Regimentsdenkmal des Grenadier-Regiment Graf Kleist von Nollendorf bei Woerth

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Geographische Lage
48.93926667°N 7.73221667°O
Kriegerdenkmal bei Woerth

Dieses Denkmal steht bei Wörth an der Sauer im Elsass. Es erinnert an die Beteiligung des Grenadier-Regiment Graf Kleist von Nollendorf (1. Westpreußisches) Nr.6 an der Schlacht vom 6. August 1870.

Chronik des Denkmals

Ein Denkmalausschuss, der sich aus ehemaligen Offiziere des Regiments zusammen setzte und den Oberstleutnant Freiherr von Massenbach zu seinem Ehrenvorsitzenden ernannt hatte, rief im Januar 1901 alle Traditionsvereine der 6er Grenadiere zu Sammlungen für ein Regimentsdenkmal auf dem Schlachtfeld bei Fröschweiler auf. Bereits nach kurzer Zeit waren 200.000 Mark zusammen, so dass der Ausschuss den Berliner Bildhauer Hans Weddo von Glümer mit der Erstellung des Denkmals beauftragen konnte.
Am 06.08.1901, dem Jahrestag der Schlacht auf den Spicherer Höhen, fand am Standort des Denkmals die Feierliche Enthüllung statt, zu der alle Vereine der 6er-Grenadiere Abordnungen entsandt hatten. Neben zahlreichen ehemaligen Offizieren des Regiments waren auch von dem Couleur-Truppenteil, dem Brandenburgischen Kürassier-Regiment No. 6, die Majore von Kleist und Baron von Eckardtstein nach Fröschweiler gekommen.

Das Denkmal überstand beide Weltkriege ohne Schäden. Erst Anfang der 1980er Jahre wurde das Reliefbild des Kaisers Wilhelm I. an der Vorderseite des Denkmals gestohlen.

Ausführung des Denkmals

Der Architektonische Aufbau des Denkmals ist aus wetterfestem Sandstein geschaffen. Das Kaiserrelief und die Inschrifttafeln entstanden im Bronzeguss in der Bronzegießerei Gladenbeck in Friedrichshagen bei Berlin. Das Feuerbecken, das die Spitze des Denkmals bildet, wurde in den Lauchhammerwerken in Eisen gegossen.

Inschriften

Die Inschriften am Sockel künden von den Opfern des Regiments in der Schlacht zu Wörth:

Unter den glorreichen Fahnen

Wilhelm des Grossen

kämpfte hier am 6. Aug. 1870

das Grenadier-Regiment Graf Kleist von Nollendorf (1. Westpreussisches) Nr. 6.

u. verlor 320 Todte, 586 Verwundete.

Gesammtverlust des Regiments im Feldzug 1870/71 491 Todte und 1007 Verwundete.

Es starben für König und Vaterland


bei Wörth bei Sedan bei Malmaison vor Paris


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