Poppe (Familienname)

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Disambiguation notice Poppe ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Poppe (Begriffserklärung).

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Bedeutung

Bedeutung von Popp(e) auf den alten Lallnamen poppo zurückgehender FN oder Übername zu poppe, d. h. Schwelger, Großsprecher oder aber Herkunftsname nach dem Ortsnamen Poppe.

Varianten des Namens

Geographische Verteilung

Relativ Absolut
relative Namensverteilung
Poppe (im Jahr 2002 insgesamt 2645 Einträge)
erstellt von Geogen 3.0 Webdienst
Legende:
weniger als 10 Vorkommen pro Mio,
bis 120 Vorkommen pro Mio,
bis 240 Vorkommen pro Mio,
bis 360 Vorkommen pro Mio,
bis 480 Vorkommen pro Mio,
mehr als 480 Vorkommen pro Mio
absolute Namensverteilung
Poppe (im Jahr 2002 insgesamt 2645 Einträge)
erstellt von Geogen 3.0 Webdienst
Legende:
weniger als 1 Vorkommen,
bis 25 Vorkommen,
bis 50 Vorkommen,
bis 75 Vorkommen,
bis 100 Vorkommen,
mehr als 100 Vorkommen

Bekannte Namensträger

Johann Heinrich Moritz von Poppe

  • geboren 16. Januar 1776 in Göttingen, gestorben 21. Februar 1854 in Tübingen
  • studierte in Göttingen
  • 1805 Professor für Mathematik und Physik am Gymnasium in Frankfurt am Main, 1812-1814 Professor am Lyceum Carolinum, 1818-1843 Professor in Tübingen
  • Gründer der „Gesellschaft zur Förderung der nützlichen Künste und der sie veredelnden Wissenschaften“
  • Vater von Otto Heinrich Adolf (* 1814, Direktor der höheren Gewerbeschule)
  • Unterlagen zu seiner Familie finden sich im Institut für Stadtgeschichte (Frankfurt am Main) im Bestand 3.6.19. Nachlässe, Adels- und Familienarchive > Bestandsname: POPPE, Familie (Signatur: S 1/45), Findmittel: Rep. 665.

Werke:

  • Handbuch der Technologie, Heidelberg 1806-10, 4 Bände
  • Geschichte der Technologie, Göttingen 1807-11, 3 Bände
  • Lehrbuch der allgemeinen Technologie, Frankfurt am Main 1809
  • Der Wecker für Jedermann, oder die Kunst, durch jede Taschenuhr sich stets sicher und sogar auf eine Viertelminute genau wecken zu lassen. Nebst Winken, wie man dieselbe Vorrichtung leicht anwenden könnte, um die Diebe beym Einbruch zu entdecken und zu verscheuchen und das Wiedererwachen der selbst ohne Aufsicht liegenden Scheintoden sogleich zu bemerken, Heidelberg 1810
  • Technologisches Lexicon oder: genaue Beschreibung aller mechanischen Künste, Handwerke, Manufakturen und Fabriken der dazu erforderlichen Handgriffe, Mittel, Werkzeuge und Maschinen: mit steter Rücksicht auf die Bedürfnisse der neuesten Zeit, auf die wichtigsten Erfindungen und Entdeckungen, der dabey anzuwendenden geprüftesten chemischen und mechanischen Grundsätze und einer vollständigen Litteratur aller Zweige der Technologie, sammt Erklärung aller dort einschlagenden Kunstwörter, Stuttgart 1816-1820, 5 Bände
  • Ueber den Zweck und die Einrichtung guter Lehranstalten für Handwerker, Frankfurt am Main 1817
  • Lehrbuch der speciellen Technologie, Stuttgart 1819
  • Encyklopädie des gesamten Maschinenwesens, 2. Auflage, Leipzig 1820-26, 8 Bände
  • Anleitung zur allgemeinen Technologie, Stuttgart 1821
  • Die Wand-, Stand- und Taschenuhren: der Mechanismus, die Erhaltung, Reparatur u. Stellung derselben; Taschenbuch für Uhrmacher, Uhrenbesitzer u. jeden Liebhaber d. Mechanik; nebst Anh. vom Perpetuum mobile u. von noch einigen andern besonders merkwürdigen Uhren, Frankfurt am Main 1822
  • Populärer Unterricht über Dampfmaschinen, über die Anwendung derselben zum Treiben anderer Maschinen, insbesondere auch über Dampfschiffe und Dampfwagen; nebst einer Geschichte des gesammten Dampfmaschinenwesens, Tübingen 1825
    (digitalisierte Version unter: http://books.google.de/books?id=o3IEAAAAMAAJ&dq=Johann+Heinrich+Moritz+von+Poppe+&psp=1)
  • Populäres Handbuch der Mechanik, Tübingen 1829
  • Neueste Handwerks- und Fabrikenschule, u. a. Band 9 Der Mühlenbau und das Mühlenwesen überhaupt oder Beschreibung aller Arten von Mühlen, nach den besten Grundsätzen und Erfahrungen, Tübingen 1831
  • Technologisches Universal-Handbuch für das gewerbetreibende Deutschland, oder Handwerks- und Fabrikenkunde, 1837
  • Lehrbuch der speciellen Technologie: vornehml. zum Gebrauch auf Universitäten u. in andern Lehranstalten; nach d. jetzigen Zustande d. Naturwissenschaften u. d. neuesten Erfindungen und Entdeckungen, 2. Auflage, Stuttgart und Tübingen 1838
  • Neuer Wunder=Schauplatz der Künste und interessantesten Erscheinungen im Gebiete der Magie, Alchemie, Chemie, Physik... Nach den Anschlüssen der bekanntesten Forscher von Theophrastus, Paracelsus an bis auf die neueste Zeit, Stuttgart 1839, 6 Teile
  • Der Papparbeiter, Papiermachéarbeiter und Papierkünstler, Ulm 1840
    (digitalisierte Version unter: http://www.digitalis.uni-koeln.de/Poppe/poppe_index.html)
  • Geschichte aller Erfindungen und Entdeckungen im Bereiche der Gewerbe, Künste und Wissenschaften von der frühesten Zeit bis auf unsere Tage, Frankfurt am Main 1847
    (Reprint 2003 - ISBN 1421232197 Paperback oder ISBN 1421232189 Hardcover)

Sonstige Personen

  • Anton Poppe, auf dem Kriegerdenkmal in Füchtorf im Kreis Warendorf.
  • Cornelius Poppe, Bürgermeister in Hamburg vom 26.09.1741 bis zum 20.11.1759.
  • Johann Adolph Poppe, Bürgermeister in Hamburg vom 11.01.1786 bis zum 28.08.1807.
  • Karl Poppe, steckbrieflich Gesuchter aus Halle an der Saale im April 1858.
  • Christian Friedrich Poppe, Pastor 1731-1757 der Kirche Beatae Mariae Virginis in valle in Nordhausen (Altendorfer Gemeinde).

Literaturhinweise

Im Familienbuch Dornburg/Saale 13. - 18. Jhd. TEIL 1 kommt der Name Poppe vor.

Daten aus FOKO


Weblinks

Familienforscher

Persönliche Werkzeuge