Bechlin (Brandenburg)/ Pfarrer

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Diese Aufstellung ist noch in der Bearbeitung. Sie folgt, wenn nicht anders vermerkt, Otto Fischer: Evangelisches Pfarrerbuch für die Mark Brandenburg, Berlin 1941, ergänzt durch Reinhold Asse: Biogr. Daten zu den Pfarrern u. ihren Familien im K. Ruppin von der Reformation bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, Manuskript, Sommer 1988.

  1. Fabian Sculteti (ab 1539), als Prior von Ruppin auf dem Erfurter Provinzialkapitel von 1521 zum Generalprediger und Lektor bestellt; nimmt 1539 die lutherische Lehre an und wird der erste evangelische Pfarrer von Bechlin. Quelle: Gottfried Wentz: Die Bistümer der Kirchenprovinz Magdeburg, 2. Band, das Bistum Havelberg, Berlin, 1933, S. 354
  2. Johann Fischer. Quelle: Riedel Codex diplomaticus Brandenburgensis VII (1847) S. 277 f.
  3. Tobias Schulte (seit 1543?), war erst Plebanus (katholischer Geistlicher, der die Sakramente dem gemeinen Volke gibt) in Neuruppin, ab 1543 Prediger in Bechlin. Nach Riedel Codex diplomaticus Brandenburgensis VII (1847) S. 277 f. war er bereits 1540 in Bechlin. Er starb nach 1558.
  4. Michael Schultze (ca. 1575- ca. 1581), wurde als Sohn des Predigers Tobias Schulte (vgl. 3) in Bechlin geboren und war mindestens seit 1575 dort ebenfalls Prediger. Er starb in Bechlin etwa 1581.
  5. Johann Sarnow (1582-ca.1600), wurde in Seehausen geboren. Nach dem Besuch der Universität in Rostock (1580) wurde er 1582 Prediger in Bechlin. Er heiratete etwa 1582 die Witwe seines Amtsvorgängers Michael Schultze und starb in Bechlin.
  6. Daniel Jordan (mindestens seit 1635), war Kaplan in Fehrbellin und versorgte die vakante Pfarrstelle von Bechlin mit.
  7. David Schwartzkopf (1651-1652) (vgl. 9. Pfarrer der dritten Pfarrstelle in Neuruppin).
  8. Urban Fleischer (1652-1670), war mindestens seit 1642 Pfarrer in Böhne und kam 1652 als Prediger nach Bechlin, wo er 1670 emeritiert wurde. Er war mit einer Kerzliner Pfarrerstochter Anna ? verheiratet.
  9. Jonas Werkmeister (1671-1673), wurde als Sohn des Pfarrers Joachim Werkmeister und der Dor. Müller 1643 in Walsleben geboren. Er war von 1671 bis zu seinem Tode 1673 Prediger in Bechlin. Werkmeister heiratete etwa 1671 die Tochter seines Amtsvorgängers Kunigunde Anna Fleischer.
  10. Joachim Hildebrand (1673-1683), war erst Feldprediger und kam 1673 als Prediger nach Bechlin, wo er am 28.9.1683 gestorben ist.
  11. Joachim Reichhardt (1684-1725), wurde am 9.1.1653 in Perleberg als Sohn des Schneiders Hans Richert geboren und war von 1684 bis 1725 Prediger in Bechlin. Dort ist er am 11.2.1744 gestorben und wurde vor dem Altar in der Kirche begraben. Reichart heiratete I. ca. 1684 die Tochter des Altruppiner Pfarrers Elisabeth Sophia Siepmann (vergl. 5. evangelischer Pfarrer in Altruppin) und II. am 8.1.1695 in Schwante/Klein Ziethen Catharina Litzmann, die Tochter des späteren Verwalters Jacob Litzmann. Eine Gedenktafel und ein Porträt von Joachim Reichardt sind in der Bechliner Kirche erhalten.
  12. Johann Christoph Seger (1725-1771), wurde am 25.10.1696 in Stendal als Sohn des Nikolaus Seger und der Anna Bolstorf geboren. Er kam 1724 als Adjunct nach Bechlin und wurde 1725 hier Prediger. Johann Christoph Seger starb am 3.10.1773 in Bechlin und wurde wie sein Amtsvorgänger vor dem Altar begraben. Er heiratete in Bechlin am 14.11.1725 Catharina Elisabeth Reichardt, die Tochter seines Vorgängers. Eine Gedenktafel und sein Porträt erinnern in der Bechliner Kirche an Johann Christoph Seger.
  13. Johann Christoph Samuel Seger (1771-1792), wurde als Sohn des Predigers Johann Christoph Seger und der Catharina Elisabeth Reichardt am 30.4.1739 in Bechlin geboren. Zunächst war er 5 Jahre Pfarrer in Kriele, kam 1771 nach Bechlin und wurde 1787 zugleich Supperintendent von Neuruppin (vergl. erste Pfarrstelle in Neuruppin, Bemerkung 14. evangelischer Pfarrer). Johann Christoph Samuel Seger starb am 22.5.1792 in Bechlin. Er heiratete I. am 1.9.1769 in Grabow die Pfarrerstochter Marie Friederike Behrens und II. in Bechlin am 2.5.1791 Sab. El. Knövenagel.
  14. Johann Friedrich Christoph Seger (1793-1817), wurde am 18.2.1766 als Sohn des Pfarrers Johann Gottlieb Seger und der Karoline Budde in Boberow geboren. Ab 1785 war er Lehrer in Neuruppin und kam 1793 als Prediger nach Bechlin. 1817 ging er nach Wustermark, war ab 1835 Superintendent des dortigen Kirchenkreises und starb am 29.4.1838 in Wustermark. Johann Friedrich Christoph Seger heiratete I. in Bechlin am 26.5.1793 die Tochter seines Amtsvorgängers, Dorothea Elis. Henriette Seger, und II. am 7.4.1796 in Berlin die Pfarrerstochter Luise Gottliebe Friedericke Hollmann. Ein Enkel von Johann Friedrich Christoph war der bekannte Chemiker und Leiter der Chemisch-Technische Versuchsanstalt der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin Hermann August Seger (1839-1893).
  15. Gotthilf Hermann Friedrich Wichmann (1818-1843), wurde in Neuruppin am 18.3.1797 als Sohn des Pfarrers Wilhelm Ludwig Martin Wichmann und der Charlotte Dor. Soph. Homann geboren. Er war erst Lehrer in Berlin und kam 1818 als Prediger nach Bechlin, wo er am 24.7.1843 gestorben ist. Wichmann heiratete am 1.5.1814 in Berlin Joh. Charl. Christiane Euphresyne Homann.
  16. Johann Christian Berndt (1844-1851)
  17. Karl August Adolf Liers (1853-1877), wurde am 13.9.1809 in Cladow als Sohn des Pfarrers Christian Daniel Liers und der Henriette Wilhelmine Neuendorf geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Halle studierte er an der dortigen Universität und wurde am 3.4.1835 ordiniert. Von 1835 bis 1853 war er Archidiakon in Königsberg und kam 1853 als Pfarrer nach Bechlin, wo er am 27.11.1877 gestorben ist. Liers war mit Pauline Fuhrmann, der Tochter eines Amtmanns aus Sophienhof verheiratet.
  18. Heinrich August Wilhelm Theodor Hennicke (1879-1891)
  19. Johannes August Albert Lindow (1891-1903)
  20. Georg Heinrich Gottfried Kroschel (1903-1916)
  21. Theodor Adolf Albert Zuck (1917-1930)
  22. Paul Ludwig Wilhelm Neumann (1931-1962), wurde am 14.8.1890 in Berlin geboren. Nach dem Besuch des Friedrichswerderschen Gymnasiums in Berlin studierte er an der Universität Berlin und wurde 1918 ordiniert. Ab 1918 war er Pfarrer in Groß Leppin, Kreis Havelberg-Wilsnack und kam 1931 als Pfarrer nach Bechlin. Dort ist er am 4.7.1982 gestorben. Paul Neumann heiratete am 20.10.1917 in Berlin Elisabeth Cathenhusen.

Seit der Emeritierung von Pfarrer Neumann ist Bechlin Filiale von Neuruppin

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