Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/III

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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Vorbemerkung.

      Mit diesem Verzeichnis der Kirchenbücher der bayerischen Pfalz eröffnet die „Archivalische Zeitschrift“ die Reihe ihrer Beihefte. Es gereicht dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv, zu dessen Amtsaufgabe die Herausgabe der Archivalischen Zeitschrift gehört, zur besonderen Genugtuung, das erste Beiheft gerade der Pfalz widmen zu können, die in der schweren Gegenwart ihre geschichtliche Stellung als Westmark des Reiches mit vorbildlichem Opfermut behauptet.


Vorwort.

Vor nahezu zwei Jahrzehnten in einer Zeit, wo mit der Belebung der familiengeschichtlichen Forschungen auch Wert und Bedeutung der bis dahin wenig beachteten Kirchenbücher in steigendem Maße gewürdigt zu werden begannen, habe ich als damaliger Vorstand des pfälzischen Kreisarchives zu amtlichen Zwecken eine Aufnahme des Bestandes der im Gebiete der bayerischen Rheinpfalz noch erhaltenen Kirchenbücher veranlaßt. Auf ihren Ergebnissen beruht im allgemeinen die folgende Veröffentlichung. Ich habe mich jedoch nicht darauf beschränkt lediglich zu verzeichnen, für welche Pfarreien und für welche Jahre die Kirchenbücher heute noch erhalten sind, sondern habe versucht, soweit es möglich war, festzustellen, welche Örtlichkeiten die gewesenen und die heute noch bestehenden Pfarreien in der Zeit von der Mitte des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts umfaßten und habe dann auf Grund dieser Feststellungen für jede Gemeinde angegeben, wohin die sie bewohnenden Angehörigen der verschiedenen christlichen Bekenntnisse eingepfarrt waren. Bei den Pfarreien selbst, die im Verzeichnis durch Fettdruck hervorgehoben sind, ist dann vermerkt, ob und für welche Zeit ihre Kirchenbücher noch erhalten und wo sie verwahrt sind. Ich weiß selbst am besten, wie ergänzungs- und verbesserungsbedürftig die Arbeit noch ist. Infolge der unseligen Verhältnisse, in die Krieg und Revolution unser Vaterland gebracht haben, ist es mir ja nicht möglich gewesen die erforderlichen archivalischen Nachforschungen zu machen und an Ort und Stelle diejenigen Erhebungen zu pflegen, welche notwendig gewesen wären, um meine Arbeit über das Stadium eines ersten Versuches hinauszuheben. Ich bitte darum alle jene, die sich für die endliche Lösung der Aufgabe, so wie ich sie mir denke, erwärmen können, ich bitte vor allem die Geistlichen und Lehrer und die gerade in der Pfalz erfreulicherweise so zahlreichen Forscher auf dem Gebiete der Heimatgeschichte herzlich, mir Berichtigungen und Ergänzungen, die ihnen ihre berufliche Tätigkeit oder ihre wissenschaftlichen Untersuchungen ermöglichen, zukommen zu lassen. Gar manche Aufschlüsse und Anregungen sind mir aus diesen Kreisen bisher schon geworden und ich sage jedem einzelnen und allen, die mich damit in meinen Bemühungen gefördert haben, herzlichen Dank. Aber vieles ist noch zu tun. Doch ich gebe mich der Hoffnung hin, daß die sie alle beseelende treue

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