Die Kirchenbücher der General-Superintendentur Berlin/117

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Die Kirchenbücher der General-Superintendentur Berlin
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Berlin Kirchenbuecher 1905.djvu
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Die deutsche Reformierte Gemeinde, die an der 1712 erbauten, ursprünglich zur Simultan-Kirche für Lutherische und Reformierte bestimmten Luisen-Kirche seit 1718 (Kab.- Ordre 27. 9.) ein Gastrecht hatte und von Friedrichs-Werder und Dorotheenstadt in Berlin aus bedient wurde, hat keine eigenen Geistlichen gehabt und keine besonderen KB. geführt und sich 1830 mit der Lutherischen Gemeinde uniert, s. F. G. Lisco, Mitteilungen über die evangel. Kirchen Berlins, Berlin 1845.
— Die Französisch-Reformierten (Réfugiss) bilden einen Teil der Franz.-reform. Gem. zu Berlin.
Evangelisch-Lutherische Gemeinde Berlin-Westteil(der Separierten oder Alt-Lutheraner unter dem Ober-Kirchen-Kollegium in Breslau), S. Berlin, 1.4. 1904 von den Par. Berlin-Südteil und Berlin-Nordteil abgezweigt, vorher von beiden bedienter Predigtort. (Die Grenze zwischen N. und 8. war die Berliner Str. nebst Fortsetzungen und die Ost- und Südgrenze von Westend.) Eingekircht ist der Teil von Berlin westlich und südlich von Potsdamer Bahn, Kanal, Viktoria-St., Sieges-Allee, Alsen-Str. und -Brücke, Alt Moabit, Rathenower und Turm-Str. nebst den entsprechenden westlichen Vororten. — Tr., St. und Km. stat. zugleich für die Königlich Sächsischen Truppen der Garnison Berlin seit 1. 4. 1904; Km. seit 1. 4. 1904; Kf. seit Ostern 1905.
Römisch- katholische Pfarrei Zum heiligsten Herzen Jesu und zum heiligen Bonifatius, AP. Charlottenburg, Fb. P., seit etwa 1858, vorher Missionsstation und seit 1853 von St. Hedwig zu Berlin. Eingekircht: Charlottenburg nördlich der Stadtbahn (der südliche Teil gehört westlich der Ansbacher Str. zu St. Ludwig in Deutsch Wilmersdorf ss. unten), östlich seit 1903 zu St. Matthias in Schöneberg, AP. Berlin) und seit etwa 1893 der Teil von Plötzensee und der Osst. Tegel südlich des Spandauer Schisffahrts-Kanals (vorher zu St, Hedwig in Berlin gehörig). Hilfskirchen: die Kapelle Zum heiligsten Herzen Jesu im Kloster der Schweftern vom Guten Hirten seit 1858 und die Kapelle der Strafanstalt Plötzensee (simultan). war Juli 1897—1898 die St. Ludwigs-Kirche in Deutsch Wilmersdorf, dann als Pfarrei nebst der Kapelle im Waisenhaus Mariä Schutz als Hilfskirche abgezweigt mit dem Stadtteil südlich der Stadtbahn, mit Grunewald und Halensee, die bis dahin eingekircht waren. — Tf. seit 17. 7. 1853; Tr. seit 19. 3. und St. seit 28. 8. 1854; Km, seit 1886; F. seit 1882. — Pfarrchronik.