Wabbeln (Kreis Heydekrug)

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Disambiguation notice Wabbeln ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Wabbeln.
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Wappen von Heydekrug

W a b b e l n

Bauerndorf am Rand des Augstumalmoores
Kreis Heydekrug, Memelland, O s t p r e u ß e n
______________________________________________________

Bauernhaus mit Storchennest in Wabbeln, Kreis Heydekrug


Hierarchie


Inhaltsverzeichnis

Gehöft in Wabbeln, Kreis Hedekrug


Einleitung

Landstraße nach Wabbeln, Kreis Heydekrug

Wabbeln (Kreis Heydekrug), Kreis Heydekrug, Ostpreußen
Das kleine Dorf liegt am nordwestlichen Rand des großen Augstuamalmoores. Die Gemarkung ist von Kanälen durchzogen, die das Moorgebiet zur Minge entwässern.

Name

Andere Namen und Schreibweisen

Brücke über einen Kanal nahe der Minge beim Hof Kalwis in Wabbeln


Namensdeutung

Der Name weist auf Käfer, bei zemaitischer Ableitung ist der Name wegen der Bedeutung "Kröte" ein Hinweis auf eine heidnische Priesterpersönlichkeit. Der Alternativname Jon Sakuten ist ein Hinweis auf eine Führerpersönlichkeit.

  • zemaitisch "vabalas" = Kröte
  • preußisch-litauisch "vabalas, vabole" = Mistkäfer, Maikäfer, Mehlkäfer, Nashornkäfer, Gelbbrandkäfer, Aaskäfer, Rüsselkäfer, Laufkäfer
  • nehrungskurisch „sakuoat“ = sprechen, Sprecher
  • preußisch-sudauisch „sakit“ = sagen, erzählen

Allgemeine Information

  • Dorf, 12 km nordwestlich von Heydekrug, mit Baumschulen und Torfabbau am Augstumalmoor, 1939: 160 Einwohner[7]
  • 2012 stehen in Wabbeln noch 4 Häuser bzw. Gehöfte. Die Schule ist nicht mehr zu finden.

Politische Einteilung

Wabbelner Kanal am nordwestlichen Rand des Augstumalmoores

1785 Königliches Bauerndorf, 1919 Landgemeinde[8]
1940 ist Wabbeln (Kreis Heydekrug) eine Gemeinde mit den Dörfern Klumben und Wabbeln (Kreis Heydekrug).


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Wabbeln (Kreis Heydekrug) gehörte 1912 zum Kirchspiel Kinten und zum Seelsorgbezirk Neu Rugeln.


Bewohner


Heutige Situation

Wabbeln ist auf einer gut ausgebauten Straße zu erreichen.
Die Gemarkung ist von dichtem Mischwald bestanden.
Die verbliebenen Häuser stehen auf Lichtungen, die über
Stichstraßen zu erreichen sind.

Fotos

Hof Kalwis - ehemals Kramp

Wohnhaus von Hertha Kalwis in Wabbeln (2012)
Herzlich willkommen bei Hertha in Wabbeln (2012)

Zu Besuch bei Hertha Kalwis, geb. Kramp, in Wabbeln:



Verschiedenes

Fotoalbum

Karten

Wabbeln auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe Jonsackuth auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Alt und Neu Wabbeln im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Alt und Neu Wabbeln und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Wabbeln im Messtischblatt 0593 Kinten, 0594 Kukoreiten, 0693 Minge, 0694 Heydekrug (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Wabbeln (Kreis Heydekrug) aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung WABELNKO05PK
Name
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • geonames:593567
  • nima:-2620208
Karte
   

TK25: 0593

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Wabbeln, Vabalai ( Landgemeinde Gemeinde ) Quelle

Kinten (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S. 94/95


Quellen

  1. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
  4. Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000
  5. Preußisches Urmesstischblatt 1860 © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  6. GOV: http://gov.genealogy.net/
  7. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  8. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
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