Schleptrup/Gefallene 1. Weltkrieg

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EK-pic.png   Gefallene und Vermisste aus Schleptrup im 1. Weltkrieg   EK-pic.png
Ehrenmal St. Alexander Wallenhorst: Gedenktafel Pye Schleptrup

Allgemeine Informationen

Die Liste enthält alle Gefallene und Vermisste des 1. Weltkriegs aus der Ortschaft Schleptrup (Bramsche), soweit sie auf dem Wallenhorst/Ehrenmal St. Alexander und dem Kirchenbuch von St. Alexander Wallenhorst (Pfarrei) verzeichnet sind.

Diese Liste ist nicht vollständig - sie ist noch zu ergänzen und abzugleichen über die 
ev. Kirchenbücher und das Kriegerdenkmal Engter beim Denkmalprojekt.

Tabellarische Darstellung

Die folgende Tabelle zeigt die Personen aus Schleptrup, deren Andenken bewahrt werden soll.

Vorname Nachname Beruf/Ort Militärteil' Status Datum Todesort Ursache
ALOYS Josef Brockmeyer Steinbrucharbeiter in Schleptrup Reservist des 2. Garde Inf. Regt., 4. Comp gefallen 02.01.1915 vermutlich bei Bosy Kowa Wola am 26. De. 1914 Wielka Wola, Russisch Polen Infolge schwerer Verwundung im Feld. Lazarett 26. Im Schloßgarten Wielka Wola beerdigt. Ein Holzkreuz errichtet. Mitgeteilt durch den Chefarzt des Feld-Lazarettes Dr. Glücksmann, Stabsarzt am 3. Jan, hier angekommen am 18. Januar. Auch amtlich mitgeteilt ans Standesamt in Engter.
Josef Hörnschemeyer Arbeiter in Schleptrup Seesoldat der 7. Comp. des 3. Mar. Inf. Reg gefallen 07.07.1915 St. Georg vor Nieuport Durch einen Granatschuß getötet. Begraben auf dem Friedhof in Glistelle. Mitgeteilt durch den Oberleutnant und Komp. Führer Keiser.
FRANZ Gerhard Lübbe Steinbruchsarbeiter in Schleptrup Musketier im Landwehr Inf. Reg. No. 33, 8. Komp. gefallen 20.12.1916, nachmittags 7 1/2 Uhr Rußland Durch einen Artillerieschuß gefallen. Am 23. Dezember von seinen Kameraden begraben. Hat einen Sarg bekommen. Mitgeteilt vom Leutnant und stellvertr. Komp. Führer Strüver unter dem 21. Dezemb. Hier angekommen am 1. Jan. 1917. Auch mitgeteilt vom Unteroffizier Lehmann am 23. XII 1916.
Bernhard Hörnschemeyer Haussohn in Schleptrup Musketier im Res. Inf. Reg No. 60, 9. Komp., Telephonarbeiter gefallen 04.09.1918, morgens halb 1 Uhr Frankreich Durch Granatsplitter in den Bauch schwer verwundet am 3. September und auf der Wagenfläche gleich vor der Komp. 225 gestorben. Mitgeteilt durch den Leutnant Mees unter dem 10. September und am 17. hier angekommen.

Genealogische Quellen

Historische Quellen

  • Tannen et al.: Das Kaiserliche Marine-Infanterie-Regiment Nr. 3 in den Stürmen des Weltkriegs von 1914-1918; Aus Deutschlands großer Zeit Band 88; Zeulenroda 1936, Bernhard Sporn Verlag, 447 Seiten; Digitalisat der Württembergischen Landesbibliothek
  • Zechlin, Friedrich: Das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 60 im Weltkriege. (Erinnerungsblätter deutscher Regimenter - Truppenteile des ehem. preußischen Kontingents 165. Band), 1926 Oldenburg / Berlin, Verlag Gerhard Stalling, 234 Seiten.

Fußnoten


Zitierte Literatur