Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/087

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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Dudebrücken oder Huben (d. i. Dusenbrücken), diese sämtliche bis 1725. Contwig mit Battweiler, Biedershausen, Heidelbingen, Niederauerbach, Niederhausen und Oberauerbach, diese bis 1698, endlich Rieschweiler mit Maßweiler, Reifenberg und Schmittshausen und den Einöden Faustermühle (erstmals 1745), Hitscherhof (so erstmals 1788, vorher Hitschenhausen und Hitschenhauserhof), Kneispermühle (1720), Stockbornerhof (1771, auch Stockbrunnerhof).
a[1]bcd 1691 (1691, 1696, 1696)-1798 (1798, 1798, 1788): prot. PfA Rieschweiler.

StASp, Zweibrücken I, fasc. ad 187. GStAM, Kbl. 389/8 a- d. – Frey 4, 65. Gümbel 555. Fabricius 321; 506f. Stoff 2, 111; 125. Vgl. auch Dahl, K., Namen von Schweizern im KB v. R. in: WpfGBl 14, 31.

613. Rießweiler (BezA. Zweibrücken).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Hornbach).

Kath. anfangs nach Hornbach, später nach Medelsheim; Luth. und Ref. nach Hornbach gepfarrt.

Frey 4, 139f.

614. Rimschweiler (BezA. Zweibrücken).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Ixheim).

Die Angehörigen aller Bekenntnisse waren nach Hornbach gepfarrt.

Frey 4, 147. Fabricius 507.

615. Rinnthal (BezA. Bergzabern).

Diöz. Speier. – Gem. zw. Zweibrücken und Leiningen-Hardenburg, seit 1785 Zweibrücken (OA Bergzabern, Vogtei Falkenburg).

Kath. zu Wernersberg, von 1686-1700 zu Annweiler, von 1700-1716 zu Hauenstein, von 1716-1785 wieder zu Annweiler, seit 1785 wieder zu Wernersberg; Ref. seit der Reformation (1544) zur Pfarrei Wilgartswiesen gepfarrt.

Frey 1, 362. Gümbel 155.

616. Rittersheim (BezA. Kirchheimbolanden).

Diöz. Mainz. – Nassau-Weilburg (A Kirchheim).

Kath. und Ref. waren nach Kirchheimbolanden; Luth. nach Bischheim, vorübergehend (1592) nach Albisheim und (1695-1697) nach Gauersheim gepfarrt.

Frey 3, 298. Gümbel 326. Fabricius 449; 491.

617. Rockenhausen (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz (bzw. Worms). – Kurpfalz (OA Lautern, UA Rockenhausen).

1. Die Kath. waren anfangs nach Kaiserslautern gepfarrt, gehörten im 17. Jhdt. zur kath. Pfarrei Imsweiler und erhielten 1732 in R. selbst eine Kaplanei, 1761 eine Pfarrei. Deren Sprengel umfaßte Dörrmoschel, Katzenbach, Marienthal, Ruppertsecken, Teschenmoschel und Würzweiler[GWR 1] und die Höfe Mittweiler („metallarius“), Mordkammer, Rußmühlerhof, Schacherhof, Schwarzengraben und Winterthalerhof.
abc 1761-1786: prot. (!) PfA Rockenhausen; ferner abc 1760 (1761, 1760)-1787 (1789, 1791) (Abschrift); dann abc 1786 (1790, 1791)-1803: kath. PfA Rockenhausen; endlich a 1786-1798: BgA Rockenhausen und abc 1776, 1777, 1779, 1781, 1784-1787 (Abschriften): StASp, Hochst. Worms fasc. 115-117.
2. Für die Luth. bestand eine Pfarrei, die auch Dörnbach, Gehrweiler, Gundersweiler, Imsweiler, Katzenbach, Marienthal und Würzweiler versah.
abc 1728 (1742, 1779)-1797: prot. PfA Rockenhausen.
3. Die ref. Pfarrei umfaßte die gleichen Orte mit Ausnahme von Marienthal. Gehrweiler u. Gundersweiler kamen erst im 18. Jhdt. zur Pfarrei.
abc 1690 (1746, 1717)-1798: prot. PfA Rockenhausen.

GStAM, Kbl. 418/3. – Widder 4, 327. Frey 3, 374f. Gümbel 444: 454. Fabricius 342; 531; 537f. Vgl. auch NpfGBl 4, 16.

618. Rodalben (BezA. Pirmasens).

Diöz. Metz. – Hintere Grafsch Sponheim (gem. zw. Zweibrücken u. Baden), seit 1776 Markgrafsch Baden.

1. Die kath. Pfarrei war nach der Reformation lange Zeit unbesetzt. Erst 1661 wurde durch den Bischof von Metz wieder ein Pfarrer[2] dahin ernannt, nachdem seit dem Anfang des Jhdts. (1607) die Seelsorge teils von Landstuhler Franziskanern, teils vom Pfarrer von Walschbronn (Lothr.) versehen worden war. Die Pfarrei hatte 1661 4 Pfarreien zu versorgen: R. mit Clausen, Kaltenbach (1702 „Kaltbadt“ genannt), Münchweiler und Ruppertsweiler; Merzalben mit Leimen[GWR 2]; Burgalben mit Donsieders, Pirmasens („Permezens“, „Permesheim“, nur bis 1702 und dann wieder von 1733 – „restitutio religionis catholicae liberi exercitii die 20. Dec. 1733 in pagis Hanoviensibus“ –) und Fehrbach. Im 18. Jhdt. kamen noch dazu Petersberg, Höh- und Thalfröschen; vereinzelt erscheinen auch Höheinöd, Höheischweiler, Gersbach, Maßweiler, Vinningen, Windsberg und Winzeln, von 1740 -1749 auch Hengsberg. Einöden werden in den KB folgende genannt: Altglashütte[3] (1732, 1756), Apostelmühle (auch Neumühle 1789), Blümelsmühle (1740), Eselsmühle (1750 „vel Biebermühl“, 1769), Finsterbacherhof[4] („Finsterbach“ 1740), Faustermühle, Generalshof (1765), Glashütte, Glasthalerhof[5] („Glasthal“ 1760), Haseneck (1754), Hesselsberg[6] (auch Eselsberg 1718), Hesselsmühle (1755), Hombrunnerhof (1794 „Humbrunn“), Imsbachermühle, -hof (auch nur „Imsbach“ 1759, 1794), Langenbach (1718 „Langspach“), Lambsbach, (Lambschbacherhof 1765), Langmühle, Merzenthal, Muschelmühle, Neuhof (1752, „N. vel Hungerpuhl“ 1770), Obersterhof („Herobersterh.“


  1. Nachgetragen einzelne Taufen von 1683 an.
  2. P. Joh. Fleurigkinger Ord. S. Aug.
  3. s. MHVPf 39/42, 88.
  4. ib. 126.
  5. ib. 134.
  6. ib. 145.



Anmerkungen der GenWiki-Redaktion (GWR)

  1. Korrigiert aus »Wörzweiler« gemäß Berichtigungen S. 130.
  2. Korrigiert aus »Leinen« gemäß Berichtigungen S. 130.
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