Cunow (Familienname)

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Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Bedeutung

Bei der Suche nach der Bedeutung dieses Namens wird auf die Schreibweise Kuhnow > Kuhnau verwiesen . Die slaw. ow-Endung ist eingedeutscht au-Endung (oder umgekehrt??). Es ist sehr wahrscheinlich ein Herkunftsname nach den Ortsnamen Kuhnau –Schlesien /Kuhnow – Pommern/ Kunau-Schlesien / Kunow- Brandenburg u. Pommern , die heute alle in Polen zu finden sind.

Cunow, Kreis Cammin (Heute Kamien Pomorski)

Der Name wurde im Trauregister aus den ältesten Kirchenbüchern von 1705-1750 Vorpommern erwähnt.

Dabei kommen folgende Schreibweisen vor: Cuno - Cunold - Cunov - Cunow - Cunovic - Cunowich - Cunoy - Cunrad - Cunrad - u.a.m.

Cuno ist die Abkürzung für Conrad (Konrad )
ow oder ov ist im slawischen nicht immer der Ortsname gemeint für deutsches -au sonder für die Zugehörigkeit des, jenen, Menschen, Ahnen, Vater....

Er ist von den Conrads .....

Es gibt also vermutlich zwei Möglichkeiten:

  • Ort oder
  • nach dem Vorfahr

Varianten des Namens

Cunow, (von) Cunow, Kunow, (von) Konow

Geographische Verteilung

Relativ Absolut
relative Namensverteilung
Cunow (im Jahr 2002 insgesamt 77 Einträge)
erstellt von Geogen 3.0 Webdienst
Legende:
weniger als 10 Vorkommen pro Mio,
bis 10 Vorkommen pro Mio,
bis 20 Vorkommen pro Mio,
bis 30 Vorkommen pro Mio,
bis 40 Vorkommen pro Mio,
mehr als 40 Vorkommen pro Mio
absolute Namensverteilung
Cunow (im Jahr 2002 insgesamt 77 Einträge)
erstellt von Geogen 3.0 Webdienst
Legende:
weniger als 1 Vorkommen,
bis 5 Vorkommen,
bis 10 Vorkommen,
bis 15 Vorkommen,
bis 20 Vorkommen,
mehr als 20 Vorkommen

Daten aus FOKO

In der Datenbank FOKO finden Sie zum Beispiel folgende Einträge zum Familiennamen Cunow:

  1. Cunow, evangelisch, zwischen 1802 und 1804 in Berlin-Köpenick, Berlin
  2. Cunow, evangelisch, zwischen 1787 und 1807 in Berlin-Friedrichshagen, Berlin
  3. Cunow, zwischen 1900 und 2010 in Neunkirchen, Saarland
  4. Cunow, zwischen 1700 und 1900 in Dummerfitz
  5. Cunow, zwischen 1700 und 1900 in Groß Reichenau
  6. Cunow,
  7. Cunow, 1583 und später in Dambeck, Sachsen-Anhalt
  8. Cunow, zwischen 1586 und 1792 in Königsberg/Nm., Neumark
  9. Cunow, evangelisch, zwischen 1629 und 1812 in Schönhausen, Sachsen-Anhalt
  10. Cunow, 1588 und später in Perleberg, Brandenburg
  11. Cunow, lutherisch, 1767 und später in Uchtenhagen, Sachsen-Anhalt
  12. Cunow, evangelisch, 1759 und später in Osterburg, Sachsen-Anhalt
  13. Cunow, evangelisch, 1785 und später in Germerslage, Sachsen-Anhalt

Weitere Einträge und andere Schreibweisen können Sie hier abfragen: http://foko.genealogy.net


Bekannte Namensträger

Heinrich Cunow

Daten aus GedBas

Familienforscher

Folgende Familienforscher beschäftigen sich derzeit intensiv mit der Erforschung der Familien Cunow/Kunow:

  • Cunow M., Wörth, E-Mail: some mail

Literaturhinweise

Heinrich Cunow (* 11. April 1862 in Schwerin; † 20. August 1936 in Berlin) war Hochschullehrer (Ethnologe), Redakteur, Politiker (SPD) und bedeutender marxistischer Theoretiker. Cunow war 1919 für die SPD Abgeordneter der Weimarer Nationalversammlung und von 1921 bis 1924 Abgeordneter des Preußischen Landtags.

mehr unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Cunow

Veröffentlichungen:

Die Verwandtschaftsorganisation der Australneger, 1894 Die soziale Verfassung des Inkareichs, 1895 Theologische oder ethnologische Religionsgeschichte?, 1910 Die Technik in der Urzeit, [1912] 1921 (2. Auflage) Der Ursprung der Religion und des Gottesglaubens, [1913] 1924 (5. Auflage) Zur Urgeschichte der Ehe und Familie, 1913 Die Marxsche Geschichts-, Gesellschafts- und Staatstheorie, 2 Bde., [1920 + 1921] 1923 (4. Auflage) „Klassenkampftheorie“, in: Jahrbuch für Soziologie, H. 2, 1926 Technik und Wirtschaft des europäischen Urmenschen. Der Bücherkreis, Berlin 1927 Liebe und Ehe im Leben der Völker. Der Bücherkreis, Berlin 1929 Geschichte und Kultur des Inkareichs, 1937 (postum).


Literatur:

Helga Grebing: Cunow, Heinrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, S. 439 f. Robert Sigel, 1976, Die Lensch-Cunow-Haenisch-Gruppe, Berlin: Duncker & Humblot (Reihe: Beiträge zu einer Geschichte Bayerns im Industriezeitalter, Band 14), ISBN 3-428-03648-4

Weblinks

http://www.familie-cunow.eu

http://www.familie-cunow.de

http://www.studiobochum.de/cunow/index.htm

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