Niemegk

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Niemegk, Dillich

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Ortsteile

  • Niemegk
  • Hohenwerbig
  • Lühnsdorf

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Die evangelischen Pfarrer von Niemegk

Geschichte

1161

erste Erwähnung Niemegk's.

1186

zweite Erwähnung "Burger to Nymick.

1636

Zerstörung der Stadt durch die Schweden.

Ab 1637

Wiederaufbau der Stadt.

1788

Niemegk, am Addabache 1 ¼ M. von Belzig, hat gleichen Ursprung und gleiche Rechte mit voriger. 274 Häuser und gegen 900 Einwohner, welche Ackerbau, wozu sie 109 Hufen haben, Viehzucht und etwas Seidenbau treiben. Hier ist ein Beigl. vom Belz. Hauptgl. und jährlich werden einige Märkte hier gehalten. Die Stadt genießt vermöge eines Privilegii des Churfürsten Friedrich des Sanftmüthigen die Geleitsfreyheit, welche ihr auch noch auf dem Landtage 1799 auf's neue bestätigt worden ist. Bey Niemegk fließt auch ein Bach, die Niemegker Bache, erst 1561 auf Churfürstlichen Befehl mit kleinen Fischen besetzt worden. Jetzt giebts Forellen darinnen und es sollen weder Edelleute noch Bürger und Bauern eigentlich darinn fischen. Die Paradiesmühle bey Niemegk ist wüst. Bey Niemegk und Haselof befindetsich auch die w. M. Springk und Sprinkerhütten. In dem dreyssigjährigen Kriege ward die Stadt dreymahl abgebrannt: 16 Häuser 1631; und 1638 abermals 41, endlich 46 Häuser 1644; zusammen 103 H. daher hat 1640 die Stadt auf dem Landtage um Erlassung der Contribution nach Wittenberg und der Beymetze angehalten; denn – 1640 – es wären 52 H. abgebrannt, 52 eingefallen und 83 ständen ganz wüste, weil von den ehemaligen 245 Einwohnern nur 58 noch angesessen wären und Häuser bewohnten. 1697 hatte Niemegk 150 bewohnte und 104 unbewohnte Häuser nebst wüsten Stellen, 150 angesessene und 7 unangesessene Bürger, in allen ohne Kinder 624 Einwohner deren vornehmste Nahrung Ackerbau und Brauen war. Jährlich braueten sie 438 Faß oder 73 Gebräue, jedes zu 60 Scheffel und 6 Faß, mit 11 Thlr. 9 Gr. Trankst. Mit Bier versahen sie 2 Schenken, und 1697 kam Tranksteuer ein 730 Thlr. Von Handwerkern hatte unter andern die Stadt 57 Brauer, 6 Becker, 2 Fleischer, 16 Tuchmacher, 15 Leineweber und 36 andere Handwerker und Künstler. Pferde waren 119, Ochsen 49, Kühe 142, Schaafe 376; Winter- und Sommersaat 1901 Schfl. Am Landpf. Und Quartemberst. Sollten und kamen auch wirklich ein 2289 Thlr. 17 Gr. 1 ½ Pf. Die Häuser waren mit 2624 ½ Schock = 333 Thlr. 21 Gr. 3 Pf. und die liegenden Grundstücke mit 2858 Schock = 362 Thlr. 5 Gr. 1 Pf. belegt. 1788 waren in Niemegk geb. 42, gest. 74, getr. 24 Paare, Communikanten 2045.

1828

Niemegk, offene Stadt am Addabache, der nicht weit davon entspringt, und in Verbindung mit dem Furderbach der Plane zufließt, mit 289 Häusern und 1670 Einwohnern, deren Haupterwerbzweig Bierbrauerei und Brandtweinbrennerei sind. (Entfernung von Treuenbrietzen und Belzig 2 Meilen)

Die Bürgermeister der Stadt Niemegk

Die Niemegker Mühlen

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Adressen der Stadt Niemegk um 1910

Müllerinnung Niemegk

In der Lade der Müllerinnung zu Niemegk befinden sich mehrere Geburtsbriefe.

Bibliografie

Weiterführende Literatur zur Stadtgeschichte sind fünf Bände der Niemegker Chronik.

Dalitz, Siegfried: "Die Chronik der Stadt Niemegk"

  • Bd. 1 "Ein Rückblick in die Geschichte der Stadt Niemegk von 1161, und davor, bis um 1990 in chronologischem Ablauf", Wittenberg 1998
  • Bd. 2 "Geschichten zur Geschichte der Stadt Niemegk" (Rathaus, Kirchen, Kaland-Bruderschaft, Orgelbauerhaus, Denkmale, Luther und Reformation, Rittergut und Alter Hof, Schulnachrichten, Kindergarten, Fürstenschule Schulpforta, Hospital "Zum Heiligen Geist", Friedhöfe, Stadtbefestigung, Umgebung der Stadt), Wittenberg 1999
  • Bd. 3 "Geschichten zur Geschichte der Stadt Niemegk" (Rechtswesen, Grenzen, Privilegien, Feldgerichte und Feldaufseher, Gesundheitswesen, Legate, Schenkungen uns Stiftungen, Adda, Gas- Wasser- Elektroversorgung und Entsorgung, Struktur der Stadt, Finazwesen, Leistungen der Bürger im NAW und im Wettbewerb, Gemeindeverband 1972 - 1990, Eingemeindungen, Adressenliste der Stadt um 1900), Wittenberg 2000
  • Bd.4 "Geschichten zur Geschichte der Stadt Niemegk" (Handel, Handwerk, Gewerbe und Märkte, Maße und Gewichte, Innungswesen, Leineweber, Forellenzucht und das Forsthaus, Landwirtschaft, Ziegeleien), Wittenberg 2000
  • Bd. 5 "Geschichten zur Geschichte der Stadt Niemegk" (Straßen, Wege und Verkehrsadern, Bau der Reichsautobahn, Eisenbahn, Kraftverkehr und Post, Geldinstitute, Niemegker Vereinsleben, Freiwillige Feuerwehren, Sport- und andere Vereine, Kulturarbeit, Gesang, Film, Theater), Wittenberg 2001
  • Bd. 6 "Geschichten zur Geschichte der Stadt Niemegk" (Das Rittergeschlecht v. Niemeke, Personen und Persönlichkeiten, Adolf-Schmidt-Observatorium, Münzenfunde, Archivgeschichten, Anzeiger für Niemegk und Umgebung, Aus der Landwirtschaft, Der Volksaufstand am 17. Juni 1953., Berlin 2006
  • Bd. 7, Schützenverein, Schutzanlagen, Brauchtum, Gedichtauswahl, Niendorf. Berlin 2007
  • Bd. 8, Brände, Katastrophen, Kriege, Seuchen und Zerstörungen im Verlauf der Jahrzehnte. Berlin 2007


Internetlinks

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung NIEEGKJO62IB
Name
  • Niemegk (deu)
Typ
Einwohner
Postleitzahl
  • O1824 (- 1993-06-30)
  • 14823 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2862640
  • wikidata:Q635620
  • opengeodb:21715
Webseite
Amtlicher Gemeindeschlüssel
Karte
   

TK25: 3942

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Potsdam-Mittelmark (1993-12-06 -) ( Landkreis ) Quelle

Niemegk (1992-02-11 -) ( Amt )

Zauch-Belzig (- 1952-07-24) ( Landkreis ) Quelle

Belzig (1952-07-25 - 1993-12-05) ( Landkreis ) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Lühnsdorf Dorf Gemeindeteil LUHORFJO62HB (1973-11-01 -)
Hohenwerbig Dorf Gemeindeteil HOHBI1JO62IB (1974-01-03 -)
Niemegk Stadt NIEEG1JO62IB
Werdermühle Wohnplatz WERHLEJO62HB



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