Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/045

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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Die letzteren werden 1609 im Vis. Prot, aber auch als Filialisten von Niederkirchen i. O. bezeichnet.

GStAM, Kbl. 389/9 c. – Frey 3, 419. Gümbel 350. Fabricius 359; 366; 508 ; 510.

291. Hergersweiler (BezA. Bergzabern).

Diöz. Speier. – Zweibrücken (OA Bergzabern, A Barbelroth).

Kath. gehörten zur Pfarrei Schaidt, doch übte auch der kath. Pfarrer von Bergzabern die Seelsorge in H. aus. Luth. der Pfarrei Bergzabern; Ref. der Pfarrei Mühlhofen, seit 1634 der Pfarrei Winden[GWR 1], während deren Vereinigung mit Barbelroth dieser Pfarrei zugeteilt.

GStAM, Kbl. 393/7 V. – Stoff 2, 71; 80. Frey 1, 408. Gümbel 255.

292. Hermersberg (BezA. Pirmasens).

Diöz. Worms. – Sickingen (Herrsch Landstuhl, Großgericht).

1. Die Kath. kamen 1691 bei Errichtung der Pfarrei Horbach zu dieser, die schon vor der Reformation Pfarrei für H. war. 1778 wurde H. der Pfarrei Weselberg zugewiesen.
2. Luth. seit der Reformation (1543) zur Pfarrei Horbach, nach deren Abgang (um 1640) zu Labach, zeitweise auch in Pirmasens verseelsorgt. 1791 in H. selbst luth. Pfarrei, zu der Harsberg gehörte. KB sind nicht erhalten.
3. Ref. nach Waldfischbach gepfarrt.
abc 1796-1798: prot. PfA Waldfischbach.[1]

Frey 4, 287. Gümbel 474. Eberhardt 67.

293. Herschberg (BezA. Pirmasens).

Diöz. Worms. – Leiningen-Hardenburg-Dagsburg.

1. Die Kath. waren bis 1803 dem luth. Pfarrverband zu H. einverleibt und kamen dann zu Maßweiler. Für die Annahme, daß sie vor 1774 nach Kirchenarnbach gepfarrt gewesen seien, konnte ich eine Bestätigung nicht finden.
2. H. war anfangs Filiale der luth Pfarrei Thaleischweiler und erhielt 1672 selbst eine Pfarrei, deren endgültige Errichtung allerdings sich bis 1720 verzögerte. Als Filiale gehörte seit 1697 Saalstadt zur Pfarrei. KB sind nicht erhalten.

Frey 4, 288. Gümbel 470.

294. Herschweiler-Petersheim (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken (OA Lichtenberg, Schulth Konken).

Kath. zur Pfarrei Brücken; Luth. zu Kusel; Ref. zu Konken.

Frey 3, 419. Gümbel 350. Fabricius 510.

295. Hertlingshausen (BezA. Frankenthal).

Diöz. Worms. – Leiningen-Westerburg (A Grünstadt).

1. Kath. nach der Reformation nach Neuleiningen gepfarrt, manchmal auch aushilfsweise vom Pfarrer von Wattenheim versehen.
2. Luth. nach Einziehung des Klosters Höningen, das vorher den Gottesdienst in H. besorgt hatte, zur Pfarrei Wattenheim, seit 1747 zu Altleiningen.

Frey 2, 346. Gümbel 193.

296. Herxheim a. B. (BezA. Bad Dürkheim).

Diöz. Worms. – Leiningen-Hardenburg-Dagsburg.

1. Kath. nach Neuleiningen, seit etwa 1700 nach Pfeffingen gepfarrt.
2. Luth. Pfarrei seit der Reformation; Filiale war Leistadt.
abc 1700[2]-1798 (1797, 1798); d 1701 bis 1797: BgA Herxheim a. B.

Frey 2, 489. Gümbel 189. Baumann, Fr. W, Gesch. v. Herxheim a. B. in: LGBl 4 (1905), 7ff. Eberhardt 69.

297. Herxheim (BezA. Landau).

Diöz. Speier. – Hochst. Speier (OA Lauterburg).

Zur kath. Pfarrei gehörten Hatzenbühl und Hayna (bis 1719), sowie Herxheimweiher (bis 1800).
a 1677[3]-1767, 1788-1792, 1795-1796; b 1678-1787, 1790-1792, 1795-1800; c 1677-1788, 1790-1792: BgA Herxheim. Diese Bücher sind bis 1722 in deutscher Sprache geführt. Ferner: abc 1670-1798: kath. PfA Herxheim.

Frey 1, 178f.

298. Herxheimweiher (BezA. Landau).

Diöz. Speier. – Hochst. Speier (OA. Lauterburg).

Kath. zu Herxheim. Einträge aus H. am Ende des 18. Jhdts. auch im kath. KB von Gleisweiler.

Frey 1, 180.

299. Heßheim (BezA. Frankenthal).

Diöz. Worms. – Kurpfalz (OA Alzey, UA Freinsheim).

1. Filiale der im Mai 1700 wieder erstandenen kath. Pfarrei Beindersheim. Vorher von Dirmstein aus verseelsorgt. Seit 1710 wohnte der Pfarrer in H. Pfarrsitz blieb jedoch Beindersheim. 1769 wurde die Pfarrei aushilfsweise von den Kapuzinern in Frankenthal versehen. Zu ihr gehörten Groß- und Kleinniedesheim.
abc 1700-1762 (1764, 1733): kath. PfA Heßheim; ferner: abc 1763-1798: BgA Beindersheim. Auszüge aus diesen letzteren KB (a 1763-1798; b 1764-1798: c 1733-1798) im kath. PfA Heßheim. Dabei auch ein Verzeichnis der Pfarrer von 1700-1767.
2. Die Luth. fanden ihre Seelsorge in Frankenthal.
3. Ref. Pfarrei mit Beindersheim, Eppstein und Flomersheim seit der Reformation. 1708 wohnte der ref. Pfarrer in Frankenthal, zog von da nach Beindersheim, wurde aber dort von der Wormser Regierung


  1. Gütige Mitteilung des Herrn Pfarrers Dr. Mengin in Hermersberg.
  2. „Dieses KB ist von Herrn I. A. Fuchsen, Pfarrer der hiesigen Gemeinde, i. J. 1700 angefangen worden und hernach nach dessen Abzug nach Bechtheim v. H. Pfarrer I. S. Kraushaar, seinem Herrn successore, fortgeführt worden 1709 den 12. Junii.“
  3. Vorausgehen (nach den Nachnamen der Eltern geordnete) Nachträge, die bis zum Jahr 1653 hinaufreichen.



Anmerkungen der GenWiki-Redaktion (GWR)

  1. Vor Winden ist »Mühlhofen, seit 1634 der Pfarrei« eingefügt gemäß Berichtigungen S. 130.