Großherzogtum Hessen/Oberbaukolleg

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Hierarchie: Regional> Reichsdeputationshauptschluß >Übergangs Territorium > Großherzogtum Hessen > Großherzogtum Hessen/Oberbaukolleg

Inhaltsverzeichnis

Zentralbehörden in Darmstadt

Westfälischen Spezialakten

Oberbaukolleg

Das Oberbaukolleg tritt laut Bekanntmachung vom 29. März 1811 die Nachfolge des bisher zu Darmstadt bestehenden großherzoglichen Bauamtes an. Es steht unter unmittelbarer landesherrlicher Leitung und hat alle Baugeschäfte, insbesondere auch die Militär-, Forst- und Domanialbausachen zu besorgen und in Gemeinschaft mit den Provinzialregierungen und Kirchen-und Schulräten die Oberaufsicht über kommunale und geistliche Bauangelegenheiten auszüben.

Leitung

Direktor der neuen Behörde wird der bisherige Leiter des Bauamtes Oberst Johann Helfrich von Müller mit dem Titel Oberbaudirektor.

Akten

Die Akten über das Bauwesen im Herzogtum Westfalen wurden am 23. November 1816 an Preußen abgegeben. Es handelte sich um 18 Faszikel Kirchen-, Pfarr- und Schulgebäude, 4 Faszikel Rentamtsgebäude und 14 Faszikel Forstbauwesen, von denen 1964 nur noch ein Stück nachzuweisen war.

Archiv

  • Landesarchiv NRW, Staatsarchiv Münster, Behörden der Übergangszeit 1802-1816, Entschädigungsländer, Großherzogtum Hessen, Oberkriegskolleg.
    • Umfang: 1 Aktenstück. Verzeichnung: Repertorium B 61, (1665) 1798-1816. Darin: Oberförsterwohnung zu Glindfeld.
Persönliche Werkzeuge