Geschichte der Stadt Northeim/075

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Geschichte der Stadt Northeim
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Wilhelm seine beyden Söhne, wie auch Herzogs Heinrich seinen Bruder mit ihren Unterthanen, Landen und Städten als die von Braunschweig, Hannover, Göttingen und Northeim, auch die von Duderstadt und Heilgenstadt, die von Cassel und Fritzlar und noch viele andere mehr, daß ihrer an die zwanzig Tausend waren. Diese alle zogen an Abend St. Jacobi des h. Apostels vor das Hauß und Schloß den Grubenhagen und nahmen alle ihre große Büchsen und Geschütze mit. Das thaten auch die von Göttingen, die nahmen auch ihre großen Büchsen die scharfe Greite und der Mackefrede genannt mit dahin, auf begehren der Herzöge und brannten die Dörfer alle abe um Einbeck und um das Salzderhelden, fütterten das Getreide auf, führten und nahmen alles Getreide mit sich, das in vorigen Jahre gewachsen war. Des Dienstags vor Assumtionis Mariaæ welcher war auf einem Donnerstag, da borste mitten entzwey der von Göttingen große Büchse oder Gestück, Machefriede, die borste und brach wol in fünf Stücken und ma führte sie in Stücken weider heim; es ward viel geredet, als ob diese Büchse vergeben wäre, die scharfe Greite aber brachte man wieder ganz nach Hause.

      (Bey der im Jahre 1626 und 1627 erfolgten Belagerung der Stadt Northeim war solche noch vorhanden und wurde dabey gebraucht.)