Kirchenbuchverzeichnis der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck (Eisenberg)

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Inhaltsverzeichnis

Bibliografische Angaben

Erich Eisenberg: Kirchenbuchverzeichnis der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck. Verlag Evangelischer Presseverband Kurhessen-Waldeck, Kassel 1973 (Monographia Hassiae Heft 3).

Umfang

Auch kleinere Wohnstätten werden genannt: Güter, Höfe, Domänen, Mühlen, Forsthäuser, Schlösser, Burgen (hierzu: S. 10).

Das 80 Seiten umfassende Verzeichnis behandelt das Gebiet der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Es beinhaltet daher im Wesentlichen:

Das Gebiet der Exklave Schmalkalden, die als Kirchenkreis Schmalkalden seit der deutschen Wiedervereinigung wieder zur EKKW, politisch aber heute zum Bundesland Thüringen gehört, wird in Anhang I des Verzeichnisses separat behandelt.

NIcht enthalten

Nicht enthalten sind daher folgende Gebietsteile des heutigen Bundeslandes Hessen:

Nicht enthalten sind außerdem folgende frühere Gebietsteile der Vorgängerkirchen der EKKW:

Abkürzungen (Auswahl)

  • B Beerdigung
  • E eingepfarrte Gemeinde
  • eKB eigenes Kirchenbuch
  • Fil Filialgemeinde
  • Fk Fotokopie
  • KE Kriegseinwirkung
  • Konf Kofirmation
  • L Lücke
  • lh lückenhaft
  • LKA Landeskirchenamt
  • MF Mikrofilm
  • MKB Militär-KB
  • Pfarramt (Hauptsitz eines Kirchspiels)
  • P1 P2 Pfarramt, Pfarrei 1,2
  • s siehe
  • StA Staatsarchiv Marburg
  • T Taufe
  • Tr Trauung
  • V Vikariatsgemeinde
  • vers pfarramtlich versehen
  • ZKB Zentrale Kirchenbuch-Stelle

Benutzung

Die Benutzung erklärt der Autor u.a. an folgendem Beispiel:

RÜCKERSHAUSEN (3579 Neukirchen Fil) P2

bedeutet: Rückershausen ist Stadtteil von Neukirchen (Stand 1973), alte Postleitzahl: 3579, und kirchlich eingepfarrt nach Neukirchen. In der Klammer steht also die Zuordnung zu einer politischen Großgemeinde, hinter der Klammer die kirchliche Zuordnung.

Jahreszahlen bezeichnen den Beginn der Kirchenbücher. Bei früher eingepfarrten Gemeinden bedeutet z.B.

GITTERSDORF (6431 Neuenstein) Fil Obergeis P 1663
1774

Gittersdorf war Filialgemeinde von Obergeis, dessen Kirchenbücher 1663 beginnen. Das Jahr unter dem Gemeindenamen (hier 1774) bezeichnet den Beginn der eigenen Kirchenbücher (hier: von Gittersdorf).

Anhänge

Anhang I: Kirchenkreis Schmalkalden

Der in Thüringen gelegene Kirchenkreis war 1972 aus der EKKW ausgegliedert worden und wird in Anhang I separat behndelt.

Anhang II: Militärkirchenbücher

Kirchenbücher aus Militär- und Garnisongemeinden werden in Anhang II separat behandelt.

Anhang III: Kirchenbücher vor dem 30jährigen Krieg

Anhang III informiert chronologisch sortiert über Kirchenbücher aus der Zeit vor dem 30jährigen Krieg. Man erfährt, dass bereits ab 1559 aus Fambach und ab 1560 aus Affoldern Kirchenbücher erhalten sind. Insgesamt werden etwa 80 Orte mit Kirchenbuch-Beginn vor 1618 genannt.

Anhang VI: Ordnung für die Benutzung kirchlicher Archivalien

(überholt, datiert vom 13. April 1964)

Heutige Bedeutung

Die politische Zuordnung (vor der hessischen Kommunalreform von 1974!) und die Postleitzahlen sind nicht mehr aktuell. Ebenso sind die Standort-Informationen dadurch für den praktischen Gebrauch zum großen Teil dadurch überholt, dass Verfilmungen im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck benutzbar sind, werden die Originale in den Pfarrämtern oft nicht mehr vorgelegt werden.

Hinsichtlich der Angaben über die historischen Gemeindezugehörigkeiten sowie über den Beginn der jeweiligen Kirchenbücher ist das Verzeichnis von Eisenberg bisher nicht ersetzt worden.

Standorte

Nachweise von „Eisenberg: Kirchenbuchverzeichnis“ in deutschen Bibliotheken im Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK)

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