Ortssuche FAQ

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Wer seine Vorfahren erforschen will, muss wissen, wo sie gelebt haben.
Hier die Link-Übersicht zum Artikel „Wo liegt das Dorf der Vorfahren?“ aus dem Magazin Familienforschung.

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Digitale Ortsverzeichnisse

  • Das Geschichtliche Orts-Verzeichnis (GOV) – engl.: The Historic Geo Information System – https://gov.genealogy.net
    Ortsverzeichnis vom Verein für Computergenealogie mit mehr als 1,3 Million Einträgen heutiger und historischer Orte weltweit.
    • Anzeige von Einträgen auf OpenStreetmap-Karten, Links zu Kartendiensten.
    • Mitmachprojekt – GOV/Projekt
  • Geschichtliches Ortslexikon Deutschlands – http://www.koeblergerhard.de/GOLD-HP/Einfuehrung.htm
    von Gerhard Köbler. Suche nach historischen Ortsnamen mit Literaturangaben. Im Jahre 2011 begann Gerhard Köbler die digitale Fortführung seines Historischen Lexikons der deutschen Länder unter Berücksichtigung moderner Quellen und des Altdeutschen Namensbuchs von Ernst Förstemann.
  • Google Maps – https://maps.google.de
    Der bekannteste Kartendienst im Netz. Mit Daten aus staatlichen und kommerziellen Quellen. Die Suche erwartet eine genaue Adressangabe, sonst wird nur der wichtigste oder größte Ort angezeigt oder in der mobilen Umgebung der Ort in der Nähe. – vorwiegend benutzt als App in Android und iOS
  • Meyers Gazetteer – https://www.meyersgaz.org/help/help.html (englisch) (12.7.2026)
    Ein sehr gut aufbereitetes Digitalisat von Meyers Orts- und Verkehrs-Lexikon des Deutschen Reichs, herausgegeben von E(rich) Uetrecht, Leipzig und Wien, Bibliographisches Institut, 5. Aufl. 1912
  • Falk Online – https://www.falk.de (20.6.2026)
    Die Website des Stadtplan- und Landkartenverlags Falk, erlaubt die Suche nach häufigen Namen mit eine umfangreichen Trefferlisten und eine Karte mit Links zu den Orten.
  • mapy.com – https://mapy.com/ (20.6.2026)
    Suche nach Orten in Tschechien, der Slowakei, Polen, Deutschland und Österreich
    Im Vorgänger mapy.cz[1] war für den tschechischen Bereich das Einblenden einer historischen Karte mit deutschen Ortsnamen möglich.
  • Apple Maps – https://maps.apple.com/ (28.6.2026)
    Der Kartendienst von Apple – vorwiegend benutzt als App in iOS und in Android in der App DuckDuckGo
  • HERE Map Creator – https://mapcreator.here.com/mapcreator (englisch) (20.6.2026)
    Webanwendung der Fahrzeugsoftware HERE. Erwartet eine genaue Adressangabe – auch als App in Android und iOS
  • Ehemalige Webseiten und Dienste
    • Open GeoDB – https://sourceforge.net/projects/opengeodb/ (gepflegt bis 2015) war ein Mitmachprojekt zur Erfassung von Orten mit Koordinaten und Postleitzahlen im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz und Fürstentum Liechtenstein).
    • EuroGeoNames Central Service – Internetdienst für geographische Namen (Orte, Flüsse u.a.) der EU-Staaten – eurogeographics.org (bis Ende 2025). Projektzeitraum eurogeographics: Januar 2023 bis Dezember 2025[2]
    • Landkartenindex Maps – gemeinsame Abfrage vieler Kartendienste – landkartenindex.de (offline nach 17.3.2026), Site von Michael Ritz†[3]
    • Landkartenarchiv – Suche nach Orten und Anzeige auf alten Karten – landkartenarchiv.de (offline nach 10.3.2026), Site von Michael Ritz† – archiviert auf archive.org
    • Ortsliste Deutschland – Mitmachprojekt von Rolf Freytag. Die Suche lieferte für einen Ortsnamen oder einen Namensteil eine Verwaltungszugehörigkeit (Gemeinde, Kreis, Regierungsbezirk, Bundesland), die Koordinaten und einen Link auf Map24 zur Kartenanzeige. – www.rolf-freytag.de/fhilfe/myphp/index.php (bis 21.5.2025)

Post-Verzeichnisse

Die Suche in Postleitzahlverzeichnissen liefert „postalische Bestimmungsorte“, das sind Städte, Gemeinden, Ortsteile und Straßen, mitunter einzelne Häusergruppen. Wurde ein Ort eingemeindet, kann er als ehemaliger Ort genannt sein, siehe Artikel Postleitzahlen.

Enzyklopädien

Geographische Datenbanken

  • GeoNames – http://www.geonames.org (englisch) (20.6.2026)
    Eine geographische Datenbank mit 4,8 Millionen Orten (populated places) und 16 Millionen Alias-Namen (alternate names).
  • Virtual International Authority File (VIAF) – https://viaf.org/ (englisch) (20.6.2026)
    Normdatendienst für weltweite bibliothekarische Normdaten mit weltweiten geographischen Namen.
    Mit Namen aus der Gemeinsamen Normdatei[4]
  • GEOnet Names Server – https://geonames.nga.mil/geonames/GNSHome/index.html (englisch) (20.6.2026)
    Server der National Geospatial-Intelligence Agency (NGA), mit Schreibweisen und Koordinaten von 9,3 Millionen Orten (features) und 15 Millionen geographischen Namen (feature names).
    Die NGA ist eine US-Behörde für militärische, geheimdienstliche und kommerzielle kartografische Auswertungen und Aufklärung, früher unter dem Namen NIMA bekannt. Die Daten des GNS sind in vielen Ortsverzeichnissen enthalten.
  • Mapquest – https://www.mapquest.com/ (englisch) (20.6.2026)
    Suche nach Orten auf der ganzen Welt möglich. Gewünschten Staat auswählen über Outside US and Canada, Country
    Kleinere Ortschaften sind nicht immer verzeichnet. Wenn Orte nicht gefunden werden, springt die Markierung auf die Mitte des Staates.
  • The JewishGen Gazetteer – https://www.jewishgen.org/Communities/LocTown.asp (Registrierung nötig) (englisch) (20.6.2026)
    Das Projekt des genealogischen Vereins JewishGen ermöglicht eine weltweite Suche nach Orten mit jüdischer Geschichte; liefert den alten und den jetzigen Ortsnamen, phonetische Suche möglich.
  • Global Gazetteer – http://www.fallingrain.com/world/ (englisch) (20.6.2026)
    Ein Ortsverzeichnis von Falling Rain Software. Liefert geographische Koordinaten und die Höhe über Null. Die Suche erfolgt in einer alphabetischen Liste. Es kann nach deutschen Namen in ehemals zu Deutschland gehörenden Gebieten gesucht werden. Stand 2017

Regionale Ortsverzeichnisse, Verwaltungsgeschichte und Listen

Bayern

Bessarabien

Brandenburg

Deutschland

  • Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys vom Statistischen Bundesamt – https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/_inhalt.html (21.6.2026)
    Suche nach Gemeindename oder amtlichem Gemeindeschlüssel (AGS), früher Gemeindekennziffer (GKZ) genannt.
  • Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945 – http://www.territorial.de (21.6.2026)
    Zusammenstellung von Rolf Jehke nach amtlichen Quellen. Umfangreiche Literaturangaben (Amtsblätter, Lexika) zu Eingemeindungen, Umgliederungen, Namensänderungen.
  • Dr. Rademachers deutsch-österreichisches Ortsbuch 1871-1945 – verwaltungsgeschichte.de (offline)
    Zusammenstellung von Michael Rademacher† aus den Gemeindeverzeichnissen des Statistischen Reichsamtes 1933 und 1939, ergänzt durch Ortsbücher von 1894 (Neumann) und 1927 (Reichsbahn/Reichspost), Kreiszugehörigkeit und Einwohner, statistische Daten für den Kreis, Ergebnisse von Reichstagswahlen. (Stand 13.10.2013) archiviert auf archive.org.
  • German Gezeetters – horlacher.org (offline) (englisch)
    Ortsverzeichnisse für Deutschland zusammengestellt von Gary T. Horlacher aus Abschriften der Gemeindelexika um 1910. Enthält Orte mit Kirchspielangaben (Stand 29.4.2002) archiviert auf archive.org.

Donauschwaben

  • Donauschwaben Ortsverzeichnis – genealogy.net/reg/ESE/ds_idx.htm (offline), Stand 16.5.2005 archiviert auf archive.org – Daten übernommen in gov.genealogy.net.
  • Regényi, Isabella und Scherer, Anton: Donauschwäbisches Ortsnamenbuch für die ehemals und teilweile noch deutschen besiedelten Orte in Ungarn, Jugoslawien (ohne Slowenien) sowie West-Rumänien (Banat u. Sathmar), zusammengestellt von Günter Junkers. Hrsg. vom Arbeitskreis Donauschwäbischer Familienforscher (AKdFF), Schriesheim. 2. Auflage, 1987
  • Donauschwaben Ortslexika und Landkarten – genealogy.net/reg/ESE/dsmap-d.html (offline), Stand 2.2.2000 archiviert auf archive.org

Elsass-Lothringen

Galizien

Hessen, Waldeck-Pyrmont

  • Parishes of Waldeck-Pyrmont, Hessen, Germany (Pfarreien in Waldeck-Pyrmont) – horlacher.org (offline)
    Zusammengestellt von U. Petra Suess, Stand 20.9.2001 archiviert auf archive.org

Hessen-Darmstadt

  • Localities and parishes of Hessen-Darmstadt, Germany (Orte und Pfarreien in Hessen-Darmstadt) – horlacher.org (offline) Zusammengestellt von U. Petra Suess, Stand 29.4.2004 archiviert auf archive.org

Hohenzollern

Lippe-Detmold

  • Angelika Beck: Lippe (-Detmold) Städte, Dörfer und Wohnplätze in Lippe, Abschrift aus: Ortschaftsverzeichnis des Fürstentums Lippe… Volkszählung … 1910 – genealogienetz.de/reg/NRHE-WFA/lippe_orte-d.html (offline) Stand 21.8.1999 archiviert auf archive.org

Litauen

  • LMA Vrublevskių bibliotekos žemėlapių portalas [Kartenportal der Wroblewski-Bibliothek der Litauischen Akademie der Wissenschaften] mit historischen Karten – https://lmavb.maps.arcgis.com/apps/mapviewer/index.html? (auf Litauisch) (31.5.2025)
  • Kartenseite von Hnit-Baltic (mit Werbung) – https://www.maps.lt/map/ (auf Litauisch) (31.5.2025)
  • Lietuvos vietovardžių geoinformacinė duomenų bazė [Litauische Ortsnamen- und Geoinformations-Datenbank] (Paieška = Suche, Vietovardžių sąrašas = Ortsverzeichnis) nur für größere Orte – http://lvvgdb.lki.lt/vietovardziai/english.html (auf Litauisch) (31.5.2025)
  • „Vietovardžių žodynas“ – internetinį variantą parengė R. Miliūnaitė, E. Ožeraitis – Lietuvių kalbos institutas 2007
    [Ortsnamenslexikon Litauen, Online-Version 2007]
    (gedruckte Fassung: 2002 herausgegeben von Aldonas Pupkis, Razmukaitė Maria Rita Miliūnaitė); Suche nach litauischen Ortsnamen mit Platzhalter (*) möglich, sehr detailliert – http://vietovardziai.lki.lt (auf Litauisch) (31.5.2025)
  • Ortsverzeichnisse und Datenbanken der Lithuanian Global Genealogical Society (LGGS) (auf Englisch) – http://lithuaniangenealogy.org/databases/ (2.6.2018)
  • Liste deutscher Bezeichnungen litauischer Orte – Artikel Liste deutscher Bezeichnungen litauischer Orte. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. (26.6.2026)

Mecklenburg

  • Datenbank Orte Mecklenburgs mit Kirchspielen und Ämtern vom Verein für mecklenburgische Familien- und Personengeschichte – https://www.mfpev.de/ortsdatenbank.html (21.6.2026)
  • Mecklenburg Gazetteer & 1819 Census Guide – horlacher.org (offline)
    zusammengestellt von Daniel M. Schlyter, ergänzt von Gary T. Horlacher, Stand 3.1.2002 archiviert auf archive.org

Österreich

Ostpreußen

  • Orte und Wohnplätze – kalte-heimat.de (offline) – Orts-Namenindex für Ostpreußen und benachbarte Gebiete vor und nach 1938 (Umbenennungen) sowie nach 1945, Stand 16.3.2016 archiviert auf archive.org
  • Ostpreußen und Westpreußen – www.horlacher.org (offline) – zusammengestellt von Gary T. Horlacher, Abschrift aus Gemeindelexikon 1898, Jahr ist auf Site nicht angegeben, Stand 4.4.2004 archiviert auf archive.org
  • Kartenmeister – http://www.kartenmeister.com von Uwe-Karsten Krickhahn ist eine Datenbank für Orte und Wohnplätze östlich von Oder und Neiße, incl. Posen und Memel. Sie enthält über 103.000 deutsche und fremdsprachige Namen, Umbenennungen, Verwaltungszugehörigkeiten und ein Lexikon. Man kann bei einem Ort seine E-Mail-Adresse und gesuchte Familiennamen eintragen und so mit anderen Familienforschern Kontakt aufnehmen. Die Suche nach Familiennamen ist möglich. (20.6.2026)
  • siehe Artikel Liste der Namen ehemals ostpreußischer Orte in Polen. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. (26.6.2026)

Polen

Pommern

Russland

Ostfriesland

  • Historische Ortsdatenbank Ostfriesland (HOO) der Arbeitsgruppe der Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft. Menü: Abteilungen, Bibliothek, Digitales, Datenbanken, Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland – https://www.ostfriesischelandschaft.de (21.6.2016)

Sachsen

Schaumburg-Lippe

Schlesien

Schleswig-Holstein

  • Ortsverzeichnis Schleswig-Holstein (alle Orte), zusammengestellt von Jesper Zedlitz – genealogy.net/reg/SCN/ortsliste/index.html (offline), Stand 24.10.1999 archiviert auf archive.org – Daten übernommen in gov.genealogy.net.

Slowakei

  • Geo-Informationssystem für die Slowakei mit historischen Karten mit deutschen Ortsnamen (auf Slowakisch) – https://mapa.zoznam.sk/ (28.6.2026)
  • Majtán, Milan: Názvy obcí Slovenskej Republiky: (vývin v rokoch 1773 – 1997). 1. vyd., Bratislava, VEDA, Vydavat. Slovenskej Akad. Vied, 1998.

Tschechische Republik

  • Geo-Informationssystem für Tschechien – https://www.mapy.com (21.6.2026)
  • Tschechisches genealogisches Ortsverzeichnis (mit deutschen Namen) (auf Tschechisch) – http://www.genea.cz.
    Im Menü „Hledám matriky“ (Nach Matriken suchen), „Hledání v soupisu matrik a obcí“ (Suche in Registern der Matriken und Gemeinden), Pramen = Quelle, Místo = Ort, Název = Name, Vyjledat = Suche.
    Zur Übersetzung z.B. https://translate.google.de verwenden.
  • Sudetenland, Index der Orte (Stand 12.2.2010) – https://www.sudetendeutsche-familienforscher.de/sud/sudet.html (21.6.2026)
    Gegenüberstellung deutscher und tschechischer Ortsnamen, Bezirks-, Gerichtsbezirks-, Gemeinde- und Pfarrsprengelzugehörigkeit zusammengestellt von der Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher (VSFF)
  • Müllers großes deutsches Ortsbuch. Ergänzungsband. Ortsbuch für die Sudetengebiete. 1. Aufl. 1939 – 3. Aufl. 1944. Wuppertal-Nächstebreck, Post- und Ortsbuchverl.
  • Ernst Pfohl:
    • Orientierungslexikon der Tschechoslowakischen Republik, oro-, hydro- und topographisches, statistisches und wirtschaftskundliches Nachschlagewerk, Auskunftsbuch über jeden Ort der Republik, die verschiedensprachigen Namen, Lage, Einwohner, Denkwürdigkeiten, Bedeutung, Post- und Eisenbahnstation, kommerziell-industrielle Tätigkeit nach verlässlichen amtlichen Daten; Stiepel Verlag, Reichenberg, 1931
    • Fotomechanischer Nachdruck 1987 der 3. Auflage [von 1931] im Helmut Preußler Verlag, Nürnberg als: Ortslexikon Sudetenland: oro-, hydro- und topographisches, statistisches und wirtschaftskundliches Nachschlagewerk, Auskunftsbuch über jeden Ort, die verschiedensprachigen Namen, Lage, Einwohner, Denkwürdigkeiten, Bedeutung, Post- und Eisenbahnstation, kommerziell-industrielle Tätigkeit nach verlässlichen amtlichen Daten
  • Ortslexikon der böhmischen Länder 1910-1965 von Heribert Sturm (Hrsg.) – https://www.collegium-carolinum.de/publikationen/printpublikationen/abgeschlossene-reihen-und-nachschlagewerke/ortslexikon-der-boehmischen-laender-1910-1965 (21.6.2026)
  • Deutsch-Tschechische Ortsnamenbücher in Genealogie Sudetenland: Literatur-Hinweise – https://www.sudetendeutsche-familienforscher.de/SUD/sudet_lit.html (21.6.2026)
  • siehe Böhmen, Ortslexika und Mähren
  • Liste deutscher Namen tschechischer Orte – Artikel Liste deutscher Namen tschechischer Orte. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. (26.6.2026)

Ungarn

Ortsverzeichnisse und Verwaltungsgeschichte (online, gedruckt oder digital)

Deutschland allgemein

  • Verwaltungsgebiete Historisch – https://gdz.bkg.bund.de/index.php/default/open-data/verwaltungsgebiete-historisch-vg-hist.html (21.6.2026)
    Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Deutschen Einheit veröffentlichte das BKG diesen Datensatz historischer Verwaltungsgebiete - administrative Verwaltungseinheiten der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik in einer einheitlichen Struktur mit Verwaltungsgrenzen, Schlüsselzahlen (Ost - TGS und West - AGS), Namen, Bezeichnungen, Einwohnerzahlen sowie Flächenangaben. Im Datensatz sind die Stände 3.10.1990 sowie 31.12.1989, 1.10.1990, 31.12.1990 und 1.1.1991 vorhanden.
  • Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2021, 37. Aufl., Verlag De Gruyter Saur – https://www.degruyterbrill.com
    Das Standardwerk als Buch oder eBook mit 136.000 Angaben über Städte und Gemeinden, Orts- und Stadtteile, Dörfer, Höfe, Siedlungen, Wohnplätze und Weiler, genannt Ortsmüller. Erste Auflage 1922.
    In Bibliotheken und Institutionen online einsehbar. – Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 1021589063
  • Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches, der Freien Stadt Danzig und des Memelgebietes: Mit Unterstützung der Post-, Eisenbahn-, Justiz- und Gemeindebehörden. Mit sämtlichen selbständigen Gemeinden, allen Eisenbahnstationen, sowie einem Verzeichnis der nichtselbständigen Wohnplätze, einer Übersichtskarte der Deutschen Reiches und 10 vier- bis fünffarbigen Stadtplänen, einer Tabelle sämtlicher Amtsgerichte und der zuständigen Landgerichte, Leipzig, Bibliographisches Institut
  • Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches. Verzeichnis sämtlicher Gemeinden und Gutsbezirke, Post-, Bahn-, Kleinbahn- und Schiffahrtsstationen sowie aller nicht selbständigen Ortschaften, Kolonien, Weiler etc., des deutschen Reichsgebiets, letztere bis zu 50 Einwohner abwärts. Ermittelungen zusammengestellt von Hermann Pelocke
    1. Aufl. 1904, siehe 2. Aufl. 1911
  • Henius: Großes Orts und Verkehrslexikon für das Deutsches Reich aufgrund amtlicher Unterlagen von Reichs-, Landes- und Gemeindebehörden. Herausgegeben von Dr. H. Hoepker, Berlin 1928
  • Höpker, H.: Deutsches Ortsverzeichnis. Unter besonderer Berücksichtigung der zuständigen Standesämter für Behörden und Private. Verlag des Reichsbundes der Standesbeamten Deutschland e.V, 1930.
    • 1. Auflage, 1930
    • 1978, Fotomechanischer Nachdruck der Ausgabe 1930, Verlag für Standesamtswesen
  • Ortsnummernverzeichnis des Deutschen Reiches, hrsg. vom Ausschuss für Wirtschaftliche Verwaltung beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit, Leipzig: Räth: 1928: XVI, 1207 S. + Kt.-Beil. + 2 Beil. (Dezimalklassifikation für Ortsnamen) Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 610023-5
  • Vorläufige Ergebnisse der Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933; Einwohnerzahlen, Stadt- u. Landbevölkerung, Wanderungsbilanz, Haushaltungen, leerstehende Wohnungen, landwirtschaftl. Betriebe / bearb im Statistischen Reichsamt. Berlin, Hobbing, 1933, Digitalisat der ULB Düsseldorf
  • Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Marburg/Lahn, Johann-Gottfried-Herder-Inst.
    Reihe A, Preußen:
  • Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte Marburg/Lahn, Johann-Gottfried-Herder-Inst.
    Reihe B. Mitteldeutschland (außer Preußen).
  • Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte Marburg/Lahn, Johann-Gottfried-Herder-Inst.
    Reihe C. Süddeutschland
    • Bände 18-21 sind nicht erschienen
    • Bd. 22: Bundes- und Reichsbehörden, 1983
  • Ortsbuch der Bundesrepublik Deutschland, Verzeichnis bestehender und ehemaliger Gemeinden mit Gerichten, Standes- und Jugendämtern sowie Ausländerbehörden, Herausgeber: Manfred Bretz und Vroni Bretz, Verlag für das Standesamtwesen, Frankfurt/Main
  • Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland, Hrsg. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Ausg. 1950(1952); 1953(1954); 1957(1958); 1961(1963); 1971(1972); 1987 – Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 010029796
    • 1987, S. 457-469: Systematisches Verzeichnis von Namens- und Grenzänderungen der Verwaltungseinheiten vom 1.2.1983 bis 25.5.1987
  • Ortslexikon der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)
    • 1957: Zusammengestellt und Bearbeitung von Werner Günter Krupkat, Berlin, VEB Deutscher Zentralverlag
    • 1971: Heinz Adomeit, Berlin, Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik
    • 1974: Heinz Adomeit, Berlin, Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, 2. neubearbeitete Auflage
    • 1986: Bearbeitet von Karla Balkow und Werner Christ. R. v. Decker's Verlag. G. Schenck GmbH, Heidelberg, 1986 (ISBN 3-7685-2185-0) oder Staatsverlag der DDR, 1986
  • Orbis latinus; Columbia University, New York – https://www.columbia.edu/acis/ets/Graesse/contents.html (21.6.2026)
    Lexikon lateinischer geographischer Namen des Mittelalters und der Neuzeit von Johann Georg Theodor Graesse u.a., Braunschweig, 1972, Band 1: A-D, Band 2: E-M, Band 3: N-Z

Bundesländer und Länder

Baden-Württemberg

  • LEO-BW (Landeskunde entdecken online) – enthält ca. 26.500 Datensätze zu baden-württembergischen Orten – https://www.leo-bw.de/themen/ortslexikon (21.6.2026)
  • Gemeinden und Gemeindeteile in Baden-Württemberg – ein Verzeichnis mit Lageangaben für etwa 7300 Ortsnamen, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, 1984, 1987, 1994 – Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 143879-7
  • Ortsverzeichnis des ehemaligen Königreichs Württemberg – genealogy.net/privat/v.milbrandt/Orte-WUE/ortsv-wuert.html (offline)
    Abschrift von Volker Milbrandt, Norderstedt, nach den Ortsverzeichnissen der Beschreibungen der Oberämter, … (1824-1886). Stand 25.11.2005 archiviert auf archive.org
  • siehe Baden-Württemberg, Ortslexika

Bayern

Brandenburg

Hamburg

  • Melhop, W.: Historische Topographie der Freien und Hansestadt Hamburg von 1895–1920, mit Nachträgen bis 1924 unter Benutzung amtlicher Quellen
    • Band 1: Mit Nachträgen bis 1923
    • Band 2: Mit Nachträgen bis 1924

Hessen

  • LAGIS – Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen – https://lagis.hessen.de (27.6.2026)
    vom Institut für Landesgeschichte, enthält das Historische Ortslexikon des Landes Hessen, die Hessische Biografie, Landkarten
  • Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen: mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform; Hans Georg Ruppel, Karin Müller. Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1976.

Niedersachsen

  • Ortsverzeichnis für Niedersachsen [1925]. Enthaltend alle Orte der Provinz Hannover sowie der Freistaaten Braunschweig Oldenburg, Schaumburg-Lippe, Lippe Lippe-Detmold, Hamburg, Bremen. 1925 – Digitalisat als CD bei Geneashop (Shop geschlossen) – Nachweis in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB)
  • Verzeichnis der Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreise, ab 2003 bis ca. 2008 als Excel-Datei, Niedersächsisches Landesamt für Statistik
  • Zeitz, Heinrich Christian: Ansichten der freien Hansestadt Lübeck und ihrer Umgebungen, 1822, Frankfurt am Main, Verlag bei Friedrich Wilmans – Digitalisat der Google Buchsuche (EFZKAAAAYAAJ)

Sachsen-Anhalt, Land Anhalt

Sachsen-Anhalt, Provinz Sachsen

Schleswig-Holstein

  • Gudme, Andreas Christoffer: Schleswig-Holstein – Eine statistisch-geographisch-topographische Darstellung dieser Herzogthümer, nach gedruckten und ungedruckten Quellen.

Ehemalige deutsche Gebiete oder Regionen mit deutschsprachigen Einwohnern

Übersicht

  • Reihe historischer Ortschaftsverzeichnisse für ehemals zu Deutschland gehörige Gebiete – Zeitraum 1914 bis 1945
    Bearbeitet und herausgegeben vom Institut für Angewandte Geodäsie / Bundesamt für Kartographie und Geodäsie im Auftrag des Bundesministeriums des Innern.
    • Band I: Oberschlesien, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-88648-004-6
    • Band II: Niederschlesien, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-88648-006-2
    • Band III: Ostbrandenburg, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-88648-007-0
    • Band IV: Hinterpommern, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-88648-008-9
    • Band V: Ostpreußen 1 (Kernland), Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-88648-009-7
    • Band VI: Ostpreußen 2 (Randgebiete), Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-88648-010-0
    • Band VII: Danzig-Westpreußen, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-88648-010-9
    • Band VIII: Wartheland, Teil 1 (Regierungsbezirk Posen), Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-88648-012-7
    • Band VIII: Teil 2 (Regierungsbezirk Hohensalza), Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-88648-026-7
    • Band VIII: Teil 3 (Regierungsbezirk Kalisch/Litzmannstadt), Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-88648-027-5
    • Band XIII: Elsaß-Lothringen, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-88648-017-8
    • Band XIV: Luxemburg, Eupen-Malmedy und Nordschleswig, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-88648-018-6
    • Band IX: Sudetenland – nicht erschienen
    • Band X: Sudetendeutsche Randgebiete – nicht erschienen
    • Band XI: Böhmen und Mähren – nicht erschienen
    • Band XII: Oberkrain, Unterkärnten und Untersteiermark – nicht erschienen
    • Die gedruckte Fassung wurde abgelöst durch die Webanwendung „Historische Ortsnamen“ im Geodatenzentrum – https://gdz.bkg.bund.de/
      Menü: Produkte & Services, Webanwendungen, Historische Ortsnamen.
      Ehemals deutsche Gemeinden mit fremdsprachigen Namen. Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, dient zur Bearbeitung von Staatsangehörigkeitsfragen.
  • Kaemmerer, Margarete: Ortsnamenverzeichnis der Ortschaften jenseits von Oder und Neiße.
    Enthält Ortsnamen und Namensänderungen von Orten jenseits der Flüsse Oder und Neiße (heutige Republik Polen und Gebiet Kaliningrad) in deutsch, polnisch und russisch (deutsche Transkription). Für deutsche Gemeinden sind die Verwaltungszugehörigkeit und die Einwohnerzahl aufgeführt. Für polnische Gminy sind die Landkreise aufgeführt. Angaben zu Zeitpunkten der Gültigkeit von Namen, Einwohnerzahlen und Verwaltungsstrukturen fehlen. Verwendete Quellen sind nicht genannt. Es sind ca. 24.000 Einträge enthalten, vorwiegend größere Orte.
    • 4. Auflage, Verlag Rautenberg im Verlagshaus Würzburg, 2004, ISBN 978-3-8003-3086-7 (unveränderter Nachdruck). Dient als Referenz in Bibliothekskalogen.[5]
    • 3. Auflage, Verlag Gerhard Rautenberg, Leer, 1988, ISBN 3-7921-0368-0 (mit Karten)
    • 1. und 2. Auflage unter dem Titel „Müllers Verzeichnis der jenseits der Oder-Neiße gelegenen, unter fremder Verwaltung stehenden Ortschaften“
      • 2. Auflage, 1962 (Erweiterung). Dient als Referenz „Orts-Mü. Ostgebiete“ in Bibliothekskalogen.[5]
      • 1. Auflage, 1951
  • Verzeichnis der Ortschaften des Memelgebiets – https://www.epaveldas.lt/preview?id=LIBIS000000308392
    mit Angabe der Kreise, Postanstalten, Bahnstationen, Amtsgerichts- und Amtsbezirke, Polizeistationen, Kirchspiele, Schulen, Einwohnerzahlen sowie der Hektargrößen. Statistisches Büro des Memelgebiets (Hrsg.), Memel, Siebert, 1926
    Klaipėdos Krašto apgyventų vietų sąrašas – su apskričių, pašto vietų, geležinkelio stočių, valsčių, valsčiaus teismo apygardų, policijos stočių, parapijų, mokyklų, gyventojų skaičiaus ir vietų dydžio nurodymais (deutsch/litauisch)
  • Vilius Pėteraitis. Mažosios Lietuvos ir Tvankstos vietovardžiai: Jų kilmė ir reikšmė. Mažosios Lietuvos fondas. Vilnius: Mokslo ir enciklopedijų leidybos institutas, 1997. ISBN 5420013762 (in litauischer Sprache), Die Ortsnamen von Kleinlitauen und Twanksta: ihre Herkunft und Bedeutung, mit einer Liste von deutschen und russischen Ortsnamen. Mit Zusammenfassung in deutscher Sprache – http://lietuvos.istorija.net/kleinlitauen/peteraitis.htm
  • Deutsches Kirchliches Adreßbuch – DigiBib, Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 210493-3, Digitalisat der Google Buchsuche (8nQrAQAAIAAJ) (12.2.2012)
    Ein Führer durch die Deutsche Evangelische Kirche und die deutschen Kirchen und Gemeinden außerhalb der Reichsgrenze. 3. Ausgabe, 1937, Verlag Evangelischer Preßverband für Deutschland.
    Mit Ortsverzeichnis aller politischer Gemeinden (Stand November 1936) und des zugehörigen ev. Pfarrortes. Personalien des Pfarrers je Pfarrort.

Preußen (Überblick)

  • Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des Preussischen Staats. Unter Aufsicht des Königl. Geheimen Regierungsraths und Mitglieds des Statistischen Bureau's Herrn Dr. Leopold Krug ausgearbeitet und Herausgegeben von Alexander August Mützell, erschienen bei Karl August Kümmel, Halle. 6 Bände. Enthält Angaben über Typ des Ortes (Bauerschaft, adl. Dorf, Kirchdorf, Gut u.ä.; Kreis, Amt, Herrschaft, Kirchspiel, Seelen, Poststation)
    • Band I: A-F, 1821. (Mit Beschreibung der geographischen Bezeichnungen) – Digitalisat der Google Buchsuche (yTjRAAAAMAAJ) (22.5.2010)
    • Band II: Kr-O, 1822 – Digitalisat der Google Buchsuche (LjnRAAAAMAAJ) (22.5.2010)
    • Band III: P-S, 1823 – Digitalisat der Google Buchsuche (CjzRAAAAMAAJ) (22.5.2010)
    • Band IV: T-Z, 1823 – Digitalisat der Google Buchsuche (cDzRAAAAMAAJ) (22.5.2010)
    • Band VI: Eine Tabellarische Übersicht der wichtigsten statistischen Verhältnisse der 172 grossen und Mittelstädte, so wie der 335 landräthlichen Kreise des Staats, Die Kreisveränderungen in den Jahren 1816. Bis in die Mitte des Jahres 1824… – Digitalisat der Google Buchsuche (rRc_AAAAcAAJ) (22.5.2010)
  • Verzeichniss sämmtlicher Ortschaften des preussischen Post-Bezirks, in zwei Abtheilungen, zum Dienstgebrauch für die Post-Anstalten bearbeitet.
    • 1864: Ortschaften in den preussischen Provinzen Brandenburg, Sachsen, Westphalen und in der Rheinprovinz, sowie in denjenigen fremden Staaten, in welchen das Postwesen unter preussischer Verwaltung steht – Digitalisat der ULB Münster
    • 1866: Ortschaften in den Provinzen Brandenburg, Pommern, Posen, Preussen und Schlesien steht – Digitalisat der ULB Münster
  • Verzeichnis sämtlicher Ortschaften in der Provinz Sachsen sowie im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, in den Herzogtümern Anhalt, Sachsen-Meiningen und Sachsen-Coburg-Gotha, in den Fürstentümern Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sonderhausen, Reuß älterer und Reuß jüngerer Linie, 1898 – 1927, Von Postverwaltung herausgegebenes amtliches Verzeichnis – Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 2389960-8
  • Brunow, Oskar: Die Wohnplätze des Königreiches Preußen; 1880, Berlin. Enthält alle Wohnplätze in alphabetischer Reihenfolge mit Angabe der Größe und ihrer Zugehörigkeit zu Verwaltungsbezirken, Kirchspielen und Gerichten.
  • Namensänderungen ehemals preußischer Gemeinden von 1850 bis 1942 (mit Nachträgen bis 1950). Zusammengestellt von Fritz Verdenhalven. Verlag Degener & Co., 1999, unveränderter Nachdruck (von 1971), ISBN 3-7686-1001-2
    Enthält Namensänderungen größerer Gemeinden mit Angabe des Jahres (kein Datum). Gebiet: Preußen in den Grenzen zwischen 1919 und 1938. Für einige Regionen wie z.B. die Provinz Sachsen fehlen viele Angaben, da diese in den verwendeten Quellen nicht enthalten sind.
  • Gemeindeverzeichnis für die Hauptwohngebiete der Deutschen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, Gerhard Reichling, Verlag für Standesamtswesen. Mit einem Verzeichnis der W-Nummern. – Nachweis in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB)
    • 2. Auflage 1982
    • 1991, Nachtrag: „Alphabetisches Verzeichnis der amtlich geänderten Ortsnamen in den früheren preußischen Ostprovinzen vor 1939“

Ostpreußen

  • Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Verzeichnis der Änderungen im Ortsnamenbestand der Provinz Ostpreußen (alten Umfanges) seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts, von Fritz Gause, Königsberg i. Pr. 1935, Neudruck Hamburg 1983. Sonderschriften des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen Nr. 53[6]
  • Ortsnamenänderungen in Ostpreußen. Eine Sammlung nach dem Gebietsstand vom 31.12.1937, zusammengestellt von H. Zipplies. Hamburg 1983, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e.V., Quellen, Materialien und Sammlungen zur altpreußischen Forschung (QMS) Nr. 2[6]
  • Geographisches Ortsregister Ostpreußen, einschließlich des Memelgebiets, des Soldauer Gebiets und des Regierungsbezirks Westpreußen (1919-1939). Dietrich Lange, SOL-Verlag Königslutter 2000, Neuauflage 2005, siehe „Lange CD“[6]
  • Goldbeck, Johann Friedrich: Vollständige Topographie des Königreichs Preußen, Erster Teil Topographie von Ostpreußen, Königsberg und Leipzig 1785 – Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums, siehe auch Artikel Goldbeck, Johann Friedrich. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
  • Ortschaftsverzeichnis für die Provinz Ostpreußen. Stand vom …, bearb. bei der Reichspostdirektion Königsberg (Pr.). Königsberg (Pr.): Hiller, 1933–1938 – Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 1478402-6
    • Ortschaftsverzeichnis für die Provinz Ostpreußen. Stand vom 1. Oktober 1938. Zum Dienstgebrauch für die Postanstalten amtlich bearbeitet bei der Reichspostdirektion Königsberg (Pr). Anmerkung: Das Verzeichnis enthält die Postbezeichnungen für alle Ortschaften und Abbauten der Reichspostdirektionsbezirke Königsberg (Pr) und Gumbinnen.
  • Verzeichnis sämtlicher Ortschaften in der Provinz Ostpreußen mit Angaben der Einwohnerzahl, des Oberpostdirektionsbezirks, des Kreises, des Amtsgerichtsbezirks und der Zustellanstalt nebst Übersichten über die Einteilung und Gliederung der Reichs-. Landes- und Provinzbehörden und mit einem Anhang über die an Litauen und Polen abgetretenen Ortschaften. Zum Dienstgebrauch für die Postanstalten amtlich bearb. bei der Oberpostdirektion in Königsberg (Pr.), 1900–1928 – Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 2172391-6
  • Töppen, Max: Historisch-comparative Geographie von Preussen. Nach den Quellen, namentlich auch archivalischen, dargestellt. Gotha, Justus Perthes, 1858 – Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums

Westpreußen

Posen

  • Historisches Ortsverzeichnis der Provinz Posen und der Wojewodschaft Poznan (Posen) (Historyczny spis miejscowości Prowincji Poznanskiej i Województwa Poznańskiego). Erstellt von Martin Sprungala, Bad Bevensen, Deutscher Geschichtsverein (DGV) des Posener Landes, 2007 – Nachweis in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB)

Pommern

  • Gutzmerow, Günter: Von der Oder ostwärts. Polnische Ortsnamen in Pommern. Hamburg, Pommerscher Buchversand, 1974. Dient als Referenz in Bibliothekskalogen.[5] – Nachweis in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB)
  • Die Gemeinden und Wohnplätze Pommerns nach dem Stand von 1932 mit Ergänzungen 1919 bis 1945. Teil A/B; Veröffentlichungen aus dem Genealogischen Archiv Kreplin. Bearbeiter: Brigitte und Klaus-Dieter Kreplin. Herdecke 1994 – Nachweis in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB)

Schlesien

  • Geographische Beschreibung von Schlesien preußischen Antheils, der Grafschaft Glatz und der preußischen Markgrafschaft Ober-Lausitz. Abt. 2. Th. 3; von J.G. Knie, J.M.L. Melcher, erschienen bei Grass, Barth & Comp., Breslau 1832; Digitale Bibliothek der Universität Wrocław – http://www.bibliotekacyfrowa.pl/dlibra/docmetadata?id=41967
  • Schlesisches Ortschaftsverzeichnis; Alphabetisches Verzeichnis sämtlicher Städte, Flecken, Dörfer und sonstiger Ortschaften und Wohnplätze der Provinzen Nieder- und Oberschlesien mit Hinweis auf Kreiszugehörigkeit, Einwohnerzahl, ev. und kath. Kirchspiel- sowie Standesamt-Zugehörigkeit der gesuchten Orte. Auf Grund amtlicher Unterlagen, z.B. 10. Auflage Breslau 1925
  • Triest, Felix: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1864, 2 Bände; Reprint: Jan Thorbeck Verlag, Sigmarigen 1984; Śląska Biblioteka Cyfrowa 3347 – http://www.sbc.org.pl/dlibra/publication?id=3347

Versailler Vertrag

  • Besetzte Gebiete Deutschlands, Verlag des Preußischen Statistischen Landesamts, 1925; Enthält bayerische, badische, hessische besetzte Gebiete. – Nachweis im Bibliotheksverbund Bayern (BVB)
    Gliederung:
    1. Text der Waffenstillstandsabkommen, Bestimmungen Versailler Vertrag, Noten und Abkommen im amtlichen Wortlaut
    2. Karte der besetzten Gebiete Deutschlands, nach dem Stande vom 1. Juli 1925; mit Angabe der ursprünglichen Abgrenzung der Besetzung, online – Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
    3. Angaben über altbesetzes Gebiet, getrennt nach 5, 10 und 15jähriger Besetzungszone, Maineinbruchsgebiet, Sanktionsgebiet, Einbruchsgebiet an der Ruhr, in Hessen und Baden mit Flächengrößen und Einwohnerzahlen für 1910 und 1919
    4. ein vollständiges Gemeindeverzeichnis für die Rheinprovinz und den Regierungsbezirk Wiesbaden
    5. ein alphabetisches Gemeinde- und Ortsverzeichnis.
      Gliederung nach Ländern, staatlichen (Provinzen, Regierungsbezirken, Kreisen, Bezirksämtern, Amtsbezirken) und kommunalen Verwaltungsbezirken (Bürgermeistereien, Ämtern, Bürgermeisterämtern, Notariatsdistrikten und Amtsgerichtsbezirken) deren Namen bei jeder Gemeinde angegeben sind, ca. 450 S.
      Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 1048269-6
  • Ortschaftsverzeichnis für alle vom Deutschen Reich auf Grund des Versailler Vertrages vom 28. Juni 1919 abgetretenen Gebiete (einschließlich Elsaß-Lothringen).
    Dieses dreiteilige Ortsverzeichnis stellt das einzige amtliche Druckwerk auf diesem Gebiet dar. Es wurde aus zeitgenössischen Ortsverzeichnissen zusammengestellt.
    • [Teil 1]: Berlin 1926 [576 S.],
    • [Teil 2]: Nachträge und Ergänzungen zum …, Berlin 1927 [23 S.]
    • [Teil 3]: Deutsch-fremdsprachiges und fremdsprachig-deutsches Ortschaftsverzeichnis für alle vom Deutschen Reich auf Grund des Versailler Vertrages vom 28. Juni 1919 abgetretenen Gebiete einschließlich Elsaß-Lothringens. Mit einem Anhang: Ortschaftsverzeichnis der von Österreichisch-Schlesien an Polen abgetretenen Gebiete. Plankammer des Preußischen Statistischen Landesamts, Berlin 1927. [619 S.]
      Pomorska Biblioteka Cyfrowa – https://pbc.gda.pl/dlibra/docmetadata?id=7346 (es fehlen S. 130/131, 134/135, 142/143, 159, 218, 448, 457)

Bibliotheken

Die gedruckten Ortsverzeichnisse sind in vielen Bibliotheken (z.B. Hochschulbibliotheken etc.) und Archiven, häufig auch bei den genealogischen Vereinen, vorhanden und dort einsehbar. Zur Recherche nach Literatur kann der Karlsruher Virtuelle Katalog genutzt werden. Weitere Literaturhinweise:

Atlanten, Landkarten

  • Geogreif – https://geogreif.uni-greifswald.de/ (28.6.2026)
    Geographische Sammlungen der Universität Greifswald, Karten und Kartenwerke vom Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald und aus dem Landesarchiv Greifswald
  • David Rumsey Map Collection - https://www.davidrumsey.com (englisch) (20.6.2026)
    Sammlung von über 200.000 historischen Landkarten weltweit von 16. bis 21. Jahrhundert, davon sind 148.000 online.
  • Arkanum Maps – https://maps.arcanum.com (kostenpflichtig) (20.6.2026)
    Ein kommerzielles Portal für historische Karten aus dem 19. Jahrhundert, Vorgänger: http://mapire.eu/en/
    Nach über 15 Jahren wurde es zum 8. Mai 2026 kostenpflichtig (Abo).[7]
  • Ravenstein-Atlas von 1883, Digitalisat der University of Wisconsin–Madison - https://digital.library.wisc.edu/1711.dl/RavenAtlas (englisch) (21.6.2026)
    Atlas des Deutschen Reiches, Bearb. L. Ravenstein, Leipzig, 1883, Bibliographisches Institut, 10 Blätter im Maßstab 1:850000. Mit vollständigem Register aller auf den Karten vorhandenen Namen.
  • The Times World Atlases - https://www.timesatlas.com (englisch) (21.6.2026)
    • The Times Comprehensive Atlas of the World: Umfangreichster englischsprachiger Atlas, 200.000 Ortsnamen, mit Satellitenbildern. Gilt als das Referenzwerk in der englischsprachigen Welt.
    • The Times Reference Atlas of the World: Nachschlagewerk mit 45.000 Einträgen und geografischem Referenzteil, historische Karten ab 1858.

Hinweis

Websites, die inzwischen offline sind, sind mit einem Archiv-Link aufgeführt, wenn die Site in einem Web-Archiv archiviert wurde.

Quellen

  • Vorlage für diese Seite - genealogienetz.de/faqs/ortssuche.html (offline), Stand 7.9.2003 archiviert in archive.org.
    Für diese Site wurden verwendet:
    • Jim Eggert: Where is the town/village Xyz? in soc.genealogy.german (German Genealogy Group) Frequently Asked Questions List auf genealogienetz.de/faqs/sgg.html (offline), Stand 1.1.2005 archiviert in archive.org
    • Erich Quester (Bearb.): Wegweiser für Forschungen nach Vorfahren aus den ostdeutschen und sudetendeutschen Gebieten sowie aus den deutschen Siedlungsräumen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Neustadt a.d. Aisch: Degener, 1995, 4. Aufl., Nachweis in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), (AGoFF-Wegweiser)
    • Matthew L. Helm und April Leigh Helm: Ahnenforschung online für Dummies. Erstellen Sie Ihren Familienstammbaum… Bearb. und Übers. aus dem Amerikan. von Birgit Wendt, 2000, 1. Aufl., Nachweis in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB)
  • Wikipedia WikiProjekt Geographie - https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Geographie/Quellensammlung (22.4.2018)

Mitwirkung

Die ursprüngliche Fassung dieses Artikels vom 9.7.2003 auf genealogy.net wurde von Heinz Bredthauer zusammengestellt. Daran wirkten mit: Doris Baumert, Henning Böttcher, Ralf Doersam, Helmut Hackenberg, Manfred Härtel, Karel Honings, Uwe Krickhahn, Elke Langner, Lars Mühlenberend, Siegfried Rambaum, Guillaume Roelly, Helge Robitzsch, Nick Rudnick, Uwe Schärff†, Burkhard Schenk, Gerd Schmerse†, Martin Schuppisser-Bollinger, Dora Selig, Victor Steinfeld, Robert Tornow, Harald Wolf, Jesper Zedlitz.

Anmerkungen

  1. ↑ Der Weg von Mapy.cz zu Mapy.com beginnt (24.3.2025) – https://blog.seznam.cz/de/2025/03/der-weg-von-mapy-cz-zu-mapy-com-beginnt/ (28.6.2026)
  2. ↑ Frequently Asked Questions, Open Maps For Europe (2024) – https://www.mapsforeurope.org/frequently-asked-questions (20.6.2026)
  3. ↑ Traueranzeige auf RP Trauer für Michael Ritz – https://trauer.rp-online.de/traueranzeige/michael-ritz
  4. ↑ Gemeinsame Normdatei (GND) – https://www.dnb.de/DE/Professionell/Standardisierung/GND/gnd_node.html (28.6.2026)
  5. ↑ 5,0 5,1 5,2 Liste der fachlichen Nachschlagewerke für die Gemeinsame Normdatei – Nachweis in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB)
  6. ↑ 6,0 6,1 6,2 Buchverkauf des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen – https://vffowbuchverkauf.de/ (28.6.2026)
  7. ↑ Arcanum Maps ist kostenpflichtig (12.5.2026) – https://oefr.at/2026/05/12/arcanum-maps-ist-kostenpflichtig/ (28.6.2026)