Haus Kurl

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Inhaltsverzeichnis

Lage

Früherwähnung

  • 1189 „Curlare"; 1251„Curlere";1293 „Curlaria"

Adelsname

  • 1229 „Wigbertus de Curlare";

Kirche zu Kurl

  • 1280 „Conradus rector ecclesie in Curlere";
  • 1293 gehörte die Kirchengemeinde Kurl zum Dekanat Dortmund, das Recht der Einsetzung des Pfarrers stand aber dem Kölner Archidiakon zu.

Grundherrschaft

  • 1189 bestätigt der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg den Vertrag, den das Stift St. Gereon in Köln mit seinen Zehntpflichtigen im Kirchspiel geschlossen hat
  • 1251 erhielt der Kölner Erzbischof Konrad vom Kloster Welver 2 Hufen in Kurl und Süddinker.

Besitzer

  • Jobst von der Recke zu Curl (+1591) oo 1572 Maria von Ketteler zu Altassen
    • Jobst von der Recke (+1591), war der Begründer der Linie zu Curll. Seinem Vater hatte der Herzog Johann von Cleve das Dorf und Schloß Curll als erbliches Lehen gegeben. Jobst hatte es von seinem Vater geerbt.
    • Joist von der Recke zu Curl (Sohn des Joist) oo <> 1607 Anna von Velbrüggen
  • Frh. Johann Wilhelm von der Recke (+1703)
    • Tochter: Clara Margareta Eugenia von der Recke (+ 1713)
  • Jobst Urenkelin Clara Margareta Eugenia von der Recke (+ 1713), erbte Haus Curll oo Bernd Diederich von der Recke auf Heessen.
    • >1703 Anspruch erhob auch ein Frh. von der Recke zu Heessen auf Belehnung mit dem durch den Tod seines Onkels Frh. Johann Wilhelm von der Recke erledigten Gutes Curl.

Besitzer 19. Jhdt.

  • Haus Kurl gelangte 1778 durch Erbschaft an die Familie von Boeselager.

Archivalien

  • Archiv von Boeselager, Höllinghofen, Arnsberg
    • Inhalt: 124 Urkunden (1405-1746); 64 Aktenpakete
      • Darin: Besitztitel, Grundstücke; Lehen; Familiensachen; Jagd, Fischerei; Mühlen; Hude-, Mast- und Markensachen; Kirchen-, Schul- und Armensachen; Gutsverwaltung; Grenz- und Vermessungssachen; Wege und Brücken; Kolonate und Kotten; Finanzen; Prozesse; Landtag.

Bibliografie

  • Beisenherz, H.: Das ehemalige Kirchspiel Kurl u. seine Randgebiete, Gelsenkirchen, 1933.
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