Issum

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Issum: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...

Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Kreis Kleve > Issum

Lokalisierung von Issum im Kreis Kleve

Issum, Ansicht aus dem "Theatrum orbis terrarum, sive, Atlas novus" von Willem Janszoon und Joan Blaeu, erstellt 1645/1662.
Bürgermeisterei Issum mit Kirche und Wohnplätzen 1888

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Eugenianischer Graben

Zu Anfang des 17. Jhdts. führte der Eugenianische Graben südlichwestlich an Issum vorbei.

Verwaltungseinbindung

Kirchenverwaltung

Zuständigkeiten/Infrastruktur

  • 1931 Amt Issum , Kreis Geldern, Regierungsbezirk Düsseldorf, Sitz Issum, Bürgermeister Derichsweiler, Fernsprecher 1 u. 52
  • Gemeinde Issum: Mischgemeinde, Gemeindevorsteher Bürgermeister Derichsweiler, Ortsklasse C
    • Einwohner: 3.449, Kath. 1.870, Ev. 1.517, Israelisch 19, Sonstige 43
    • Gesamtfläche: 2.833 ha
    • Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (kath.), Pfarramt (ev.), Volksschule 3, Krankenhaus (kath. Kirchengemeinde), Ärzte 1, Apotheke, Post u. Telegraf, Eisenbahnstation, Polizei (kom.) 2, Feuerwehr (frw.), Gemeindesparkasse, Spar- u. Darlehnsgenossenschaft, Elektrizitätsversorgung, Autoverbindung, Markt
    • Politik, Gemeindevertretung siehe Amtsvertretung.
      • Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931

Kommunale Neugliederung

  • 1969 kommunale Neugliederung:1969 Gemeinde Issum: Vereinigung von Issum und Sevelen
    • Die Gemeinde Issum ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Issum.

Wappen

Das Wappen, nach einem Entwurf von Walter Bergmann am 27. Juni 1973 vom Regierungspräsidenten Düsseldorf genehmigt, zeigt, geteilt von Silber und Rot: oben einen wachsenden roten Hirsch, unten eine silberne Mispelblüte zwischen drei (2:1) silbernen Antoniuskreuzen, deren Stämme zur Mispelblüte zeigen.

Seit dem Gesetz vom 11. März 1969 sind die Gemeinden Issum und Sevelen zur neuen Gemeinde Issum zusammengeschlossen. Die jeweiligen Wappen wurden in leicht abgewandelter Form vereint. Der Issumer Hirsch – bereits Wappen des Geschlechts der van Issum im 14. Jahrhundert – begegnet auch auf dem Siegel eines Lathengerichts 1664.

Quelle: Nagel, Rolf: Rheinisches Wappenbuch, Die Wappen der Gemeinden, Städte und Kreise im Gebiet des Landschaftsverbandes Rheinland, Köln 1986. ISBN 3-7927-0816-7

Politische Einteilung

Issum | Aengenesch(auch Geldern ) | Bönninghardt(zu Alpen ) | Brückerheide | Hamsfeld | Hochwald | Lamerong | Niederwald

Sevelen | Großholthuysen | Kleinholthuysen | Oermten | Vorst | Vrasselt

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Frühe Kirchengründung

Der Überlieferung nach wurde 1250 eine Eigenkapelle des Hauses Issum gegründet. 1290 ist die Pfarre bezeugt, wohl eine Abzweigung von Alpen.

  • Die Kirche zum hl. Nikolaus wurde 1450 gebaut, 1579 erneuert und 1889 mit Seitenschiffen und Chor versehen.
  • Die Nikolauskapelle (rk.) stammt von 1662.
    • Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)

Evangelische Kirchen

  • Issum : Evangelische Kirchengemeinde Issum ,
  • Sevelen : Evangelische Kirchengemeinde Sevelen ,

Katholische Kirchen

  • kath. Pfaramt St. Anna [ Issum ( St. Nikolaus ) , Sevelen ( St. Antonius ]

Andere Glaubensgemeinschaften

  • christliche Gemeinde Issum
  • neuapostolische Gemeinde Issum

Geschichte

Bevölkerungsverzeichnisse

Kirchenbuchverzeichnis

Digitalisierte Kirchenbücher

Lesen von Kirchenbuchdaten

Latein, Amtsausdrücke und die Datierung in Kirchenbüchern und Bevölkerungslisten bereiten Anfängern in der Familienforschung immer wieder Schwierigkeiten, hier eine kleine Einstieghilfe:

Abschriften der Mormonen

Adressbücher

→ Kategorie: Adressbuch für Issum

Literatur

  • Hohmann, Karl- Heinz: Gemeinde Issum am Niederrhein. 1993
  • Issumer Katharinen-Bruderschaft 575 Jahre. 1981
  • Kirchenchor Cäcilia <Issum>: 275jähriges Jubel-Fest des Kirchenchores Cäcilia. 1950
  • Tervooren, Helmut: Nochmals Bücher in Issum. 2007
  • Koenen, Dieter: Der Altbauer und seine Frau sind tot - was gibt es zu erben? 2007
  • Issum: Issum und seine Ortsteile. 2005
  • Ingenpass, Bernd: Verzeichnis der jüdischen Einwohner in Issum. 2002
  • Meyers, Fritz: "Wei hebben et örsch de Sieg all gefiert!" 1980
  • Keuck, Bernhard: "Die maken ons alle kapott!" 2002
  • Keuck, Thekla: Zwischen Tradition und Emanzipation. 2002

Bibliografie-Suche

Archive und Bibliotheken

Archive

Weblinks

Offizielle Webseiten

www.issum.de

Genealogische Webseiten

Historische Webseiten

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung ISSSUMJO31FM
Name
  • Issum (deu)
Typ
  • Gemeinde
Einwohner
Postleitzahl
  • W4174 (- 1993-06-30)
  • 47661 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • wikidata:Q243337
  • geonames:2895617
  • opengeodb:18884
Webseite
Amtlicher Gemeindeschlüssel
  • 05154020
Karte
   

TK25: 4404

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kleve, Cleve, Kleve (1975 -) ( Kreis )

Geldern (1934 - 1974) ( Kreis )

Issum (1798 - 1934) ( Mairie Bürgermeisterei Amt ) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Dörnen Ortsteil DORNENJO31FM
Klotzhof Ortsteil KLOHOFJO31EN
Pieper Ortsteil PIEPERJO31FM
Rennen Ortsteil RENNENJO31FM
Maelenhof Ortsteil MAEHOFJO31EM
Heltgen Ortsteil HELGENJO31FM
Niederwald Ortsteil NIEALDJO31FN (1885)
Lamerong Weiler Ortsteil LAMONGJO31EM (1885)
Franssen Ortsteil FRASENJO31FM
Michels Ortsteil MICELSJO31FM
Lüfkenshof Ortsteil LUFHOFJO31FM
Werland Ortsteil WERANDJO31FM
Tambourskath Ortsteil TAMATHJO31FN
Zevelar, Sevelen Kirchdorf SEVLENJO31FL (1969 -)
Panneschoppen Ortsteil PANPENJO31EM
St. Nikolaus (Issum) Kirche STNSUMJO31FM
Bönninghardt Kolonie Ortsteil BONRDTJO31FM (1885)
Haackmann Ortsteil HAAANNJO31FM
Ingenschay Ortsteil INGHAYJO31FM
Helterdyk Ortsteil HELDYKJO31FN
Hochwald Weiler HOCALDJO31FM (1885)
Sickels Hof SICELSJO31EM
Kleinholthuysen Kapelle Ortsteil KLESENJO31EL (1969 -)
Hellenbrucks Hof HELCKSJO31EM
Großholthuysen Weiler GROSENJO31FL
Molderings Hof MOLNGSJO31EM
Boonekamp Ortsteil BOOAMPJO31FM
Haal Hof HAAAALJO31EM
Pass Ortsteil PASASSJO31FN
Hamsfeld Weiler Ortsteil HAMELDJO31FM (1885 -)
Baier Ortsteil BAIIERJO31FN
Brüks Ortsteil BRUUKSJO31FM
Issum Flecken Kirchdorf Ortsteil object_1285431
Hüser Ortsteil HUSSERJO31FM
Royen Ortsteil ROYYENJO31FM
Botzenhof Ortsteil BOTHOFJO31FM
Staudtenhof Ortsteil STAHOFJO31FN
Hufschen Hof HUFHENJO31FN
Kolkmann Ortsteil KOLANNJO31FM
Kolkmann Ortsteil KOLAN2JO31FM
Vrasselt Weiler Ortsteil VRAELTJO31EM (1969 -)
Brückerheide Weiler Ortsteil BRUIDEJO31FM (1885)
Pannekamp Ortsteil PANAMPJO31FM
Evangelische Kirche Issum Kirche object_162466
Eckmanns Ortsteil ECKNNSJO31FM
Kleineschay Ortsteil KLEHAYJO31FM
Honnenhof Ortsteil HONHOFJO31FM
Blumenthal Ortsteil BLUHALJO31FM
Koppers Ortsteil KOPERSJO31FN
Haus Issum Gut HAUSUMJO31FM (1885)
Haus Steeg Gut HAUEEGJO31FM (1885 -)
Marschdorf Hof MARORFJO31FM
Kleinefeldshof Ortsteil KLEHOFJO31FM
Gönnmann Ortsteil GONANNJO31FM
Löltgens Hof LOLGENJO31EM
Bernshof Ortsteil BERHOFJO31FM
Stendershof Hof STEHO2JO31FM
Bremer Ortsteil BREMERJO31FM
Schleuser Hof SCHSERJO31EM
Erxhof Ortsteil ERXHOFJO31FM



Wappen des Kreises Kleve Städte und Gemeinden im Kreis Kleve (Regierungsbezirk Düsseldorf)

Bedburg-Hau | Emmerich | Geldern | Goch | Issum | Kalkar | Kerken | Kevelaer | Kleve | Kranenburg | Rees | Rheurdt | Straelen | Uedem | Wachtendonk | Weeze

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