Elsfleth
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Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Niedersachsen > Landkreis Wesermarsch > Elsfleth
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Lokalisierung von Elsfleth innerhalb des Kreises Wesermarsch
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Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Einleitung
[bearbeiten] Wappen
Das seit 1974 gültige Elsflether Wappen zeigt im unteren rechten Bereich ein Hufeisen und einen Sporen. Diese Zeichen sollen symbolisieren dass die Pferdezucht früher ein wichtige Bedeutung für die Region hatte. In einem früheren Wappen, das 1911 vom Großherzog zu Oldenburg verliehen wurde, war statt dieser beiden Symbole noch ein Fisch enthalten, was die Bedeutung des Fischfangs und der Fischverarbeitung hervorhob.
Die anderen Zeichen finden sich sowohl im neuen, als auch im alten Wappen. Die obere Hälfte ist dabei vom Oldenburger Wappen abgeleitet worden. Der linke, untere Bereich zeigt einen Schiffskutter, als Symbol für die Wichtigkeit des Fischfangs für die Stadt. Der Stern steht sinnbildlich für Navigation.
[bearbeiten] Allgemeine Information
[bearbeiten] Politische Einteilung
[bearbeiten] Kirchliche Einteilung
[bearbeiten] Evangelische Gemeinden
Die lutherischen Gemeinden gehören zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, Kirchenkreis Stedingen.
Ev.-luth. Gemeinde Altenhuntorf (Gemeindebüro)
Georgstraße 6
D-26931 Elsfleth
Ev.-luth. Gemeinde Bardenfleth (Gemeindebüro)
Georgstraße 6
D-26931 Elsfleth
Ev.-luth. Gemeinde Elsfleth
Oberrege 17
D-26931 Elsfleth
Ev.-luth. Gemeinde Neuenbrok (Gemeindebüro)
Georgstraße 6
D-26931 Elsfleth
[bearbeiten] Katholische Gemeinde
Kath. Pfarramt
Pfarrkämpe 5
D-26931 Elsfleth
[bearbeiten] Geschichte
Elsfleth gehört zu den ältesten Orten an der Unterweser. Der Name läßt sich nach Urkunden und Chroniken bis in das Jahr 1220 zurückverfolgen. Die Zeit der Gründung ist unbekannt. Dass es sich aber um eine sehr alte Siedlung handelt, geht daraus hervor, dass schon um 860 vom Bischof Ansgarius von Bremen die erste Kirche gegründet worden sein soll. Zur Zeit der Stedinger (12. und 13. Jahrhundert) war Elsfleth kirchlicher Mittelpunkt Nordstedingens und Versammlungsort bei der Austragung von Streitigkeiten zwischen den Rüstringer Friesen und den Bremern.
Im Jahre 1350 geriet Elsfleth unter die Herrschaft der Oldenburger Grafen. 1504 wurde die St.-Nicolai-Kirche errichtet, die durch einen Anbau 1690 ihre jetzige Hakenform erhielt. 1607 wurde die erste Schule in Elsfleth errichtet. Einen bedeutenden Aufschwung erlangte Elsfleth durch die Errichtung des Weserzolls, der von Graf Anton Günther von Oldenburg im Jahre 1624 nach Elsfleth verlegt wurde. Der Weserzoll wurde bis 1820 erhoben. Am 1. Mai 1856 wurde Elsfleth zur Stadt erhoben.
[bearbeiten] Genealogische und historische Quellen
[bearbeiten] Genealogische Quellen
[bearbeiten] Kirchenbücher
Die originalen Kirchenbücher befinden sich in den Gemeinden. Für Forscher stehen auch Mikrofiches im Archiv des Ev.-luth. Oberkirchrates zur Verfügung.
Ev.-luth. Gemeinde Altenhuntorf
- Taufen ab 1652 (Mikrofiches 1691-1802)
- Heiraten ab 1653 (Mikrofiches 1691-1802)
- Beedigungen ab 1652 (Mikrofiches 1691-1802)
Ev.-luth. Gemeinde Bardenfleth
- Taufen ab 1606 (Mikrofiches 1606-1811)
- Heiraten ab 1607 (Mikrofiches 1607-1811)
- Beerdigungen ab 1608 (Mikrofiches 1608-1811)
Ev.-luth. Gemeinde Elsfleth
- Taufen ab 1609 (Mikrofiches 1609-1811)
- Heiraten ab 1609 (Mikrofiches 1609-1811)
- Beerdigungen ab 1609 (Mikrofiches 1609-1811)
Ev.-luth. Gemeinde Neuenbrok
- Taufen ab 1619 (Mikrofiches 1619-1801)
- Heiraten ab 1730 (Mikrofiches 1730-1801)
- Beerdigungen ab 1619 (Mikrofiches 1619-1801)
Weitere Informationen zu den einzelnen Kirchenbuchbeständen finden Sie auf der Internetseite der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V. (OGF).
[bearbeiten] Verschiedene Quellen
Elsfleth
Da es in den Elsflether Kirchenbüchern einige Lücken gibt, sind folgende Quellen hilfreich:
- Mannzahlregister 1580, 1581, 1643, 1648, 1653 und 1657
- Gewehrregister 1619
- Musterrolle 1641, 1643 und 1644
- Ausschussrolle 1644 und 1658
- Musterungsanschlag 1657 und 1658
- Verzeichnis derer, die zu Pferde dienen 1665
- Verzeichnis derer, die zu Fuß dienen 1665
- Seelenregister 1675
Diese Unterlagen befinden sich im Staatsarchiv Oldenburg. Eine Abschrift ist dort ebenfalls einzusehen.
[bearbeiten] Bibliografie
[bearbeiten] Genealogische Bibliografie
Schaub, Walter. Herausgeber: Hinrichs, Ernst und
Reinders-Düselder, Christoph
Sozialgenealogie des Kirchspiels Bardenfleth
Cloppenburg: Museumsdorf 1995. XII, 1077 Seiten
(Quellen und Studien zur Regionalgeschichte Niedersachsens, Band
1)
Gelbe Reihe der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V.,
Heft 6:
Altenhuntorf: Seelenregister 1675 übertragen von Heidi
Millies, Oldenburg. Hausleute und Köter werden getrennt mit ihren
Familien aufgeführt.
28 Seiten, Preis 2,00 €
Gelbe Reihe der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V.,
Heft 12:
Grafschaft Oldenburg – Weinkaufsregister 1605-1620
übertragen von Gerold Diers und Gerhard Schwarting. Etwa 400
Weinkäufe aus der Hausvogtei Oldenburg und den Vogteien Rastede,
Zwischenahn, Hatten, Wardenburg, Wüstenland, Jade, Oldenbrok,
Strückhausen, Hammelwarden, Moorriem und Landwürden werden hier
abgehandelt. :
60 Seiten, Preis 3,00 €
Gelbe Reihe der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V.,
Heft 13:
Elsfleth: Seelenregister von 1675 übertragen von
Christian-Siegfried Büsing, Norderstedt. 1329 Personen werden
namentlich erwähnt, leider mit nur wenigen zusätzlichen
Informationen.
64 Seiten, Preis 3,50 €
Gelbe Reihe der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V.,
Heft 16:
Ammerland, Wesermarsch, Wüstenland: Weinkaufsprotokolle
1623-1639 übertragen von Gerold Diers, Gerold Ahlers, Daniela
Carstens, Gerd Carstens, Heidi Millies und Gerd Schwarting. Die
etwa 500 Protokolle geben oft sehr detaillierte Nachrichten über
Besitz- und Verwandschaftsverhältnisse auf den Hofstellen. Auch
einige Hofstellen der Hausvogtei Oldenburg, der Vogteien Hatten
sowie der Ortschaft Huntlosen sind enthalten.
56 Seiten, Preis 3,00 €.
Gelbe Reihe der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde e.V.,
Heft 19:
Vogteien Hammelwarden, Hatten, Jade, Moorriem, Oldenbrok,
Strückhausen, Wüstenland – Protokolle von Weinkäufen und Erbfällen
1644-1645 übertragen von Gerold Diers, Sandkrug. In etwa 950
Protokollen werden oftmals detailreiche Besitz- und
Verwandschaftsverhältnisse auf den Höfen dargestellt. Da alle
Hofstellen erfaßt wurden, haben wir auch hier komplette Höfeliste
für jede Bauerschaft vorliegen.
64 Seiten, Preis 3,50 €
[bearbeiten] Internetlinks
[bearbeiten] Offizielle Internetseiten
[bearbeiten] Zufallsfunde
[bearbeiten] Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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| Übergeordnete Objekte |
Wesermarsch (Kreis) |
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| Untergeordnete Objekte |
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