Preußisch Eylau
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Allgemeine Informationen
Preußisch Eylau liegt im prußischen Stammesgebiet Warmien zwischen dem Geserichsee und dem Eylenzsee. Die bedeutende Heerstraße förderte das Wachstum der Lischke (Vorburgsiedlung) mit mehreren Krügen.
Name
Der Name bezieht sich auf den nahegelegenen Eylenzsee.
- prußisch "ils": sehr dunkel
Urkundliche Erwähnungen:
- Ilauia 1343
- Ila 1365
- Ilaw 1419
- Eilaw 1492
Wappen
Das geteilte Wappen hat oben in Schwarz einen wachsenden, goldenen, rotbewehrten Löwen, unten in Silber nebeneinander drei schwarze Ordenskreuze. Der Löwe ist das Wappentier des Heinrich Reuß von Plauen, der Pfleger in Pr. Eylau war und dem der Orden wegen Schuldforderungen 1492 Schloß Eylau nebst den Kammerämtern Pr. Eylau und Worienen bis 1513 verpfändet hatte.
Politische Einteilung/Zugehörigkeit.
Geschichte
- 1325 bis 1330 Bau der Burg Yladia von Arnolph von Eylenstein unter Hochmeister Werner von Orseln. Die Burg war Sitz eines Pflegers.
- Als Vorburg entstand eine Lischke mit mehreren Krügen (Gastwirtschaften).
- 1348 Handfeste durch den Komtur von Balga.
- 16. Jh. erhielt die Lischke das Jahrmarktsrecht.
- 1585 Verleihung des Stadtprivilegs durch Herzog Georg Friedrich mit Wochenmarkt und Braurecht.
- 1807 Schlacht bei Preußisch Eylau. Napoleon wohnte in der Stadt. Große Einbußen für die Stadt.
- 1819 Kreisstadt
- 1850 Errichtung eines gotischen Turmbaus an der Bartensteiner Chaussee zur Erinnerung an diese Schalcht. Dieser Turm wurde nach dem Stabschef Scharnhorsts "LÉstocq-Denkmal" genannt. Von den vier umgebenden Kanonen gingen zwei im 2.Weltkrieg verloren.
- 1910 bis 1912 Bau des Rathauses im neubarocken Stil.
- 1939 etwa 7500 Einwohner
- Der Ort war bekannt durch Molkereiprodukte, Landmaschinenbau und regen Viehhandel
Kirchen
- Die katholische Pfarrkirche der Stadt wurde von 1317 bis 1325 im Stil der Backsteingotik errichtet und diente von 1525 bis 1945 der evangelischen Gemeinde.
- 1335 bis 1350 wurde ein abseits gelegenes Gotteshaus als Wehrkirche erbaut.
Kirchliche Zugehörigkeit
Kirchhöfe/Friedhöfe
Archive, Bibliotheken
Genealogische und historische Quellen
Dr. Werner Slevogt: Alte Bauerngeschlechter in Natangen (Kreise Bartenstein, Preußisch Eylau, Heiligenbeil, Samland, Wehlau). In: Archiv für Sippenforschung, 44. Jg., Heft 69, Febr. 1978, Seite 338-344.
Kirchenbücher
siehe: Ostpreußen/Genealogische Quellen/Kirchbuchbestände Kreis Preußisch-Eylau
Grundbücher, Steuerverzeichnisse, Gerichtsbücher u. Sonstiges
Vereine
Zufallsfunde
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | EYLLAUKO04HJ | ||||||||||||||||||||||||
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| Übergeordnete Objekte |
Krojzburgskij Rayon, Bagrationowskij Rayon, Bagrationovsk, Кройцбургский район, Багратионовский район (1993) ( Rayon ) Quelle Preußisch Eylau (- 1945) ( Kreis Landkreis ) Quelle Ort 29.3 |
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| Untergeordnete Objekte |
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