Niemegk/ Pfarrer
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Die Evangelischen Pfarrer von Niemegk
[bearbeiten] Erste Pfarrstelle
- 1. 1520 - 1525 Andreas Stolp,
aus Belzig, Wintersemester 1510/ 11 Student in Wittenberg. Promovierte am 9. September 1516 zum Baccalaures des kanonischen Rechts.
- 2. 1526 - 1531 Georg Witzel,
(* 1501 in Vacha; † 16. Februar 1573 in Mainz) war Theologe und Gegner Luthers. „Der alte Pfarrherr von Niemegk, Georg Witzel ist ein schalk bösewicht, hat sich aus dem landt gelogen für unnsern fürsten, der were recht kegen Tzwickau.“ Luther. Nach schwerer Jugend studierte er im Wintersemester 1516 in Erfurt und erwarb 1518 den Baccalaurus und bald darauf den Magister. 1520 studiert er in Wittenberg, musste aber das Studium abbrechen und auf Verlangen des Vaters Priester werden. 1523 schloss er sich der Reformation an, heiratete und verlor seine geistliche Stelle. In Eisenach schloss sich Witzel Jakob Strauß an. Seine Stellung im Bauernkrieg ist umstritten. Kanzler Gregor Brück befreite ihn, und Martin Luther empfahl ihn als Pfarrer nach Niemegk. Sein Anliegen war sittliche Besserung des Menschen, darin folgte er Erasmus von Rotterdam. Von Luthers Lehre wendete er sich ab, da er mit Johannes Campanus Umgang hatte und deshalb ging das kurfürstliche Gericht gegen ihn vor. 1531 verließ Witzel sein Pfarramt, ohne zunächst ein neues zu finden. In diesem Jahr war er rege schriftstellerisch tätig. In Eisleben stand er nun wieder als katholischer Pfarrer im ständigen Kampf mit den lutherischen Theologen, bis er nach Dresden berufen wurde. Seine Schrift Typus ecclesiae prioris (1540) übte starken Einfluss aus. Seit 1539 führte er ein Wanderleben. Nach 1548 verteidigte er das Interim. Von 1553 ab wohnte er mit seiner Familie noch zwanzig Jahre in Mainz. Auf Anregung Kaiser Maximilians II. schrieb er 1564 die Via regia, in der er für den Vergleich der Konfessionen eintrat. Werke: Pro defensione bonorum operum adversus novos evangelistas auctore Agricola“ 1532 Confutatio calumnosissimae responsionis Justi Jonae, it est Jodoci Koch, una cum assertione bonorum operum per Georgium Vuicelium 1533 Leipzig Typus ecclesiae prioris 1540 Der heiligen Messen brauch wie er in der alten Kyrchen vor tausend jahren gewesen. Aus S. Joan. Chrysostomo verdeutscht (Mainz 1540) Hagiologium (Mainz, 1541) Liturgia S. Basilii Mag. nuper e tenebris eruta, et in lucem nunc primum edita (Mainz 1546). Via regia 1564
- 3. 1532 - 1537 Konrad Cordatus
Konrad Cordatus, auch Conrad Cordatus, Conrad Hertz (* 1476 in Leombach [Weissenkirchen (Österreich)?] , † 25. März 1546 bei Spandau) war Lutherischer Theologe und Reformator
Der österreichische Bauernsohn aus Leombach bei Wels erhielt seine humanistische Ausbildung bei Conrad Celtis in Wien. Danach ging er nach Italien und erwarb sich in Ferrara den akademischen Grad eines Lizentiaten der Theologie. Als er 1510 Prediger in Ofen wurde und seine reformistischen Ideen während seiner Predigten verbreiten begann, wurde er als Aufrührer inhaftiert. Am 9. Mai 1524 wendete sich Cordatus nach Wittenberg, wo er sich an der dortigen Universität mit den Ideen Martin Luthers auseinandersetzte und zum Doktor der Theologie promoviert wurde. 1525 zog es ihn wieder nach Ungarn, wo er abermalig inhaftiert wurde und nach 38 Wochen, befreit durch einen Wächter, nach Wittenberg flüchtete. Philipp Melanchthon empfahl ihn am 1. Juli 1526 nach Nürnberg, um eine Anstellung an der neu gegründeten Oberen Schule St. Egidien zu finden. Ende 1526 folgte er einem Ruf nach Liegnitz wo er bis April 1527 Lehrer an der Akademie wurde. Diese wollte der regierende Herzog zur Universität entwickeln, wozu es jedoch nicht kam. Deshalb wendete er sich wieder nach Ungarn um dort die Lehre der Reformation zu verbreiten. Dieser Versuch schlug jedoch abermalig fehl und Cordatus wurde erneut inhaftiert. Zurückgekehrt nach Wittenberg vermittelte ihn Luther im Frühjahr 1529 nach Zwickau, wo er die zweite Predigerstelle an der St. Marienkirche übernahm. Aufgrund von Streitigkeiten mit dem Rat der Stadt und mit einigen Priestern, verließ er Zwickau wieder in Richtung Wittenberg, wo er bei Luther zunächst Aufnahme fand. Dieser sorgte dafür dass er 1532 die Pfarrei Niemegk übernahm. Getrieben durch Übereifer bei der Rechtfertigungslehre, geriet er 1536 in Streitigkeiten mit Philipp Melanchthon und Casper Cruciger d. Ä.. Cruciger hatte in einer Vorlesung zum 1. Timotheusbrief gelehrt, dass die Busse des Menschen neben dem Werk Christi zur Rechtfertigung nötig sei. Da Cruciger Notizen von Melancthon benutzte, warf Cordatus später Melanchthon vor, das er in seinen 1535 neu herausgegebenen Loci communes (Theologische "Gemeinplätze" oder Hauptlehrstücke, erstmals 1521 erschienen) lehre, dass die “opera necessaria seien ad salutem“ oder „ad vitam aeternam“ und dass die „bona opera in articulo justificationis causa sine qua non“ seien. Dieser Angriff wurde von Melanchthon mit dem an Luther gerichteten Ausspruch „Ego neque volui unquam alia docere, quam quae vos“ (Ich wollte niemals anders lehren als Ihr) beantwortet. Luther suchte diesen innerlutherischen, an das Herz der reformatorischen Theologie rührenden Streit beizulegen, indem er ein Disputation de iustificatione (1536, WA 39/I, 82-126) veranstaltete, in der auch um die Frage ging, ob die guten Werke des Christen notwendig zu seiner Rettung seien. Zwar sagte Luther im Verlauf der Disputation (WA 39/I, 96,1-2): "Nostra oboedientia est necessaria ad salutem. Ergo est partialis causa iustificationis" (Unser Gehorsam ist notwending zum Heil. Also ist sie eine Teilursache unserer Rechtfertigung). Das darf aber nicht so verstanden werden, als lehre der Reformator hier eine Art von Synergismus, demzufolge nur Gottes und unser Tun zusammengenommen zum ewigen Heil führen. Denn Luther sagt ja auch (96,2-3): "Multa sunt necessaria, quae non causant et iustificant" (Viele Dinge sind notwending (zur Rechtfertigung), welche aber nicht verursachen und rechtfertigen), wie z.B. die Erde und der sündige Mensch. Daher gilt ganz klar (96,6-8): "Opera sunt necessaria ad salutem, sed non causant salutem, quia fides sola dat vitam" (Die Werke sind zum Heil notwendig, aber sie verursachen nicht das Heil, da der Glaube allein Leben gibt). Gleichwohl sind die guten Werke wegen der Heuchler (hypocritae) als heilsnotwendig zu lehren. Denn die Werke zeigen ja an, ob der Glaube eines Menschen auch echt ist (96,11-12.14): "Opera salvant externe, hoc est, testantur nos esse iustos, et fidem esse in homine, quae interne salvat ... Externa salvatio ut fructus ostendit arborem bonam, ostendit fidem adesse" (Die Werke retten äußerlich, das heißt, sie bezeugen, dass wir gerecht sind und dass Glaube im Menschen ist, welcher innerlich rettet ... Die äußerliche Rettung zeigt wie eine Frucht den guten Baum, sie zeigt, dass Glaube vorhanden ist). Luther lehrt hier also eine doppelte Rechtfertigung: äußerlich, das heißt: vor den Menschen aufgrund von Werken; und innerlich, das heißt: vor Gott aufgrund des Glaubens. Diese Formulierungen sind insofern ein Kompromiss zwischen Melanchthon und Cruciger auf der einen und Cordatus auf der anderen Seite gewesen, als Luther hier noch mit dem Begriff "notwendig" operierte; in der Sache stimmte er aber natürlich Cordatus zu! In einer Disputation zum gleichen Thema im Jahre 1537 hat Luther sich dann dafür ausgesprochen, den Notwendigkeits-Begriff in diesem Zusammenhang als missverständlich ganz aufzugeben (vgl. WA 39/I,210,20-21). Es ist weiterhin zu beachten, dass dieser sogenannte Cordatus-Streit in die Vorgeschichte des antinomistischen Streites gehört, in der ab 1537 Johann Agricola aus Eisleben in die innerlutherische Debatte um das rechte Verhältniss von Glauben, Buße, Gesetz und Evangelium eingreift. Luther empfahl den offensichtlich von ihm geschätzten Mitstreiter Cordatus im gleichen Jahr (1537) in seine Geburtsstadt Eisleben und beauftragte ihn im Herbst 1539 mit der Einführung der Reformation in der Mark Brandenburg. 1540 wurde er erster Superintendent von Stendal, wo er im Dienste seiner Gemeinde, auf einer Reise nach Frankfurt an der Oder in der Nähe von Spandau am 25. März 1546 verstarb. Cordatus hat im Glauben an die Schriftgemäßheit seiner reformatorischen Lehren diese konsequent vertreten, selbst als er dafür mit Haft belegt wurde. Dass er in Glaubensfragen mit Melanchthon aneinandergeriet, hat dieser ihm anscheinend nicht nachgetragen: Er verfasste Cordatus nach seinem Tode einen rühmlichen Nachruf (erschienen 1554 in Nürnberg). Martin Luther soll sogar gesagt haben „Wenn ich ins Feuer gehen müsste, so geht Dr. Pommer bis an die Flammen, aber Cordatus mit hinein“. Zu Luther hatte er ein besonderes Verhältnis und ist als Nachschreiber und Sammler von Luthers Tischreden bekannt, die Johannes Aurifaber in Frankfurt Main 1568 veröffentlichte.
Werke Ursach, warum Ungern verstöret ist u. ytzt Osterreich bekrieget wird, Zwisckau 1529 Außlegung der Evv., an Sonntagen u. fürnembsten Festen, hrsg. v. Philipp Melanchthon, 2 Tle., Nürnberg 1556; Tagebuch über Dr. Martin Luther, hrsg. v. Hermann Wrampelmeyer, 1885; Die Sammlung. von Konrad Cordatus in: WATR II, 1913, XXI ff. 273 ff.; III, 1914, 1 ff.
- 4, 1548 - 1569 Valtin Thomas
aus Belzig, studierte mit Hilfe eines Stipendiums aus seiner Heimat seit dem Sommersemester 1536 in Wittenberg. Dann wa er neun Jahre Schulmeister in Belzig. Im Jahre 1547 erhielt er einen Ruf als Kaplan in Brandenburg und ward am 10. Juni 1547 in Wittenberg durch Bugenhagen ordiniert. In der Mark wirkte Thomas nur anderthalb Jahre.
- 5. 1569 - 1601 Sebastian Bock
(sein Name ist auf der ältesten Kirchenglocke verewigt "BASTIANUS BUCK DIE ZEIT FPATHER ZU NEMICK; EGIEDIES KASTORF DIE ZEID KAPPALAN 1602") Geboren in Finsterwalde, Uni Wittenberg, Immatrikulation Wintersemester 1536 / 37, Ord. 09.09.1545, 1545 Pfarrer in Grupenhagen in Pommern, 1553 Diakon in Belzig, 29.09. 1569 P. in Niemegk, emeritiert 1601. I °° Marie Letz
- 6. - 1619 Nikolaus Khun
- 7. 1629 - 1674 David Schmidt
Klagepredigt: Klage- und Bußpredigt/ Uber den Erbärmlichen Zustandt unsers geliebten Vaterlandes/ des Churfürstenthumbs Sachsen/ und dann insonderheit/ den ... Zustandt des Städtlins Niemeck/ beschreibende/ welches den 26. Novembr. abgelauffenen 1644. Jahres ... in Brandt gesetzet worden / Gehalten in Niemeck/ uff der abgebrandten Kirchstädte/ Von David Schmidt/ Pfarrern daselbst Erschienen: Wittenbergk : Hake, 1645
- 8. 1674 - 1677 Daniel Mieting
Hochzeitsgedicht: Schuldige Obliegenheit/ An der Hocherfreylichen Carpzov-Ostermannischen Hochzeit-Feyer : So gehalten am 3. Mertz des 1674sten Jahrs/ in Wittenberg / Mit diesen wenigen bezeuget von Daniel Mietingen. Erschienen: Wittenberg : Meyer, 1674
- 9. 1677 - 1680 Martin Muchovius
- 10. 1684 - 1707 Jakob Schilling
- 11. 1707 - 1743 Jakob Elieser Schilling
- 12. 1743 - 1759 Johann Gottlieb Schilling
- 13. 1760 - 1786 Gottlob Sebastian Marggraf
- 14. 1786 - 1815 Karl August Wild
- 15. 1816 - 1828 Johann Friedrich Lippold,
aus Wittenberg gebürtig, trat sein Amt allhier an Dom. III. p. Tri. Als den 29. Jun. 1800 und wurde von hier zum Pastorate in Straach bei Wittenberg gnädigst weiter beförder. Er hielt seine Abschiedspredigt allhier Dom. Invoc. 1805; 17.02.1805 Probepredigt in Straach, 20.02.1805 vom kurfürstl. sächs. Konsistorium zu Wittenberg bestätigt, 1805 – 1816 Pfarrer in Straach, 1817 bis 1829 Pfarrer in Niemegk, 1829 – 1832 Superintendent in Zahna, * Wittenberg 27.07.1774 (S. des Mag. Johann Friedrich Lippold 3. Diakon, in Wittenberg, u. s. E. Marie Sophie Wilhelmine ...), + Zahna 29.07.1832, °° Zahna 18.05.1800 mit Julia Christiana Friederika Clauß, T. d. Sup. Christian Conrad Cl., Zahna. Kinder, in Friedersdorf geboren: Julie Auguste, * 16.03.1801; Emilie Franziska, * 02.06.1802. Nach Mitteilung vom Pfarramt Zahna hinterließ Lippold bei seinem Tode 7 Linder (4 Söhne, davon 3 noch minorenn, und 3 Töchter) In: Archiv für Sippenforschung Heft 8 1943 S. 160 Dr. Johannes Andrich: Ein Verzeichnis der Pfarrer zu Friedersdorf bei Oppelhain (Niederlausitz)
- 16. 1829 - 1864 Dr. Karl Wilhelm Stein
1816 – 1829 2. Pfarrstelle, ab 1829 1. Pfarrstelle. Doktor der Philosophie, seit 1815 Diacon in Niemegk, * 22.10.1790 in Lüsse
- 17. 1865 - 1886 Karl Friedrich Brandt
- 18. 1886 - 1887 Gustav Franz Arnold Bremer
- 19. 1888 - 1891 Karl Wilhelm Eugen Witte
- 20. 1892 - 1924 Karl Johann Richard Alberti
- 21. 1925 - 1938 Johannes Hermann Gottlieb Fischer
- 22. 1938 - 1943 Dr. Hansen
- 23. 1943 - 1958 Friedrich Wilhelm Günter Krolzig
Pfarrer in Rädigke 1935 – 1941, Pfarrer in Niemegk 1941 - 1958, Superintendent des Kirchenkreises Belzig/ Niemegk 1958 – 1968)
- 24. 1959 - 1977 Horst Harm
1955 Hilfsprediger in Haseloff, ab 1956 Pfarrer in Haseloff
- 25. 01.10.1978 Griesbach
[bearbeiten] Zweite Pfarrstelle
- 1. 1539 Martin Zimmermann (Tektander)
aus Zwickau, intitulierte an der Wittenberger Schule am 13. Mai 1527 und wurde im September 1537 zum Magister atrium daselbst promoviert, wurde, nachdem er zum „Priesterambt“ nach Niemegk berufen, am 20. April 1539 durch Luther ordiniert.
- 2. 1539 - 1541 Hieronymus Hennig
aus Leipzig, bisher Schulmeister in Schmiedeberg, erhielt am 5. Oktober 1539 von Bugenhagen die Ordination zum „priesterambt“ in Niemegk.
- 3. 1541 - 1547 Peter Hefter
Bürger in Braunschweig, ward am 19. Oktober 1541 von Bugenhagen zum „Priesterambt“ in Niemegk ordiniert.
- 4. 1547 - 1553 Bartholomäus Witzick
aus Wittenberg, intitulierte an der dortigen Universität im Wintersemester 1539/ 40, erlangte durch Sebstian Fröschel am 23. November 1547 die Ordination zum „Priesterambt“ in Niemegk.
- 5. 1553 - 1564 Peter Amelang
Immatrikulier Sommersemester 1540 in Wittenberg Er stand ein Jahr lang der Schule zu Niemegk vor und erhielt, zum „Priesterambt“ daselbst berufen, am 19. April 1553 von Bugenhagen die Ordination.
- 6. 1564 - Ägidius Karsdorf
der am 19. März 1564 zum Diakonat von Paul Ebert in Wittenberg ordniert wurde, stammt aus Niemegk. Er studierte drei Jahe lang in Wittenberg und wurde, nachdem ihm zwei geistliche Stellen in Ziesar und Sonnenwalde entgangen waren, Hauslehrer bei den Kindern des Heinrich von Staupitz in Belzig und weiterhin Lehrer an der Schule seiner Heimatstadt. Nach 2 ½ jährigem Schuldienst wurde er Diakonus in Niemegk.
- 7. 1605 - 1617 Martin Käselitz
- 8. 1617 - Georg Hans
- 9. - 1696 Johann Heese
(Johann Heese muss schon vor 1659 Diacon in Niemegk gewesen sein. Im Belziger Kirchenbuch ist verzeichnet das am 20.07.1659 Johann Heese Diacon zu Niemegk mit Justine Kirschnerin, in der neugebauten Stadtkirche copoliert wurde.)
- 10. 1696 - 1743 Julius Georg Ulrici
der Weltweisheit Magister und Diaconus zu Niemegk, einen Dorfe in Sachsen unter der Inspection Beltzig gehörig. Iccanders Geistliches Ministerium in Sachsen. p. 345
- 11. 1743 - 1751 Georg Belitz
- 12. 1752 - 1760 Gottlob Sebastian Marggraf
- 13. 1760 - 1767 Georg Gottlieb Forster
- 14. 1767 - 1786 Johann Friedrich Wild
- 15. 1787 - 1809 Gottlieb Ehregott Opitz
- 16. 1810 - 1813 Karl Traugott Köhler
- 17. 1816 - 1829 Dr. Karl Wilhelm Stein
1816 – 1829 2. Pfarrstelle, ab 1829 1. Pfarrstelle. Doktor der Philosophie, seit 1815 Diacon in Niemegk, * 22.10.1790 in Lüsse; °° 27.11.1817 in Zeuden mit Maria Elisabeth Polster, Tochter des Huf- und Waffenschmieds Johann David Polster aus Niemegk.
- 18. 1829 - 1864 Friedrich Wilhelm Erler
- 19. 1864 - 1868 Heinrich Theodor Pfitzner
- 20. 1868 - 1874 Friedrich Wilhelm Richard Seyfarth
"Der bisherige Hilfsprediger Friedrich Wilhelm Richard Seyfarth ist zum Adjunkt cum spe succedendi im Diakonat Niemegk und im Pfarramt zu Lühnsdorf und Buchholz, Diöcese Belzig, bestellt worden. Personakchronik Mai 1868, in Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Potsdam und Berlin 1868.
- 21. 1874 - 1876 Friedrich Wilhelm Richard Rüthnick
- Brandenburg 1. 9. 1844 (S. d. Hauptlehrers Friedrich Wilhelm R. u. s. E. Albertine Creutziger), + 24. 8. 1885, ord. 6. 11. 1870, 1871 Hilfsprediger Berlin, 1874 Diakon Niemegk,1877-1885 Pfarrer in Zachow, °° Anna Charlotte Elisabeth, T. d. Präsidenten Grimm, Berlin.
Kinder: a. Anna Charlotte Elisabeth, * 25. 8. 1877; b. Bertha Maria Anna, * 13. 8. 1879; c. Johannes Ferdinand Wilhelm Richard, * 27. 11. 1881.
- 22. 1877 - 1880 Friedrich Wilhelm Hibrig
- 23. 1883 - 1889 Dr. Gustav Karl Friedrich Otto Schmidt
- 24. 1889 - 1895 Max Isbary
- 25. 1895 - 1908 Ernst Otto Ulrich
- 26. 1909 - 1925 Paul Hermann Oskar Gattig
Seit dem unbesetzt.
