Telegrafenamt

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Telegraph von Hasler oder Hipp (Schweiz) mit dazugehörigem Ticker, um 1865 gebaut
Telegrafenmast zur Signalübertragung

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Name

Der Ausdruck Telegramm ist 1852 vom US-Amerikaner E. P. Smith aus Rochester gebildet worden, löste aber erst sehr viel später den gängigen Ausdruck „telegrafische Depesche“ ab.

Telegraphenämter

Wo der Geschäftsumfang es bedingt, bestanden für den Telegraphendienst besondere Telegraphenämter.

Private Telegraphenstation

1868 betrieb eine Weberei in Gescher die 1. Telegraphenstation im jetzigen Gebiet des Kreises Borken.

Bild eines Telegraphiegerätes

Original Telegraph von Hasler oder Hipp aus der Schweiz mit dazugehörendem Ticker werde um 1865 gebaut, der Ticker mit Papierrolle wurde in „Telegraphenämtern“ der Postverwaltung, Bahnhöfen und auf Stellwerken (Blöcken) an Bahnübergängen von der Eisenbahnverwaltung (noch um 1955) eingesetzt. Länge des Gerätes 22 cm Breite 11 cm Höhe 15 cm.

Signalübertragung

Die Übertragung der Tickersignale vom Gebergerät zum Empfangsgerät (Druckstreifen) erfolgte entlang der Bahnstrecken oder Hauptstraßen über an Telegrafenmasten aufgehangenen Kupferdrähten. Die Befesigung der Kupferdrähte erfogte an Porzellanköpfen zur Vermeidung von Fehlerströmen. In der Nachfolgetechnik wurden die Masten auch für die Übetragung der Telefonsignale benutzt.

Ausbildung

  • Am 1. Okt. 1878 wurde in Berlin mit der „Postschule“ eine Lehranstalt an Stelle der frühern „Telegraphen-Schule“ eingerichtet, wo die Besucher für die höhern Stellen der Post- u. Telegrahie-Verwaltung vorbereitet werden. Es wurden 1895 nur solche Beamte zugelassen, die bei ihrem Eintritt in den Dienst das Reifezeugnis eines Gymnasiums, Realgymnasiums oder einer Ober-Realschule erlangt und sodann während ihrer Dienstzeit die Sekretärprüfung bestanden hatten. Die Schüler hatten 2 Kurse von je 6 Monaten durchzumachen. Der erste Kursus war für Post- u. Telegraphie-Beamte gemeinschaftlich; der zweite Kursus bezweckt eine weitergehende Ausbildung entweder im Postdienst oder in den für den Telegraphie-Dienst wichtigen Fächern.
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