenen Schadens und beziehen sich auf die erhaltenenMannlehesurkunde über 20 Mark.

  • Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden

12.05.1388 Revers von Wilhelm Stael von Holstein, Ritter und Erbhofmeister von Berg, über die vorbehaltene Kündigung der ihm von Herzog Wilhelm von Berg verliehenen Amtmannsstelle zu Windeck. Mitsiegler: Lutter Stail, Wilhelm von Lülsdorf .

  • Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden

14.03.1404 Jungherzog Adolfvon Berg, Grafzu Ravensberg, verschreibt Reinhart, Herr zu Westerburg und Schaumburg, bis zur Deckung von dessen Forderung an das Jungherzogs Vater, wegen erlittener Niederlage vor Kleve, jährlich 1.000 Goldgulden an den Zöllen zu Mülheim und Düsseldorf und vereidet seine Amtmänner Everhart von Limburg zu Windeck, Arnold von Calicheim zu Angermund, Wilhelm von Nesselrode zu Burg, Johann von Winkelhusen zu Beyenburg, Heinrich von Lansberge zu Hoeckenshoven, Dietrich von Langel zu Bensberg und Ludwig von Lulsdorfzu Lülsdorf, für die Erfüllung jener Verschreibung zu haften.

  • Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden

Politisch ökonomische Beschreibung 1740

Amt Windeck: . . . Die Unterthanen geben nicht viel onera und obschon es lauter Haberland (=Haferland) ist, so leben dieselbe doch besser als im Blankenborgschen, massen sie viel Holz, Viehzucht, Gras, Eisen, Blei und Kupfer haben.

  • Quelle: Preussischer Kriegs- u. Domänenrat Müntz, Richter in Xanten (1732)
    • Veröffentlichung:Jahrbuch des Düsseldorfer Geschichtsvereins Bd. 15 (1900), S. 169/70

Bibliografie

  • Oswald, Gerhard: Das Amt Windeck im Spiegel der Sage. Beiträge zur Volkskunde der Kreise Waldbröl und Sieg. Düsseldorf o.J. [1925]


Ämter und Unterherrschaften im Herzogtum Berg (bis 1806)

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Quelle: Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789 (2. Band), Bonn 1898.
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