FAQ Zweiter Weltkrieg

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Inhaltsverzeichnis

Wo erhalte ich Auskunft über Wehrmachtssoldaten und Angehörige militärischer / militärähnlicher Verbände im Zweiten Weltkrieg?

Auskunft über Wehrmachtsangehörige und Angehörige militärischer / militärähnlicher Verbände im Zweiten Weltkrieg erteilt die "Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht" (WASt). Entgegen dem Namen dieser Behörde wird Auskunft nicht nur über Gefallene, sondern über alle Kriegsteilnehmer erteilt.

Die WASt verfügt u. a. über eine Zentralkartei mit Nachweisen zu rund 18 Millionen Kriegsteilnehmern, rund 100 Millionen Nachweisen in den Erkennungsmarkenverzeichnissen, 150 Millionen Nachweisen in Verlustunterlagen, 15 Millionen Nachweise zu Kriegsgefangenen sowie gut 3 Millionen Personalunterlagen von Angehörigen der Marine und der Wehrmacht.

Die Unterlagen der WASt fallen nicht unter das Bundesarchivgesetz und dessen strenge Sperrfristen. Auskunft über Lebende wird nur erteilt bei Zustimmung des Betroffenen; Auskunft über Tote ist möglich, wenn der Betreffende mindestens zehn Jahre tot ist. Die Auskunfterteilung dauert in der Regel mehrere Monate; es werden Gebühren erhoben in Höhe von 8,-- € pro angefangener Seite des Antwortschreibens. Ein Suchantrag kann online gestellt werden.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. pflegt in der ganzen Welt die deutschen Kriegsgräber aus beiden Weltkriegen. Die bekannten Kriegsgräber und die Namen der erfassten Kriegstoten sind in einer Datenbank erfasst und können online recherchiert werden. Der Volksbund und die WaSt arbeiten eng zusammen.

Das Bundesarchiv - Militärarchiv ist zuständig auch für das Archivgut der Reichswehr, der Wehrmacht und der Waffen-SS. Die Bestände haben aber im Zweiten Weltkrieg großen Schaden erlitten. Auskunft wird erteilt nach der Maßgabe des Bundesarchivgesetzes (d. h. Auskunft mit Zustimmung des Betroffenen selbst, mit Zustimmung der nächsten Anverwandten oder 30 Jahre nach dem Tod des Betroffenen). Die Auskunft ist gebührenpflichtig.

Bundesarchiv - Militärarchiv
Wiesentalstr. 10
79115 Freiburg
militaerarchiv@barch.bund.de
Internet: http://www.bundesarchiv.de/aufgaben_organisation/abteilungen/ma/index.html

Die bisher in Kornelimünster bei Aachen bestehende Zentralnachweisstelle wurde zum 31.12.2005 aufgelöst. Die erhalten gebliebenen Personalunterlagen der Wehrmacht, der Luftwaffe, der Waffen-SS, des RAD und der Organisation Todt sind verteilt worden: Personalunterlagen über Offiziere von Heer und Luftwaffe, Führer der Waffen-SS, Generäle und Admiräle, Wehrmachtsbeamte, Verleihungsunterlagen und wehrmachtsgerichtliche Unterlagen gingen an das Bundesarchiv - Militärarchiv; Personalunterlagen über Mannschaften und Unteroffiziere/Unterführer von Heer, Luftwaffe und Waffen-SS gingen an die WASt.

Die Stiftung Traditionsarchiv Unterseeboote e.V. (Altenbruch, 27478 Cuxhaven) verfügt über fast lückenlose Angaben über die 1.174 deutschen U-Boote des Zweiten Weltkrieges, und zwar ihre Geschichte von der Kiellegung bis zum Verbleib sowie Angaben über ihre Besatzungsmitglieder. Weiterhin die gesamte über U-Boote erschienene Literatur, und zwar über die U-Boote von 1908 bis heute, auch über U-Boote des Auslandes. Mehr als 51.000 Fotos von Booten, Besatzungen und einzelnen Besatzungsmitgliedern liegen vor. Zu erwähnen wäre vielleicht noch eine umfangreiche Filmsammlung über U-Boote und den Seekrieg; Filmmaterial, welches u.a. damals an Bord gedreht wurde, nicht nur von den PK-Berichtern, sondern auch von den Besatzungsmitgliedern. Das Archiv ist die zentrale Informationsquelle für alle U-Bootfragen. Alle U-Boot-Anfragen werden an das Archiv weitergeleitet und bearbeitet unabhängig davon, an welche Marine-Dienststelle in Deutschland die Fragen gerichtet wurden, ob an das BMVG, an die wehrgeschichtliche Abteilung der Marineschule Mürwik, an die Marine-Offizier-Vereinigung (MOV), an den Deutschen Marine-Bund (DMB) oder sonstwohin.


Wo erhalte ich Auskunft über Vermisste des Zweiten Weltkriegs?

Grundsätzlich werden Vermisstenschicksale durch die "Deutsche Dienststelle" (WASt) bearbeitet, zu deren Aufgabe es gehört, die Angehörigen zu benachrichtigen, wenn ein Vermisstenfall geklärt werden konnte (siehe oben). Die Suche nach Vermissten koordiniert der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Ein Suchantrag kann online gestellt werden.

Deutsches Rotes Kreuz
Suchdienst München
Chiemgaustr. 109
81549 München
Tel.: +49 (0)89-680773-0
Fax: +49 (0)89-68074592
info@drk-suchdienst.org
http://www.drk-suchdienst.org

Krankenunterlagen können im Krankenbuchlager abgefragt werden. Die Auskunft ist gebührenpflichtg. (NACHTRAG: seit Juli 2007 sind private Anfragen leider nicht mehr möglich!)

Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin
Abt. IV Referat F Krankenbuchlager
Wattstr. 11-13
13355 Berlin
http://www.berlin.de/lageso/versorgung/krankenbuchlager


Wo erhalte ich Auskunft über Kriegsgräber des Zweiten Weltkriegs?

Die deutschen Soldatenfriedhöfe im Ausland werden durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. betreut. Die Suche nach Gräbern ist in einer online zugänglichen Datenbank möglich, die derzeit rund 3,6 Millionen Einträge enthält. Wenn ein Grab dort nicht nachgewiesen ist, kann ein Gräbersuchantrag gestellt werden.


Kriegsgräber in Österreich und österreichische Kriegsgräber im Ausland werden durch das "Österreichische Schwarze Kreuz" betreut. Das ÖSK übernimmt auch Grabnachforschungen.

Österreichisches Schwarzes Kreuz
Generalsekretariat
Wollzeile 9
A-1010 Wien
Tel. 0043-1-5123769
Fax 0043-1-5120556
gensekr@osk.at
Internet: http://www.osk.at

Wo erhalte ich Auskunft über Vertriebene und NS-Opfer?=

Wo war eine bestimmte Einheit im Zweiten Weltkrieg eingesetzt?

Grundlegende, wenngleich sehr knappe Informationen über die Aufstellung und den Einsatz der Einheiten der Wehrmacht und der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg bietet folgendes Nachschlagewerk:

  • TESSIN, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945“ Bearbeitet auf Grund der Unterlagen des Bundesarchivs-Militärarchivs; herausgegeben mit Unterstützung des Bundesarchivs und des Arbeitskreises für Wehrforschung. 14 Bände + 3 Registerbände in mehreren Teilen. Osnabrück 1967-1998. ISBN 3-7648-0941-8
    • Band 1: Die Landstreitkräfte (Einleitungsband). Die Waffengattungen - Gesamtübersicht (Kommandobehörden / Infanterie / Schnelle Truppen / Artillerie / Pioniere / Nachrichten / Versorgung / Sicherung / Kriegsmarine (ohne Seestreitkräfte) / Luftwaffe (ohne Luftstreitkräfte) / Waffen-SS / Verbündete). Im Anhang: Abkürzungsverzeichnis (mit einer Übersicht der Abkürzungen von Dienststellen der Oberkommandos von Wehrmacht und Heer) und weiteren sechs Anlagen, u. a.: Übersicht der Kriegsschauplätze nach Heeresgruppen und unterstellten Armeen. Herausgegeben unter Mitarbeit von Brün Meyer, mit Unterstützung des Bundesarchivs und des Arbeitskreises für Wehrforschung. 2. verb. Auflage. Osnabrück 1979. XXXIII, 469 Seiten. ISBN 3-7648-1170-6
    • Band 2: Die Landstreitkräfte. Nummern 1-5. 2. verb. Auflage Osnabrück 1973. VI, 342 Seiten, ISBN 3-7648-0871-3
    • Band 3: Die Landstreitkräfte. Nummern 6-14. 2. verb. Auflage Osnabrück 1974. VIII, 330 Seiten, ISBN 3-7648-0942-6
    • Band 4: Die Landstreitkräfte. Nummern 15-30. 2. verb. Auflage Osnabrück 1976. VI, 300 Seiten, ISBN 3-7648-1083-1
    • Band 5: Die Landstreitkräfte. Nummern 31-70. 2. verb. Auflage Osnabrück 1977. VI, 309 Seiten, ISBN 3-7648-1107-2
    • Band 6: Die Landstreitkräfte. Nummern 71-130. 2. verb. Auflage. Osnabrück 1979. VI, 336 Seiten, ISBN 3-7648-1172-2
    • Band 7: Die Landstreitkräfte. Nummern 131-200. 2. verb. Auflage. Osnabrück 1979. VI, 296 Seiten, ISBN 3-7648-1173-0
    • Band 8: Die Landstreitkräfte Nummern 201-280. 2. verb. Auflage. Osnabrück 1973. VI, 340 Seiten, ISBN 3-7648-1174-9
    • Band 9: Die Landstreitkräfte. Nummern 281-370. Osnabrück 1974. VI, 323 Seiten, ISBN 3-7648-1250-8
    • Band 10: Die Landstreitkräfte. Nummern 371-500. Osnabrück 1975. VI, 308 Seiten, ISBN 3-7648-1002-5
    • Band 11: Die Landstreitkräfte. Nummern 501-630. 2. verb. Auflage. Osnabrück 1980. VI, 347 Seiten, ISBN 3-7648-1181-1
    • Band 12: Die Landstreitkräfte. Nummern 631-800. Osnabrück 1975. VI, 328 Seiten, ISBN 3-7648-1080-7
    • Band 13: Die Landstreitkräfte. Nummern 801-13400. Osnabrück 1976. VI, 429 Seiten, ISBN 3-7648-1029-7
    • Band 14: Die Landstreitkräfte. Namensverbände. Die Luftstreitkräfte: Fliegende Verbände. Flakeinsatz im Reich 1943-1945. Osnabrück 1980. VI, 496 Seiten, ISBN 3-7648-1111-0
    • Band 15: Kriegsstärkenachweisungen (KStN), taktische Zeichen, Traditionspflege. Bearbeitet auf Grund der Unterlagen des Bundesarchiv/Militärarchiv von Brün Meyer. IV, 360 Seiten. Osnabrück 1988. Lwd., ISBN 3-7648-1744-5
    • Band 16: Standortverzeichnis. Gegliedert nach Wehrkreisen bzw. außerdeutschen besetzten Ländern. Mit Angabe der Friedensstandorte 1932-1939. Herausgegeben von Christian Zweng, ISBN 3-7648-1745-3
      • Teil 1: Wehrkreise I-VI. X, 365 Seiten. Osnabrück 1996.
      • Teil 2: Wehrkreise VII-XIII. X, 354 Seiten. Osnabrück 1996.
      • Teil 3: Wehrkreise XVII, XVIII, XX, XXI und besetzte Gebiete Ost/Südost. Osna- brück 1997. XII, 414 Seiten. Osnabrück 1997.
      • Teil 4: Besetzte Gebiete Nord/West/Süd. XII, 380 Seiten. Osnabrück 1997.
    • Band 17: Register der Namensverbände. Berichtigungen und Nachträge, ISBN 3-7648-1746-1


Erschienene Literatur zu einzelnen Einheiten und Verbänden verzeichnet eine Spezialbibliographie:

  • Walter Held: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschen Nachkriegsliteratur. 5 Bände. Osnabrück 1978ff.


Informationen über den Einsatz der deutschen Sanitätseinheiten finden sich bei:


Im Internet finden Sie außerdem einige militärgeschichtliche Foren, in denen Sie nach dem Einsatz einzelner Einheiten fragen können:

Was bedeutet die Feldpostnummer?

siehe Feldpost

Welche Bedeutung haben Nummern auf Schulterstücken?

Frage:Ich habe in einem alten Fotoalbum meines Großvaters Bilder seiner Brüder in Uniform (II Weltkrieg)gefunden. Sie haben auf den Schulterstücken Nummern mit die ich nicht viel anfangen kann. Einmal die 59 glattes Schulterstück dann die 20 Schulterstück mit silbernen Streifen, die 48 silberner Streifen und die 84. Kann mir jemand sagen was die Zahlen bedeuten?

Antwort:Die Nummern zeigen das Regiment an, in dem er "diente". Stand 1939: 59. Inf.-Rgt. [Hildesheim] zur 19. Division, XI. AK [Hannover] 20. Inf.-Rgt. [Regensburg] zur 10. Division, XIII. AK [Nürnberg] 48. Inf.-Rgt. [Neustrelitz] zur 12. Division, II. AK [Stettin] 84. Inf.-Rgt. [Gleiwitz] zur 8. Division, VIII. AK [Breslau] Anhand der Knöpfe der Schulterstücke könnte man evtl. sogar noch die Kompanie ablesen.


Welche Positionen gab es in einem Heeresgruppenstab?

Frage: Mein Vater war 1942 als Oberleutnant IIb im Divisionsstab einer Infanteriedivision. Was war das für eine Position, und welche Aufgaben hatte ein IIb?

Antwort: Ich schreib das mal fuer einen Heeresgruppenstab heraus (der war groeßer, und nicht alles wurde bis zur Divisionsebene gespiegelt).

Oberbefehlshaber der Heeresgruppe

Chef des Generalstabes

  • FÜHRUNGSABTEILUNG (1.Staffel)
    • I a 1. Generalstabsoffizier mit zugeteilten Waffen-Offizieren (z.B. Ia/ Art und Hilfsbearbeitern I a/1) hier wurde der Einsatz gesteuert
    • I c 3. Generalstabsoffizier (Feindnachrichten und Abwehr= Militärische Sicherheit)
    • I d 4. Generalstabsoffizier (Ausbildung)
    • VI Nationalsozialistischer Führungsoffizier (nach 20.7.1944)
  • Quartiermeisterabteilung (2.Staffel)
    • I b 2. Generalstabsoffizier (Versorgung)
    • IV a Herresgruppen-Intendant (Verwaltungs- und Geldverwalter)
    • IV b Heeresgruppen-Arzt
    • IV c Heeresgruppen-Veterinaer
    • V Offizier Hmot (Kraftfahr-Offizier)
    • FP Feldpostmeister
  • Adjutantur (2.Staffel) Der Adjutant war nicht die persönliche Bedienung des Oberbefehlshabers, sondern bearbeitete dessen persönlichen Aufgabenbereich in Bezug auf Personal, (u.a. auch Orden) und "Inneres Gefuege")
    • II a 1. Adjutant Offizier-Angelegenheiten
    • II b 2. Adjutant Personal-Angelegenheiten für Unteroffiziere und Mannschaften und Personalersatzwesen für diesen Bereich)
    • III Heeresgruppen-Richter
    • IVd Seelsorge (wobei zwischen IVd/ev und IVd/kath unterschieden wurde
  • Daneben gab es noch etliche zugeteilte Generale und Stabsoffiziere mit eigenen Stäben:
    • Stabsoffizier der Artillerie (StoArt oder Höherer Artillerie-Kommandeur -Harko)
    • General der Pioniere bei der Heeresgruppe
    • Höh.Kdr der Nachschubtruppen
    • Höh.Kdr der Feldgendarmerie
    • Heeres-Gruppen-Nachrichtenführer HGrNachrF (er war zugleich Regimentskommandeur des Nachrichten-Regiments

usw usw.

Wo werden Unterlagen über französische Kriegsgefangene des 2. Weltkrieges aufbewahrt?

Ich wuerde empfehlen, dass du an das Rote Kreuz (Internationale - ICRC) schreibst. Von dort konnte ich Informationen zu der Kriegsgefangenschaft meines Vaters bekommen. Es scheint, dass dies die beste Stelle ist fuer Informationen ueber Kriegsgefangene.

Anschrift, usw:

Postal address
International Committee of the Red Cross
19 avenue de la Paix
CH 1202 Geneva
Fax
ICRC general: ++ 41 (22) 733 20 57 
Production, Marketing, Distribution Division: ++ 41 (22) 730 27 68
Phone
++ 41 (22) 734 60 01

Kannst natuerlich auf Deutsch schreiben.


Wo finde ich Informationen über die Legion Condor?

Ca. 20.000 Soldaten der Wehrmacht waren in der "Legion Condor"! Der Anfang: Leutnant d. Luftwaffe Graf HOYOS Major von SCHEELE (Geschwader Richthofen) sowie ca. 80. Angehörige der versch. Jagd- und Kampffliegerverbände wurden Ende Juli 1936 von Döberitz nach Spanien geschickt. Am 1. August ging es auf das Frachtschiff "Usaramo". An Bord waren 91 für den Einsatz in Spanien bestimmte Deutsche: 10 kompl. Besatzungen für Ju 52 Bomber und Transporter, 6 Jagdfliegerpiloten für die He 51 (waren mit an Bord), techn. Wartungspersonal, Funker, 1 Sanitätsoffizier samt Gehilfen und 5 Zivilisten für Verbindungsaufgaben. In Cadiz wurden sie ausgeschifft und nach Sevilla befördert. Gliederung der Unterstützungskräfte: Transportgruppe - Oberleutnant von MOREAU 11 Ju 52 (Tetuan) Bombergruppe - Flugkapitän HENKE (von der Lufthansa) als verantwortlicher Offizier; 9 Ju 52 sollten zu Bomber umgerüstet und von Spaniern unter dem Namen "Escuadra B" geflogen werden (Flughafen Tablada b. Sevilla) Jagdgruppe - Ausbilder Hauptmann HOUWALD, die He 51 sollten auch von Spaniern geflogen werden. Die zerlegten Flugzeuge wurden in Tablada von deutschen Personal zusammengebaut. Flak-Ausbildungsgruppe - Ausbildungsoffz. Leutnant HERMANN, auch die Flugabwehrgeschütze sollten nach entsprechender Einweisung und Ausbildung von Spaniern bedient werden. Bodengruppe und Horstkompanie - Leutnant EBERHARD, Infanterie-Einheit zur Bewachung der Hangars und Flugfelder bzw. Fluggeräte.

Quelle:"Legion Condor" Moewig Dokumentation (Nr.:780/4306)
von Peter Elstob, Moewig Verlag München
1981, ISBN 3-8118-4306-0

Wo befanden sich in der UdSSR die Kriegsgefangenen-Lager?

Im Internet gibt es eine kompetente deutschsprachige Webseite über russiche Straflager. Die Eingangsseite zeigt gleich eine Übersichtkarte der wichtigsten Hauptlager. [1] Einfach auf einen grünen Punkt klicken und es gibt eine genauere Lage-Karte und sehr viele Informationen über das gewählte Lager. Es gibt sogar eine Suchfunktion die fast alle Lager-Namen oder Lagernummern findet.

Orden/Auszeichnungen

EK II Etwa 2.300.000. Verleihungen, auch an Frauen, obwohl eigentlich nicht vorgesehen. Die Verleihungskriterien variierten.

Panzerkampfabzeichen Das Panzerkampfabzeichen konnte an Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Panzereinheiten verliehen werden, die sich ab 01.01.1940 als Panzerkampfwagen- bzw. PanzerbefehlswagenKommandant, Panzerschütze, Panzerführer, Panzerfunker bei mindestens dreimaligem Einsatz im Gefecht an drei verschiedenen Tagen bewährt hatten, wobei sich die Panzerkampfwagenbesatzung aktiv am Kampf selbst beteiligt haben musste. Dieses Abzeichen wurde auch mit einer Zahl in der unteren Vorderseite verliehen, falls die Person mehrere solche Einsätze hatte, z.b. 25, 50 , 75, 100.

Verwundetenabzeichen Als Ehrung für diejenigen, die bei tapferem Einsatz ihrer Person für das Vaterland durch feindliche Waffeneinwirkung verwundet oder beschädigt wurden. In Schwarz für 1-2, in Silber für 3-4 und in Gold für 4+. Das Silberne gab es außerdem für: Verlust einer Hand oder eines Fußes oder eines Auges oder Taubheit. Für Hirnverletzungen oder abstoßend wirkende Entstellungen im Gesicht. In Gold außerdem für: Blindheit oder Hirnverletzung und Pflegefall.

Wo finde ich Daten zu französischen Gefallenen?

Antwort: Die SGA hat die französischen Gefallenen an Hand der im Verteidigungsministerium vorhandenen Karteikarten in einer Online-Datenbank veröffentlicht http://www.memoiredeshommes.sga.defense.gouv.fr/ :

  • Kaisergarde und Infanterie
  • Weltkriegsgefallene 1914-18
  • Luftwaffe 1914-18
  • Mont Valérien 1939-45
  • Nordafrika 1952-62

Weblinks

Persönliche Werkzeuge