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Wilhelm von Kienitz
Vollständiger Name: Ferdinand Wilhelm Hermann von Kienitz
* 1823 in Münster/W - † 1910 in Berlin
Kommandeur der 28. Infanterie-Brigade
persönliche Daten
geboren am 23.03.1823 in Münster (Westfalen)
Vater: Ludwig Kienitz, kgl. preuß. Oberregierungsrat
Mutter: Agnes Greshoff/Greßow
Religion: katholisch
Schule: Gymnasium
Familienstand: ledig
gestorben: 16.08.1910 in Berlin
militärischer Werdegang
20.06.1840 Eintritt in das Infanterie-Regiment 13 als Füsilier/Fahnenjunker
01.10.1840 Beförderung zum Unteroffizier
04.01.1841 Beförderung zum Portepee-Fährich
24.10.1841 Beförderung zum Seconde-Lieutenant (Leutnant)
01.10.1847 - 15.11.1850 Adjutant des I. Bataillons
16.11.1850 - 27.09.1854 Regimentsadjutant
06.06.1854 Beförderung zum Premier-Lieutenant (Oberleutnant)
28.09.1854 - 09.02.1858 Adjutant der *27. Infanterie-Brigade
21.06.1858 Kompanieführer beim I. Bataillon des Landwehr-Regiment Nr.13
09.02.1858 Beförderung zum Hauptmann
22.06. - 01.08.1859 bei Mobilmachung (wegen dem 2. Italienischen Unabhängigkeitskrieg) Führer der mobilen 7. Komapnie
01.08.1859 Kompanieführer beim Landwehr-Regiment Nr.13
01.05.1860 Versetzung als Kompanieführer zum 13. kombiniertes Infanterie-Regiment
01.07.1860 Nach der Umbenennung des Regiments in Infanterie-Regiment Nr.53 Kompaniechef der 1. Kompanie
01.07.1860 Kompaniechef beim Infanterie-Regiment Nr.53
23.02.1861 Versetzung zum 1. Westfälisches Infanterie-Regiment Nr.13 als Chef der 9. Kompanie
1864 Feldzug gegen Dänemark
1864 Gefecht bei Eckernförde
02.02.1864 Gefecht bei Missunde
17.03.1864 Gefecht bei Rackebüll
18.04.1864 Sturm auf die Düppeler Schanzen
29.06.1864 Übergang nach Alsen
10.03.1864 Erhebung in den erblichen Adelsstand wegen seiner Tapferkeit vor dem Feind.
26.05.1866 - 09.06.1866 Etappen-Kommandant in Paderborn
10.06.1866 - 15.09.1866 Führer des mobilen II. Bataillons des Landwehr-Regiment Nr. 13
1866 Feldzug gegen Österreich
14.07.1866 Gefecht bei Aschaffenburg
13.10.1866 Beförderung zum Major
03.11.1866 Kommandeur des II. Bataillons des 1. Westfälisches Infanterie-Regiment Nr.13
25.09.1867 Kommandeur des II. Bataillons des Oldenburgisches Infanterie-Regiment Nr.91 (durch Militärkonvention Preußen-Oldenburg)
1870/71 Feldzug gegen Frankreich beim X. Armee-Korps
16.08.1870 Schlacht bei Mars-La Tour (Vionville)
18.08.1870 Schlacht bei Gravelotte
20.08.-27.10.1870 Belagerung von Metz
10.-24.11.1870 Belagerung von Thionville
28.11.1870 Schlacht bei Beaune la Rolande
10.-12.01.1871 Schlacht bei le Mans
Gefechte bei Ladon, Château Serquen, Montoire und St. Jean
18.01.1871 Beförderung zum Oberstleutnant
18.07.1872 Kommandeur des 6. Rheinisches Infanterie-Regiment Nr.68
22.03.1873 Beförderung zum Oberst
13.04.1878 mit der Führung der 28. Infanterie-Brigade beauftragt unter Stellung à la Suite des IR 68
18.04.1878 Beförderung zum Generalmajor und Ernennung zum Kommandeur der 28. Infanterie-Brigade
10.07.1880 Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit Pension zur Disposition gestellt.
1910 Charakter als Generalleutnant
Orden / Ehrenzeichen
vaterländische
17.09.1870 Eisernes Kreuz II. Klasse
23.01.1876 Roter Adler Orden III. Klasse mit Schleife
15.09.1877 Königlicher Kronen Orden II. Klasse mit dem Stern
10.07.1880 Roter Adler Orden II. Klasse mit Eichenlaub
fremdländische
Ritterkreuz des Kurfürstlich Hessischen Wilhelm Ordens (III. KLasse)
Ehrenkomthurkreuz des Großherzoglich Oldenburgischen Haus-und-Verdienst-Ordens mit Schwertern am Ringe
Sonstiges
Quellen
Offizier-Stammliste des 6. Rheinischen Infanterie-Regiments Nr. 68, Oberstleutnant z.D. Straßmann, Konlenz 1902; Verlag Kind & Mainardus Nachf.
Rang- und Quartierliste der preußischen Armee 1880
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