Wappen - Bischof Nicolaus Bares (1929 - 1934)

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Wappen des Bischofs Nicolaus Bares

Das Wappen von Bischof Nicolaus Bares

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Lebenslauf

Nicolaus Bares wurde im Jahr 1871, am Beginn des Kulturkampfs, im Eifeldorf Idenheim geboren. Daß er ein Kenner Hl. Schrift wie nur wenige seiner Zeitgenossen war, konnte man später aus jeder seiner Predigten und Ansprachen erfahren. Als die Kirchenprovinz Paderborn im Jahr 1929 errichtet wurde, ernannte der Papst den Regens des Trierer Priesterseminars zum Bischof von Hildesheim. Es dauerte nicht lange, bis die Niedersachsen den "Fremdling" aus dem Westen aufrichtig liebten. Grund dafür war seine charismatische Ausstrahlung. Als Beauftragter der Bischofskonferenz für Pressefragen hinterließ er dem Bistum als Vermächtnis das Katholische Kirchenblatt. 1934 ließ er sich schwerens Herzens nach Berlin versetzen, auf den damals wohl schwierigsten Bischofssitz Deutschlands oder gar Europas. Hier fiel ihm die Aufgabe zu, als Vertreter der deutschen Bischöfe Ausführungsbestimmungen zum Reichskonkordat mit den Organen der Reichsregierung auszuarbeiten. Nach einem Jahr war Bischof Bares schon tot. Wie hoch sein Ansehen beim katholischen Volk war, geht daraus hervor, daß es viele Wochen lang dauerte, bis die Stimmen verstummten, die im verstorbenen Berliner Bischof ein Opfer nationalsozialistischer Gewalt erblickten. Selbst Augenzeugen, die von Besuch in Berlin berichteten, fanden nur zögernden Glauben. Die deutschen Katholiken wußten, was sie an Bares verloren hatten.

Dr. Josef Nowak[1]


Kirchlicher Lebenslauf

  • 1929 wurde Nikolaus Bares zum Bischof von Hildesheim ernannt.
  • Die Bischofsweihe spendete ihm am 24. Februar 1929 der Bischof von Trier, Franz Rudolf Bornewasser.
  • Nachdem er 1933 zum Bischof von Berlin ernannt wurde, übernahm er 2. Februar 1934 diesen Bischofsstuhl. Dieses Amt übte er bis zu seinem Tod im Jahr 1935 aus.

Weblinks


  1. Quelle: Hinweistafel im Hildesheimer Dom; ohne weitere Quellenangabe
Persönliche Werkzeuge