Projekt KB-Verkartung

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

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Info
Inzwischen wird angestrebt, wie bei den Ortsfamilienbüchern, pro Verkartung Einzelartikel anzulegen und diese entsprechend zu kategorisieren. Darüber hinaus sollen Hinweise auf die Verkartungen in den jeweiligen Ortsartikeln durch Wikilinks angebracht werden.
Der Inhalt dieses Artikels ist damit in Teilen veraltet und ist zur Überarbeitung vorgesehen.
Weiteres bitte ggfs. über die projektbegleitende Mailingliste oder über den projektbegleitenden Chat erfragen.


Inhaltsverzeichnis

Projekt Kirchenbuchverkartung

Einleitung

Im Projekt Kirchenbuch-Datenerfassungen des Vereins für Computergenealogie sollen in einem ersten Schritt alle schon abgeschlossenen Kirchenbucherfassungen systemematisch aufgenommen und im GenWiki eingetragen werden. Die Eintragungen sollen u.a. verwendet werden, um sie in das neue GOV einzupflegen, wo sie dann direkt abgefragt werden können.

Das Projekt hat einen eigenen Bereich im GenWiki, in dem die Daten eingetragen werden
KB-Datenerfassungen.

Für die Kommunikation der Projektmitarbeiter untereinander gibt es eine eigene Mailingliste

Artikel über einzelne Verkartungen sollen mit dem Ortsnamen beginnen und mit ", VK" enden. Sie sollen in die Kategorie Verkartung oder eine ihrer regionalen Unterkategorien eingetragen werden. Eine allgemein gültige Artikelstuktur hat sich noch nicht entwickelt. Beispiele können in den der vorgenannten Kategorie nachgeschaut werden. (19.3.2016)

Definitionen

Digitalisierung

Speichern der Seiten einer Quelle (Kirchenbuch, Standesamtregister usw.) mittels Buchscanner oder Digitalkamera als computerlesbare Grafikdatei. Hier stehen Sicherung und Schonung der Originalurkunde sowie einfach zu bewerkstelligender Zugang zum Original-Quelltext im Vordergrund. Eine andere Form (nicht-digital) der Quellenschonung sind auch die Fotokopie oder die Mikroverfilmung)

Abschrift

Eine genealogische Quelle (z.B. Kirchenbuch, Standesamtsregister etc.) wird wort- und buchstabengetreu abgeschrieben.
Das ermöglicht den Zugang zum Inhalt des Originals unabhängig von der Kenntnis alter Schriften und gibt dabei die genealogischen Informationen in der Ursprungsschreibweise im Ursprungszusammenhang wieder, ohne die Quelle zu interpretieren.

Eine Datei kann nach Buchstabenfolgen (strings) durchsucht werden. Der systematische Erschließungsgrad einer Abschrift ist geringer als der einer Verkartung.

Namen können maschinell nur gefunden werden, wenn man die genaue Schreibweise des Anfangs oder des ganzen Namens kennt.

Strukturierte Abschrift

Hierbei werden die Angaben einer Quelle in einer festgelegten Reihenfolge mit definierten Trennzeichen in eine Textdatei abgeschrieben. Die Erfassung kann mit Texteditoren, Textprogrammen, Tabellenkalkulationsprogrammen, CSV-Editoren etc. erfolgen. Das Ergebnis entspricht weitgehend einer Verkartung. Die Bearbeitung benötigt aber kein spezielles Verkartungs- oder Genealogieprogramm und die Struktur kann den Inhalten der Vorlage sehr leicht angepasst werden. Die weitere Verarbeitung ist mit Tabellenkalkulations-, Datenbank- oder Genealogieprogrammen möglich.

Verkartung

Als genealogische Verkartung, bezeichnet man die systematische Erfassung der genealogisch relevanten Daten aus einer Quelle (Kirchenbuch, Standesamtsregister usw.) auf Karteikarten, Zetteln oder mit Hilfe eines Computerprogrammes (Datenbank, Tabellenkalkulation usw.). Hier steht zunächst das Ereignis (Geburt/Taufe, Heirat, Tod) im Vordergrund, dem die einzelnen Personen zugeordnet werden. Die Daten sind auch zur Registererstellung zu den einzelnen Ereignisgruppen geeignet.

Kernfamilien

Zur Verkartung wird meist auch noch die Zusammenstellung der Ereignisdaten zu Kernfamilien, auch Kleinfamilien genannt, gerechnet. Dies geschieht entweder auf Familienblättern oder mit Hilfe eine Genealogieprogramms. Jedem Elternpaar werden Heiratsdaten und die Kinder mit Geburts- und Sterbedaten aus der Quelle (Kirchenbuch, Standesamtsregister usw.) zugeordnet, soweit dies möglich ist. Bei mehreren Ehen der Ehepartner werden gesonderte Familienblätter angelegt. Der Abstand zur Vorlage (Kirchenbuch) ist höher als bei der reinen Verkartung, die Erschließung ist tiefer.

Vergleiche
Artikel Kirchenbuch-Verkartung

Ortsfamilienbuch

Hier werden die Kleinfamilien zu Großfamilien zusammengeführt. Dies geschieht durch Rückverweise auf den Familienblättern (z.B. auf die Eltern der Ehepartner oder auf die Eheschließung der Kinder), meist unter Heranziehung von weiteren Quellen (z.B. Kirchenbücher der umliegenden Orte, Steuerlisten usw.). Der Abstand zur Vorlage ist am höchsten, die Erschließung am tiefsten.

Vergleiche
Artikel Ortsfamilienbuch

Archive, Arbeitsgruppen, Bearbeiter

Auf den aufgeführten Unterseiten sollen regionale Besonderheiten der Kirchenbuchbearbeitung als Übersicht aufgeführt werden.

  • Archive: Welche Arbeitsgruppen arbeiten im Bereich des Archivs? Welche Einzelbearbeiter?Welche Empfehlungen/Richtlinien/Vorschriften bestehten für die Bearbeitungsmethode, für Art und Ort der Veröffentlichung?
  • Arbeitsgruppen: Welche regionalen Arbeitsgruppen und Einzelbearbeiter zur Erfassung von Kirchenbuchdaten und Standesamtsregistern gibt es? Welcher Methoden und Veröffentlichungsarten bedienen diese sich?

Methoden, Programme, Hilfsmittel

Verkartungsprogramme

Programme speziell zur Verkartung von Kirchenbuch- oder Standesamtsregistern sind beispielsweise die Programme VK32 und VKWIN von Dr. Coors.

Eine Liste von Genealogieprogrammen, die auch zur Erstellung von Ortsfamilienbüchern geeignet sind, ist im Projekt OFB verfügbar.

Methoden

Neben speziellen Datenbankprogrammen für Verkartungen werden von vielen Verkartern Textbearbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramme zur Erfassung der Daten genutzt.

Eine solche Methode wird im Projekt VK-Tabelle vorgestellt.

Weblinks

Zu den Definitionen siehe auch:

Persönliche Werkzeuge