Herzogenrath

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Lokalisierung der Stadt Herzogenrath innerhalb des Kreises Aachen
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Köln > Kreis Aachen > Herzogenrath


Inhaltsverzeichnis

Siegel und Wappen

Beschreibung:

Wappen : Erst nach langen Bemühungen wurde der Stadt ein Wappen unter Anlehnung an die alten Siegel genehmigt (1919): Das Wappen zeigt im silbernen Schildhaupt einen goldbewehrten doppelschwänzigen Löwen. Er ist das Wappentier der Herzöge von Limburg, die Herzogenrath in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts Stadtrechte verliehen. Seit der Bestätigung des Wappens in den Jahren 1919 und 1973 trägt der Löwe keine Krone mehr.

Siegel: Das Schöffensiegel (erwähnt 1302, erhalten 1364; Sigillum scabinorum Rodensium), das Siegel des Hauptgerichts Herzogenrath (1580), das Sekret (1623) und das Siegel der Schöffen von 1691 zeigen übereinstimmend als Bild das Wappentier der Herzöge von Limburg, einen gekrönten doppelschwänzigen Löwen im Schilde. Nach der französischen Zeit, welche die üblichen französischen Munizipalsiegel brachte, wurde das alte Siegel nicht wieder in Gebrauch genommen.

Allgemeine Information

Name

  • Roda (lat.), 1104, Roda Ducis (lat.), ab 1137, 's Hertogenrode (altflämisch) bis 1793, 's Hertogenrade (holländisch), ferner Roedt, Raidt, Roidt,
    • Französisch: Rodes 13. Jhdt., Rode-le-Duc 15. Jhdt.), später Rolleduc, Rolduc (18. Jhdt., besonders 1793-1814).
    • Deutsch: des Hertogen Rode (1282), Herzogenrath (allg. seit 1814).
    • Afden: Affeden (1108).

Landschaftslage

Am Nordrand der Fußfläche des Hohen Venn im Übergang zur Jülicher Börde liegt Herzogenrath zu beiden Seiten der Wurm, die hier aus ihrem Engtal heraustritt. Die Talsohle liegt in 110 m Höhe, 1956 erreicht das bebaute Stadtgebiet an den Hängen 145 m Höhe. Die niederländisch-deutsche Grenze verläuft unmittelbar am westlichen Stadtrand.

Ortsursprung

Östl. der Wurm an der Mündung des Broichbachs lag die uralte Siedlung Afden, als Pfarrort 1108 erwähnt. Westlich der Wurm „Rodense castrum“ als Zollstätte der Grafen von Saffenberg und daneben Burgsiedlung als „castrensis viculus“ 1104 genannt. Feste Burg der Herzöge von Limburg nach 1137, bedeutend verstärkt 1239.

Politische Einteilung


Wappen der Stadt Herzogenrath Stadtteile von Herzogenrath (Kreis Aachen) und deren Ortsteile:

Stadtteil Herzogenrath:
Straß | Kohlberg | Gasse | Hegge(n) | Pesch | Maubach | Beckenberg | Afden | Niederbardenberg | Ruif | Berg/Noppenberg (Teil Herzogenrath/Teil Merkstein) Bierstraß | Thiergarten (Teil Herzogenrath/Teil Merkstein) | Dahlen

Stadtteil Merkstein:
Streiffeld | Neumerbern | Nordstern | Magerau | Ritzerfeld | Thiergarten (Teil Herzogenrath/Teil Merkstein) | Alt-Merkstein | Worm | Wildnis | Nivelstein | Finkenrath | Rimburg | Hofstadt | Herbach | Ophoven | Plitschard | Floes/Floss | Noppenberg (Teil Herzogenrath/Teil Merkstein)

Stadtteil: Kohlscheid (29.09.1908 und 22.10.1908 Umbenennung von Pannesheide in Kohlscheid):
Pannesheide | Schützenheide | Schweyerhof | Roland | Spidell | Kessels | Klinkheide | Vorscheid | Bank | Rumpen | Dornkaul | Berensberg | Hasenwald | Mitteluersfeld | Pley | Kircheich | Forensberg | Neu-Forensberg | Feld


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Die Kirchenbücher von Herzogenrath - St. Mariä Himmelfahrt rk (1757-1798), wie vorhanden im Personenstandsarchiv Brühl, sind (tws.) als Digitalisate erhältlich beim Patrimonium Transcriptum Verlag unter der Bezeichnung: Edition Brühl, Vol. 53 (Der externe Link zeigt eine ausführliche Inhaltsbeschreibung)

Geschichte

siehe Herzogenrath/Geschichte und Verwaltungsgeschichte


Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

  • Personenstandsregister Sterbefälle Herzogenrath 1876-1937, Zweitschriften 11856-11916, Digitalisate

Grabsteine


Kirchenbücher

  • Kirchenbücher Afden: Getaufte 1648-80 und 1682 bis 1798, Getraute 1669-1798, Gestorbene 1666 bis 1798, Gefirmte 1729, 1734, 1748, 1768, 1771, 1773 und 1782;
  • Kirchenbücher St. Marien: Getaufte 1757-98, Gestorbene 1732-98 (weitere Kopien für Taufen, Heiraten und Sterbefälle 1783-91 im Landgericht Aachen).
  • Das Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Herzogenrath für 1649-63 (Taufen, Trauungen) ist in Gülpen (NL).

Abschriften der Mormonen

Adressbücher

Sonstiges

Förderverein Christus-König-Kriegerdenkmal Herzogenrath-Ritzerfeld e.V.


Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Verkartungen
Herzogenrath, Evangelisch-reformierte Gemeinde, VK

Historische Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Archive

Leiter: Manfred Zankl Email: manfred.zankl@Herzogenrath.de

Bibliotheken

Verschiedenes


Internetlinks

Offizielle Internetseiten

Internetauftritt der Stadt Herzogenrath: http://www.herzogenrath.de/ (01.08.2005)

Weitere Internetseiten

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

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Wappen_Kreis_Aachen.png Städte im Kreis Aachen (Regierungsbezirk Köln)

Alsdorf | Baesweiler | Eschweiler | Herzogenrath | Monschau | Roetgen | Simmerath | Stolberg | Würselen


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung HERATHJO30BU
Name
  • Herzogenrath (deu)
  • Rolduc (fre)
  • s’Hertogenrode (1282) (deu)
Typ
  • Hauptort
Postleitzahl
  • W5120 (- 1993-06-30)
  • 52134 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2905455
Webseite
Karte
   

TK25: 5102

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Herzogenrath, s’Hertogenrode, Rolduc ( Stadt Gemeinde Stadt )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
St. Mariä Himmelfahrt (Herzogenrath) Filiale STMATHJO30BU
Persönliche Werkzeuge