Die Kirchenbücher der General-Superintendentur Berlin/112

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Die Kirchenbücher der General-Superintendentur Berlin
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Berlin Kirchenbuecher 1905.djvu
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als Hilfskirchen, hatte an Filialen bis 1693 Lichterfelde, seitdem Rixdorf bis 1868 und dessen frühere mater Tempelhof bis 1893, Osdorf von etwa 1669 bis 31. 3. 1894 (seitdem eingekircht in Heinersdorf bei Marienfelde). — Tf. seit 1643, Tr. seit 1655, St. seit 1656; im selben Buche für Osdorf Tr. und St. 1669 bis 1787; Km. stat, 1811-70, 1874 bis jetzt; Kf. 1690 (Lücke 1738—87) bis jetzt, 1724—33 zugleich für Rixdorf. — Im Anhange der Kirchenbücher Chronikalisches aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und Verzeichnis der Pfarrer seit 1640, Nachricht über Umbildung der Parochie 1693 (s. o.), größtenteils benutzt bei C. Brecht, Das Dorf Tempelhof, Berlin 1878 (Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins, Heft 15). — Ledeboursche Umfrage. - Die Römisch-Katholischen sind seit 1. 1. 1891 in Rixdorf, AP. Charlottenburg (bis 1899 AP. Berlin), eingekircht und gehörten vorher zu der St. Michaels-Pfarrei in Berlin (dort zuerst genannt etwa 1868).
Buch bei Französisch Buchholz, G. und L. Kr. Nieder Barnim, S. Berlin-Land II, P. Magistrat zu Berlin. Mal Karow. m. coni. Französisch Buchholz (letzteres erst seit 1. 1. 1810, vorher bei Weißensee, bis 1774 bei Blankenburg). — Tr. und St. seit 1740 [1] ; Km. 1819-86; Km. stat. 1834 bis jetzt; Kf. seit 1807. — Pfarr- und Ortschronik 1740—1822, ziemlich genaue Schilderung. — Pfarrarchiv. — Akten des Gutsarchivs Buch, Besitzerin Stadt Berlin. — Die Römisch-Katholischen werden seit Mitte der 1880er Jahre bei der Missionspfarrei Zum heiligen Bonifatius in Bernau, AP. Potsdam, geführt, vorher seit 1850 stellenweise ebenso, sonst von St. Hedwig zu Berlin, AP. Berlin, aus missioniert. In Bernau Tf. seit 1850, Tr. seit 1854, St. seit 1851, Km. seit 1852 und Kirchenchronik.
Buchholz bei Steinhöfel, L. Kr. Lebus, S. Fürstenwalde, m. K. P. Filiale: Hasenfelde und seit 1878 Trebus, fil. vag., vorher statt dessen Tempelberg, fil. vag. (seit?) und 1640—60 Steinhöfel, S. Müncheberg, als mat. vag., dessen Tempelberg bis höchstens 1652. — Tr. und St. seit 25. 6. 1756 (nachdem die früheren mit dem Pfarrhause verbrannt), zusammen mit Hasenfelde, seit 1834 getrennt; Km. stat. seit 1804 (Lücke 1810—12), bis 1896 in einem Buche mit Hafenselde; Kf. seit 1806
  1. Pfarrer Liba hat am 13.9. 1842 noch ein älteres Kirchenbuch besessen: Tf. seit 1610, Tr. und St. seit 1599. Verbleib unbekannt (Ledeboursche Umfrage).